Autor: stud. jur. Bennet Müller

I.2 Das Byzantinische Reich


Das Byzantinische Reich war nach der Teilung des Römischen Reiches 395 n.Chr. als Oströmisches Reich abgespalten worden.[1] Es umfasste das heutige Griechenland und Makedonien, sowie Kleinasien, Palästina, Ägypten und Teile des heutigen Libyens. Seit der Teilung wurde das Oströmische Reich von einem Kaiser regiert, der in der Hauptstadt Konstantinopel (griechisch: Byzantion, römisch: Byzantium)  residierte. Erster byzantinischer Kaiser war Arkadios (395-408).[2] Anfängliche Bedrohungen, wie durch die Goten oder die Hunnen, vor allem durch Attila (434-453 König), konnten im 5. Jahrhundert erfolgreich abgewandt werden.[3] Das Oströmische Reich hatte auch nie seine Ansprüche auf den Rest des Weströmischen Reiches aufgegeben. Es sah sich als alleiniger Nachfolger und auch als einziges bestehendes „Römerreich“ nachdem Westrom in der Völkerwanderung beinahe vollkommen zerfallen war. Dies und klerikale Streitigkeiten führten zum Schisma zwischen Rom und Konstantinopel.[4]

Erst unter Kaiser Justinian I. (527-565)[5] kam es zu einer Rückeroberung Italiens und es schien beinahe so, dass sich ein neues Römisches Reich bilden sollte. Allerdings gingen nach dem Tod des Kaisers große Teile Italiens bereits wieder an die Langobarden verloren.

In den folgenden Jahrhunderten wurde praktisch ununterbrochen Krieg geführt. Es stellte sich schnell heraus, dass auch ein Reich mit dieser Größe nicht zu halten war, da es ein Vielvölkerstaat war. Im Süden und Osten wurde das Reich von Persern, Syrern und Ägyptern bedroht und im Westen von Bulgaren, die auch im 7. Jahrhundert ein eigenständiges Reich halten konnten.

Die Hauptstadt Konstantinopel wurde dadurch aber wenig bedroht. Sie galt als der am besten befestigten Städte der damaligen Zeit und daran sollte sich auch bis zu ihrer Eroberung nichts ändern.

Erst durch den Siegeszug des Islams (ab 636) geriet das Byzantinische Reich in die Defensive.[6] Italien und Sizilien ging vollkommen verloren und aus einem griechisch lateinischen Reich wurde ein rein griechisches Reich. Im Laufe der Zeit, bis ins 10. Jahrhundert verfiel das Reich zunehmend. Im Norden Griechenlands gewann die Republik Venedig großen Einfluss und im Osten konnte der Islam großen Einfluss gewinnen und Ägypten, Palästina und Syrien erobern. Durch die Eroberung Jerusalems im 11. Jahrhundert wurden die Kreuzzüge verursacht.

Im 11. Jahrhundert umfasste das byzantinische Reich, hauptsächlich die Provinzen Kleinasien und Thrakien, die Hauptstadt Konstantinopel wie ein Puffer umlagerten.[7]

Im 12. Jahrhundert gingen große Teile Griechenlands und Thrakiens an Venedig und die dortigen Völker verloren. Das Byzantinische Reich musste der Republik Venedig Tribut zollen und geriet so nach und nach in Abhängigkeit der Oberitalienischen Stadtstaaten. Im vierten Kreuzzug wurde erstmals die Stadt Konstantinopel 1204 von den Kreuzfahrern erobert.[8] Es erfolgte eine Gründung des Latinischen Kaiserreichs, die vor allem auf die Republik Venedig zurückging. Erst 1261 konnte sich das Byzantinische Reich wieder von der Umklammerung Venedigs lösen.

Es folgten nun etwa 200 Jahre, die man als „Atempause vor dem endgültigen Niedergangs“[9] des Reiches 1453 bezeichnen kann.


I.3 Die Türkenkriege bis 1453

Als Türkenkriege bezeichnet man die Ausbreitung des Osmanischen Reiches und somit die Ausbreitung des Islams nach Westen ins christlich geprägte Europa. Die Türkenkriege waren somit Religionskriege und man kann sie auch als „Antwort auf die Kreuzzüge“[10] verstehen. Hauptgegner der Türken waren vor allem die Republik Venedig und später das Russische Reich.

Vor 1453 kam es lediglich zu einigen Geplänkeln zwischen den Türken und der Republik Venedig, in denen es hauptsächlich um Venedigs Handelinteressen ging. Die Venezianer sahen sich durch das Osmanische Reich als größte See- und Handelsmacht bedroht und versuchte der Vorstoß der Türken durch Söldnerheere zu stoppen. Die Geplänkel brachten auf beiden Seiten keine Erfolge und es wurde schnell Frieden geschlossen. Ein Dorn im Auge der Osmanen stellte aber das immer schwächer werdende Byzantinische Reich dar. Zwar war seine militärische Schwäche kein Problem für die osmanische Armee, aber Konstantinopel als starke Festungsstadt war nach wie vor eine der mächtigsten Städte des späten Mittelalters. Sie stand als einziges zwischen den Türken und dem Vormarsch auf Europa. Vor allem die byzantinische Flotte machte den Türken Probleme, da sie nach wie vor den Bosporus kontrollierte.

