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Moderator: Barbarossa

 
Cherusker
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Re: G20-Gipfel Juli 2017 in Hamburg

08.07.2017, 21:33

Ruaidhri hat geschrieben:
Der Sprecher der Roten Flora distanziert sich von der Gewalt angeblicher Linker im Schanzenviertel.
http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/h ... l1888.html
Der  Sprecher des Attac- Organisationsteams tut das nicht:
http://www.zeit.de/hamburg/2017-07/g20- ... rzer-block

Der Anwalt der Roten Flora, Andreas Beuth, hat nur kritisiert, daß es den "linken" Stadtteil Schanzenviertel getroffen hat und nicht Pöseldorf oder Blankenese ? :crazy: :twisted:
Somit distanziert er sich, gegenüber dem NDR, nicht von der Gewalt der Linkschaoten. Halt nur falscher Ort...... :wink:
Vielleicht sollten sich die Spinner der Roten Flora mal über eine einheitliche Ansicht einigen ? :lolno: :crazy:

Auch der Sprecher von "Block G20", Nico Berg, wollte sich nicht von den Gewalttaten distanzieren. Dem NDR sagte er nur, daß er dabeigewesen sei..... :eh:
 
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Barbarossa
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Re: G20-Gipfel Juli 2017 in Hamburg

09.07.2017, 08:31

War der Sänger Rio Reiser nicht auch links? Er sang doch seiner Zeit den Song ,,Macht kaputt, was euch kaputt macht!''
Da sieht man doch, wie Linke zur Gewalt stehen, wenn es ,,ihrer Sache dient''. Gewalt wirklich ablehnen, dürften nur die wenigsten von ihnen. Und unsere bestehende Demokratie befürworten dürfte keiner von ihnen. Nicht umsonst warne ich bei jeder Gelegenheit davor, diese Bewegung zu unterschätzen. In Hamburg waren sie jedenfalls bestens organisiert und die Polizei musste sehr aufpassen, dass sie nicht in ihnen gestellte Fallen tappt.
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Ruaidhri
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Re: G20-Gipfel Juli 2017 in Hamburg

09.07.2017, 14:14

Cherusker hat geschrieben:
Der Anwalt der Roten Flora, Andreas Beuth, hat nur kritisiert, daß es den "linken" Stadtteil Schanzenviertel getroffen hat und nicht Pöseldorf oder Blankenese ?

Böse gesagt: Prima, wenn man sich in den Kreisen uneins ist. Und je weniger einig die sich sind, desto besser für die gemäßigten Floristen, von denen längst nicht alle militant sind.

Barbarossa hat geschrieben:
War der Sänger Rio Reiser nicht auch links? Er sang doch seiner Zeit den Song ,,Macht kaputt, was euch kaputt macht!''

Rio war links, war schwul, war Idealist, und er wurde gern von allen möglichen Leuten vor den Karren gespannt. Der von Dir zitierte Song ist weiträumiger und in Konnex zur Persönlichkeit Rios einzuordnen, dass der Titel als bequeme Kampfparole der Autonomen diente, heißt nicht, dass Rio das so gemeint hatte. Er war keiner, der Gewalt predigte, und auch aus dem Sontext lässt sich nicht entnehmen, dass er physische Gewalt gemeint hat. Hat er nicht.Letztlich scheiterte er an sich selbst und daran, dass er auch auf der linken Seite feststellen musste, wie sehr es um Machterhaltung geht.
Barbarossa hat geschrieben:
In Hamburg waren sie jedenfalls bestens organisiert und die Polizei musste sehr aufpassen, dass sie nicht in ihnen gestellte Fallen tappt.

Man wird abwarten müssen, was da wirklich linksextremeistische Gewalt war und/ oder wieviele andere, nur an der Gewalt interessierte Hools darunter waren.
Cherusker hat geschrieben:
Genau diese Aktion fand ich selten dämlich. :wink: Mit Schnellbooten drauf losrasen und dann kurz vorher noch abdrehen .....was soll so ein kindisches Verhalten ? :crazy: Soll das martialisch wirken ? :lolno:  Solch eine Aktion ist eher von Terroristen zu erwarten, die mit sprengstoffbeladenen Schnellboote eine Aktion durchführen. Was wäre gewesen, wenn irgendwelche Sicherheitskräfte diese Aktion falsch gedeutet und das Feuer eröffnet hätten ?

