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Moderator: Barbarossa

 
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Barbarossa
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Schwarzes Brett: Privatunternehmen als "Schwarze Schafe"

06.04.2009, 22:04

Lidl erfasst geheime Mitarbeiter-Krankendaten

Der Discounter Lidl hat die Krankheiten von Mitarbeitern firmenintern festgehalten. Lidl bestätigte einen Bericht des Magazins Spiegel, wonach der Grund der Krankheiten von Mitarbeitern auf Formularen festgehalten wurde, erklärte aber, die Praxis sei im Januar 2009 gestoppt worden.
Der Discounter war im Vorjahr in die Kritik geraten, als bekannt wurde, dass Lidl seine Mitarbeiter in Supermärkten mit Videokameras ausspähte...

weiter lesen: http://www.berlinonline.de/berliner-zei ... index.html

Unterlagen des Discounters in Mülltonne entdeckt:
Lidl «führte geheime Krankenakten»

(...)
Wie das Nachrichtenmagazin «Der Spiegel» berichtet, setzte das Unternehmen demnach Formulare ein, in den der «Grund der Krankheit» von Mitarbeitern eingetragen werden sollte. Dies legten mehrere hundert Seiten firmeninterner Unterlagen nahe, die durch einen Zufall in einer Mülltonne in Bochum entdeckt wurden.
So stehe beispielsweise über eine Mitarbeiterin, die im Juni vergangenen Jahres krankgeschrieben war: «Will schwanger (werden). Befruchtung nicht funktioniert». Bei einer anderen heißt es als Krankheitsgrund: «Psychologe»...

den ganzen Artikel lesen: http://www.netzeitung.de/wirtschaft/unt ... 17597.html

Nach neuer Datenschutz-Affäre:
Lidl wirft seinen Deutschland-Chef raus

Der Discounter zieht Konsequenzen aus dem neuen Datenschutz-Skandal: Lidl tauscht seinen für die deutschen Märkte zuständigen Manager aus. Er hatte eingeräumt, dass das Unternehmen «Krankenakten» seiner Mitarbeiter führte...

http://www.netzeitung.de/wirtschaft/unt ... 19377.html
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elysian
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07.04.2009, 00:55

Die lernen es einfach nicht.
Und man kommt an der Vermutung nicht vorbei, dass der Manager nicht entlassen wurde, weil es diese Akten gibt, sondern weil es öffentlich wurde.
sic transit gloria mundi
 
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Barbarossa
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07.04.2009, 08:10

elysian hat geschrieben:
Die lernen es einfach nicht.
Und man kommt an der Vermutung nicht vorbei, dass der Manager nicht entlassen wurde, weil es diese Akten gibt, sondern weil es öffentlich wurde.

Na klar - wären die Akten nicht entdeckt worden, wäre auch dem Chef nichts passiert.
:evil:
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Barbarossa
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Schwarzes Brett: Firmen, die Arbeitnehmerrechte torpedieren

21.01.2010, 20:38

ARBEIT:
Schlecker ist kein Einzelfall
Gewerkschaft kritisiert Missbrauch von Leiharbeit / Politik reagiert empört

POTSDAM - Stammbeschäftigte erhalten die Kündigung und gleichzeitig das Angebot, als Leiharbeiter die gleiche Arbeit zum halben Gehalt zu machen – diese Methode des Handelsriesen Schlecker hat bundesweit für Empörung gesorgt. Schlecker hat inzwischen angekündigt, keine Arbeitsverträge mehr über seine Zeitarbeitstochter Meniar abzuschließen.

Aber nach Angaben von Gewerkschaften und Experten ist Schlecker kein Einzelfall (s. Kasten). Illegal ist ein solches Vorgehen nicht – und im Unterschied zur Drogeriekette Schlecker sind bei anderen Unternehmen immer nur kleinere Teile der Belegschaft betroffen.
(...)
Dennoch hat der Fall Schlecker in der Politik für große Erregung gesorgt. „Was Schlecker betreibt, ist unerträglich, das ist gezielte Ausbeutung“, klagt Brandenburgs Arbeitsminister Günter Baaske (SPD). Auch Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) hat angekündigt, die Zeitarbeit genauer unter die Lupe zu nehmen. „Ich werde nicht zulassen, dass das grundsätzlich gute und sinnvolle Instrument der Zeitarbeit durch Missbrauch in Verruf gerät“, so von der Leyen...

den ganzen Artikel lesen: http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/ ... poert.html
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Re: Leiharbeiter als Billiglöhner?

