Schlagwort: Elysee-Vertrag

Bundeskanzler Konrad Adenauer und der französische Staatspräsident Charles de Gaulle unterzeichneten am 22.1.1963 im Pariser Elysée-Palast einen Vertrag über die deutsch-französische Zusammenarbeit, der politische Konsultationen beider Regierungen und eine verstärkte Zusammenarbeit in der Außen- und Verteidigungspolitik sowie in Erziehungs- und Jugendfragen festgelegt. Regelmäßige Treffen zwischen den Regierungschefs und den zuständigen Ressortministern beider Länder sollen die praktische Durchführung des Vertrages gewährleisten.
Im Bild (v.l.n.r.) am Tisch: 
Bundesminister des Auswärtigen, Dr. Gerhard Schröder, Bundeskanzler Konrad Adenauer, Staatspräsident Charles de Gaulle, Premierminister Georges Pompidou und 
der französische Außenminister Maurice Couve de Murville

Bild: Bundesarchiv, B 145 Bild-P106816 / Unknown / CC-BY-SA 3.0 [CC BY-SA 3.0 de (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en)] https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Bundesarchiv_B_145_Bild-P106816,_Paris,_Unterzeichnung_Elys%C3%A9e-Vertrag.jpg

Der Élysée-Vertrag vom 22.01.1963 – Wegbereiter der deutsch-französischen Zusammenarbeit

Der deutsch-französische Freundschaftsvertrag wurde am 22. Januar 1963 von Bundeskanzler Konrad Adenauer und vom französischen Staatspräsidenten Charles de Gaulle im Pariser Élysée-Palast unterzeichnet. Deshalb wird dieser Vertrag auch als Élysée-Vertrag (Le Traité de l’Élysée) bezeichnet. Adenauer war fest davon überzeugt, dass dieser Vertrag später einmal von der Geschichtsschreibung als eines […]

Staatsbesuch Frankreich
Begrüßung Bundeskanzler Helmut Kohl

Bild: Bundesarchiv, B 145 Bild-F076604-0021 / Schaack, Lothar / CC-BY-SA 3.0 [CC BY-SA 3.0 de (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en)], https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Bundesarchiv_B_145_Bild-F076604-0021,_Frankreich,_Staatsbesuch_Bundeskanzler_Kohl.jpg

Die Entwicklung der deutsch-französischen Freundschaft

Die Vorbemerkung beginnt mit der unmissverständlichen Aufforderung: „Schließe Freundschaften, wenn du sie nicht brauchst.“ Um aber die deutsch-französischen Beziehungen unwiderruflich von der „Deutsch-Französischen Erbfeindschaft“ in die heutige gute deutsch-französische Beziehung zu befördern, war die Einsicht vonnöten: „Aber wenn du Freunde brauchst, geh‘ zu Nachbarn.“ Dennoch, es war ein langer, mühevoller […]