Das war mit Ansage und nicht aus heiterem Himmel, und ganz blöd sind die Waspo-Leute nun auch nicht.
Ganz gewiss sollte und wollte man nicht martialisch sein, und kindisch war das auch nicht. Terroristisch misszuverstehen mal gar nicht. Nicht alles, was in Hamburg an Protest oder nur Demonstration, was von den Gipfelbesetzern erwartet wird, war schlecht, geschweige denn, unberechtigt.
Unberechtigt war die Randale unter mehr oder weniger dünnem politischen Mäntelchen, ganz und gar deplatziert und inzwischen desavouiert waren auch Meinungen und Kommentare sogenannter Exoerten, die das fast Terror- mäßige Vorgehen in Schutz nahmen, die Schuld der Polizei zuschoben etc.
Nun sucht man die Schuldigen, Merkel, Scholz, " die Polizei"- ein Sündenbock muss her, um den Kopf aus der Mitverantwortungsschlinge zu ziehen.
Olaf Scholz soll zurücktreten- was für ein Unfug und Ablenkungsmanöver von allen möglichen Fehlern auf vielen Seiten.
Sorry, aber die Schuldigen sind die Täter als erste, dann teilweise die Medien, die auf der Polizei rumhackten, egal, was die tat oder ließ, und die Hools in Schutz nahm. Die Dauer-Sensationsberichterstattung von Gewalt- die friedlichen Demonstranten von gestern kamen viel weniger ins Bild zu Wort.
Wird Zeit, dass man in den extremen Szenen aufräumt, rechts wie links und keiner, der aus angeblichen politischen Motiven heraus zündelt, Menschen bedroht, zur Gewalt aufruft, Gewalt toleriert, Pardon bekommt.
Wobei nicht nur ich vermute, dass ssich unter den Randalierern reichlich "artfremde, eigentlich unpolitische Typen befanden. Tolles Wochenende gehabt, nun warten wir auf den Start der Fußballsaison. Ohne damit die gewaltbereite linke Szene nur ansatzweise entschuldigen zu wollen. Auch nicht die tumbe Äußerung von Sara Wagenknecht, Merkel sei schuld,aber wir haben ja Wahlkampf, und da muss sie natürlich das Wort "links" von all dem, was unter linkem Vorzeichen passierte, reinwaschen.
Abgesehen davon, was ist beim Gipfel letztlich rausgekommen? Das zu analysieren, habe ich noch nicht geschafft.
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Re: G20-Gipfel Juli 2017 in Hamburg

09.07.2017, 19:03

Ruaidhri hat geschrieben:
... die Schuldigen sind die Täter als erste, dann teilweise die Medien, die auf der Polizei rumhackten, egal, was die tat oder ließ, und die Hools in Schutz nahm. Die Dauer-Sensationsberichterstattung von Gewalt- die friedlichen Demonstranten von gestern kamen viel weniger ins Bild zu Wort.
...

Ja, es immer sehr einfach, auf der Polizei herumzuhacken und als Hauptschulige auszumachen, weil sie ja angeblich gleich so hart vorgegangen sind. Und die Gewalttaten der eigentlichen Täter werden z. T. von der linken Szene verharmlost.
Insofern finde ich es schon richtig, wie bspw. N24 berichtet hat, damit einigen Leuten einmal wirklich die Augen geöffnet werden, dass auch linke Extremisten gefährlich sind und dass auch die linke Ideologie Gewaltpotential hat - nicht nur die Rechte. Ich fand es wichtig, dass das so gezeigt wurde, auch wenn selbst die Reporter sich dabei großer Gefahr aussetzen mussten.
Dass die allermeisten Demonstranten friedlich waren, wurde ja oft genug gesagt, aber warum sie gegen G20 waren, erschließt sich mir trotzdem nicht. Wir haben eine sehr prekäre politische Situation in der Welt und da müssen die Nationen der Welt im Gespräch bleiben - notfalls auch außerhalb der UNO. Darum sind solche Gipfeltreffen unverzichtbar.
Die Demonstranten schrieben das Wort 'Solidarität' sehr groß. Aus meiner sehr persönlichen Ansicht ist dieses Wort in der DDR sehr diskreditiert worden, denn da haben wir ständig einen 'Soli' gezahlt, aber das war sehr intransparent, da uns niemand gesagt hat, wofür der wirklich verwendet wird. Mein Vater meinte sogar, der wurde für Waffenlieferungen an Angola und Mosambique usw. verwendet. Ist sogar möglich, denn diese Länder wurden vom Ostblock tatsächlich stark militärisch unterstützt. Darum rümpfe ich heute die Nase, wenn ich das Wort 'Solidarität' höre.
Aber ich bin heute finanziell ohnehin nicht in der Position, irgendjemandem etwas zu spenden. Das überlasse ich den Millionären, Multimillionären und Milliardären. ;-)
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Cherusker
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Re: G20-Gipfel Juli 2017 in Hamburg

09.07.2017, 19:13

Ruaidhri hat geschrieben:
Man wird abwarten müssen, was da wirklich linksextremeistische Gewalt war und/ oder wieviele andere, nur an der Gewalt interessierte Hools darunter waren.

