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Moderator: Barbarossa

 
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dieter
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Re: Nationalstolz - nationale Identität in Deutschland

14.09.2013, 14:36

Harald hat geschrieben:
Die Fußball WM 2006 in D wurde hier schon angesprochen. Es wardas erstemal, daß die Jugend wieder Nationalstolz oder Patriotismus zeigte, und die Welt staunte Bauklötze, daß dies fröhlich und ohne Feindschaft gegen irgendjemand auf der ganzen Welt geschah. Was mir besonders auffiel war, daß die hier lebenden Ausländer oder Leute mit MHG sich ehrlich genauso über deutsche Fußballsiege freute. Nur wenige deutsche Idioten mißbilligten die ehrliche Freude und Fröhlichkeit.

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Lieber Harald,
genauso war es. :wink:
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Wahrheit
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Re: Nationalstolz - nationale Identität in Deutschland

14.09.2013, 19:06

Um was geht es hier in dem Thema überhaupt? Um Nationalstolz? um Migranten? Um einen Niedrig-Lohn-Sektor der von unsere Regierung nicht erkannt wird oder geht es doch um die WM 2006 :crazy:
 
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Barbarossa
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Re: Nationalstolz - nationale Identität in Deutschland

14.09.2013, 19:35

Nun ja, es gibt viele Aspekte, die da hineinspielen. Sogar die WM von 2006 hatte einen Einfluss auf den Nationalstolz in Deutschland, wie ich in einem Beitrag bereits eingeworfen habe.
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Renegat
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Re: Nationalstolz - nationale Identität in Deutschland

14.09.2013, 21:10

Renegat hat geschrieben:
Titus Feuerfuchs hat geschrieben:
Gutes Video zum Thema deutsche Demographie:

http://www.youtube.com/watch?v=THtOE7XcFQY


Ja, das ist ein gutes, sachliches Video. Die Fakten sind mir nicht neu, bestätigen iW die Aussagen, die ich in meiner letzten Antwort an Titus gemacht habe.
Es geht sogar noch einen Schritt weiter, indem es feststellt, dass wir die gutausgebildeten Frauen unbedingt in der Wirtschaft brauchen. Damit ist für mich klar, dass konservative, familienpolitische Maßnahmen nicht weiterhelfen.

Interessant war auch die unterschiedliche demographische Entwicklung in BRD und DDR. Es ist lange bekannt, dass es den Babyboomerhöhepunkt in 1963/64 und den sog. Pillenknick gibt. Diese Einbrüche wurden aber durch Zuwanderung kompensiert. Seit der Wende ist die Zuwanderung erheblich zurückgegangen, eine Bestätigung von RS Zahlen.
Die dramatische Abwanderung von gut ausgebildeten, jungen Frauen aus den östlichen Bundesländern und die Folgen zeigen die Zukunft für ganz D.
Ganz heilen kann man einen demographischen Bruch, der seit mind. 2 Generationen besteht, nicht, denn die Frauen, die die Kinder kriegen sollten, wurden nicht geboren.

Dieses Thema treibt mich schon länger um, ich würde es einerseits gern in einem eigenen Thread betrachten, hätte gestern schon fast eine Umfrage dazu erstellt. Andererseits gehört die Diskussion über Migrationsergebnisse unbedingt zur Zusammensetzung der Bevölkerung in D. Was schlagt ihr vor?


Nunja, ganz unrecht hat wahrheit nicht, das Thema zerfasert ziemlich und da es mir am Herzen liegt und meine Frage untergegangen ist, wiederhole ich sie durch Selbstzitat.
 
