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Moderator: Barbarossa

 
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Türken vs. Kurden-Konflikt auch in Deutschland

15.09.2015, 10:21

Das sich Türken und Kurden seit Jahrzehnten in der Türkei und Umgebung bekämpfen und streiten ist hinlänglich bekannt. Jetzt herrschte 2 Jahre zwischen der Türkei und der PKK ein Friedensprozess, der mittlerweile aber wieder beendet ist.

Aber mittlerweile wird dieser Konflikt zunehmend auch in anderen Ländern ausgetragen. Und zwar auch hier bei uns. Am Wochenende gab es in einigen deutschen Städten Demonstrationen von Kurden und Türken. Dabei kam es auch zu Gewalttätigkeiten. Ganz besonders schlimm war es in Hannover. Dort soll (gegen 14.30Uhr) ein Türke einen 26jährigen Kurden mit einer Stichwunde (wohl mit einem Messer) am Hals schwer verletzt haben. Daraufhin heizte sich die Lage noch mehr auf. Erst am Abend beruhigte sich die Situation.
Die linksradikale Antifa meldete daraufhin eine Demo für den nächsten Tag an, in der die Solidarität mit dem verletzten Kurden gezeigt werden sollte. Diese Demo blieb, aufgrund eines großen Polizeiaufgebotes, ruhig.

Wenn man bedenkt, was für ein Geschrei um eine relativ ruhige "Hooligan"-Demo (dort ging die Gewalt von Linksradikalen aus) vor ein paar Monaten in Hannover gemacht wurde, dann ist hier die Berichterstattung doch sehr zurückhaltend. Wo sind jetzt die betroffenen Politiker, die zur Ruhe und Friedlichkeit aufrufen?

Ich habe das subjektive Befinden, daß die Objektivität nicht immer eingehalten wird. Relativ ruhige Demos werden künstlich aufgepuscht und gewalttätige Demos werden verharmlost. :shock:
 
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Re: Türken vs. Kurden-Konflikt auch in Deutschland

20.03.2018, 09:22

In Hannover haben die ca. 15.000 Kurden ihr Neujahrsfest (Newroz) gefeiert. Gleichzeitig wurde das zur Demonstration gegen den Einmarsch der Türkei in Kurdengebiet genutzt. Angemeldet wurde diese Demo auch durch Politiker wie der Ex-Hannover-Bürgermeister Schmalstieg bzw. durch den Komiker Didi Hallervorden und dem Sänger Konstantin Wecker. :shock:
   
Jetzt gibt es bei solchen Demos auch meist strafrechtliche Handlungen, die sich durch das Zeigen von verbotenen PKK-Flaggen und Öcalan-Bilder zeigen. :roll: Auch diesmal gab es wieder ein paar "Experten", die solche Bilder und Flaggen mitgebracht haben. :evil: Damit es nicht zu einer Eskalation mit den Türken kommt, greift hier die Polizei hart durch. Bei der Demo war auch mal wieder der Linke-Bundestagsabgeordnete Diether Dehm. :roll: Dieser ist schon 2014 zu einer Geldstrafe von 3.000€ verurteilt worden, weil er eine PKK-Flagge gezeigt hatte. Ein Verfahren wegen illegaler Einreise (2016 hatte Dehm einen jugendlichen Flüchtling von Italien nach Deutschland gebracht, weil er durch seine Immunität sein Risiko der Bestrafung reduzieren kann) wurde eingestellt. Sein Anwalt für all die Fälle ist der CSU-Politiker Peter Gauweiler, mit dem er auch befreundet ist. :wink: 
Bei der jetzigen Demo zeigte Dehm ein Bild von Öcalan. Daraufhin wurde er wieder von der Polizei angezeigt. Zu seiner Verteidigung sagt er, daß er das Bild von der Rednerbühne nur gezeigt hat, damit die kurdischen Demonstranten ihre Öcalan-Bilder wegpacken. Dehm: "Ohne diese Aktion wäre das Fest mit Mord und Totschlag geendet".  :mrgreen: :shock:

Da fragt man sich, wenn dort so eine gewalttätige Stimmung war, warum man solche Demos überhaupt erlaubt ? :eh: Neo-Nazis dürfen auch nicht mit verbotenen Flaggen und Bildern auf Demos erscheinen. Da muß die Polizei auch richtig durchgreifen. Es geht da sogar soweit, daß das Kelten-Kreuz noch nicht einmal gezeigt werden darf. Was macht man dann eigentlich in Irland ? Alles Nazis ?  :wink: (das war jetzt ein Witz !).

