Forum für Geschichte und Politik


Moderator: Barbarossa

 
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Barbarossa
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G20-Gipfel Juli 2017 in Hamburg

06.07.2017, 19:15

Morgen beginnt der G20-Gipfel in Hamburg, der seine Schatten bereits vorauswarf. Es gab die ganze Woche täglich Demonstrationen gegen den Gipfel von linken Gruppen, die z. T. auch gewaltbereit sind. Aber auch die Hamburger Bürger üben Kritik an der sehr großen Sperrzone mitten in Hamburg, die sich sehr lähmend auf die Stadt auswirkt. 20.000 Polizisten wurden zusammengezogen, um die Sicherheit der Politiker zu gewährleisten. Polizisten aus Berlin wurden jedoch zurückgeschickt, weil sie angeblich ausschweifend gefeiert haben sollen - es war von urinieren und sogar von Sex in der Öffentlichkeit die Rede... Er stellte sich jedoch heraus, dass von den Medien viel aufgebauscht worden ist. Die Polizisten haben gefeiert, aber nicht so, dass es zu Disziplinarmaßnahmen kommt. An der in Hamburg zusammengezogenen Polizei wird viel Kritik am harten Vorgehen geübt, die vom Bundesinnenminister de Maiziere auch die Anweisung bekommen hat, gegen gewaltbereite Personen bzw. Gruppen hart vorzugehen und Ausschreitungen schon im Keim zu ersticken. Bisher sind die zahlreichen Demos meist friedlich verlaufen (es kam aber auch schon zum Einsatz von Wasserwerfern), es gab jedoch bereits juristischen Streit um Zeltlager, in denen Demoteilnehmer übernachten wollten. Nach vielem Hin und Her und auch Räumungen von Zeltlagern durch die Polizei dürfen die Protestteilnehmer jetzt doch auch in Zelten übernachten - bis zu 300 Zelte mit maximal je 3 Personen.
Heute treffen die G20-Teilnehmer in Hamburg ein - darunter auch Trump, aber jetzt gerade auch der japanische Premierminister. Die EU und Japan haben gerade erst ein Freihandelsabkommen geschlossen.
Laut der offiziellen Seite soll auf dem Gipfel über globale Probleme gesprochen werden, wie etwa ,,den Klimawandel, die Krise der Weltwirtschaft und des Bankensektors, die kriegerischen Konflikte in Syrien und anderen Weltgegenden und die daraus resultierende Flüchtlingsströme sowie der Terrorismus und weltweite Epidemien''.

Quellen:
http://www.hamburg.de/g20-gipfel/hintergrund/
N24
http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 56115.html

Jetzt gerade berichtet N24 über eine angemeldete Demonstration (,,Welcome to Hell''), die durch massiven Polizeieinsatz gestört wird. Selbst die N24-Reporter zeigen sich ratols über das Vorgehen der Polizei. Laut eines Aufrufes seitens der Polizei ist der Grund, dass eine kleine Gruppe - ,,Schwarzer Block'' - gegen das Vermummungsverbot verstößt. Der ,,Schwarze Block'' wird die Vermummung aber nicht ablegen - soviel steht wohl fest.
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Ruaidhri
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Re: G20-Gipfel Juli 2017 in Hamburg

06.07.2017, 19:33

Die Auswirkungen waren in den letzten Tagen bis zu uns, quasi Vorgarten Hamburgs, schon zu spüren. In Hamburg, zumindest in einigen Stadtteilen, ist es ungemütlich- oder so sicher wie sonst nie. In Flughafennähe z.B. sind seit einer Woche auswärtige Polizeikräfte unterwegs, wo sonst Spatziergänger mit und ohne Hund unterwegs sind.
Ich sah es schon auf Phoenix, bevor ich nach oben ging, dass sich beim schwarzen Block etwas anbahnte.
"Welcome to hell" war von Anfang an als schwierigste Demo mit Gewaltpotenzial eingestuft, und da sind auch Leute drunter, die rücksichtslos Gealt anwenden, auch gegen das Eigentum unbeteiligter Bürger.
Ein Sprecher befand es auch nicht für nötig, sich von Gewalt zu distanzieren, auch, wenn sie zunächst von Demonstranten ausgeht.
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Barbarossa
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Re: G20-Gipfel Juli 2017 in Hamburg

