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Moderator: Barbarossa

 
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Barbarossa
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Re: gewaltbereite Rechtsextremisten

24.10.2012, 19:35

Peppone hat geschrieben:
...Ein Einschreiten des Mod hat nicht immer (In Wahrheint wohl eher selten) eine Beschwerde eines Users als Vorlauf, sondern geschieht immer dann, wenn es der Mod persönlich für notwendig erachtet...

So sieht´s aus. Im Übrigen kam auch schon der Vorwurf, daß wir hier selbst im Bezug auf politische Äußerungen zu tolerant wären. Da ich aber "DDR-geschädigt" bin und mir das Verbieten von nicht genehmen politischen Äußerungen zutiefst zuwider ist, ist meine Toleranz gegenüber Andersdenkenden möglicherweise überdurchschnittlich. Das will ich gern einräumen, halte es aber nicht umbedingt für ein Fehler. Man kann auch noch so abwegige Meinungen und Überzeugungen ausdiskutieren.
Wichtig ist jedoch, daß persönliche Anfeindungen und auch eine große Arroganz gegenüber anderen unterbleiben. Hier solltest du stark an dir arbeiten, Mendelejew
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Mendelejew
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Re: gewaltbereite Rechtsextremisten

24.10.2012, 19:57

Barbarossa hat geschrieben:
Peppone hat geschrieben:
...Ein Einschreiten des Mod hat nicht immer (In Wahrheint wohl eher selten) eine Beschwerde eines Users als Vorlauf, sondern geschieht immer dann, wenn es der Mod persönlich für notwendig erachtet...

So sieht´s aus. Im Übrigen kam auch schon der Vorwurf, daß wir hier selbst im Bezug auf politische Äußerungen zu tolerant wären. Da ich aber "DDR-geschädigt" bin und mir das Verbieten von nicht genehmen politischen Äußerungen zutiefst zuwider ist, ist meine Toleranz gegenüber Andersdenkenden möglicherweise überdurchschnittlich. Das will ich gern einräumen, halte es aber nicht umbedingt für ein Fehler. Man kann auch noch so abwegige Meinungen und Überzeugungen ausdiskutieren.
Wichtig ist jedoch, daß persönliche Anfeindungen und auch eine große Arroganz gegenüber anderen unterbleiben. Hier solltest du stark an dir arbeiten, Mendelejew


Dann klär mich doch einmal auf.
Ein Nazi wird es als persönliche Anfeindung ansehen, wenn man sein Weltbild kritisiert.
Ein vorgeblicher Demokrat , der bei der Vermittlung rassistischen Gedankengutes ertappt wird - aktuell scheint da ein Fall hochzukochen - wird sich schon alleine darum echaufieren, weil seine Tarnung aufgeflogen.

Und was ist Arroganz ? wenn auf das stete Abkupfern mehr oder minder fachlicher Beiträge Dritter hingewiesen wird ?
Das ist allenfalls Hohn und das sogar bezweckt.

Aber Du must es ja wissen, ob in Deinem Forum diskutiert werden soll, auch poitiert , oder ob es ein weichgespültes bleibt, mit allenfalls 5 aktiven usern.
An mir soll es nicht scheitern, weder so noch so....

Darf ich Dich auf einen vielleicht von Dir noch nicht erkannten Gedankenfehler hinweisen ?
Gegenüber Andersdenkenden DARF es keine Tolleranzgrenze geben, die bei Dir zwar weit gesteckt, aber wohl nach Deinem Bekunden vorhanden ist...... Solange sich diese Meinung Andersdenckender auf dem Boden der Rechtsstaatlichkeit bewegt.

Am Erkennen dieses Grundsatzes zu arbeiten ist sehr zu empfehlen.
 
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Barbarossa
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Re: gewaltbereite Rechtsextremisten

24.10.2012, 20:34

Also erst mal: Was du als "weichgespült" bezeichnest, bezeichne ich als konstruktiv.
Und das ist das, was wir hier möchten: konstruktive Diskussionen.
Was wir hier nicht möchten: reines Herumnörgeln, sich gegeseitig verbal angreifen und sich Dinge unterstellen, die nicht wahr sind.