Konstantinopel musste also erobert werden, um so einen weiteren Vormarsch nach Europa zu ermöglichen.


II. Die Situation vor dem Angriff auf Byzanz


II.1 Der vierte Kreuzzug


Vor dem vierten Kreuzzug gab es drei Kreuzzüge, die alle Jerusalem und das Heilige Land als Ziel hatten. Der Erfolg dieser Kreuzzüge war mäßig. Trotzdem gab es nach jedem dieser Kreuzzüge Veränderungen im Heiligen Land.

Dies sollte sich mit dem vierten Kreuzzug jedoch ändern. Im vierten Kreuzzug waren die Kreuzfahrer stark von der Republik Venedig abhängig. Da sie Schiffe brauchten und diese nicht gleich und vollständig bezahlen konnten, erfolgte auf Venedigs verlangen hin, zuerst die Plünderung der Stadt Zara. Die Kreuzfahrer hatten nach der Plünderung allerdings immer noch große Schulden bei dem Stadtstaat und segelten dann gen. Konstantinopel.[11]

Die Hauptstadt des Byzantinischen Reiches war trotz dessen Schwäche immer noch sehr reich und prunkvoll und stark befestigt. Konstantinopel war bis zu diesem Zeitpunkt noch nie von einer Armee eingenommen worden. Im Jahr 1204 und im vierten Kreuzzug wurde es zum ersten Mal genommen.

Wichtig war dieser Sieg nur für Venedig und weniger für die Kreuzritter. Der vierte Kreuzzug endete auch nach der Eroberung und Plünderung von Konstantinopel. Die Venezianer aber blieben und errichteten ihr latinisches Kaiserreich, das jedoch schon 1261 von den Byzantinern wieder erobert wurde.

Der Sieg im Jahr 1204 zeigte aber, dass die Stadt Konstantinopel nicht, wie bis dahin angenommen, uneinnehmbar war.

Mit dem vierten Kreuzzug wurde Konstantinopel nachhaltig so extrem geschwächt, dass die Eroberung 1453 erst möglich wurde. Bei der Plünderung verlor Konstantinopel viel an Reichtum und Macht und auch die Bevölkerung erholte sich bis zum endgültigen Fall nicht mehr davon. Mit dieser Plünderung legten die christlichen Mächte den Grundstein für die Eroberung im Jahr 1453.



II.2 Die Situation des Byzantinischen Reiches


Das Byzantinische Reich war kurz vor seinem Ende in einen Zweifrontenkonflikt geraten, der mit der Eroberung seinen Höhepunkt erreichte. Von Westen drängte die Republik Venedig auf Konstantinopel zu. Venedig war zwar kein Feind von Konstantinopel, strebte aber die Kontrolle über die Stadt an um weiterhin die Macht über den Bosporus sichern zu können und sie nicht an den Islam zu verlieren.  Beinahe der gesamte griechische Subkontinent war zu diesem Zeitpunkt unter venezianischer Herrschaft.[12]

Zwar war die Republik Venedig im eigentlichen Sinne kein sehr kriegerischer Staat, sondern eine Republik der Händler. Wenn diese aber ihre Handelsinteressen bedroht sahen, kam es sehr schnell zu einem Krieg. Außerdem expandierte Venedig in dieser Zeit stark nach Osten und da war das Osmanische Reich im Weg. Konstantinopel war den Venezianern ein Dorn im Auge, das es stetig an Stärke verlor und ein schwaches Konstantinopel war nicht im Interesse der Venezianer, da ihre Handelsinteressen im Bosporus von der byzantinischen Flotte gesichert wurden.

Im Osten breitete der Islam sich stark aus und bereitete sich auf einen Vormarsch gegen das christliche Europa vor. Die Türkenkriege galten als eine frühe Form des jihad, des heiligen Krieg der Muslime. Ziel dieses Vorstoßes war die Errichtung einer muslimischen Weltordnung.[13] Bereits im 8. und 9. Jahrhundert war ein solcher Versuch des Islams auf der iberischen Halbinsel gestartet worden. Dort konnte Karl der Große (747-814)[14] die Muslime aber erfolgreich besiegen.

Dieser zweite Feldzug des Islams erfolgte nun von Osten. Beinahe die gesamte Türkei befand sich schon im Besitz der Osmanen. Die Stadt Byzanz war auch den Osmanen im Weg. Das Byzantinische Reich geriet also in eine Zwickmühle zwischen Venedig, das Konstantinopel gerne unter seiner Schutzherrschaft gesehen hätte und dem Osmanischen Reich.


II.3 Politische und militärische Ausgangslage

II.3.2 Politische Ausgangslage

Politisch gesehen war die Ausgangslage sehr heikel für Konstantinopel. die Zangenbewegung zwischen Venedig und dem Osmanischen Reich war unausweichlich. Selbst wenn die Stadt gegen beide Mächte gehalten hätte werden können, früher oder später hätte sie wohl kapitulieren müssen, da der Druck einfach zu groß gewesen wäre.