06.07.2017, 19:55

In diesem Augenblick scheint die Situation zu eskalieren - es gibt Rauchentwicklung, es knallen Böller und die Polizei schreitet ein. Demonstranten versuchen an den Seiten Brüstungen hinaufzuklettern um in Sicherheit zu gelangen. N24 zeigt dramatische Bilder - es fliegen nun auch Gegenstände - die Polizei setzt Wasserwerfer und Tränengas ein und es gibt Festnahmen. Die Demonstration soll jetzt anscheinend aufgelöst werden, deren Teilnehmer auf 12.000 geschätzt wurde.
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Barbarossa
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Re: G20-Gipfel Juli 2017 in Hamburg

06.07.2017, 20:55

Auch der Veranstalter hat die Demo für beendet erklärt.
Derweil versucht ein Teil der Demonstranten friedlich weiter zu demonstrieren, während sich an einer anderen Stelle gewaltbereite Gruppen mit der Polizei eine Straßenschlacht liefert.
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Cherusker
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Re: G20-Gipfel Juli 2017 in Hamburg

07.07.2017, 13:57

In Hamburg hat es bürgerkriegsähnliche Zustände gegeben. Wer eine Demo schon mit dem Namen "welcome to hell" betitelt, der sollte für sowas schon gar keine Genehmigung bekommen. :twisted: Wie man auf Videos sehen kann, ziehen linke Antifa-Chaoten durch Straßen und zünden wahllos Gegenstände und Autos an und zerstören Gebäude.. Wo ist da unsere Staatsgewalt ? Oder ist das von unseren Politikern gewollt ? Politker der Linken (= SED) haben aufgefordert nach Hamburg zu gehen, um dort zu demonstrieren, obwohl klar war, daß es zu Gewalttaten kommen wird. Schon seit Jahrzehnten gibt es in Hamburg linke Krawalle, z.B. Schanzenviertel, Rote Flora, Hafenstr . Wer ist denn auf diese Idee gekommen, in einer Großstadt ein G20-Treffen abzuhalten ? Wie naiv und weltfremd muß man da sein?  :crazy:
Als Alternative hätte sich Heiligendamm angeboten. Dort gab es schon mal ein Treffen und das Gebiet hätte weiträumig abgeschirmt werden können.
Wenn man bedenkt, daß dort Fahrzeuge zerstört werden, die vielleicht ein normaler Arbeitnehmer noch nicht einmal abbezahlt hat, dann werden damit auch Existenzen zerstört, nur weil sich diese dämlichen Antifanten austoben wollen.
Wenn der Staat solche bürgerkriegsähnlichen Krawalle nicht unterbinden kann, dann muß er sich auch nicht wundern, wenn die Leute ihr Hab und Gut selbst verteidigen und könnte das für manch Chaoten (auch einige Wohlstandsjünglinge, die meinen Papi wird das mit einem guten Anwalt wieder richten) nicht auch böse enden.? :mrgreen:....
 
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Barbarossa
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Re: G20-Gipfel Juli 2017 in Hamburg

07.07.2017, 15:14

Cherusker hat geschrieben:
... Wer ist denn auf diese Idee gekommen, in einer Großstadt ein G20-Treffen abzuhalten ? Wie naiv und weltfremd muß man da sein?  :crazy:
...

Der genaue Ort dieses G20-Gipfels wird vom jeweiligen Staats- und Regierungschef des Vorsitzlandes festgelegt. Das Gipfeltreffen 2017 wird auf Vorschlag von Bundeskanzlerin Angela Merkel am 7. und 8. Juli 2017 in Hamburg stattfinden.