Wenn du Peppone Rassismus unterstellst, dann dann solltest du vielleicht zunächst einmal nachfagen, wie er darauf kommt.
Es gab und gibt nämlich tatsächlich Meldungen, die im gesamten islamischen Raum darauf hindeuten, daß es dort eine verstärkte Intoleranz gegenüber Andersgläubigen (z. B. Kopten) gibt. Eine solche Feststellung haben auch verschiedene deutsche Politiker getroffen, da in den Medien schon mehrmals über Exzesse gegenüber Nichtmuslimen berichtet wurde. Daher kann ich an einer solchen Feststellung über diesen beunruhigenden Trend nichts rassistisches oder antiislamisches erkennen. Solltest du anderer Meinung sein, kann man gern daüber diskutieren, aber ohne Äußerungen, wie hier bereits beschrieben: viewtopic.php?p=16780#p16780

Edit:
Und was ist Arroganz ? wenn auf das stete Abkupfern mehr oder minder fachlicher Beiträge Dritter hingewiesen wird ?

Nein. Arroganz drückt sich durch eine bestimmte Art und Weise aus, wie man etwas formuliert.
Beispiel:
Wenn du schreibst
Da insinuiert unser guter Peppone Anti-Islamismus. oder ist es schon Rassismus, was er da schreibt ?

dann ist das eine Formulierung "von ober herab". Du denkst, du bist im alleinigen Besitz der Weisheit und genauso formulierst du deine Beiträge auch. Das nenne ich arrogant.
es kommt auf die Art und Weise an, wie man etwas formuliert - "der Ton macht die Musik".

Versuche einfach, anders zu formulieren. Dann wird sich auch eine angenehmere Diskussion entfalten, die dann nicht so klingt, als würden wir uns hier gleich duellieren wollen.
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Mendelejew
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Re: gewaltbereite Rechtsextremisten

24.10.2012, 21:24

Barbarossa hat geschrieben:
möchten: reines Herumnörgeln, sich gegeseitig verbal angreifen und sich Dinge unterstellen, die nicht wahr sind.

h ollen.


Aha, dann fang gleich bei Dir an und unterstelle mir nicht, ich wolle eine bestimmte Ideologie (eine kommunistisch sozialistische ) vermitteln, Du dieses noch nicht einmal begründet hast.
Wenn Dir Meinungen zum Verhalten der patentierten Demokratien in der jüngeren Geschichte nicht passen, dann bedeutet das noch lange keine, meine Sympathie für eine kommunistisch bolschewistische Ideologie.

Und damit will ich´s mal belassen


.
 
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Re: gewaltbereite Rechtsextremisten

24.10.2012, 22:03

Mendelejew hat geschrieben:
Barbarossa hat geschrieben:
möchten: reines Herumnörgeln, sich gegeseitig verbal angreifen und sich Dinge unterstellen, die nicht wahr sind.

h ollen.


Aha, dann fang gleich bei Dir an und unterstelle mir nicht, ich wolle eine bestimmte Ideologie (eine kommunistisch sozialistische ) vermitteln, Du dieses noch nicht einmal begründet hast.
Wenn Dir Meinungen zum Verhalten der patentierten Demokratien in der jüngeren Geschichte nicht passen, dann bedeutet das noch lange keine, meine Sympathie für eine kommunistisch bolschewistische Ideologie.

Und damit will ich´s mal belassen


.



Ja, ok - Schwamm drüber.
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Re: Fremdenfeindlichkeit und Gewalt in Deutschland

03.11.2012, 21:31

Samstag, 03. November 2012
Konsequenzen aus NSU-Pannen
Maaßen fordert V-Leute-Register

Ein Jahr nach der Entlarvung des NSU ist klar: Die Behörden, vorneweg der Verfassungsschutz, müssen dringend reformiert werden. Ein Vorschlag kommt nun vom Chef des Inlandsgeheimdienst, Maaßen. Er will alle Informationen über V-Leute zentral bündeln und abrufbar machen. In dasselbe Horn stößt CDU-Innenexperte Bosbach...
hier: weiterlesen
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Re: Fremdenfeindlichkeit und Gewalt in Deutschland

04.11.2012, 10:05

Lieber Barbarossa,
sollte man so machen. :wink:
Was Du nicht willst, dass man Dir tu, das füg auch keinem Andern zu.
 