Willst Du das nicht begreifen oder paßt das nicht in Dein ach so heiles linkes Weltbild ? Es waren keine Hooligans (= gewaltbereite Fußballfans)-Krawalle !!! Den SCHWARZEN BLOCK der Antifa gibt es schon seit vielen Jahren. Er hat sich in den Jahren der AKW-Demos und Friedensdemonstrationen gebildet. Es sind Linksradikale, wie z.B. Roter Aufbau Hamburg, die diese Krawalle veranstalten. Dazu kommen noch deren linken ausländischen Unterstützer, die aus anderen Staaten angereist sind.
Es gibt etliche Demos, bei denen dieser "schwarze Block" aufgetreten ist und die sorgen fast bei jeder Demo für Krawalle, ob es nun in Hamburg, Berlin, Göttingen, Hannover, usw. ist.

Auch bei den G20-Krawallen konnte man wieder sehen, daß sie schnell von der zivilen Kleidung in ihre mitgebrachten schwarzen Klamotten schlüpfen, dann Krawall machen, um sich dann wieder umzuziehen und als unbeteiligter Passant durch die Polizeireihen zu entkommen (gibt darüber etliche schöne Aufnahmen !).
Aber vielleicht meinst Du auch mit Hools die linken Fußball-Fans vom St.Pauli ? Da stimme ich mit Dir überein, daß solche Leute aus dem Schwarzen Block auch wohl darunter zu finden sind. :wink:

Gestern habe ich mit einem Hooligan über die Krawalle gesprochen und der sagte mir, daß sie immer gegen die linken Chaoten sind und keine gemeinsame Aktionen mit denen machen würden ! Sie, als Hooligans,  hätten eher das Eigentum der unbeteiligen Leute verteidigt und er konnte es nicht begreifen, daß Feuer in einer Wohngegend gelegt wurde, sodaß Familien mit Kindern Angst hatten.
Im Gegensatz zu den Linken haben die Hooligans noch einen "Ehrenkodex". Darüber wurde auch im Fernsehen berichtet (diesen gibt es auch bei internationalen Hooligans). Sie prügeln sich untereinander oder mit der Polizei, aber sie greifen keine unbeteiligten Familien an und deren Wohnungen.

Ganz Hamburg hasst nicht die Polizei, sondern den Schwarzen Block der linken Antifa !  Diese Wohlstandsjünglinge, die sich schwarz verkleiden und Randale machen, aber dann sofort flennend zu ihrem Papi laufen, wenn die Polizei sie erwischt oder sie was auf die Fresse kriegen. Dann soll Papi mit seinem Anwalt alles wieder richten.....ein Haufen erbärmlicher Feiglinge ! Nur in der Gruppe fühlen sie sich stark und glauben sie können, wie in einem Computer-Spiel alles zerstören, aber wehe, sie treffen auf Gegenwehr !  Dann treten die linken Politiker und Sympathisanten auf und machen die Polizei dafür verantwortlich. :crazy:

Es ist einfach lächerlich diese G20-Krawalle anderen Gewalttätern (Rechtsradikale, Hooligans, usw. ) in die Schuhe zu schieben ! Es waren die Linksradikalen, auch wenn Sozi Schwesig meint, daß von den Linksextremisten keine nennenswerte Gefahr ausgeht. :crazy:

.
P.S.
Rio Reiser war Sänger der Band "Ton Steine Scherben" und sympathisierte schon mit der linken Hausbesetzerszene. Sein Lied "Macht kaputt, was Euch kaputt macht, keine Macht für Niemand" ist schon das Motto der linksradikalen Chaoten geworden. Die Grüne Claudia Roth war später die Managerin der Band und sollte versuchen den enormen Schuldenberg der Band abzutragen. Aber das gelang natürlich nicht....Reiser entschloß sich dann mit neuem Manager zu einer Solokarriere. Erst da hatte er sofort großen Erfolg mit "König von Deutschland" und "Junimond". Das haben die Linken als Verrat angesehen. Aber Reiser war dann schuldenfrei ! Reiser ist dann aufgrund seines großen Alkoholkonsums 1996 gestorben.    
 