06.06.2010, 02:49

METALL:
Gleicher Lohn geht nicht
Unternehmensverband Gesamtmetall hält billige Zeitarbeit für unverzichtbar

BERLIN - Zeitarbeit ist für die Unternehmen der Metall- und Elektroindustrie unverzichtbar, so Martin Kannegiesser, Präsident des Unternehmerverbands Gesamtmetall, gestern in Berlin. Neben Arbeitszeitkonten sei Zeitarbeit das wichtigste Instrument, um Unternehmen flexibel zu machen und Aufträge zu sichern...
weiter lesen: http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/ ... icher.html
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Barbarossa
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Re: Schwarzes Brett: Firmen, die Arbeitnehmerrechte torpedieren

21.06.2010, 20:00

Gewerkschaft kritisiert Acri Tec
Betriebsratswahl behindert
Von Roland Becker

Hennigsdorf – Die IG Metall erhebt schwere Vorwürfe gegen die Hennigsdorfer Firma Acri Tec. In dem zum Konzern Carl Zeiss Jena gehörenden Unternehmen habe die Geschäftsführung die Rechte der Arbeitnehmer beschnitten...
weiter lesen: http://www.die-mark-online.de/nachricht ... 09561.html
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Barbarossa
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Re: Schwarzes Brett: Firmen, die Arbeitnehmerrechte torpedieren

05.08.2010, 01:19

Hier noch ein besonders übles Beispiel:

Die KIK-Story – die miesen Methoden des Textildiscounters

Nur 25,96 Euro – für diese Summe konnte sich "Panorama"-Reporter Christoph Lütgert in einer Filiale des Textil-Discounters KiK von Kopf bis Fuß vollständig einkleiden. Auf dem roten Teppich präsentieren sich zu Werbezwecken auch Promi-Ikonen wie Verona Pooth in einem Outfit des Textildiscounters. Das Werbegesicht der Billigkette soll offenbar vermitteln, dass KiK nicht nur günstig, sondern auch gesellschaftsfähig ist.

Doch Fragen zu Produktionsmethoden und Dumpinglöhnen will Pooth nicht beantworten. Auch die Geschäftsführung von KiK schweigt. Dabei gibt es viele Vorwürfe, die damit unbeantwortet bleiben...
weiter lesen: http://daserste.ndr.de/panorama/aktuell ... ik104.html

Ich habe die Doku gesehen und ich muß sagen, mir fehlen die Worte, bei soviel Rücksichtslosigkeit und - ach ich weiß nicht...
:evil:
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Barbarossa
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Re: Schwarzes Brett: Privatunternehmen als "Schwarze Schafe"

09.04.2013, 22:16

Die Sendung "Frontal 21" hat heute gleich eine ganze Reihe von Vorwürfen gegen A.T.U. erhoben. Diese hier kurz zusammengefasst:

- sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz;
- bei Kunden KfZ-Teile abgerechnet, die nie eingebaut wurden;
- Versuche unternommen, einen Betriebsrat zu verhindern, indem Arbeitnehmer eingeschüchtert und auch gekündigt wurde.

Hier die Mediathek zum anschauen: hier klicken

Das ist unerhört und natürlich auch kriminell!
:evil:
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norvegia
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Re: Schwarzes Brett: Privatunternehmen als "Schwarze Schafe"

10.04.2013, 02:50

Mir war das mit dem Betrügen bei A.T.U nicht neu.
Und ich fragte mich schon jahrelang, wann da mal jemand drüber stolpert ausser mir.
Mit mir selber versuchten sie das auch schon mal, mich zu betrügen.
Nur bei mir gerieten sie an die falsche Adresse...
Trotz der Tatsache, daß ich eine Frau bin, kenne ich mich mit Autos aus.
Und das wurde ihnen zum Verhängnis.

