Die Bezeichnung Bakterien (früher: Bakterie) kommt aus dem Griechischen und heißt so viel wie „Stäbchen“ oder auch „Bazille“. Die Wissenschaft über die Bakterien nennt sich Bakteriologie.

Bakterien können krank machen. Das, und nur das, haben sie mit Viren gemeinsam. Zum Beispiel sind Bakterien um etwa hundert Mal größer als Viren und wesentlich komplexer aufgebaut. Sie haben eine richtige Zellwand und eine Innenstruktur. Diese Struktur ermöglicht es den Bakterien, sich zu vermehren, sich fortzubewegen und sich mit anderen Bakterien zu verbinden.

Viren sind da wesentlich einfacher gestaltet, da sie nur aus einem Erbgut bestehen.

Bakterien sind „Lebewesen“, die sich wie menschliche Zellen vermehren. Im Gegensatz zu Viren, die sich nicht selbständig vermehren können. Sie brauchen dazu einen Wirt.

Die Unterschiedlichkeit bzw. Besonderheiten von Bakterien zeigen sich in ihren Lebensnotwendigkeiten. Die einen brauchen zum Überleben Sauerstoff, andere müssen Sauerstoff meiden, manche brauchen viel Licht, andere verschiedene Chemikalien.

Wissenschaftler haben herausgefunden, dass jeder Mensch zwar aus einer einzigen befruchteten Eizelle hervorgegangen ist, aber aus ungefähr 10 Billionen Zellen besteht, auf denen sich zehnmal so viele Bakterien befinden.

 

https://www.apotheken-umschau.de/Infektion/Der-Unterschied-zwischen-Bakterien-und-Viren-209555.html

https://de.wikipedia.org/wiki/Bakterien

http://www.gbe-bund.de/glossar/Bakterien.html