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Barbarossa
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Re: Fremdenfeindlichkeit und Gewalt in Deutschland

09.11.2012, 08:50

Donnerstag, 08. November 2012
MAD-Chef sagt vor NSU-Ausschuss aus
Bundeswehr duldete Rechte

Uwe Mundlos war kein Einzelfall: Das Mitglied der Zwickauer Neonazizelle wurde während seines Wehrdienstes befördert, obwohl er als Rechtsextremer bekannt war. Vorm NSU-Untersuchungsausschuss sagt ein früherer Chef des Militärgeheimdienstes jetzt: Rechte Wehrdienstleistende wurden in den 90ern nicht entlassen.
(...)
Der Ausschussvorsitzende Sebastian Edathy von der SPD und der FDP-Obmann Hartfrid Wolff stellten die Frage in den Raum, ob Deutschland den MAD noch brauche. Auch Grüne und Linke sehen den kleinsten der drei Nachrichtendienste auf Bundesebene kritisch. Seine Existenzberechtigung wurde zuletzt immer wieder angezweifelt...
hier: weiterlesen

Donnerstag, 08. November 2012
Zehn Morde, 15 Raubüberfälle
Zschäpe und vier Helfer angeklagt

Für die Morde des "Nationalsozialistischen Untergrunds" beginnt die juristische Aufarbeitung. Die Bundesanwaltschaft erhebt Anklage gegen Beate Zschäpe und ihre Komplizen. Der Fall soll in München vor dem Staatsschutzsenat verhandelt werden. Die Anklagepunkte wiegen schwer...
hier: weiterlesen
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Peppone
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Re: Fremdenfeindlichkeit und Gewalt in Deutschland

09.11.2012, 18:18

Barbarossa hat geschrieben:
Für die Morde des "Nationalsozialistischen Untergrunds" beginnt die juristische Aufarbeitung.

Wichtig dabei ist, dass Zschäpe nicht, wie anfangs geplant, nur wegen Beihilfe zum Mord angeklagt werden soll, sondern wegen Mord - ebenso wie die RAF-Terroristen, denen eine direkte Mitwirkung nie nachgewiesen werden konnte, die aber wegen der Beteiligung an den Planungen und Vorbereitungen ebenso des Mordes angeklagt (und dafür auch verurteilt) wurden.

Beppe
 
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Barbarossa
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Re: Fremdenfeindlichkeit und Gewalt in Deutschland

09.11.2012, 18:38

Ja, das finde ich auch richtig so.
:|
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Barbarossa
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Re: Fremdenfeindlichkeit und Gewalt in Deutschland

13.11.2012, 07:20

Montag, 12.11.2012
Alarmierende Studie
Jeder sechste Ostdeutsche hat rechtsextremes Weltbild

Rechtsextremes Gedankengut ist in Ostdeutschland dramatisch auf dem Vormarsch: Einer Studie zufolge ist jeder Sechste stramm nationalistisch verortet. Gerade bei Jugendlichen wächst die Zahl rechtsextremer Sympathisanten.
(...)
In Ostdeutschland sei in dieser Hinsicht ein massiver Anstieg zu verzeichnen. Dort sei der Anteil derjenigen mit rechtem Gedankengut von 10,5 Prozent im Jahr 2010 auf jetzt 15,8 Prozent gewachsen. Im Westen ging dagegen der Anteil von 7,6 auf 7,3 Prozent etwas zurück.