Selbst die Tatsache, dass der byzantinische Kaiser zu diesem Zeitpunkt ein Vasall des Osmanischen Sultans war, brachte Byzanz keine Sicherheit. Der Kaiser sicherte den Christen die Vorherrschaft über den Bosporus.

Die Venezianer im Osmanischen Reich große Bedrohung und unterstützte das Reich im Kampf gegen die Osmanen.

Mit diesem Schachzug sicherten sie sich die Unterstützung der Stadt Konstantinopel zu, falls die Osmanen zurückgeschlagen werden konnten. Außerdem schickten die Venezianer auch Schiffe zur Verteidigung der Meerenge Bosporus.

Das Bündnis bracht der Republik Venedig also kurzfristig viele Vorteile. Sie kontrollierte nun wichtige Handelswege der Seidenstraße. Außerdem konnte Venedig als Ausgangsposition für Operationen militärischer und wirtschaftlicher Art nutzen.

Außerdem wurde Byzanz von Florenz, Genua und dem Kirchenstaat Rom unterstützt. Die Norditalienischen Stadtstaaten sahen das Osmanische Reich als große Bedrohung ihrer Handelsinteressen an und Rom wollte die Ausbreitung des Islams verhindern.

Die anderen großen europäischen und christlichen Nationen schickten keine Unterstützung. England und Frankreich hatten sich noch nicht vollständig von dem Hundertjährigen Krieg erholt und das Heilige Römische Reich Deutscher Nation war zu diesem Zeitpunkt bereits schwer in innere Streitigkeiten verstrickt und sehr uneinig, so dass es nach außen hin stark an Bedeutung verloren hatte. Dies war ein Prozess, der nach dem Tod von Friedrich Barbarossa (1122-1190)[15] eingetreten war, unter Friedrich II. (1194-1250)[16] zwar aufgehalten worden war, aber im 15. Jahrhundert schon weit fortgeschritten war. Die einzelnen Landesfürsten bekamen immer größere Macht, während der Kaiser immer mehr Macht verlor.


II.3.2 Militärische Ausgangslage

Mit den Unterstützungen aus den Italienischen Stadtstaaten standen dem Kaiser, Konstantin XI. (1404-1453)[17] nach historischen Quellen 6970 Soldaten zur Verfügung.[18] Diese Zahl variiert jedoch in verschiedenen Berichten. Rund 2000 Mann der Truppen waren Söldner aus Genua und Venedig.[19] Dem Kaiser oblag auch die Verteidigung der Stadt. Er war Oberbefehlshaber der Truppen. Diese Truppen besetzten hauptsächlich den Theodosius Wall als Hauptwall. Die Seemauern wurden vor allem von Mönchen aus der innerstädtischen Klostern besetzt.

Aufgrund seiner guten Hafenbefestigung und seiner günstigen Lage war Konstantinopelauch auf eine sehr langfristige Belagerung vorbereitet. Die Versorgungslage war sehr günstig, so lange die Seehoheit gewährleistet war, was nun mit den venezianischen Schiffen kein Problem mehr darstellte.

Die Osmanische Armee umfasste ca. 80.000 Mann.[20] Es herrschte als eine deutliche Überlegenheit auf Osmanischer Seite von etwa 10:1. Trotzdem galt diese reine Kräfteüberlegenheit nicht als sicherer Sieg für die Osmanen, zumal vorherige Belagerungen der Stadt bereits gescheitert waren.

Die Osmanische Armee lagerte auf der asiatischen Seite des Bosporus und musste die Meeresenge erst überqueren. Zwar hatten sie eine größere Flotte zur Verfügung, aber die venezianischen Galeonen und Galaessen brachten dem Byzantinischen Reich die technische Überlgenheit.

Zentraler Bestandteil des Osmanischen Heeres waren Kanonen von unterschiedlicher Größe, wobei die größte das sogenannte „Konstantinopel-Geschütz“[21] Munition von etwa 550 bis 600 kg6 verschießen konnte. Außer den Kanonen wurden noch herkömmliche Belagerungswaffen, wie z.B. Trebuchets eingesetzt.


II.4 Ziele auf beiden Seiten

Auf osmanischer Seite wollte man die Stadt an der Theodosischen Mauer angreifen, die einzige Möglichkeit eines Landangriffes. Eine Belagerung von der Seeseite war zu unsicher, da Byzanz und seine Verbündeten dort bei weitem stärker waren.

Die Kanonen sollten die Mauern zerstören. Dann musste ein Angriff und eine Eroberung relativ schnell gehen, damit man den anderen Europäischen Nationen, wie z.B. dem Königreich Ungarn oder den Norditalienischen Stadtstaaten nicht die Möglichkeit gab, ein Entsatzheer zu entsenden und Byzanz zu befreien. Auf einen sogenannten militärischen Totalsieg konnte Byzanz nicht bauen, die Überlegenheit der Osmanen war einfach zu groß.

