Das Prämonstratenser-Kloster Roggenburg wurde 1162 von Graf Bertold von Bibereck, seiner Frau und seinen Brüdern gegründet. Es liegt im Landkreis Neu-Ulm in Bayern. In diesem Beitrag stellen wir anhand einer Bildergalerie das Kloster vor und geben einen Überblick zur Geschichte.

Blick auf die Klosterkirche
Das Klostergelände ist sehr gepflegt. Die Klosterkirche mit ihren prägnanten zwei Türmen ist das Zentrum des Geländes.

 

Überblick zur Geschichte

Deckenfresko Klosterkirche
Das Bild zeigt ein Deckenfresko in der Klosterkirche
  • Das Kloster wurde 1126 von Graf Bertold von Bereck, dessen Frau und dessen Brüdern gestiftet.
  • Im 18. Jahrhundert erlebte das Kloster eine Blütezeit: 1732 wurden sämtliche Pfarr- und Filialkirchen des Klostergebietes neu errichtet oder ausgebaut.
  • Im Jahr 1758 wurde die Klosterkirche eingeweiht.
  • Durch die Säkularisation 1802 wurde das Konvent aufgelöst.
  • Erst im Jahr 1982 kehrten die Prämonstratenser zurück.
  • 1986 erfolgte die offizielle Wiedererrichtung des Klosters. Seitdem sind die Chorherren sehr bemüht, Nutzungskonzepte zu finden. Das Kloster verfügt über ein Haus für Kunst und Kultur, ein Bildungszentrum für Familie, Umwelt und Kultur, einen Klostergasthof und einen Klosterladen.
  • 2008 bis 2015 erfolgte eine umfassende Sanierung und Renovierung, da sich das Kloster in einem desolaten Zustand befand.
  • 2015 wurden die Außenanlagen neu gestaltet, wobei sich die Klostergärten an barockem Vorbild orientieren. Der Kräutergarten verfügt über 12 Beete mit 150 verschiedenen Heilpflanzen.
  • Die Fresken und Gemälde wurden von Franz Martin Kuen entworfen.
  • Die Klosterkirche ist ein bedeutender Bau des schwäbischen Rokoko.

 

Bildergalerie

Die Bilder wurden im Rahmen eines Besuchs des Klosters im Juli 2019 gefertigt.

 

Weitere Informationen zum Kloster Roggenburg