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Barbarossa
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Re: Nationalstolz - nationale Identität in Deutschland

14.09.2013, 21:42

Dann eröffne doch eine Umfrage. Und natürlich gehört auch eine Einführung dazu worum es konkret geht und was deine Meinung dazu ist.
:wink:

Sicher gehören auch die Pfade "Öffentliche Diskussion: Gehört der Islam zu Deutschland?", "Der Islam in Deutschland" "Christliche Kultur" und der Pfad "Integration", den wir auch bereits haben, dazu.
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dieter
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Re: Nationalstolz - nationale Identität in Deutschland

15.09.2013, 10:18

Barbarossa hat geschrieben:
Dann eröffne doch eine Umfrage. Und natürlich gehört auch eine Einführung dazu worum es konkret geht und was deine Meinung dazu ist.
:wink:

Sicher gehören auch die Pfade "Öffentliche Diskussion: Gehört der Islam zu Deutschland?", "Der Islam in Deutschland" "Christliche Kultur" und der Pfad "Integration", den wir auch bereits haben, dazu.

Lieber Barbarossa,
ein weites Feld. Für mich ist jeder Deutscher, der sich zu Deutschland bekennt. Natürlich hat unser Land eine christlich jüdische Kultur, inwieweit da schon der Isam dazu gehört, ist die Frage :?:
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Renegat
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Re: Nationalstolz - nationale Identität in Deutschland

15.09.2013, 11:07

Da in D Religionsfreiheit herrscht, gehört es nicht zum Selbstverständnis eines richtigen Deutschen einer bestimmten Religion anzugehören.
Im wirklichen Leben kommen noch die Atheisten in den unterschiedlichsten Ausprägungen hinzu. Und wer sich zu einer Religion bekennt, hat meist eine sehr persönliche Art, sein Verhältnis zur Religion zu leben. Das trifft auf alle Religionen zu, auch auf den Islam.
 
Aneri

Re: Nationalstolz - nationale Identität in Deutschland

15.09.2013, 13:46

Hi, ihr macht mich schwer. Vor allem weil ich wirklich einen dringenden Auftrag habe und statt ihn zu erledigen, schreibe hier, weil das Thema mir nah liegt.
@Renegat
Missverständnis beruht eher auf den Zeitraum, in dem die Einwanderung betrachtet wird. Ihr betrachtet den Zeitraum einer Generation. Ich denke, dass es für die geschichtliche Analyse eines Landes viel zu wenig! Zu viel ebenso bringt nicht viel, weil, faktisch jeder Deutsche, wenn man genug weit in Vergangenheit grabt, hat einen Migrationshintergrund. Und da stehen wir wieder bei eigener Wahrnehmung, die schneidet aus der Geschichte den Teil, der eigenen Ansichten nach der repräsentativste ist.

Ihr schneidet ihrer Grafik in 90-gen ab. Daher bleibt der Masseneinwanderung in Wirtschaftsboom-Jahren unberücksichtigt. In Anbetracht dessen ist der "Abklang" der Kurve selbstverständlich. Ist ihnen bewusst, was wäre, wenn Einwanderung auf gleicher Höhe wurde bleiben?!

Selbstverständlich muss was gemacht werden, dass die "menschliche Ressourcen" des Landes aufrecht bleiben. Ein politisches Problem, das außer Migration, viele andere Aspekte berücksichtigen muss. Zuwanderung ist die einfachste Lösung, der die Frage nach humanen Ressourcen sofort löst, bringt aber später die Probleme. Eben die, die mit Identität, mit Fremdsein etc. verknüpft sind. Man spricht hier öfter über die Feindlichkeit zu den Fremden. Es stimmt. Es ist aber die Spitze des Eisbergs. Der größte Teil besteht nicht aus der Feindlichkeit. Es besteht aus der Wahrnehmung des kulturellen Unterschieds und des Gefühls der Fremdheit des Anderen. Und dem Gefühl unterliegen sowohl deutsche als Einwanderer. Diese Boden nährt die extreme Auswüchse, wobei bei Einwanderern es gehemmt ist, durch den Verständnis, dass sie hier gekommen sind und nicht umgekehrt.

