Gräuel und Rätselhaftigkeit der "russischen Seele".

Diskussionen über die Nicht-Mitgliedstaaten der EU

Moderator: Barbarossa

andreassolar
Mitglied
Beiträge: 259
Registriert: 10.03.2023, 21:48

Ob das die singuläre Ausnahme gewesen war oder nachfolgend allmählich eine stete Verschlechterung für die einfachen Soldaten in der zaristischen Armee eingetreten war, wäre eine Recherche wert.
Benutzeravatar
Barbarossa
Mitglied
Beiträge: 15514
Registriert: 09.07.2008, 16:46
Wohnort: Mark Brandenburg

Ramsan Kadyrow befördert 15-jährigen Sohn

Der Machthaber in der russischen Teilrepublik Tschtschenien, Ramsan Kadyrow, hat seinen erst 15-jährigen Sohn Adam Kadyrow zum Chef des Sicherheitsdienstes befördert. Dieser ist bereits durch besondere Brutalität aufgefallen, wie etwa in einem Gefängnis, wo er einen wehrlosen Mann verprügelt und zu Boden getreten hatte. Der Kommandant von Kadyrows Spezialarmee Achmat, Samit Tschalejew, nannte Adam Kadyrow auf Instagram ,,ein leuchtendes Beispiel'' für seine Generation und veröffentlichte noch ein Foto von sich und Adam Kadyrow. Auch andere Beamte lobten die ,,Führungsqualitäten'' des erst 15-jährigen. Schon vorher hatte dieser mehrere Orden verliehen bekommen und trägt den Titel ,,Held Tschtscheniens''
Ramsan Kadyrow soll angeblich 3 Söhne - darunter auch Adam - an die Front in der Ukraine geschickt haben. Beobachter bezweifeln aber, dass sie direkt an den Kampfhandlungen teilnehmen.

Quelle: Oranienburger Generalanzeiger - Printausgabe v. Montag, dem 6. November 2023
Die Diskussion ist eröffnet!

Jedes Forum lebt erst, wenn Viele mitdiskutieren.
Schreib auch du deine Meinung! Nur kurz registrieren und los gehts! ;-)
Skeptik
Mitglied
Beiträge: 419
Registriert: 06.06.2022, 17:50

Barbarossa hat geschrieben: 10.11.2023, 13:24 Ramsan Kadyrow soll angeblich 3 Söhne - darunter auch Adam - an die Front in der Ukraine geschickt haben. Beobachter bezweifeln aber, dass sie direkt an den Kampfhandlungen teilnehmen.
Und auch das russische Volk wehrt sich nicht dagegen, daß mit Putins Wissen Verbrecher und verurteilte Mörder zur „Resozialisation" an die ukrainische Front geschickt werden. Aus dem Kremlumfeld hieß es, es gelte zu verhindern, daß die Russen die Kämpfer als potentielle Verbrecher wahrnähmen und ihre Rückkehr fürchteten. Man solle zeigen, daß von der Front "wirklich höfliche, feinfühlige und fürsorgliche Leute zurückkommen“.

Putin selbst hat im Juni bestätigt, solche Gnadenerlasse zu unterzeichnen. Allen, die kämpften, gebühre „Ehre und Lobpreis“.

Wie man das erwarten konnte, geschahen nun schon neue Verbrechen und Morde von ehemaligen Rückkehrern. Die nahm Putin in Schutz mit dem Hinweis: „Das ist das Leben, es ist kompliziert und vielseitig. Da kann man nichts machen, es diktiert uns seine harten Gesetze“.

Die Frauenrechtlerin Popowa warnt seit Langem vor den Folgen des Ukrainekriegs auch für die russische Gesellschaft. „Leute kommen zurück mit der Erfahrung, daß das System auf ihrer Seite steht, trotz Vergewaltigung, Mord, Kriegsverbrechen. Diese Leute werden noch mehr Gewalt in ihren eigenen Familien anwenden“.

Quelle: F.A.Z. vom 10.11.2023 „Schuld und keine Sühne“.
andreassolar
Mitglied
Beiträge: 259
Registriert: 10.03.2023, 21:48

Sowohl für die sowjetische Zeit mit der vielfach brutalen Kriegsführung in Afghanistan (stets als Sondereinsatz bezeichnet) sowie für die russländischen 1. & 2. Tschetschenienkriege, in bekannter Tradition als terroristische Kriegsführung einschätzbar, kann von einer beachtlichen gesellschaftliche Rückwirkung ausgegangen werden.

Ein kritische, tiefere und breitere sowie längere soziale, gesellschaftliche und staatliche Aufarbeitung fand zu keinem der Kriegseinsätze statt, soweit mir bekannt.
Skeptik
Mitglied
Beiträge: 419
Registriert: 06.06.2022, 17:50

Da Putin mehr und mehr eine junge Generation an der Front verheizt muß er nun die Geburtenrate erhöhen. Putin vertraut weiterhin auf „Spezielle Maßnahmen“. Auch um den Nachschub - mit Hilfe von Staatsduma und Kirche - zu gewährleisten. Gestern auf NTV:

+++ 07:01 Keine Abtreibungen mehr in Privatkliniken auf der besetzten Krim +++
Wie Associated Press (AP) am 9. November berichtet, erklären von Russland installierte Behörden auf der besetzten Krim, dass private Kliniken auf der gesamten Halbinsel keine Abtreibungen mehr durchführen. Demnach behaupten die Beamten, die Kliniken hätten "freiwillig" aufgehört, das Verfahren anzubieten.

https://www.n-tv.de/politik/18-54-Russl ... 43824.html
Zuletzt geändert von Balduin am 12.11.2023, 19:08, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Beitrag aus urheberrechtlichen Gründen gekürzt
Benutzeravatar
Barbarossa
Mitglied
Beiträge: 15514
Registriert: 09.07.2008, 16:46
Wohnort: Mark Brandenburg

Putin braucht Kanonenfutter.
Die Diskussion ist eröffnet!

Jedes Forum lebt erst, wenn Viele mitdiskutieren.
Schreib auch du deine Meinung! Nur kurz registrieren und los gehts! ;-)
Antworten
  • Vergleichbare Themen
    Antworten
    Zugriffe
    Letzter Beitrag

Zurück zu „Nicht-Mitgliedstaaten“