Ich meine, daß der Dehm hier seine Gesinnung gezeigt hat und daß das Fest gar nicht so aggressiv war, wie er es in Betracht zog, wenn er die Menge nicht beruhigt hätte. Nutzt Dehm nicht seine Immunität um strafbare Handlungen zu unternehmen ?  :eh:
Das dürfte auch mal ein Fall für das Bundesverfassungsgericht werden..... :wink:  
 
Paul
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Re: Türken vs. Kurden-Konflikt auch in Deutschland

20.03.2018, 10:20

Dafür das in Afrin ein Massenmord und Massenvertreibung an Zivilisten stattfand/stattfindet und die Türkei auch in den Irak einmarschiert ist, ist es bei den weltweiten Demos ungewöhnlich ruhig gebliieben, insbesondere im Hinblick auf die Waffenlieferungen an die Erdogandiktatur.
Bisher zeigt niemand die Entschlossenheit diesen neuen Hitler zu stoppen.
viele Grüße

Paul

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Re: Türken vs. Kurden-Konflikt auch in Deutschland

20.03.2018, 10:46

Ich finde es überhaupt total daneben, dass auf deutschem Boden die Konflikte von völlig fremden Völkern ausgetragen werden. Das geht aus meiner Sicht gar nicht. Sollen sie doch in die Türkei gehen und sich dort gegenseitig die Köpfe einschlagen.
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Paul
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Re: Türken vs. Kurden-Konflikt auch in Deutschland

20.03.2018, 14:00

Barbarossa hat geschrieben:
Ich finde es überhaupt total daneben, dass auf deutschem Boden die Konflikte von völlig fremden Völkern ausgetragen werden. Das geht aus meiner Sicht gar nicht. Sollen sie doch in die Türkei gehen und sich dort gegenseitig die Köpfe einschlagen.

Letzlich zeigt dies unsere verfehlte Einwanderungspolitik der letzten Jahrzehnte und insbesondere Merkels Einladung unter dem Stchwort Asyl nach Deutschland zu kommen.Wir schaffen uns unnötig Probleme.
Bei meiner Sympathie für den kurdischen Befreiungskampf bin ich auch der Ansicht, das die kurdischen Jugendlichen lieber in der Türkei und in Afrin gegen die Besatzer kämpfen sollten, als hier zu demonstrieren. Unsere Regierung läßt sich nicht beeindrucken, um zumindest selbstverständliches gegen Erdogans Kriegspolitik zu machen.
viele Grüße

Paul

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Re: Türken vs. Kurden-Konflikt auch in Deutschland

20.03.2018, 16:29

Allerdings muss man dazu sagen, dass es türkische Migranten nicht nur in Deutschland gibt. Erst letzte Nacht habe ich in einem Bericht hehört, dass auch z. B. Rotterdam in den Niederlanden zur Hälfte aus Türken besteht. Und die haben dort sogar ihre eigene Partei, während die einheimischen Niederländer immer stärker rechte Parteien wählen. Das kann bei Wahlen noch zu einem Problem werden.
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Re: Türken vs. Kurden-Konflikt auch in Deutschland

20.03.2018, 17:16

Barbarossa hat geschrieben:
Allerdings muss man dazu sagen, dass es türkische Migranten nicht nur in Deutschland gibt. Erst letzte Nacht habe ich in einem Bericht hehört, dass auch z. B. Rotterdam in den Niederlanden zur Hälfte aus Türken besteht. Und die haben dort sogar ihre eigene Partei, während die einheimischen Niederländer immer stärker rechte Parteien wählen. Das kann bei Wahlen noch zu einem Problem werden.