Renegat hat geschrieben:
Wegzug aus Deutschland ist statistisch schwer nachzuweisen, weil sich Auswanderer selten abmelden. Das heißt, es gibt eine erhebliche Dunkelziffer beim Verlassen von D. Bei der Einwanderung gibt es die auch, die ist aber unerheblich, weil sie Einwanderung in die Schwarzarbeit darstellt.

Wenn wir über Identität-Kollision sprechen, dann die Schwarzarbeiter, die kriminelle, die ihren Handwerk hier ausüben und ihre Beute nach Ausland verfrachten, sind für die Bevölkerung genau so präsent, wie übliche Migranten.
Es gibt mathematische Verfahren, wie man die Dunkelziffer nicht in Statistik festgehaltenen erfasst. Wenn ich mich nicht irre, ist es 10% Prozent. Es gilt sowohl für Einwanderer als Auswanderer. Daher eine Zahl der Netto-Zu-Abwanderungssaldo müsste noch höher ausfallen.

Das bedeutet, wir haben seit ungefähr einer Generation keinen Bevölkerungszugang von außen mehr.

Das verstehe ich schon wieder nicht. Der RS-Grafik zeigt durchschnittlich Saldo für 1991-2012. 240.000 Zuwanderer pro Jahr über 19 Jahre ergeben über 4,5 Mio. Einwanderer. Es ist immerhin über 5% derzeitigen Bevölkerung. Zu achten ist, dass der Zahl ist tatsächlich größer, weil hier die Abwanderer reduzieren die Zahl der Zuwanderung (Nettozahl).

Die subjektive Wahrnehmung kann aber davon abweichen, aus verschiedenen Gründen.
Meine subjektive Wahrnehmung hat hier weniger zu tun. Ich drehe mich hauptsächlich in Deutschem Kreis, wo mich man eher gerade bewundert als befremdet betrachtet. Es ist allerding relativ leicht, da Litauen war das Westen in Sovjet Union. Zudem die deutsche Kultur (Memmel-Land) hat auch bewirkt unsere Kultur. Landschaftsmässig und Essgewohnheiten sind der Norddeutschland echt ähnlich.

Das Identitäts-Problem beschäftigt mich schon seit viel viel länger als ich Deutschland bin. Ich bin ein Mischling, da meine Mutter Russin ist. Auch geboren bin ich In Sibirien, wo mein Vater mit seiner Familie noch vor dem Krieg repatriiert wurde. Nach Stalins Tod dürfte er nicht in Litauen studieren. Daher hat er auch in Russland Familie gegründet und später nach Litauen zurückkehrte. Ich hatte litauische Schule besucht und mich mit litauische Kultur identifiziert. Ich könnte aber auch meine russische Wurzeln nicht leugnen. Wenn ich aber es irgendwie verdrängt hatte, dann würde ich daran erinnert, indem z.B. man über den Russen negativ geäußert hat, fügte man bei: Du bist schon in Ordnung. Äußerlich und in der Sprache unterschied ich nicht. Man müsste einfach wissen über meine familiäre Verhältnisse.
Also man nahm mich nicht ganz, man sah in mir etwas Fremdes, das "in Ordnung ist". Vielleicht auch das war der Grund, warum Integration in Deutschland mir besser als anderen gelungen hat. Für mich diese Problematik ist nicht neu. Ich würde sagen ich bilde eben eine Brücke zwischen. Ich kann verstehen sowohl eine als andere Seite.

Auf die Stelle möchte ich noch mal akzentuieren, die Befremdheit liegt nicht nur an der heimischen Bevölkerung. Auch Einwanderern ist vieles in deutscher Kultur fremd. Daher unterhalten sie sich gerne mit den Gleichen, heiraten unter den Gleichen. Es ist ganz normaler Prozess. Damit dieser Knödel auflöst, indem er die heimische Kultur verändert und selbst verändert wird, braucht es die Zeit.
 