Quelle: http://www.hamburg.de/g20-gipfel/hintergrund/

Also Merkel war's. Und nun hau drauf! :-D

Zu der Entscheidung, das in Hamburg zu machen, soll es gekommen sein, weil gerade Hamburg als besonders weltoffene und liberale Stadt gilt.
Ich weiß nicht, ob Kravalle etwas mit Liberalismus zu tun haben. Unter Kravallen gerade zum 1. Mai leidet die Stadt schon seit vielen Jahren. Ein Hamburger sagte offen vor laufender Kamera, er würde die Stadt über Wochenende verlassen. Er wird wohl bei weitem nicht der einzige gewesen sein - mit Recht, wie man sieht.

Übrigens ist Merkel gebürtige Hamburgerin. In den Osten übergesiedelt ist die Familie erst ein paar Wochen nach ihrer Geburt, weil ihr Vater dort ein Pfarramt bekam.
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Cherusker
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Re: G20-Gipfel Juli 2017 in Hamburg

07.07.2017, 17:38

Daß die "Kaiserin von Europa" weltfremd und naiv ist, das hat sie in der Flüchtlingskrise schon bewiesen. :crazy: Aber kann keiner ihrer Berater diese Frau stoppen ? :wink:
Man sieht, daß hier eine völlig verfehlte Deeskalationsmethode nicht ausreicht. Die linken Politiker hätten wohl nur schnell reagiert, wenn ein paar Rechstradikale mit NPD-Flagge mitgezogen wären ? :lolno: So, wird das alles als harmlos dargestelllt und beschwichtigt. Im Radio hörte ich immer von AKTIVISTEN :twisted:......nein, es waren linke Antifa-Chaoten ! Aber wo ist eigentlich unser Justizminister, das Maasmännchen? :shock:Oder sucht er seinen Sohn unter den Antifanten ? :roll: 
 
Ruaidhri
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Re: G20-Gipfel Juli 2017 in Hamburg

07.07.2017, 19:36

Deeskalation ist immer der erste Versuch, muss es sein. Dass die schwarz vermummten Randalierer sich nicht deeskalieren lassen, wusste man vorher, aber- tja, das Risiko der Demokratie, sie darum gleich vor dem G 20 allesamt verhaften, geht ja auch nicht. Trennen war schwierig, aber es gab ja auch sponatne, friedliche Demos, die die Polizei auch zuließ, während die Brandstifter schon im Gange waren.
Cherusker hat geschrieben:
So, wird das alles als harmlos dargestelllt und beschwichtigt.


Funktioniert nicht mehr, seitdem in online -Medien und auf youtube Hamburger Anwohner berichten und Filme zeigen.
Cherusker hat geschrieben:
.nein, es waren linke Antifa-Chaoten !

Es waren dumme Randalierer, die sich als die Weltverbesserer tarnen, um Selbstbefriedigung ohne jede Rücksicht auf andere zu erlangen. Ach ne, waren getarnte Polizisten, die Autos angesteckt haben und den Bahnhof Altona verwüsteten. (Ich meine das sehr bös ironisch, war u.ä.  zu lesen auf zon in Kommentaren,.Bin auf Seiten der Polizei.) Das Betrübliche an der Sache: Demos gegen den G 20,bzw. die Politik, sind absolut in Ordnung und gut, so lange sie komplett friedlich bleiben. Das können sie aber nicht bleiben, wenn diese wüsten angeblichen Autonomen, Anti-Fa und sonstoge Chaoten in  feige Vermummung so etwas kaputtmachen.

Barbarossa hat geschrieben:
Zu der Entscheidung, das in Hamburg zu machen, soll es gekommen sein, weil gerade Hamburg als besonders weltoffene und liberale Stadt gilt.

Das ist Hamburg mit Sicherheit. (Im Gegensatz zu Berlin)
Nur, dass eigentlich den meisten Hamburgern klar war, wie schwierig die Logistik zwischen Transfers und Demos sein würde. Dass der sonst zu schätzende 1. Bürgermeister das nicht so sah, verwundert. Der Veranstaltungsort ist toll, die Stadt hat Flair, nur bekommen das die Gäste kaum mit, außer vielleicht heute abend beim Elphi-Ausflug, aber eben nicht für solche Events geeignet, wenn man mit gewaltbereiten Idioten aus aller Herren Länder rechnen muss.
Barbarossa hat geschrieben:
Unter Kravallen gerade zum 1. Mai leidet die Stadt schon seit vielen Jahren.