Diese türkische Partei wird auch eine rechte, also türkisch nationalistische Partei sein. Es ist gut, das wir hier eine 5 % Klausel haben. Wir müssen aber auch mehr für die Integration tun z.B. die Ditib Moscheen schließen. Ein Rückkehrhilfeprogramm für Türken und ein Aufbauhilfeprogramm für Rojava z.B. ein Afrin, in welches die Vertriebenen zurückkehren können, wären positive Begleitmaßnahmen. Der türkische Angriffskrieg muß aber gestoppt und der Friedensprozeß zwischen Türken und Kurden wieder ins Leben gerufen werden. Mit Diktator Erdogan geht das nicht.
viele Grüße

Paul

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Re: Türken vs. Kurden-Konflikt auch in Deutschland

21.03.2018, 09:00

Heute wurde im Radio gemeldet, daß es mittlerweile  ca. 100 Straftaten in Niedersachsen gab, die von Kurden, aufgrund des Türkei-Konfliktes, verübt wurden. Da sind einfache Straftaten, wie z.B. Zeigen der PKK-Flagge und Beleidigungen, aber auch andere schwerwiegendere, wie z.B. Brandanschläge auf türkische Läden und Beschädigung einer Moschee. 
Aber auch ein Bundeswehr-LKW wurde in Brand gesetzt und ein Kabelkasten der Bahn wurde schwer beschädigt. :shock: :evil: Da hört der Spaß auf....wenn diese Idioten ihren Protest nur so äußern können, dann haben sie in Deutschland nichts zu suchen. Sie nutzen die lasche Justiz aus, weil in der Türkei wären sie beim Sultan sofort für unbestimmte Zeit in den Knast eingefahren. 

P.S.
Man sollte diverse Kurden auch mal deutlich durchleuchten. So hat ein Kurde in Hannover mit 2 Dönerbuden in 2 Jahren einen Umsatz von 850.000€ gemacht.  :shock: :eh: Die Zahl ist meiner Meinung schon sehr hoch gegriffen. Aber für diesen Umsatz hat er keine Steuern und sonstige Abgaben geleistet. :evil: Merkwürdig findet die Justiz, daß er seinen Gewinn von einem auf das andere Jahr verdoppelt hat (von 160.000€ auf 320.000€). :wink: :lolno: Urteil: 2 Jahre auf Bewährung und das Ableisten von Sozialstunden.  :mrgreen: :crazy: :lolno:

Keine Macht den Drogen !   :wink:
 
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Re: Türken vs. Kurden-Konflikt auch in Deutschland

21.03.2018, 12:19

Aufbauhilfe für Rojava wäre sinnvoll. Man könnte beim Wohnungsbau für die Kriegsvertriebenen helfen o. beginnen einen Kanal zwische Euphrat und Khabur zu bauen. Dann könnte man straffällig gewordene Kurden nach Rojava abschieben. Die würden sie dann sicher aufnehmen. Auch eine freiwillige Auswanderung nach Rojava wäre für viele Straftäter eine Alternative zur Haft, auch wenn sie aus der Türkei stammen und dort schlimmste Mißhandlungen und den Tod fürchten müßten. Über einen solchen Fall wurde im Fernsehen berichtet. Ein kurdischer Straftäter ist freiwillig in den Nordirak zurückgekehrt, statt seine vollständige Strafe in Deutschland abzusitzen.
viele Grüße

Paul

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Re: Türken vs. Kurden-Konflikt auch in Deutschland