Renegat
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Re: Nationalstolz - nationale Identität in Deutschland

17.09.2013, 18:46

Aneri, dann bist du ein direkter Migrant, noch dazu mit Mehrfachumzug.
In der Hauptsache reden wir aber von hier geborenen Menschen mit sog. Migrationshintergrund. Da sind manchmal beide Elternteile direkte Migranten aber inzwischen selbst gut integriert oder nur ein Elternteil. Manchmal sind es sogar nur Teile der Großeltern. Schließlich kamen die sog. Gastarbeiter seit den 60er Jahren.
Wenn ich solche Berichte wie diesen aus dem kleinen Kurort Bad Schandau lese, sieht das doch ein bißchen anders aus. http://www.sz-online.de/sachsen/polizei ... 64179.html
Da macht eine Hamburger Schulklasse eine Klassenfahrt nach Sachsen, die Schüler sind die übliche Großstadtmischung, manche haben nicht deutsch klingende Namen oder sehen nicht germanisch aus, sind aber sicher alle hier geboren und Deutsche. Die fühlen sich nicht fremd in Hamburg und machen dann in einem sächsischen Touristenort solch negative Erfahrung. Von Überfremdung und Abwehr von Flüchtlingswellen kann dort wohl kaum die Rede sein.
 
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Barbarossa
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Re: Nationalstolz - nationale Identität in Deutschland

17.09.2013, 19:24

Das ist schon erschütternd, sowas zu lesen. Einerseits war Sachsen der Ausgangspunkt der Friedlichen Revolution in der DDR, doch nun liest man nur noch sowas. Schlimm.
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RedScorpion

Re: Nationalstolz - nationale Identität in Deutschland

17.09.2013, 19:44

Früher musstem immer alle Schüler zumindest einmal in ihrer Laufbau nach West-Berlin, mit Stippvisite drüben beim Feind. Geht's heutzutage in die Zone? Is' wohl billiger da ... :mrgreen: :wink:


Ernsthaft: Die Wahrscheinlichkeit, dass einem sowas im Westen passiert, ist wohl geringer bis viel geringer,

dafür wird man halt eher beklaut oder hat andere Nachteile durch die Grossstadt (hat's ja im Osten gar nicht mehr viele von).

Sei's drum;

was ich nicht verstehe, ist das Theater um die angebliche Nichtintegrierbarkeit von "Migranten", das z.B. Aneri macht. Ich hab' schon in vielen Ländern gewohnt, und nirgends Probleme gehabt. Auch nicht in Deutschland. :mrgreen:

Man kann sich Probleme imho auch herbeireden.



LG
 
RedScorpion

Re: Nationalstolz - nationale Identität in Deutschland

17.09.2013, 19:49

Barbarossa hat geschrieben:
Das ist schon erschütternd, sowas zu lesen. Einerseits war Sachsen der Ausgangspunkt der Friedlichen Revolution in der DDR, doch nun liest man nur noch sowas. Schlimm.

Gut, OK; nicht schön.

Aber einerseits kann man wissen, was v.a. in Südostsachsen so abgeht,

da muss auch keiner unbedingt hin (wozu? Nicht ohne Grund wollen alle da weg).


Es hat garantiert Schlimmeres als traumatisierte bzw. Verletzte dort, ohne es jetzt bagatellisieren zu wollen.
Ein normaler Mensch erwartet von Sachsen bzw. der Ehemaligen nix anderes; was schon fast schlimmer ist.

Halt der Inbegriff "national befreiter Zonen".

Stichwort "Nationalität" und "Nationalstolz" an User Wahrheit. Derjenigen, die bis 1989 gar keine Deutschen waren bzw. in den Augen des Westens bis heut nicht sind.



LG
 
Renegat
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Re: Nationalstolz - nationale Identität in Deutschland

17.09.2013, 22:05

RedScorpion hat geschrieben:
Ein normaler Mensch erwartet von Sachsen bzw. der Ehemaligen nix anderes; was schon fast schlimmer ist.

Halt der Inbegriff "national befreiter Zonen".

Stichwort "Nationalität" und "Nationalstolz" an User Wahrheit. Derjenigen, die bis 1989 gar keine Deutschen waren bzw. in den Augen des Westens bis heut nicht sind.