Auf Seite der Verteidigung hoffte man dagegen gerade auf das Gegenteil. Die Belagerung sollte möglichst lange dauern, um einem Entsatzheer die Möglichkeit zu geben rechtzeitig zu kommen. Die Versorgungslage bot dort keinerlei Probleme. Es war möglich Nachschub mithilfe von Schiffen in die Stadt zu schaffen. Außerdem wurde innerhalb der Stadtmauern Feldfrüchte angebaut oder Vieh gezüchtet. Auch die Wasserversorgung bot durch ein Kanalsystem keinerlei Probleme.


III. Der Angriff auf Konstantinopel


III.1 Militärischer Ablauf

Die ersten Vorbereitungen traf Sultan Mehmed II. (1432-1481)[22] bereits 1452. Da das Byzantinische Reich keinerlei Besitz auf asiatischem Boden mehr innehatte, konnte er auf dem kleinsaiatischen Subkontinent frei operieren. Die Stadt Edirne, das ehemalige Adrianopel spielte dabei eine zentrale Rolle. Sie war sein Ausgangspunkt für weitere Operationen. Im Sommer 1452 verhängte Mehmed II. bereits eine Seeblockade für christliche Schiffe über den Bosporus. Diese war aber eher von geringem Erfolg und brachte den Nachteil, dass er sich somit die Republik Venedig zum Feind machte.[23]

Das osmanische Heer setzte bei Adrianopel über und näherte sich Konstantinopel von Thrakien aus. Am 5. April 1453 stand das osmanische Heer schließlich vor der Stadt Konstantinopel. Am Anfang der Belagerung fanden jedoch kaum Kampfhandlungen statt. Die osmanische Armee war hauptsächlich mit Schanzarbeiten beschäftigt und mit dem Aufbau der Belagerungswaffen. „Zwei Tage später, bevor die Kanonen der Osmanen einsatzbereit waren, brach ein Stück der Landmauer bereits in sich zusammen. Die Verteidiger waren gezwungen, sie in irgendeiner Form zu reparieren.“[24]

Am 12. April 1453 griff Mehmed II. Byzanz mit seiner Flotte an. Dieser Angriff konnte aber abgewehrt werden. Das Osmanische Reich besaß zwar viel mehr Schiffe, als die christlichen Verteidiger, aber die verteidigenden Schiffe waren von deutlich höherem Standart und besserer Qualität. Die Verteidigung verlor kein einziges Schiff, während die angreifenden Osmanen beinahe ein Viertel ihrer Flotte bei dem Angriff verloren.[25]

Die Erreichung von päpstlichen Versorgungsgütern, durch vier römische Galeeren am 20. April 1453 brachte einen weiteren Sieg der byzantinischen Flotte. Außerdem brachte sie Hoffnung auf Hilfe aus dem Westen.

Während das Osmanische Reich auf dem Festland weiterhin ungeschlagen vor dem Mauern der Stadt stand, musste die osmanische Flotte eine Niederlage nach der anderen hinnehmen.

Trotzdem schaffte Mehmed II. es mithilfe einer Schifftransportstraße seine gesamte Flotte über Land ins Goldene Horn zu schaffen und so mit die byzantinische Flotte einzukesseln. Nun war die osmanische Flotte zu deutlich überlegen und die christlichen Schiffe konnten ihren Hafen nicht mehr verlassen. Die Schiffstransportstraße war von der Stadtmauer von Pera aus nicht zu sehen, sodass die Byzantiner das erst merkten, als es für sie bereits zu spät war.[26]

Am 7. und 12. Mai kam es zu zwei großen Sturmangriffen an der Theodosius Mauer, die aber beide von den Verteidigern erfolgreich abgewendet werden konnten. Es gab tägliche Geplänkeln, die hauptsächlich dazu dienten, die Verteidigung zu schwächen. Die Osmanen hatten genügend Truppen und Material zur Verfügung, um solch verschwenderische Angriffe zu befehligen, während es auf byzantinischer Seite auf jeden Mann ankam.

Die Lage der Stadt verschlechterte sich durch die undurchdringbare Seeblockade und die verheerenden Truppenverluste zunehmend. Ein Entsatzheer, das die einzige Hoffnung auf einen Sieg hätte darstellen können, war nicht in Aussicht. Es schien nur noch eine Frage der Zeit, bis Konstantinopel fallen sollte.

Daraufhin drängte Kaiser Konstantin auf Verhandlungen mit den Osmanen. Diese sah er offenbar als letzten Ausweg an, das Byzantinische Reich doch noch zu retten. Die Osmanen ließen sich jedoch nicht darauf ein. Sultan Mehmed war weder an Lösegeld, noch an den byzantinischen Gebieten, sondern nur an Konstantiopel interssiert. Die Verhandlungen scheiterten am 25. Mai.


III.2 Die beiden Feldherren der Schlacht


II.2.1 Kaiser Konstantin XI.

Der letzte Kaiser des Byzantinischen Reiches wurde als achtes von zehn Kindern am 9. Februar 1404 in Konstantinopel geboren.