No, ist ruhiger geworden, und die Schanze ist nunmal ein besonderes Viertel, die Rote Flora wieder nur ein Teil davon.
Barbarossa hat geschrieben:
Ein Hamburger sagte offen vor laufender Kamera, er würde die Stadt über Wochenende verlassen. Er wird wohl bei weitem nicht der einzige gewesen sein - mit Recht, wie man sieht.

Nun haben wir mal wieder die Exilanten bekommen, wie an jedem Wochenende im Sommer, nun nur schon seit Mittwoch. Dafür hat S-H inzwischen wohl auch die letzten verfügbaren Polizisten von der Ostsee an die Elbe geschickt.
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Cherusker
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Re: G20-Gipfel Juli 2017 in Hamburg

07.07.2017, 20:36

Wer eine Demonstration unter dem Motto : WELCOME TO HELL anmeldet, der braucht sich nicht zu wundern, wenn viele linke Chaoten das als Aufruf betrachten ! :twisted:Was hat denn der Veranstalter erwartet ? :shock: Menschenketten, Teetrinken, Wattebäuschen werfen und Ringelpietz mit Anfassen ?  :crazy: Es war im Vorfeld schon klar, daß die Antifa diesen Anlaß für Krawalle nutzt.
Diese linken Krawalle sind auch kein Hamburger Phänomen, sondern treten fast überall im Lande auf. :twisted:
In Hannover kam bei der Hooligan-Demo  auch nur die Gewalt von der Antifa, die immer laut gerufen haben, daß sie die GUTEN seien. :crazy: Selbst ein Vater mit seinem kleinen Sohn wurde angegriffen. Der einzige lebensbedrohliche Angriff ging in Hannover von Antifanten gegen 4 Bielefelder aus. :twisted:
Was passiert eigentlich wenn man sich wehrt ? Gilt das dann als Notwehr oder stehen die Antifanten unter Artenschutz und das Maasmännchen greift dann mit der vollen Härte des Gesetzes zu ?  :wink: Es kann nicht sein, daß ein Polizist in Hamburg einen Warnschuß abgeben mußte und gestern insgesamt nur 22 Leute festgenommen wurden !  :shock: Insgesamt sind über 19000 Polizisten im Einsatz, d.h. Varus hatte diese Anzahl in seinen 3 Legionen !  Unfaßbar soviele Leute, nur um ein Ereignis zu schützen. Solange unsere Kuscheljustiz mit solchen linken Gewalttätern nur milde umgeht, wird sich nichts ändern. Die sehen das als Freizeitspaß an und wenn sie dabei verletzt werden, dann verklagt ein Anwalt die Polizei und die rot-grünen Politiker decken das auch noch. :twisted: Aber was will man auch anderes erwarten, wenn ein Vize-Kanzler früher auch einer "Putztruppe" angehörte und Polizisten tätlich angriff. :roll: Vielleicht gehört das in einen Lebenslauf eines linken Politikers um schneller Karriere zu machen ?  :mrgreen: Ich sehe jedenfalls kein Maasmännchen, das sich zu diesen Ereignissen äußert.....kann ja noch kommen ?  :wink:
 
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Barbarossa
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Re: G20-Gipfel Juli 2017 in Hamburg

07.07.2017, 21:26

N24 überträgt wieder live und meldet die aktuellen Zahlen: 196 verletzte Einsatzkräfte werden inzwischen gezählt. Aus St. Pauli werden Bilder von brennenden Barrikaden gezeigt - es sind Bilder, wie bei bürgerkriegsähnlichen Zuständen. Und dies, während in der Elbphilharmonie Beethovens "Ode an die Freude" gespielt wurde - was für ein Kontrast...
Inzwischen wurden auch weitere Polizeikräfte angefordert - die in Hamburg im Einsatz befindlichen etwas über 20.000 reichen nicht aus.
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Cherusker
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Re: G20-Gipfel Juli 2017 in Hamburg