27.03.2018, 11:08

In Berlin-Charlottenburg waren gestern rund 6500 Haushalte und etwa 400 Gewerbeunternehmen ohne Strom. Der Grund dafür war ein absichtlich herbeigeführter Kabelbrand. Es liegt nun auch ein Bekennerschreiben im Internet vor, nach dem eine ,,Vulkangruppe NetzHerrschaft zerreißen'' das Militär, die Flugbereitschaft der Bundesregierung, den Flughafen Tegel und mehrere Großkonzerne, die die Starkstromkabel nutzen, schädigen wollte. Auch eine Forderung, die Türkei solle sich aus Afrin zurückziehen, taucht in dem Bekennerschreiben auf. Bei der Vulkangruppe handelt es sich um Linksextremisten, die bereits durch frühere Aktionen bekannt sind. 
Der Berliner Staatsschutz ermittelt in dem Fall.
Quellen: 
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/b ... 7-amp.html
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Re: Türken vs. Kurden-Konflikt auch in Deutschland

27.03.2018, 12:24

Hoffentlich bekommen wir nicht den Linksterrorismus zurück, wie wir ihn schon hatten. Leider haben unsere Regierungen verantwortungslos der Kritik Ansatzpunkte geliefert. Wir sind auf Waffenexporte an Despotien wie die Türkei wirklich nicht angewiesen.
Manche Linke sind als Freiheitskämpfer gegen den IS nach Syrien gegangen und manche auch aus Deutschland haben ihr Leben gegeben, um das Leben z.B. der christlichen Assyrer am Khabur zu retten. Einige nehmen am Befreiungskampf gegen die türkischen Invasoren in Afrin teil. Jetzt zahlt die EU der Türkei noch Geld für den Krieg in Afrin und andere Nachbarstaaten. Man muß Sanktionen und Reisewarnungen verhängen um den Krieg und die Tyranei zu stoppen.
viele Grüße

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Re: Türken vs. Kurden-Konflikt auch in Deutschland

27.03.2018, 18:06

Na ja, die Gelder fließen vor allem im Zusammenhang mit dem Flüchtlingsabkommen mit der Türkei. In türkischen Flüchtlingslagern campieren noch so 2 bis 3 Millionen Syrer. Nicht auszudenken, wenn die sich auch noch Richtung Europa in Bewegung setzen.
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Re: Türken vs. Kurden-Konflikt auch in Deutschland

27.03.2018, 22:45

Die EU könnte die Geldzahlung an den Abzug der türkischen und islamistischen Truppen aus Afrin knüpfen. Das wäre Friedenspolitik. EU Friedenstruppen könnten dann die Grenze zur Türkei sichern.
viele Grüße

Paul

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Re: Türken vs. Kurden-Konflikt auch in Deutschland

28.03.2018, 09:37

Du meinst wahrscheinlich UN-Friedenstruppen. EU-Friedenstruppen gibt es nicht, nur noch die NATO. NATO-Truppen zur Grenzsicherung würden sich anbieten, hat die Bundeswehr ja auch schon gemacht, nur mussten sie wieder abgezogen und nach Jordanien verlegt werden, weil Erdogan ein falsches Spiel spielte. Er wollte wohl genau die freie Hand für seine Anti-Kurdenpolitik, die er jetzt auch hat. Ich denke wirklich, die Bundeswehrtruppen haben ihn enorm dabei gestört und darum hat er alles getan, damit sie verlegt wurden.
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Re: Türken vs. Kurden-Konflikt auch in Deutschland

28.03.2018, 13:04

Bundeswehrtruppen sind ja noch in der Türkei. Sie dienen Erdogan als Geisel. Ihr Abzug wäre für uns besser. Dies müßte auch die USA für ihre Truppen und ihr Botschaftspersonal prüfen, bevor es demnächst zum Krieg mit der Türkei kommt. Ich wundere mich das so viele Länder Botschaftspersonal aus Russland abziehen, statt aus der Türkei. Dort ist das Personal gefährdeter. 
Friedenstruppen müßten robust bereit sein sich und die Grenze gegen Islamisten und die türkischen Armee zu verteidigen. Normale Friedenstruppen werden meist nur bei gegenseitigem Einverständnis eingesetzt, also dann wenn sie fast nicht mehr nötig sind.
viele Grüße

Paul

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