Der Deutsch-Französische Krieg war der militärische Konflikt zwischen Frankreich auf der einen Seite und andererseits mit dem Norddeutschen Bund, Preußen, Bayern, Württemberg, Baden und Hessen-Darmstadt.

Sturm auf die Spicherer Höhen bei Saarbrücken, Gemälde von Anton von Werner
Sturm auf die Spicherer Höhen bei Saarbrücken, Gemälde von Anton von Werner

Grund für diesen Krieg war ein Streit zwischen Frankreich und Preußen um die Frage der spanischen Thronkandidatur eines Hohenzollernprinzen. Empört durch Inhalt und Form der Veröffentlichung der Emser Depesche veranlasste Kaiser Napoleon III. am 19. Juli 1870 die Kriegserklärung an Preußen.

Im Jahre 1870 wurden die französischen Armeen besiegt und Napoleon III. gefangen genommen. Daraufhin bildete sich in Frankreich die Dritte Republik, die allerdings den Krieg fortführte. Erst im Februar 1871 kam es zunächst zum Vorfrieden von Versailles und am 10. Mai 1871 endete offiziell der Krieg. Die hohen Reparationen sahen neben Zahlungen in Höhe von fünf Milliarden Francs die Abtretung von Elsass-Lothringen vor.

Doch schon am 18. Januar 1871 ließ sich Wilhelm I. im Spiegelsaal des französischen Schlosses zu Versailles zum deutschen Kaiser proklammieren. Diese Proklamation in Versailles wurde in Frankreich als Demütigung empfunden.

 

Mehr Informationen

 

Dieser Artikel stammt aus dem Geschichte-Wissen Magazin „Deutschland und Frankreich“. Sie können die Ausgabe hier kostenlos lesen.