Bereits bei seiner Kaiserkrönung 1448  in der Despotathauptstadt Mistra schien die Lage seines Reiches aussichtslos. Die Regierungszeit des Kaisers war alles andere als prunkvoll oder heroisch. Er kämpfte mit allen Mitteln dafür ein langsam sterbendes Reich vor dem Untergang zu bewahren.[27] Als der Kampf um seine Stadt Konstantinopel entbrannte, stürzte sich der Kaiser selbst ins Kampfgetümmel. Er starb bei der Schlacht um seine Stadt am 29. Main 1453 und besiegelte damit den endgültigen Untergang des Byzantinischen Reiches[28] und somit auch den endgültigen Sieg des Osmanischen Reiches. Konstantin war nicht verheiratet und hatte auch keine Kinder. Mit ihm endete seine Linie.


II.2.2 Sultan Mehmed II. Faith

Der am 1. April 1432 in Adrianopel geborene Mehmed II. trug später den Beinahmen Faith („der Eroberer“). Von 1451 bis 1481 war Sultan des Osmanischen Reiches. Aufgrund seiner großen Fähigkeiten als Feldherr und der Expansion des Reiches unter seiner Herrschaft kann er auch als „zweiter Gründer des osmanischen Reiches“[29] bezeichnet werden.

Außer seinen beträchtlichen militärischen Fähigkeiten war Mehmed auch hochgebildet. Er sprach mehrer Sprachen und war auch ein großer Förderer der Wissenschaften. Sein Hauptziel war die Eroberung von Konstantinopel und die Unterwerfung des Byzantinischen Reiches, was er bereits zwei Jahre nach seinem Amtsantritt erreichte.[30]

Des Weiteren breitete sich das Osmanische Rech weit nach Westen aus. Mehmed II. sah in der Republik Venedig seinen Hauptfeind und er verstärkte die osmanische Flotte ständig um mit der venezianischen Seehegemonie stets auf Augenhöhe zu sein. Eine zweite Leidenschaft seinerseits war die schwere Artillerie, die durch ihn perfektioniert wurde. Mehmed II. starb am 3. Mai 1481 bei einer Heerschau in Kleinasien.


III.3 Der Fall von Konstantinopel

Der letzte Sturmangriff auf Konstantinopel erfolgte am 29. Main 1453. Bei Sonnenaufgang brach die Verteidigung unter hohen Verlusten an der Landmauer endgültig zusammen. Die Osmanen rückten vor, öffneten die Tore und gaben somit die Vorstadt den Einrückenden Truppen preis. Der Rest der Stadt wurde im Laufe des Tages eingenommen. Es erfolgte kaum mehr Gegenwehr. Der Kaiser war bereits gefallen.

In den folgenden drei Tagen wurde die Stadt bis auf einige Viertel, die sich rechtzeitig ergeben hatten, geplündert. Dabei fielen auch große Teile der Bevölkerung zum Opfer. Wenige byzantinische Gelehrte konnten auf Schiffen entkommen. Verschont blieb nur wer sich bedingungslos ergab. Die byzantinischen Adligen wurden mitsamt ihrer Familien geköpft. Mit der Eroberung der letzten byzantinischen Stadt wurde auch die letzte nennenswerte Bevölkerung des Byzantinischen Reiches ausradiert.

In den nachfolgen Jahren wurde Konstantinopel zu Istanbul. Der neuen Hauptstadt des Osmanischen Reiches.

IV. Die Folgen der Eroberung von Konstantinopel

IV.1 Folgen für das Byzantinische Reich

Mit dem Fall seiner Hauptstadt gab es das Reich praktisch nicht mehr. Bis auf wenige Inseln und einigen Kleinstädten auf dem Festland gab es kein byzantinisches Hoheitsgebiet mehr.

Wenige Jahre später  fiel mit dem Despotat von Morea schließlich das letzte Überbleibsel des Byzantinischen Reiches. Damit war ein Reich, dass 1.000 Jahre bestand gehabt hatte völlig zerfallen. Praktisch ausgelöscht. Damit gingen auch große Teile der byzantinischen Kultur verloren. Nur weniges davon konnte in den Westen geschafft werden.[31]

Die Hagia Sofia beispielsweiße, eine ehemalige christliche Kathedrale ist heute eine bekannte Moschee. Das Osmanische Reich zeigte bei der Eroberung keine Gnade gegenüber den Menschen oder ihrer Religion. Wer könnte es ihnen verdenken, die Kreuzritter hatten schließlich in ihren Ländern bei den Kreuzzügen ebenso gewütet und keine Gnade gezeigt.


IV.2 Folgen für das Osmanische Reich

IV.2.1 Vorstoß nach Westen

Mit der Eroberung von Byzanz konnte das Osmanische Reich nun ungehindert auf den europäischen Kontinent vordringen. Konstantinopel galt früher als das „Tor zu Europa“, sowie Istanbul heute als das „Tor zu Asien“ gilt.

