Die Hexenverfolgung in Ellwangen

von Philipp Markus

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Die Hexenverfolgung wurde von 1588 bis 1618 durchgeführt. Die Hexenverfolgung wurde durch das Häufige Auftreten von Krankheiten, Seuchen, Unwettern und Missernten und der Aberglaube der Menschen ausgelöst. Die Anklage lautete Meistens Verleugnung Gottes und der Heiligen, Endweihung des heiligen Sakramentes, Unzucht mit dem Teufel, Entfachung von Viehseuchen und Unwetter, mischen von Giftes und Herstellung von Hexensalbe.

Zu Befragung hatte der Kanzler ein Formular mit 30 Fragen zusammengestellt. Um alles aus ihnen auszuquetschen Folterten sie die Hexen qualvoll. Sie wollten z.B. wissen wer die Mithexen sind. Die Hexen wurden meist lebendig verbrannt, wurden geköpft oder Aufgehängt der Leichnam wurde verbrannt.

Über 450 Menschen kamen so ums Leben. Es waren ca. 350 Frauen und 100 Männer. Es wurden keine Kinder unter 14 Jahren umgebracht. 65% der „Hexen“ kamen aus Ellwangen. Die Stadt hatte damals erst 1600 Einwohner. Anfangs wurden nur Frauen getötet. Doch dann stieg die zahl der Männer. Im Jahr 1618 war endgültig Ende mit der Qual.

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