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Barbarossa
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Re: G20-Gipfel Juli 2017 in Hamburg

09.07.2017, 20:08

Was wurde auf dem G20-Gipfel politisch erreicht?

- Beim Handel wollen alle G20-Länder (auch die USA) den Freihandel fördern und Protektionismus sowie unfaire Handelspraktiken bekämpfen. Marktverzerrende Subventionen sollen eingestellt werden.

- Das Klimaabkommen von Paris wird als ,,unumkehrbar'' bezeichnet, auch wenn der Ausstieg der USA zur Kenntnis genommen wird.
Unmittelbar nach dem Gipfel erklärte auch der türkische Präsident Erdogan, dass er das Klimaabkommen noch nicht sofort ratifizieren wird, ,,solange die Versprechungen, die man uns gegeben hat, nicht gehalten werden...''

- Für die Weltwirtschaft wurde ein ,,Hamburger Aktionsplan'' beschlossen. Dieser beinhaltet, weltweites Wachstum, die Schaffung von mehr Jobs und die internationale Finanzmarktregulierung voranzubringen. Zudem soll gegen die Steuervermeidungspolitik internationaler Konzerne und gegen Steueroasen vorgegangen werden.

- Bei der Bewältigung der Flüchtlingskrise soll gegen Schleuser und Menschenhändler vorgegangen werden. Gegen konkrete Maßnahmen, wie die Einbindung der UN, wie auch UN-Sanktionen, wie Vermögenssperren und Reiseverbote gegen Schleuser und Menschenhändler legten Russland und China ihr Veto ein.

- In Afrika soll eine ,,nachhaltige und inklusive Entwicklung'' gefördert werden. Dazu wird in der Schlusserklärung eine Partnerschaft der G20 mit dem Kontinent ins Leben gerufen, der alle afrikanischen Länder beitreten können.

- Auch die verbesserte Teilhabe von Frauen am Wirtschaftsleben bleibt ein Ziel der G20. Für entsprechende Projekte hatte sich neben Angela Merkel auch die US-Präsidententochter Ivanka Trump starkgemacht.

- Auch im Kampf gegen den Terrorismus will man weiter zusammenarbeiten. U. a. soll dazu auch der Informationsaustausch von Geheimdiensten und Sicherheitsbehörden erleichtert werden.


Merkel erklärte im Anschluss an den Gipfel, dass die Opfer der Krawalle entschädigt werden.

Quelle: 'Der Tagesspiegel' - heutige Printausgabe
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Cherusker
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Re: G20-Gipfel Juli 2017 in Hamburg

09.07.2017, 21:52

Zusammenarbeit bei der Bekämpfung des Terrorismus ......da hätten sie doch nur vor die Tür gehen brauchen. :wink: :mrgreen: Was die linken Antifanten dort abgezogen haben, das war doch schon Terrorismus.  :wink:
 
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Barbarossa
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Re: G20-Gipfel Juli 2017 in Hamburg

09.07.2017, 22:35

Das war bereits Terrorismus - politisch motivierte Anschläge gegen Sachen und Menschen (Polizisten sind auch Menschen) eben, ja.
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Ruaidhri
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Re: G20-Gipfel Juli 2017 in Hamburg

10.07.2017, 19:47

Cherusker hat geschrieben:
Ruaidhri hat geschrieben:
Man wird abwarten müssen, was da wirklich linksextremeistische Gewalt war und/ oder wieviele andere, nur an der Gewalt interessierte Hools darunter waren.

Willst Du das nicht begreifen oder paßt das nicht in Dein ach so heiles linkes Weltbild ? Es waren keine Hooligans (= gewaltbereite Fußballfans)-Krawalle !!! Den SCHWARZEN BLOCK der Antifa gibt es schon seit vielen Jahren.