Die Osmanen konnten sich sehr schnell ausbreiten. Schon am 3. Juni 1453, wenige Tage nach der Eroberung von Konstantinopel fiel die genuesische Kolonie Pera an Sultan Mehmed II. Trotz der Expansionsinteressen der italienischen Stadtstaaten war Konstantinopel immer eine wichtige Festung und die Kontrolle über den Bosporus war für ihren Handel mit China und den Hinterasiatischen Staaten sehr wichtig. Dieser Verlust war für die Republik Venedig und Genua ein sehr schmerzlicher. Für die Osmanen dagegen ein umso saftiger Gewinn. Die Seeherrschaft Venedigs war damit eingeschränkt. Venedig hatte nun nicht mehr die Kontrolle über das gesamte Mittelmeer und das schwarze Meer entwickelte sich im Laufe der Zeit als Osmanisches Binnenmeer. Somit konnte das Osmanische Reich von dort aus operieren. Die Auslöschung von Konstantinopel war gleichzeitig eine starke Schwächung für alle Staaten die daran grenzten. Sie waren alle mehr oder minder von der byzantinischen Hauptstadt abhängig.

IV.2.3 Fortführung der Türkenkriege

Die Türkenfeldzüge gingen unmittelbar nach der vollkommenen Unterwerfung des Byzantinischen 1463 weiter. Mehmed II. begann damit, die Venezianer Stück für Stück vom griechischen Subkontinent zurückzutreiben, was trotz Unterstützung von Spanien, Portugal, Frankreich, dem Kirchenstaat und dem Johanniter Orden gelang. Venedig wurde Stück für Stück aus Europa zurückgedrängt, während das Osmanische Reich immer mehr an Boden gewann.

Nach dem Tod Mehmeds II. 1481 gab es innere Streitigkeiten bei den Osmanen, was Venedig 1489 zur Eroberung Zyperns nutze.

Nachdem die Nachfolge geregelt war, setzte das Osmanische Reich seinen Feldzug gegen die geschwächten Venezianer fort. 1523 wird Rhodos erobert und 1529 folgt die erste Belagerung Wiens. Wegen schlechter Versorgungslage muss das Osmanische Reich aber bald unter verheerenden Verlusten abziehen.

Nachdem auch Venedig wieder in den Krieg eingetreten war, konnten die Osmanen sie vollkommen von der Peloponnes vertreiben.

Es folgte ein jahrzehntelanger Konflikt, der hauptsächlich gegen Österreich, Venedig und Polen ausgetragen wurde. Im Laufe dieses Konflikts konnte Ungarn, das heutige Moldawien und Kreta von den Türken erobert werden.

Die Gunst drehte sich, als das Russische Reich auf europäischer Seite in den Krieg eintrat. Das Osmanische Reich hatte es jetzt mit drei europäischen Großmächten zu tun. Österreich, Russland und Venedig.

Es erfolgte eine Rückeroberung Griechenlands und das Osmanische Reich verlor nach und nach die Vormachtstellung auf dem Balkan an das Russische Reich. Trotz der nachhaltigen Erfolge trat die Republik Venedig 1718 stark geschwächt aus dem Bündnis aus. Den Status Großmacht hatte Venedig in diesen Kriegen verloren. Es blieb ein Stadtstaat ohne Gebiete in

Griechenland.[32]

Die Türkenkriege enden erst 1878. Das Osmanische Reich verliert beinahe sein gesamtes europäisches Territorium an Russland und Österreich-Ungarn. Es wird ein Diktatfriede geschlossen, der das Russische Reich begünstigt und ihm große Gebietsgewinne auf dem Balkan zuschert. Es folgte eine Teilung des Balkans,  da die anderen europäischen Großmächte Russlands riesige Gebietsgewinne mit Argwohn betrachten.

Konstantinopel konnte jedoch nicht zurückerobert werden. Istanbul befindet sich auch heute noch in türkischer Hand.

Die Türkenkriege kann man auch als „Vorläufer“ der modernen Weltkriege bezeichnen. Zeitweise lagen alle Großmächte der Welt gegen das Osmanische Reich im Krieg. Diese Bündnisse währten jedoch immer nur sehr kurz, da es innerhalb Europas einfach zu viele Konflikte gab.

Eines hat die Menschen in Kriegs und Friedenzeiten trotzdem immer geeint – ihre Religion.


IV.3 Folgen für Europa – der Beginn eines neuen Zeitalters

Der Fall von Konstantinopel verbreitete in Europa großes Entsetzen. Zwar hatte das Byzantinische Reich seit geraumer Zeit keine Rolle mehr gespielt, die Stadt Byzanz jedoch war immer noch ein Ausdruck von christlicher Macht gewesen.

Eine Folge war Angst. Die Angst der Christen vor dem Islam. Es wurden Bündnisse zur Rückeroberung von Konstantinopel und des Heiligen Landes geschlossen, die aber nicht einmal Monate hielten, da die europäischen Großmächte viel zu viel in ihre eigenen Interessen verstrickt waren.

Die Türken waren bei den Europäern für immer als „Eindringlinge“ gebrandmarkt. Eine Einstellung, die sich bis heute durchsetzt.

Viel wichtiger für das Europa war jedoch die Flucht einiger byzantinischen Gelehrten, die auf den venezianischen Schiffen mit antiken Schriftrollen nach Westen flohen und sich fortan in den Oberitalienischen Städten festsetzten, um dort ihr Wissen zu verbreiten. Dies führte zur Wiedergeburt der Antike in Norditalien und breitete sich auf ganz Europa aus – die Renaissance.[33]

Der Tag an dem Konstantinopel an die Türken fiel wird als „Beginn der Epochenschwelle zwischen Mittelalter und Neuzeit“[34] bezeichnet.