Es geht nicht um schlimmer aber du hast schon recht, der Ruf des Ostens ist dahin und es setzt den Westen unter Druck, denn diesen Ruf möchte hier keiner.

Jetzt vor der Wahl hat so eine rechte Truppe, nennt sich "pro Deutschland" eine Wahlkampftournee durch deutsche Großstädte gemacht. In meiner Stadt hatten sie mehrere Auftrittsorte, 3 davon als reine Provokation gewählt. Es war grotesk, geschützt von Polizeihundertschaften fuhr ein armseliges Häufchen von 4 Leuten im Transporter vor, einer stellte sich hin und hielt die Deutschlandfahne an die Hüfte gestützt, während ein Typ in Jogginghose irgendwas ins Mikro brüllte, was sowieso keiner gehört hat, weil an jedem Auftrittsort Gegendemos und Feste stattfanden. Die Polizei hatte Schutzgitter aufgestellt, da standen die drin wie die Affen im Zoo. Was mich am meisten geärgert hat, war der Mißbrauch der Deutschlandfahne, das ist nämlich auch meine Fahne und die aller Leute, die auf der anderen Seite standen.
Ich würde ja sagen, man sollte die einfach nicht beachten, ignorieren, dann stünden da 4 Würstchen auf dem Marktplatz und brüllten dummes Zeug, was soll´s. Aber man fürchtet das Abfärben des schlechten Rufs.
 
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Barbarossa
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Re: Nationalstolz - nationale Identität in Deutschland

17.09.2013, 22:19

RedScorpion hat geschrieben:
... Aber einerseits kann man wissen, was v.a. in Südostsachsen so abgeht,

da muss auch keiner unbedingt hin (wozu? Nicht ohne Grund wollen alle da weg)...

Kennst du die Sächsische Schweiz? Das Elbsandsteingebirge (siehe: hier klicken) ist landschaftlich eine ganz besondere Sehenwürdigkeit. Das sollte man als Tourist in Sachsen unbedingt gesehen haben. Und ich meine, die Schüler waren ja als Touristen da und nicht, um sich dort anzusiedeln.

Also diese absolut hirnlosen rechten Idioten kapieren sicher nicht einmal, was sie mit solchem Mist anrichten.
:evil: :evil: :evil:
Die Diskussion ist eröffnet!

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Renegat
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Re: Nationalstolz - nationale Identität in Deutschland

17.09.2013, 22:39

Barbarossa hat geschrieben:
RedScorpion hat geschrieben:
... Aber einerseits kann man wissen, was v.a. in Südostsachsen so abgeht,

da muss auch keiner unbedingt hin (wozu? Nicht ohne Grund wollen alle da weg)...

Kennst du die Sächsische Schweiz? Das Elbsandsteingebirge (siehe: hier klicken) ist landschaftlich eine ganz besondere Sehenwürdigkeit. Das sollte man als Tourist in Sachsen unbedingt gesehen haben. Und ich meine, die Schüler waren ja als Touristen da und nicht, um sich dort anzusiedeln.

Also diese absolut hirnlosen rechten Idioten kapieren sicher nicht einmal, was sie mit solchem Mist anrichten.
:evil: :evil: :evil:


Wie jetzt, hast du da luschig formuliert oder meinst du tatsächlich, dass es für dein Verständnis einen Unterschied macht, ob die Schüler als Touristen da waren oder ob sie sich dort ansiedeln wollten?

Es stimmt, Bad Schandau und die sächsische Schweiz ist eine landschaftlich schöne Touristengegend, habe ich mir Anfang der 90er angesehen. Dresden ist nicht weit und auch ohne Welterbetitel kulturell durchaus eine Reise wert. Bevor ich da aber wieder hinfahre, würde ich vom normalen sächsischen Bürger irgendein Engagement erwarten, mit dem gezeigt wird, dass sie mit solchen Taten absolut nicht einverstanden sind.