Anzuschreien brauchst Du mich nicht, nebenbei, über allemal so viel politische Bildung wie Du verfüge ich sicherlich. Kannst Du nicht lesen und begreifen, dass ich mit den Leuten nichts im Sinn habe?  Nicht links bin, sondern ohne Scheuklappen wie Du sie hast, an die Dinge herangehe? Wenn allerdings alles, was links von Braun ist, schon heiles linkes Weltbild ist, dann bin nicht ich zu bedauern.
Dass es aber- inzwischen auch offiziell bestätigt, dass es eben auch politisch völlig orientierungslose Schlägertypen und auch Partygänger waren, die mitmischten, willst Du nicht wahr haben?  Und wenn ich die Hools nenne, dann weil sie genauso hirnlos und verbrecherisch sind wie Hooligans, die ich, angeblichen Ehrenkodex hin oder, genauso verabscheue wie die üble Bande in Hamburg.
Das maht  die Sache für die Linksautonomen in Hamburg um nichts besser, wenn nicht alles links war, was randalierte. Nehme ich den Beuth: " Randale ist gut, gleich wer sie macht, nur nicht vor unserer Tür!" Heißt doch, neben vielem anderen, dass man sich jede Art von Hohlköpfen zunutze macht.Man wird für die Zukunft sehr genau hinsehen müssen, wer aus dem In- und Ausland dabei war und aus welchen "Motiven". Ob es Dir nun passt oder nicht, es gibt sie, Krawalltouristen ohne eine Ideologie außer Krawall.
Zu Rio: Ich habe ihn mehrfach erlebt, dass seine Songs dafür herhielten, physische Gewalt für ein berechtigtes Mittel zu halten, war nicht in seinem Sinne und in seinem Wesen. Nicht zuletzt daran krankte er.
Barbarossa hat geschrieben:
Die Demonstranten schrieben das Wort 'Solidarität' sehr groß. Aus meiner sehr persönlichen Ansicht ist dieses Wort in der DDR sehr diskreditiert worden, denn da haben wir ständig einen 'Soli' gezahlt, aber das war sehr intransparent, da uns niemand gesagt hat, wofür der wirklich verwendet wird.

Nun zahlen wir alle einen Soli, und auch erhebt sich die Frage gelegentlich, wer denn wirklich davon profitiert. :) Du verstehst hoffentlich richtig, wie ich es meine. :D
Wenn " drüben" das Wort Solidarität verbraucht ist, anderswo nicht, und stimmt schon, dass es daran mangelt- und mangeln muss, weil man einem Großteil der Bevölkerung doch kaum Luft für finanzielle und moralische Solidarität lässt. Was nicht zwangsläufig wieder im linken Sinne und linken Ideen zur Behebung zu tun hat. Es muss der Politik, also auch dem Wähler, gelingen, die zu groß gewordene Macht des Kapitals  zu schrumpfen. Demokratisch und gewaltfrei, solidarisch -demokratisch.
Nix Sozialismus, aber die ausufernde Gewinnmaximierung zu Lasten inzwischen breiter Bevölkerungsschichten überall muss wieder in soziale(re) Marktwirtschaft gelenkt werden. Der Raubtierkapitalismus schadet allen überall.
Gibt vieles, was anders, besser werden kann, im eigenen Land und weltweit. Vielleicht haben Veranstaltungen am Rande des G 20 da manchmal mehr und Konkreteres, Umsetzbares gebracht als der Gipfel es konnte- ist ja in Details auch nicht seine Sache. Dienten die Nebenschauplätze zur Gedankenanregung, hatte auch dort der Gipfel einen Sinn. Ging leider unter unter all der Sensationsberichterstattung aus der Arena Schanzenviertel.
Anmerkung am Rande: Ich war  bin weder links noch rechts noch grün noch blaugelb, auch nicht schwarz. Diese Schubladen sind mir zu eng.Mag man Beliebigkeit nennen, ist es aber nicht, sondern eher Unabhängigkeit. Erst recht, wenn es um Analysen und Versuche geht, eine Situation in ihren Ursachen und Wirkungen zu durchschauen.
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Re: G20-Gipfel Juli 2017 in Hamburg

10.07.2017, 21:26

Ruaidhri hat geschrieben:
Cherusker hat geschrieben:
Ruaidhri hat geschrieben:
Man wird abwarten müssen, was da wirklich linksextremeistische Gewalt war und/ oder wieviele andere, nur an der Gewalt interessierte Hools darunter waren.

Willst Du das nicht begreifen oder paßt das nicht in Dein ach so heiles linkes Weltbild ? Es waren keine Hooligans (= gewaltbereite Fußballfans)-Krawalle !!! Den SCHWARZEN BLOCK der Antifa gibt es schon seit vielen Jahren.

