Als die industrielle Revolution wird die Zeit vom späten 18. Jahrhundert bis Ende des 19. Jahrhunderts bezeichnet. Dieser Zeitraum war durch eine schnelle und nachhaltige Umgestaltung der wirtschaftlichen und sozialen Verhältnisse, Arbeitsbedingungen und Lebensumstände gekennzeichnet.
Aber neben der enormen Entwicklung gab es in dieser Zeit auch soziale Missstände, sie Kinderarbeit, Massenelend und Ausbeutung.

Ab Mitte des 18. Jahrhunderts begann die Zahl neuer Erfindungen stark zu steigen. Ganz besonders bei der Nutzung von nicht-menschlicher Energie.
Vor allem die Dampfmaschine von James Watt aus dem Jahre 1769 ist hierbei besonders hervorzuheben. Denn ihr Auftauchen führte zu großen Fabriken, in denen dampfbetriebene Maschinen schnell und produktiv herstellten.
Auf der Grundlage dieser Maschine wurde auch die Eisenbahn erfunden, die das Transportwesen revolutionierte. Denn nun konnten große Mengen an Waren über große Entfernungen transportiert werden.

Durch eine fortschreitende Spezialisierung brachte diese zeit in einem bis Heute anhaltenden Prozess immer neue Gewerbe hervor.
Eine der wichtigsten Antriebskräfte für die Industrialisierung war die Bevölkerungsexplosion, die ab Mitte des 18. Jahrhunderts begann.
Während in den Jahrhunderten bzw. Jahrtausenden zuvor die Sterberate etwa gleich hoch wie die Geburtenrate war stieg während der Industrialisierung die Lebenserwartung. Da die Geburtenrate stabil blieb erhöhte sich die Bevölkerungszahl sehr stark. Doch die Landwirtschaft konnte kaum mit dem Bevölkerungswachstum mithalten, Hunger und Armut trieb die Landbevölkerung in die Städte(Landflucht) und auch die Auswanderung nach Amerika begann, da die Menschen keine Zukunft in ihrer Heimat sahen.

Ein Beitrag von Jan Markus