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Eine Uhrmacherwerkstatt im Schwarzwald

 

Schwarzwalduhren gehören aufgrund ihres weltweit einzigartigen Designs sowie der authentischen Wiedergabe des Kuckucks-Geräusche zu den beliebtesten Wanduhren. Ob in modern oder klassisch eingerichteten Wohn- und Arbeitsräumen, die Uhren sind seit jeher ein beliebtes Einrichtungsobjekt. Bis zum heutigen Tag gilt die Schwarzwalduhr zudem unter Sammlern und Liebhabern in all ihren Formen und Farben als ein begehrtes Objekt. Woher sie stammt und welche bewegende Geschichte sie bereits hinter sich gelassen hat, ist jedoch weitestgehend unbekannt.

 

Die Ursprünge der Schwarzwalduhr

Wann genau die ersten Schwarzwalduhr das Licht der Welt erblickte, ist unbekannt. Einige Experten vermuten ihre Ursprünge um das Jahr 1640. Historische, aber ungesicherte Quellen erwähnen sie erstmals um das Jahr 1629. Weitere Berichte aus dem 17. und 18. Jahrhundert beschreiben die Entstehung der Schwarzwalduhr zwischen den Jahren 1670 und 1720. Im Gegensatz zur weit verbreiteten Meinung war nicht die Schwarzwalduhr, sondern die Kuckucksuhr das erste Modell seiner Art. Der Durchbruch in der Uhrenindustrie erfolgte circa zur Mitte des 18. Jahrhunderts. In kürzester Zeit verbreitete sich der „Kuckuck“ mit dem feinen Uhrwerk über ganz Deutschland und andere Länder. Grund für den großen Erfolg bzw. diese innovative Entwickler war allem Anschein nach die große Begabung im Umgang mit Holz der Schwarzwälder. Die bis dahin entwickelten Zeitmessinstrumente besaßen in der Regel ein 12-Stunden-Uhrwerk aus Holz. Erst im späteren Verlauf wurde dieses durch Metall oder Messing schrittweise ersetzt. Weitere Informationen zur Geschichte der Uhr sind auf der Seite der Gemeinde Schonach zu finden.

 

Der regionale Stellenwert

In und um die Schwarzwaldregion gehen mindestens seit der „Erfindung“ der Kuckucksuhr Fortschritt und Innovation Hand in Hand. So besaß beispielsweise das Ur-Modell eine Gangreserve von 12 Stunden. Im 19. Jahrhundert entdeckten zahlreiche Künstler ihre Vorliebe für das Bemalen der Uhren. Aus diesem Trend entstand unter anderem die sogenannte Schilderuhr. Parallel wurde die nach dem Erfinder bezeichnete Sorg-Uhr – eine kleine Wanderuhr – um das Jahr 1820 entwickelt. Mit diesem neu entdeckten Erfindergeist kamen insbesondere Wohlhabende dazu große Flöten- und Musikuhren bei den Manufakturen in Auftrag zu geben. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts zierten Regulatoren als modischer Einrichtungsgegenstand in den eigenen vier Wänden bis in die 30er des 20. Jahrhunderts. Darüber hinaus konnte der Schwarzwälder Wecker bis in die 40er-Jahre weltweit einen Exportrekord nach dem anderen feiern. Seit 1970 experimentierten viele Uhrmacher im Schwarzwald mit der Funktechnik. 1990 veröffentlichte die Firma Junghans die erste Funkarmbanduhr. Neben der Uhrenindustrie profitierte die gesamte Region von der Erfolgsgeschichte der Schwarzwalduhr. Heute können Interessierte auf der Deutschen Uhrenstraße eine Reise in diese Vergangenheit unternehmen. Bei Schwarzwald-Palast (www.schwarzwaldpalast.de) bietet sich die Möglichkeit das Produkt dieser langen Geschichte für Zuhause zu erwerben und sich somit ein Stück deutscher Handwerkskunst nach Hause zu holen.

 

Fast 150 Jahre internationaler Erfolg

Mit der Erfindung des Spindelbohrers sowie des Zahnstuhls im 18. Und 19. Jahrhundert konnten die Fabriken den Zeiteinsatz zur Herstellung einer Kuckucksuhr drastisch reduzieren. In einem Zeitraum von 100 Jahren konnte die wöchentlich Produktionszahl pro Mitarbeiter auf das sechsfache des ursprünglichen Wertes erhöht werden. Zwischen 1800 und 1840 wurden pro Jahr rund 600.000 Uhren auf der ganzen Welt verkauft. Um das Jahr 1905 bedienten knapp 5,8 Millionen Uhren die Nachfrage und beanspruchten damit einen Anteil von 50 Prozent im Bereich der exportierten Uhren.

Dieser Artikel wurde von einem Werbepartner zur Verfügung gestellt.