Anzuschreien brauchst Du mich nicht, nebenbei, über allemal so viel politische Bildung wie Du verfüge ich sicherlich. Kannst Du nicht lesen und begreifen, dass ich mit den Leuten nichts im Sinn habe?  Nicht links bin, sondern ohne Scheuklappen wie Du sie hast, an die Dinge herangehe? Wenn allerdings alles, was links von Braun ist, schon heiles linkes Weltbild ist, dann bin nicht ich zu bedauern.
Dass es aber- inzwischen auch offiziell bestätigt, dass es eben auch politisch völlig orientierungslose Schlägertypen und auch Partygänger waren, die mitmischten, willst Du nicht wahr haben?  Und wenn ich die Hools nenne, dann weil sie genauso hirnlos und verbrecherisch sind wie Hooligans, die ich, angeblichen Ehrenkodex hin oder, genauso verabscheue wie die üble Bande in Hamburg.
Das maht  die Sache für die Linksautonomen in Hamburg um nichts besser, wenn nicht alles links war, was randalierte. Nehme ich den Beuth: " Randale ist gut, gleich wer sie macht, nur nicht vor unserer Tür!" Heißt doch, neben vielem anderen, dass man sich jede Art von Hohlköpfen zunutze macht.Man wird für die Zukunft sehr genau hinsehen müssen, wer aus dem In- und Ausland dabei war und aus welchen "Motiven". Ob es Dir nun passt oder nicht, es gibt sie, Krawalltouristen ohne eine Ideologie außer Krawall.

Es ist interessant, daß hier die linke Gewalt anhand von anderen Gewalttätern verwässert werden soll. Wie wäre es denn im umgekehrten Fall gewesen ? :wink: Wenn es in Hamburg eine rechte Krawalldemo gewesen wäre ? Hätte man da auch gleich darauf hingewiesen, daß sich bestimmt auch andere Gewalttäter darunter befanden hätten ?  :mrgreen:
Seit  Jahren werden gewalttätige Demonstrationen von Linken (z.B. Krawalle am 1.Mai) immer als gottgegeben dargestellt. Selbst in der Frankfurter Rundschau hat jetzt wieder so ein völlig verblödeter Autor die linken Krawalle als harmloser dargestellt, als wenn sie von Rechten oder Islamisten ausgeübt worden wären. So schrieb er: linke Gewalt richtet sich gegen Sachen, rechte und islamistische Gewalt gegen Menschen. Wer so einen Blödsinn schreibt, hat wohl die RAF schon vergessen und auch in Hamburg waren lebensbedrohende Aktionen dabei gewesen. Das es noch keine Toten bei einer linken Demo gegeben hat, ist doch nur Zufall. In Hannover hat die Polizei gegen Antifanten schon wegen versuchten Mord ermittelt.
Jeglicher Extremismus ist nicht hinnehmbar !  Aber wenn da ein paar Hooligans aus Hannover schon im Vorfeld abgefangen wurden, die dann dort sich mit den Linken prügeln wollten,  dann wird daraus eine große Geschichte gemacht.
Fazit Die G20-Krawalle gehen eindeutig auf das Konto der linksextremen Chaoten. Es fällt zwar einigen linken Utopisten schwer, aber so ist es nun einmal. :wink:
 
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Re: G20-Gipfel Juli 2017 in Hamburg

11.07.2017, 10:52

Vor allem stimmt die Behauptung in dem von dir zitierten Satz nicht einmal, denn es wurden Polizisten angegriffen, z. T. mit Feuerwerkskörpern beschossen und über 200 von ihnen verletzt. Oder zählen Polizisten nicht als Menschen? Also wer hier immer noch verharmlost, den müsste man direkt als Mittäter bzw. mindestens als Mitläufer ansehen.

Übrigens, Stichwort: Mittäter/Mitläufer - der Anwalt der Roten Flora, Andreas Beuth, versucht jetzt zurückzurudern, indem er meint, er habe sich ,,missverständlich ausgedrückt''. Ich habe im Fernsehen gesehen, was er gesagt hat und das war alles andere, als missverständlich. Da gab es nichts misszuverstehen und Anwaltskollegen distanzieren sich inzwischen von ihm. Er ist tatsächlich eine Schande für seinen Berufsstand.
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Re: G20-Gipfel Juli 2017 in Hamburg

11.07.2017, 20:15

Jetzt kommt direkt Stimmung in die Debatte um die Krawalle in Hamburg:

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) hat erklärt: ,,Ich stelle immer wieder fest, dass Teile der SPD, große Teile der Grünen und total die Linkspartei überhaupt nichts hören will davon, wenn man von Linksextremismus in unserem Land redet.'' Die Umtriebe linksautonomer Kräfte werde seit Jahren unterschätzt.
Dagegen empörten sich SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz und Grünen-Spitzenkandidat Cem Özdemir.
Schulz erklärte: ,,Meine Partei in Verbindung mit diesem Mob zu bringen, ist eine Frechheit.'' Seiner Ansicht nach würden sich eine linke Gesinnung und Gewalt gegenseitig ausschließen.
Cem Özdemir argumentierte ähnlich. Eine linke Gesinnung beinhalte vor allem Solidarität.