08.07.2017, 01:12

Mit Hilfe des SEK war dann die Räumung der Häuser doch schnell getan. :!: Nicht nur ganz Hamburg hasst den SCHWARZEN BLOCK, sondern ganz Deutschland ! Solche linken Chaoten der Antifa braucht niemand, die nur auf Zerstörung aus sind und das ganze unter dem Deckmantel einer Demonstration.
Ich frage mich sowieso, warum etliche Leute gegen den G20-Gipfel demonstrieren ? :shock:Es heißt doch immer, daß die verschiedenen Staatschefs miteinander reden sollen, weil wer sich kennt und austauscht, der führt auch keinen Krieg gegeneinander. :wink: 1975 ist diese Idee auch unter Helmut Schmidt aufgekommen, solch Gipfel der bedeutenden Staaten abzuhalten.
Anscheinend haben viele Demonstranten überhaupt keine Ahnung, was solch ein Austausch auch für Vorteile bringen kann ?

Ich sag immer: Keine Macht den Drogen ! Dann können viele Leute auch wieder klar denken ! :wink: :mrgreen:
 
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Barbarossa
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Re: G20-Gipfel Juli 2017 in Hamburg

08.07.2017, 11:57

Gute Idee. 
Zum Vorwurf, der Gipfel hätte gar nicht in so einer Großstadt wie Hamburg stattfinden dürfen, hat sich gestern abend ein Polizeisprecher geäußert. Er meinte, es sei grundsätzlich nicht falsch gewesen, den Gipfel nach Hamburg zu holen. Es könne nicht sein, dass sich die Regierung von Extremisten vorschreiben lässt, was sie zu tun und zu lassen hat. Ich denke, er hat recht. Statt dessen sollte man überlegen, ob man den harten Kern solcher Gruppen im Zuge solcher Randale nicht lieber festnimmt und per Gerichtsbeschluss dauerhaft interniert. 
Ein Augenzeuge wurde heute früh von N24 interviewt und er meinte, es waren nicht nur Deutsche unter den Randalierern, sondern es wurde z. B. auch Französisch und Spanisch gesprochen. Demnach haben wir es in Hamburg mit einem Krawalltourismus aus ganz Europa zu tun.
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Ruaidhri
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Re: G20-Gipfel Juli 2017 in Hamburg

08.07.2017, 12:08

Cherusker hat geschrieben:
Ich frage mich sowieso, warum etliche Leute gegen den G20-Gipfel demonstrieren ? :shock:Es heißt doch immer, daß die verschiedenen Staatschefs miteinander reden sollen, weil wer sich kennt und austauscht, der führt auch keinen Krieg gegeneinander.

Demonstrieren, um den redenden Staats- und Regierungschefs zu zeigen wo man die größten Dringlichkeiten und Probleme sieht, ist völlig o.k. die Möglichkeit des Staatsbürgers, den Politikern nicht nur in Wahlen zu zeigen, wem sie Rechenschaft schuldig sind, (auf Demokratien bezogen), Meinungen, Gedanken und Appelle vorzubringen, die vielleicht im Plenum mal ankommen. " Wir sind das Volk!" im besten Sinne.  Das ist demokratisches Grundrecht und Tradition, und gerade bei solchen Treffen wichtig. Betonung auf "friedliche Demonstrationen", und davon gab und gibt es gerade einige. Die jedoch sind natürlich nichts fürs sensationsgeile Gaffer-Publikum, ob live dabei oder vor der Glotze, wie überhaupt viele gute, wichtige, zu anderen Strategien anregende Veranstaltungen an der Peripherie des Gipfels kaum oder gar nicht erwähnt werden.
Greenpeace auf der Elbe gestern war gut, und die Waspo wusste wohl ziemlich sicher,  dass die rechtzeitig abbrechen würden. Über das böse Trump-Kind an Bord in bester karnevalistischer Tradition haben vermutlich trotz Stress auch Einsatzkräfte gegrinst.
Cherusker hat geschrieben:
1975 ist diese Idee auch unter Helmut Schmidt aufgekommen, solch Gipfel der bedeutenden Staaten abzuhalten.