Zwar ist diese Meinung bei heutigen Gelehrten Umstritten. Einigkeit herrscht aber dabei, dass die Eroberung von Konstantinopel als ein Symbol für alles folgende gilt. Trotzdem ist dieser Fall einer der größten und wichtigsten Europäischen Städte der damaligen Zeit ein sehr wichtiges und tragendes Ereignis, dass bis heute seine Folgen mit sich zieht. Schließlich befindet sich Istanbul, der Nachfahre von Konstantinopel heute immer noch in türkischem Besitz. Neben dieser Stadt ging auch ein großer und wichtiger Bestandteil der europäischen Kultur verloren.[35]


V. Blick auf die Eroberung aus heutiger Sicht

V.1 Das kulturelle Fortwirken von Byzanz

Viele Schriften und wissenschaftliche Erkenntnisse kamen durch die byzantinischen Gelehrten nach Venedig oder Kreta. Dort konnte die byzantinische Kultur bis 1669 fortbestehen. In diesem Jahr verlor die Republik Venedig die Insel an die Türken und besiegelte somit das endgültige Ende der byzantinischen Kultur.

Nach der Eroberung durch die Türken, setzte sich das Russische Reich bis ins 20. Jahrhundert hinein, die Rückeroberung von Byzanz als Ziel. Russland wollte ein eigenständiges, orthodoxes Kaiserreich errichten und sah sich somit als Nachfahre des Byzantinischen Reiches.

Allerdings sahen sich auch die osmanischen Sultane als legitime Nachfahren von Ostrom. Trotzdem waren sie letztendlich für den Fall dieses Reiches und das Ende seiner Kultur verantwortlich.

Byzantinische Kultur gibt es heute kaum mehr. Lediglich einige Stücke konnten sich bin nach Venedig retten. Die bekannten Löwen z.B. sind eine Geschenk des byzantinischen Kaisers an die Republik Venedig. Auch im Markusdom finden sich noch zahlreiche Stücke aus Konstantinopel, die entweder bereits bei der ersten Eroberung 1204 oder später als Geschenk nach Venedig gelangt sind.[36]

Trotzdem gibt es diese byzantinische Kultur im eigentlichen Sinne nicht mehr. Die griechische Kultur ist nur in Ansätzen mit ihr zu vergleichen. Archäologen und Historiker sind seit Schliemanns Wiederentdeckung von Troja auf der Suche nach der „Wiederentdeckung von Konstantinopel“. Die Stadt gibt es zwar heute noch als Stadt, aber sie ist in keinster Weise zu Vergleichen mit dem Konstantinopel des späten Mittelalters. Kaum christliche Kulturgüter in dieser Stadt sind noch enthalten. Die Ausbreitung des Islams ließ keinen Platz für eine zweite Religion und die Vorherrschaft der Türken keinen Raum für eine andere Kultur.

Es gibt wohl kaum eine andere antike Großmacht von der heute nur noch so wenig durchgedrungen ist und die mit ihrem Ende trotzdem so eine große Rolle für Europa und den Beginn einer neuen Epoche spielte.

Im Jahr 1453 wurde dem Römischen Reich ein letztes Ende gesetzt. Das Mittelalter war in Konstantinopel nie so richtig angekommen. Die Stadt galt selbst im „düsteren Mittelalter“ als ein Lichtfleck für die Wissenschaft. Religiöse Moral spielte dort weit weniger eine Rolle, als im restlichen Europa. So wurden zum Beispiel schon seit dem 12. Jahrhundert Leichen seziert, um medizinische Fortschritte zu erwirken.


V.2 Fazit: Was gewonnen und was verloren wurde

Mit Konstantinopel ging wohl eine der schönsten und prächtigsten europäischen Städte an den Islam verloren. Eine gesamte Kultur wurde somit ausgelöschte, die wenn man das Römische Reich dazuzählt etwa 2.000 Jahre bestanden hatte. Außerdem setzte diese Eroberung auch der Republik Venedig als Großmacht ein Ende. Am Ende der Türkenkriege war Venedig ein unbedeutender Stadtstaat, der in heutiger Zeit etwa mit Bremen zu vergleichen ist.

Diese Verluste wiegen auf der einen seine sehr schwer, aber auf der anderen Seite wurde mit dem Fall von Konstantinopel und der Flucht der Gelehrten die Renaissance so ermöglicht, wie sie tatsächlich stattgefunden hat. Wer weiß, wie die Renaissance und somit die Weiterentwicklung der westlichen Kultur beeinträchtigt worden wäre, wenn  Konstantinopel weiterhin so existiert hätte. Die Stadt war ein Forum für Wissen und Wissenschaft der Antike, das mit seiner Eroberung nach Norditalien verlegt wurde und sich somit in ganz Europa verbreitete. Von Byzanz aus war die Verbreitung dieses Wissen äußerst schwierig, wie sich im Mittelalter zeigte. Dazu war es einfach zu weit abgeschieden. Eine Reise in diese Stadt war von zu langer Dauer und viel zu gefährlich. Dieses Wissen und die Errungenschaften der byzantinischen Gelehrten konnte nur durch die Eroberung in solchem Maß verbreitet werden. Auch die Schwächung der Republik Venedig hat seine positive Seite. Wenn Venedig weiterhin eine selbstständige Großmacht gewesen wäre, gäbe es Italien in dieser Form als Einheitsstaat wohl nicht, sondern als zersplitterten Staatenbund.

Die Eroberung von Konstantinopel hat auf der anderen Seite wieder gezeigt, dass Großmächte nie von Dauer sind. Auch das Osmanische Reich wollte eine solche Großmacht, aber aus Großmachtpolitik wurde oft Größenwahn, der oft das Gegenteil der politischen Ziele bewirkte.[37]

Letztendlich bleibt noch die erste Eroberung von 1204 zu Erwähnen. Konstantinopel wurde in seiner Geschichte nur zweimal erobert. Zweimal waren Venezianer daran beteiligt, einmal am Fall und beim zweiten Mal an der Verteidigung.

Es ist sehr paradox, dass die Venezianer mit der ersten Eroberung von Konstantinopel im vierten Kreuzzug den Grundstein zu ihrem Ende praktisch selbst gelegt hatten. Denn mit der ersten Eroberung von Konstantinopel wurde auch die zweite erst möglich und diese besiegelte das Schicksal der Republik Venedig als Großmacht.

Venedig hatte sich mit dem vierten Kreuzzug also ins eigene Fleisch geschnitten, natürlich ohne es zu Wissen. Trotzdem zeigt auch diese Eroberung wieder, welch große Rolle die Stadt für die Menschen der damaligen Zeit spielte. Von dem Aufstieg des Reiches waren Millionen Menschen betroffen und abhängig und der Fall beeinflusste ebenso das Schicksal von Millionen und sogar das Schicksal ganzer Staaten.




[1] Ostrogorsky, Geschichte des Byzantinischen Staates.

[2] Thiess, Die griechischen Kaiser.

[3] Gudemann, Das Lexikon zur Weltgeschichte, S. 66.

[4] Cherbuliez, Weltreligionen, S. 155ff.

[5] Thiess, Die griechischen Kaiser.

[6] Gudemann, Das Lexikon zur Weltgeschichte, S. 765.

[7] Gudemann, Das Lexikon zur Weltgeschichte, S. 133.

[8] Gudemann, Das Lexikon zur Weltgeschichte, S. 133.

[9] sinngemäße Wiedergabe: Gudemann, Das Lexikon zur Weltgeschichte, S. 133.

[10] sinngemäße Wiedergabe: Walter, Geschichte und Gegenwart; Band 3.

[11] Lilie, Byzanz und die Kreuzzüge.

[12] Gudemann, Das Lexikon zur Weltgeschichte, S. 777.

[13] Gudemann, Das Lexikon zur Weltgeschichte, S. 765.

[14] Krüger-Beer, Schülerduden, S. 287.

[15] Krüger-Beer, Schülerduden, S. 622.

[16] Krüger-Beer, Schülerduden, S.622.

[17] Gudemann, Das Lexikon zur Weltgeschichte, S. 448.

[18] Kortüm, Geschichte des Mittelalters, S. 550.

[19] Kortüm, Geschichte des Mittelalters, S. 550.

[20] Kortüm, Geschichte des Mittelalters, S. 548f.

[21] Asutay-Effenberger, Sultan Mehmed II., S. 211f.

[22] Gudemann, Das Lexikon zur Weltgeschichte, S. 521.

[23] Kortüm, Geschichte des Mittelalters, S. 547.

[24] sinngemäße Wiedergabe: www.wikipedia.de/wiki/Belagerung_von_Konstantinopel [Stand: 05.11.2010].

[25] Kortüm, Geschichte des Mittelalters, S. 547.

[26] Kortüm, Geschichte des Mittelalters, S. 554.

[27] Gudemann, Das Lexikon zur Weltgeschichte, S. 448.

[28] Kortüm, Geschichte des Mittelalters, S. 557.

[29] Zitat: www.wikipedia.org/wiki/Mehmed_II [Stand: 05.11.2010].

[30] Gudemann, Das Lexikon zur Weltgeschichte, S. 521.

[31] Krüger Beer, Schülerduden, S. 99.

[32] Münter-Elfner, Brockhaus.

[33] Rudolf/Walter, Geschichte und Gegenwart, S.37; Krüger-Beer, Schülerduden, S. 467.

[34] Zitat: www.wikipedia.de/wiki/Belagerung_von_Konstantinopel [Stand: 12.05.2008].

[35] Rudolf/Walter, Geschichte und Gegenwart, S.37; Krüger-Beer, Schülerduden, S. 467.

[36] Krüger-Beer, Schülerduden, S. 99.

[37] Rudolf/Walter, Geschichte und Gegenwart, S.37; Askani/Wegener, Anno.