Insgesamt wurden bei den Krawallen in Hamburg vom Donnerstag an laut Angaben der Behörden fast 500 Polizisten verletzt. Bis Sonntag Morgen seien 144 Personen festgenommen worden und 144 weitere in Gewahrsam genommen worden.

Quellen:
http://www.handelsblatt.com/politik/int ... 39160.html
http://www.br.de/nachrichten/g20-hambur ... t-100.html

Ich muss beiden Herren widersprechen, wenn sie meinen, ,,links sein und Gewalt schließen sich gegenseitig aus''. Nach deren Definition wären dann Marx und Engels auch nicht links gewesen, da sie Gewaltanwendung zum Erreichen der eigenen Ziele ausdrücklich befürworteten. Oder der gesamte Ostblock im Kalten Krieg hätte danch auch nichts mit linker Gesinnung zu tun, da dieser seine Macht hauptsächlich mit Gewalt und Einschüchterung aufrecht erhalten hat.
Nein, was sich tatsächlich gegenseitig ausschließt, das sind Demokratie und Sozialismus. Aus diesem Grunde sind auch Begrifflichkeiten, wie 'Demokratischer Sozialismus' ein Widerspruch in sich - es ist paradox. Darum waren Kommunisten auch nie Demokraten und können es aufgrund ihrer ideologischen Ausrichtung auch nicht sein. Somit ist auch die SED/PDS/Linkspartei keine Partei mit demokratischer Gesinnung. Und auch Teile dieser Partei schließen laut der Verfassungsschutzberichte Gewaltanwendung zum Erreichen eines wie auch immer gearteten 'Sozialismus' (der niemals etwas mit Demokratie zu tun haben kann) eben nicht grundsätzlich aus.
Warum steige ich so auf die Äußerung von Herrn Schulz ein? Weil ich es für wichtig halte, sich darüber klar zu werden, gegen wen man eigentlich Maßnahmen ergreifen muss, wenn man sowohl gegen die Krawallmacher als auch deren politische Unterstützer, vorgehen will.
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Re: G20-Gipfel Juli 2017 in Hamburg

12.07.2017, 08:16

Schulz, Stegner usw. haben anscheinend ein Kurzfristgedächtnis oder vielmehr leben sie in einer realtiätsfremden Utopie. Für linke Gewalt mit vielen Toten gibt es genügend Beispiele in der Geschichte: RAF und alle anderen linksterroristischen Terrogruppen, rote Khmer, Lenin und Stalin (die in Rußland Millionen von Menschen hinrichten ließen). , .....

Der "heilige St.Martin" will wirklich noch Bundeskanzler werden ?  Wer sowenig Ahnung offenbart, der sollte lieber einmal die Klappe halten. Es wird jetzt so getan, als ob der SCHWARZE BLOCK erstmals in Hamburg aufgetreten sei.......nein, diese linke Antifa-Gewalt gibt es seit Jahren und sie wird nur von der linken Seite verharmlost und teilweise doch auch geduldet ? .
 
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Re: G20-Gipfel Juli 2017 in Hamburg

13.07.2017, 14:48

Barbarossa hat geschrieben:

Nein, was sich tatsächlich gegenseitig ausschließt, das sind Demokratie und Sozialismus. Aus diesem Grunde sind auch Begrifflichkeiten, wie 'Demokratischer Sozialismus' ein Widerspruch in sich - es ist paradox. Darum waren Kommunisten auch nie Demokraten und können es aufgrund ihrer ideologischen Ausrichtung auch nicht sein.


Verzeih mir, wenn ich diesen Satz so aus dem Zusammenhang reisse, aber dazu würde ich gern ein paar Worte verlieren.
Eine parlamentarische Demokratie nach dem Vorbild westlicher Staaten ist wahrscheinlich wirklich nicht mit Sozialismus oder Kommunismus vereinbar, weil die Durchsetzung dieser Ideologie
massive Umstrukturierungen des Staates und der Gesellschaft bedürfen würde, welche nicht durch die Unsicherheiten eines vier- oder fünfjährigen Wahlergebnis in Frage gestellt werden dürften. Soweit meine Theorie.
Meiner Meinung nach, und diese Erfahrung habe ich über die Jahre gemacht, schliessen sich vor allem die Ideologie eines Sozialismus bzw. Kommunismus und das menschliche Wesen oder der menschliche Charakter aus. Eine Gesellschaftsform, welche prinzipiell von ihren Mitgliedern pauschal das gleiche Engagement, gleichen Willen und gleiche Zuversicht erfordert, muss zwangsläufig scheitern. Die Menschen sind einfach anders gestrickt, sie brauchen anscheinend die Triebfedern Neid, Vorurteile und Hackordnung, die Einen mehr, die Anderen weniger.
Menschen sind einfach unterschiedlich.
Was sich meiner Meinung aber ebenfalls ausschliesst, sind Kapitalismus und Chancengleichheit.
Hierzulande werden Milliardenvermögen weitervererbt, sind ganze Branchen in den Händen einer kleinen Klientel (z.B. Medien) und es wird immer weniger Geld in Bildung und soziale Projekte investiert, obwohl (gefühlt) alle regierenden Parteien das Gegenteil behaupten.
Eine Gesellschaftsform, deren einziger Sinn und Zweck die Ausbeutung des Planeten ist, damit sich deren Mitglieder ein Zufriedenheitsgefühl durch Konsum erkaufen, ohne auf andere Menschen Rücksicht zu nehmen, wird ebenfalls über lang oder kurz scheitern.
Und zu Martin Schulz: Völlig zu recht regt er sich darüber auf, dass die SPD mit linken Chaoten in Zusammenhang gebracht wird! Seit wann ist diese Partei denn noch 'links' ?
Das gilt für die Grünen in ganz besonderem Masse, also von daher verstehe ich die Zurückweisung beider Politiker, obwohl sie anscheinend aus einem anderen als meinem Blickwinkel erfolgt. :crazy:
Dieser Beitrag spiegelt nur die Meinung des Verfassers wieder und erhebt keinen Anspruch auf Wahrhaftigkeit.
 
Ruaidhri
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Re: G20-Gipfel Juli 2017 in Hamburg

13.07.2017, 18:47

Langsam reicht es. Nirgendwo habe ich meine Abneigung gegen diesen Terror bestritten und den auch ganz und gar nicht relativiert.
Es gibt klare Aussagen, dass die linke Anstiftung auch Typen angezogen hat, die mit Politik nichts im Sinn haben oder dass Partygänger mitmischten.
Das muss klar im Einzelfall geklärt werden- und nichts anderes will ich irgendwann wissen.
Cherusker hat geschrieben:
Es fällt zwar einigen linken Utopisten schwer, aber so ist es nun einmal. :wink:


Wie gut für mich, dass ichweder links noch Utopistin bin, sondern die Dinge bis einzelne geklärt haben möchte.
Barbarossa hat geschrieben:
Schulz erklärte: ,,Meine Partei in Verbindung mit diesem Mob zu bringen, ist eine Frechheit.'' Seiner Ansicht nach würden sich eine linke Gesinnung und Gewalt gegenseitig ausschließen.
Cem Özdemir argumentierte ähnlich. Eine linke Gesinnung beinhalte vor allem Solidarität.

SPD-links und grün- friedensbewegt vielleicht. Insgesamt aber sind diese Äußerungen viel zu undifferenziert. Klar war wohl kaum ein SPD-Stammwähler bei den Gewalttaten dabei, aber es reicht halt nicht,  von Chaoten zu reden, die zufällig auch links sind, wodie SPD sich ja auch noch sieht.
Solidarität mit etwas / jemandem zeigen sollten die Terrornächte ja auch, der Begriff ist also dehnbar. Das Wort friedlich fehlt da.
Ganz gute Gedankenanregung:
Eine Linke braucht es nicht mehr
Einige Gedanken von snoerch stecken drin, und auch wenn der Cherusker es nicht glaubt, macht mir Kommunismus und Sozialismus immer schon unsympathisch.
snoerch hat geschrieben:
Meiner Meinung nach, und diese Erfahrung habe ich über die Jahre gemacht, schliessen sich vor allem die Ideologie eines Sozialismus bzw. Kommunismus und das menschliche Wesen oder der menschliche Charakter aus. Eine Gesellschaftsform, welche prinzipiell von ihren Mitgliedern pauschal das gleiche Engagement, gleichen Willen und gleiche Zuversicht erfordert, muss zwangsläufig scheitern. Die Menschen sind einfach anders gestrickt, sie brauchen anscheinend die Triebfedern Neid, Vorurteile und Hackordnung, die Einen mehr, die Anderen weniger.
Menschen sind einfach unterschiedlich.


http://www.zeit.de/kultur/2017-07/g20-l ... rung-essay
Muttersprache: Deutsch Vaterland: Keins. Heimat: Europa
LG Ruaidhri