Man stelle sich also folgendes optische Bild vor:
Ich weiblich, strohblond und strohdoof aussehend wohl, wollte bei A.T.U eine Achsvermessung machen lassen und fuhr mit meinem Taunus vor.
Ich vermutete jedenfalls, daß es daran lag, daß ich eine Frau war.
Da dachten sie wohl, leichtes Spiel zu haben aber ich zeigte ihnen einen dicken Daumen...
Ich hatte den Taunus generalüberholt und TU fertig gemacht.
Dazu überholte ich die Lenkung auch komplett, baute neue Spurstangen ein.
Und nach solchen großen Arbeiten an der Lenkung brauch man anschließend eine Achsvermessung.
Und dazu wählte ich dann A.T.U aus.
Der Auftrag den ich ihnen erteilte, bezog sich eindeutig nur auf die reine Achsvermessung.
Und doch fingen die Mechaniker ungefragt überall dran rumzufummeln und fachmännisch zu gucken.
Und guckten mich dann mit so einem Blick an, der wohl sagen sollte, au weia, alles Schrott, wohl höchste Lebensgefahr.
Ein gut trainierter Blick halt.
Das nächste was dann kam, war die Aussage, daß sie gar keine Achsvermessung machen können.
Sie versuchten mir zu suggerieren, daß meine Stoßdämpfer hin sind, meine Reifen vollkommen abgefahren und daß ich noch neue Spurstangen brauche, für die Lenkung.
Und daß sie das erst einbauen müssen, sonst ginge ja keine Achsvermessung
Spurstangen die ich wohlweißlich nagelneu eingebaut habe und weshalb ich ja die Achsvermessung machen wollte.
Also die reinen Materialkosten hätten so bei 1000 Euro gelegen ohne Arbeitszeit.
Hätte also in diesem Fall gehießen, 1000 Euro für eine Achsvermessung.
Aber natürlich nicht mit mir.
Ich meinte dann, daß die Teile alle O.K. sind und entpuppte mich dann erst als Autokenner.
Und meinte dann noch, daß die Spurstangen nagelneu sind.
Darauf wurde er ganz verlegen und versuchte noch mal an der Lenkung rumzufummeln und meinte dann, wenn die Spurstangen in Ordnung sind, dann muß es die Lenkung sein, die kaputt ist.
Also eine neue Lenkung hätte er mir als nächstes dann gern aufgeschwatzt.
Worauf mir dann endgültig der Kragen platzte.
Und ich meinte dann nur noch, daß ich nicht länger vor habe an seiner Märchenstunde teilzunehmen , daß ich mich nicht länger verarschen lasse von ihm.
Dann sagte ich, daß ich jetzt mein Auto nehme, woanders eine Achsvermessung mache und daß ich A.T.U nie wieder beehren werde.
Woanders bekam ich dann meine Achsvermessung ohne dieses Theater.
Und ich bekam auch meine TU Plakette drei Tage später mit eben jenen ach so fertigen Reifen, jenen runtergekommenen Stoßdämpfern und jener lebensgefährlichen Lenkung.
Will sagen damit, daß der Prüfer da keine Beanstandungen hatte, bei den Mängeln die A.T.U da so fand.
Ich bin Ossi und ich darf so reden. ;-)
 
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Peppone
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Re: Schwarzes Brett: Privatunternehmen als "Schwarze Schafe"

13.04.2013, 16:06

Hat eine freie Werkstätte im westlichen Umland von Berlin mit meinem fast 80jährigen, aber sehr fitten Schwiegervater auch versucht. Das Auto war über einen Kumpel von mir, der eine Werkstatt hat, gebraucht gekauft, ein 11 Jahre alter Fiesta, sollte zum TÜV, alles Erforderliche war gemacht (Bremsen, Dämpfer, Reifen, Hupe, Kupplung, Blech). Nachdem Die Werkstatt weiter nördlich (mein Schwiegervater wohnt neben der Werkstatt in einem kleinen Brandenburger Dorf) erneuerte ungefragt Bremsen, Kühler, Dämpfer und Reifen (schmiss die Altteile laut späterer Auskunft angeblich weg) und präsentierte eine enorme Rechnung. Mein Schwiegervater rief hier an und war ganz baff, ich hätte ihm doch erzählt, mein Bekannter hätte in seiner Werkstatt doch alles gemacht, was denn der tatsächlich gemacht habe usw.

Ich zu meinem Kumpel, der seine Rechnungen rausgeholt und in Berlin angerufen, warum denn dort alles noch einmal erneuert worden wäre, noch dazu, ohne die Altteile im Kofferraum zurückzulassen. Der Kollege druckste rum, das sei wohl nicht ordentlich gemacht worden und so, woraufhin mein Bekannter auf gut bayerische Art und Weise in die Luft ging, durchs Telefon fragte, ob der Andere ihn wohl vera... wolle und drohte, den Kollegen a) anzuzeigen und ihm b) die Aufsicht auf den Hals zu schicken. Plötzlich war die Rechnung nicht mehr existent bzw. auf vernünftiges Maß reduziert. Leider war die Werkstatt die einzige, die für meinen Schwiegervater erreichbar war, so dass er sie auch weiterhin nutzen musste, allerdings nicht allzu lang, denn dann querte ein Reh seinen Weg und er beschloss, dass der Fiesta sein letztes Auto gewesen sei...

Probieren kann man´s ja mal...
Und wenn´s beim Nachbarn ist. :shock: :wtf:

Beppe
 
norvegia
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Re: Schwarzes Brett: Privatunternehmen als "Schwarze Schafe"

13.04.2013, 16:25

Peppone hat geschrieben:
Hat eine freie Werkstätte im westlichen Umland von Berlin mit meinem fast 80jährigen, aber sehr fitten Schwiegervater auch versucht. Das Auto war über einen Kumpel von mir, der eine Werkstatt hat, gebraucht gekauft, ein 11 Jahre alter Fiesta, sollte zum TÜV, alles Erforderliche war gemacht (Bremsen, Dämpfer, Reifen, Hupe, Kupplung, Blech). Nachdem Die Werkstatt weiter nördlich (mein Schwiegervater wohnt neben der Werkstatt in einem kleinen Brandenburger Dorf) erneuerte ungefragt Bremsen, Kühler, Dämpfer und Reifen (schmiss die Altteile laut späterer Auskunft angeblich weg) und präsentierte eine enorme Rechnung. Mein Schwiegervater rief hier an und war ganz baff, ich hätte ihm doch erzählt, mein Bekannter hätte in seiner Werkstatt doch alles gemacht, was denn der tatsächlich gemacht habe usw.

Ich zu meinem Kumpel, der seine Rechnungen rausgeholt und in Berlin angerufen, warum denn dort alles noch einmal erneuert worden wäre, noch dazu, ohne die Altteile im Kofferraum zurückzulassen. Der Kollege druckste rum, das sei wohl nicht ordentlich gemacht worden und so, woraufhin mein Bekannter auf gut bayerische Art und Weise in die Luft ging, durchs Telefon fragte, ob der Andere ihn wohl vera... wolle und drohte, den Kollegen a) anzuzeigen und ihm b) die Aufsicht auf den Hals zu schicken. Plötzlich war die Rechnung nicht mehr existent bzw. auf vernünftiges Maß reduziert. Leider war die Werkstatt die einzige, die für meinen Schwiegervater erreichbar war, so dass er sie auch weiterhin nutzen musste, allerdings nicht allzu lang, denn dann querte ein Reh seinen Weg und er beschloss, dass der Fiesta sein letztes Auto gewesen sei...


Probieren kann man´s ja mal...
Und wenn´s beim Nachbarn ist. :shock: :wtf:

Beppe



Ich denke mal, daß sowas nicht nur bei A.T.U. passiert.
Besonders dann, wenn man eine Frau ist.
Ich kenne so gut wie keine Werkstatt, die es schafft, mir als Frau auf der gleichen Ebene zu begegnen wie einem Mann...
So versuchen sie dann auch mit mir umzugehen.
Sie sind nicht in der Lage gleichwertige Gespräche zu führen mit mir.
Komme ich mit Mann blenden sie mich erstrecht komplett aus.
Dabei bin in der Regel dann immer ich als Frau diejenige, die weiß wovon sie redet...
Ich bin Ossi und ich darf so reden. ;-)
 
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Peppone
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Re: Schwarzes Brett: Privatunternehmen als "Schwarze Schafe"

13.04.2013, 17:02

norvegia hat geschrieben:
Ich denke mal, daß sowas nicht nur bei A.T.U. passiert.
Besonders dann, wenn man eine Frau ist.

Ist offenbar bei deutlich nicht am Auto interessierten Männern genauso. Wenn die meinen, sie können jemanden nicht für voll nehmen, dann machen sie das auch, egal ob Mann oder Frau...

Trifft übrigens nicht nur für die Autobranche zu (dort vielleicht besonders, ist ja eine "Testosteronbranche"... ;) )
Aber geh du mal als Mann in ein Geschäft und versuch, Parfüm oder Frauenunterwäsche oder auch nur Kinderkleidung zu kaufen... :mrgreen:

Beppe
 
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Re: Schwarzes Brett: Privatunternehmen als "Schwarze Schafe"

13.04.2013, 21:55

Peppone hat geschrieben:
norvegia hat geschrieben:
Ich denke mal, daß sowas nicht nur bei A.T.U. passiert.
Besonders dann, wenn man eine Frau ist.