Wobei es ein anderer Schnack ist, einen wesentlich kleineren  6er- Gipfel zu Schmidts Zeiten zu organisieren als heute, wo 20 Staats- und Regierungschef unterschiedlichster Länder auf großer Bühne vor Show-Kulisse zusammentreffen. Auf den Punkt gebracht hat es Susanne Schmidt, Tochter des Gipfel-Erfinders.
http://www.zeit.de/2017/27/gipfeltreffe ... alisierung
Klar ist das Reden gut und richtig, gerade, wie gestern Abend, beim guten Essen in der Elphi, da mögen sich hie und da andere Aspekte ergeben, so ganz zwischenmenschlich, als vor laufenden Kameras.
Cherusker hat geschrieben:
Solche linken Chaoten der Antifa braucht niemand, die nur auf Zerstörung aus sind und das ganze unter dem Deckmantel einer Demonstration.

Selten, dass wir uns einig sind. :D
Ich erwarte eigentlich eine klare Distanzierung der Linken (Partei) von den Geschehhnissen in Hamburg, ohne die miese Schuldzuweisung an die Polizei, die sich gestern Abend und heute Nacht zunächst doch ziemlich zurückhielt. Wohl auch wegen der vielen Kameras, der Anwohner, die ja auch versuchten, zu deeskalieren und Brände zu löschen( unter Gefahr)  und der besoffenen Gaffer am Rande.
Lass einen Teil wirklich Antifa gewesen sein, ich glaube aber, ohne entschuldigen zu wollen, dass es viele Krawalltouristen waren, Hools auf dem Trip, ihre Gewaltphantasien auszuleben, Hohlköpfe, die nichtmal wissen, was rechts und links in der Politik bedeuten und wo sie - in einem links geprägten und doch wieder bürgerlichen Viertel alles in Schutt und Asche legten. Nur die Flora nicht...
Ich gebe zu, dass meine Stimmung aggressiver war als das Vorgehen der Polizei, und noch aggressiver wurde, als ich ein Interview mit einem Typen sah, der die Randale cool rechtfertigte und Polizei und  Politiker für die Zerstörungen verantwortlich machte.
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Ruaidhri
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Re: G20-Gipfel Juli 2017 in Hamburg

08.07.2017, 15:16

Der Sprecher der Roten Flora distanziert sich von der Gewalt angeblicher Linker im Schanzenviertel.
http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/h ... l1888.html
Der  Sprecher des Attac- Organisationsteams tut das nicht:
http://www.zeit.de/hamburg/2017-07/g20- ... rzer-block
Zur Zeit herrscht noch Frieden bei den Demos, obwohl t-online mal wieder ganz schnell mitteilte, der schwarze Block formiere sich an der Spitze. Inzwischen haben die kriminellen Elemente wahrscheinlich ausgeschlafen und sind zu neuen Straftaten bereit. Möge es den friedlichen Demonstranten und der Polizei gelingen, den Mob zu isolieren.
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Re: G20-Gipfel Juli 2017 in Hamburg

08.07.2017, 21:16

Ruaidhri hat geschrieben:
Greenpeace auf der Elbe gestern war gut, und die Waspo wusste wohl ziemlich sicher,  dass die rechtzeitig abbrechen würden.

Genau diese Aktion fand ich selten dämlich. :wink: Mit Schnellbooten drauf losrasen und dann kurz vorher noch abdrehen .....was soll so ein kindisches Verhalten ? :crazy: Soll das martialisch wirken ? :lolno:  Solch eine Aktion ist eher von Terroristen zu erwarten, die mit sprengstoffbeladenen Schnellboote eine Aktion durchführen. Was wäre gewesen, wenn irgendwelche Sicherheitskräfte diese Aktion falsch gedeutet und das Feuer eröffnet hätten ? :shock:Ich glaube kaum, daß in den USA oder Rußland so eine Aktion glimpflich abgelaufen wäre ? :wink:Für mich halt eine alberne Aktion von Greenpeace, die einer seriösen Gesellschaft unwürdig wäre. :twisted: