Eir

Ihr Name ist abgeleitet von eira = „pflegen, schonen“

Aus Gylfaginnng:

Die dritte (Asin) ist Eir, die beste der Ärztin­nen.

Auch in „Fiölsvinsmal – Das Lied von Fiölswinn“ wird Eir erwähnt, und zwar neben anderen freundlichen, hilfreichen und schützenden Jungfrauen, die bei Menglada beisammen sitzen:

„Windkald:
37) Sage mir, Fiölswinn, was ich dich fragen will
Und zu wissen wünsche:
Wie heißen die Mädchen, die vor Mengladas Knien
Einig beisammen sitzen?

Fiölswinn:
38) Hlif heißt eine, die andere Hlifthursa,
Die dritte Dietwarta,
Biört und Blid, Blidur und Frid,
Eir und Örboda.“

Die Menglada wiederum wird hier als eine milde Herrscherin des Hyfiaberges, eines Berges der Heilung beschrieben:

„7) Sage mir, Fiölswinn, was ich dich fragen will
Und zu wissen wünsche:
Wer schaltet hier das Reich besitzend
Mit Gut und milder Gabe?

Fiölswinn:
8) Menglada heißt sie, die Mutter zeugte sie
Mit Swaf, Thorins Sohne.
Die schaltet hier das Reich besitzend
Mit Gut und milder Gabe.

Windkald:
35) Sage mir, Fiölswinn, was ich dich fragen will
Und zu wissen wünsche:
Wie heißt der Berg, wo ich die Braut,
Die wunderschöne, schaue?

Fiölswinn:
36) Hyfiaberg heißt er, Heilung und Trost
Nun lange der Lahmen und Siechen.
Gesund ward jede, wie verjährt war das Übel,
Die den Steilen erstieg.“