Ist offenbar bei deutlich nicht am Auto interessierten Männern genauso. Wenn die meinen, sie können jemanden nicht für voll nehmen, dann machen sie das auch, egal ob Mann oder Frau...

Trifft übrigens nicht nur für die Autobranche zu (dort vielleicht besonders, ist ja eine "Testosteronbranche"... ;) )
Aber geh du mal als Mann in ein Geschäft und versuch, Parfüm oder Frauenunterwäsche oder auch nur Kinderkleidung zu kaufen... :mrgreen:

Beppe



Das beste was mir in der Testosteronbranche mal passierte, war nicht in einer Werkstatt, sondern beim Ersatzteilhandel.
Ich rief an wegen Reifen und fragte nach dem Preis, auch ob sie vorrätig sind.
Dann bekam ich zur Antwort den Preis und daß sie vorrätig sind.
Der Endsatz des Gespräches lautete, daß ich meinem Mann das sagen soll, er kann vorbeikommen, sie holen und aufziehen lassen...
Ich bin Ossi und ich darf so reden. ;-)
 
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Re: Schwarzes Brett: Privatunternehmen als "Schwarze Schafe"

14.04.2013, 10:06

norvegia hat geschrieben:
Peppone hat geschrieben:
norvegia hat geschrieben:
Ich denke mal, daß sowas nicht nur bei A.T.U. passiert.
Besonders dann, wenn man eine Frau ist.

Ist offenbar bei deutlich nicht am Auto interessierten Männern genauso. Wenn die meinen, sie können jemanden nicht für voll nehmen, dann machen sie das auch, egal ob Mann oder Frau...
Trifft übrigens nicht nur für die Autobranche zu (dort vielleicht besonders, ist ja eine "Testosteronbranche"... ;) )
Aber geh du mal als Mann in ein Geschäft und versuch, Parfüm oder Frauenunterwäsche oder auch nur Kinderkleidung zu kaufen... :mrgreen:
Beppe

Das beste was mir in der Testosteronbranche mal passierte, war nicht in einer Werkstatt, sondern beim Ersatzteilhandel.
Ich rief an wegen Reifen und fragte nach dem Preis, auch ob sie vorrätig sind.
Dann bekam ich zur Antwort den Preis und daß sie vorrätig sind.
Der Endsatz des Gespräches lautete, daß ich meinem Mann das sagen soll, er kann vorbeikommen, sie holen und aufziehen lassen...

Ihr Lieben,
die Gleichberechtigung scheint noch nicht angekommen zu sein. :roll:
Was Du nicht willst, dass man Dir tu, das füg auch keinem Andern zu.
 
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Peppone
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Re: Schwarzes Brett: Privatunternehmen als "Schwarze Schafe"

12.05.2013, 10:31

norvegia hat geschrieben:
Das beste was mir in der Testosteronbranche mal passierte, war nicht in einer Werkstatt, sondern beim Ersatzteilhandel.
Ich rief an wegen Reifen und fragte nach dem Preis, auch ob sie vorrätig sind.
Dann bekam ich zur Antwort den Preis und daß sie vorrätig sind.
Der Endsatz des Gespräches lautete, daß ich meinem Mann das sagen soll, er kann vorbeikommen, sie holen und aufziehen lassen...

M-tjja. Einem Bekannten wurden dann im vergangenen Jahr beim Kauf eines Gebrauchtswagens allerdings trotzdem "neue" Reifen aufgeschwatzt, die aus 1998 waren...
Als ihn der TÜV auf das Alter seiner Reifen aufmerksam machte, wurde auch gleich noch die beruhigende Info mitgeliefert, nach weiteren etwa 1000km wäre ein Reifenplatzer vorprogrammiert gewesen. Die Laufflächen hatten da schon Risse, die teilweise bis auf den Gürtel durch gingen...
:shock:

Mein Bekannter hat die Reifen (nach dem Wechsel) genommen, sie von der Tür aus in den Verkaufsraum des Händlers geworfen (Vetragswerkstatt, allerdings anderer Hersteller) und mit lautstark vorgetragener Begründung (damit´s auch wirklich alle anwesenden Kunden mitbekommen...) sein Geld zurück gefordert. Und zum Teil auch zurück bekommen...

Beppe