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Inwiefern war die Kubakrise (1962) ein Spiegel für Ost-West-Politik während des Kalten Krieges?

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Die Fragestellung ist - nach meiner Meinung - nicht ganz leicht zu beantworten.

Die Kubakrise war der Höhepunkt des Kalten Kriegs - die Welt stand kurz vor einem Atomkrieg. Erst danach folgte eine Entspannungspolitik. Die Formulierung "Spiegel für die Ost-West-Politik" zielt doch aber eher darauf ab, dass die Kubakrise im Kleinen die Entwicklungen des Kalten Kriegs über Jahrzehnte hinweg "spiegelte" beziehungsweise zusammenfasste. Dem kann ich aber so nicht zustimmen.

Barbarossa hat im Forum versucht, die Frage zu beantworten:

Vielleicht insofern, dass beide Seiten erst auf größtmögliche Konfrontation gingen und erst, als die Situation für beide Seiten zu gefährlich wurde, fand man einen Kompromiss, mit dem beide Seiten leben konnten. Letztlich war die gesamte Zeit des Kalten Krieges durch das Prinzip der gegenseitigen Abschreckung (vor einem Angriff der Gegenseite) geprägt.
Nicht vergessen darf man aber auch, dass der sogenannte Kalte Krieg an vielen Rändern durch Stellvertreterkriege sehr heiß war. So etwa in Korea, Vietnam, Afghanistan und auch Nikaragua würde ich dazu zählen.

Weitere Informationen im Forum: https://geschichte-wissen.de/foren/viewtopic.php?f=75&t=6483
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