Serben, Kroaten und Albaner kriegen sich immer in die Haare, und das wird auch so bleiben.
Mein Mann war als Offizier bei der Swisscoy, die der KFOR zugeteilt ist, er kam mit einem Arzt in's Gespräch, und dieser meinte, wenn die Soldaten weg sind, dann geht es wieder los, denn es sind immer noch ungelöste Konflikte, es gibt Häuser von serbischen Gastarbeitern, und dort wohnen jetzt Kosovaren, dass lassen sich die Serben natürlich nicht gefallen, und solche Ungerechtigkeiten ziehen sich durch fast alle Staaten auf dem Balkan, die im Krieg standen. Die Lösung aus Sicht des Arztes: Die Soldaten sollten bleiben, aber das ist eine Kostenfrage für jedes Land, das Personal für den Kosovo stellt, dazu kommt noch, dass man nie weiss, ob man wieder lebend nach Hause kommt. Eine wirklich deprimierende Situation die auf dem Balkan herrscht, fast ähnlich wie im Nahen Osten.
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Pulverfass und Nationalitätenkonflikte auf dem Balkan
Moderator: Barbarossa
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