Mit 25,1 Prozent in ganz Deutschland sei Ausländerfeindlichkeit die am weitesten verbreitete rechtsextreme Position, schreiben die Autoren. Während in Westdeutschland knapp 25 Prozent eine solche Einstellung habe, seien es im Osten inzwischen 39 Prozent. In der jungen Altersgruppe (14 bis 30 Jahre) wiesen die Ostdeutschen anders als in früheren Befragungen bei der Befürwortung einer rechtsautoritären Diktatur oder der Verharmlosung des Nationalsozialismus inzwischen sogar höhere Werte auf als bei den über 60-Jährigen...
hier: weiterlesen

Das ist tatsächlich erschreckend.
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dieter
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Re: Fremdenfeindlichkeit und Gewalt in Deutschland

13.11.2012, 14:47

Lieber Barbarossa,
was ist den bei Euch los, hat die angebliche Freundschaft mit der SU , ein Spruch war:"Von der SU lernen heißt siegen lernen." Euch nationale Defizite bereitet :?:
Anderseits, ich war zweimal in Potsdam in Sans Souci und hatte das Grab von Friedrich dem Großen, der mit seinen 17 Hunden dort begraben liegen sollte, gesucht. Ich fragt eine Einheimische nach dem Grab, die sagte mit sie wisse nicht wo es ist. :roll: War das nun Abwehr gegen einen Wessi, wie bei Norvegia, oder kannte sie sich tasöchlich nicht im Park dort aus :?: Ich habe es trotzdem dann alleine gefunden. :wink:
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Peppone
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Re: Fremdenfeindlichkeit und Gewalt in Deutschland

13.11.2012, 17:06

dieter hat geschrieben:
Lieber Barbarossa,
was ist den bei Euch los, hat die angebliche Freundschaft mit der SU , ein Spruch war:"Von der SU lernen heißt siegen lernen." Euch nationale Defizite bereitet

Wenn ich als Wessi mal meinen Senf dazu geben darf:
Das glaube ich nicht.
Viel eher scheinen mir zwei andere Faktoren ausschlaggebend zu sein:
1. In der DDR wurde der (Neo-)Faschismus schon per Staatsdoktrin bekämpft. Nur behauptete man irgendwann in den 50ern (?), jetzt sei der Faschismus in der DDR besiegt (obwohl es auch in der DDR Ex-Nazis im Staatsdienst, z.T. in hohen Ämtern gegeben hat). Die Folge waren zwei Effekte: wo man noch auf (Neo-)Faschismus traf, wurde der stillschweigend bekämpft und unterdrückt. Zum Zweiten wurde Fremdenhass, wo er auftrat - und nach meinen Informationen hatten die in der DDR lebenden Vietnamesen und Mosambiquaner durchaus unter Anfeindungen zu leiden - wurde er unterdrückt und gleichfalls totgeschwiegen. Nach der Wende entfiel dieser Druck und der unter der Oberfläche noch vorhandene Neofaschismus brach sich Bahn.

2. Der Bevölkerung der Ex-DDR ging es nach der Wende erst mal schlechter als zuvor. Dafür musste jemand schuld sein. Der "goldene Westen" durfte es nicht sein, den hatte man ja selber gerufen (nicht in der Form, wie er dann kam, aber mit solchen Feinheiten gaben sich diejenigen, die den Faschisten auf den Leim gingen, meist nicht ab...)
Nach altbewährtem Rezept wurden die Ausländer dafür verantwortlich gemacht. Der noch vorhandene Neofaschismus tat sich mit der Suche nach Schuldigen zusammen.
Mit den bekannten Folgen (Rostock, Hoyerswerda, Afrikaner wurden förmlich gejagt und totgeschlagen...und die NPD ist in manchen Gegenden in den Status einer Volkspartei aufgerückt, von den nicht parteilich gebundenen Neofaschisten ganz zu schweigen).

Beppe
 
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Vergobret
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Re: Fremdenfeindlichkeit und Gewalt in Deutschland

13.11.2012, 18:35

Naja, aber das ist doch nichts Neues.

Hoffe nur, dass die Umfrage nicht wieder dazu führt das Problem Rechtsextremismus nach Osten zu schieben. Das problem ist gesamtdeutsch. Zu befürchten ist es allerdings.
„In all den Jahren habe ich so viele junge Männer gesehen,
die der Meinung waren, auf andere junge Männer zuzulaufen.
Aber das stimmt nicht.
Sie liefen alle zu mir.“
so sprach der Tod

Aus „Die Bücherdiebin“
 
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Barbarossa
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Re: Fremdenfeindlichkeit und Gewalt in Deutschland

13.11.2012, 23:07

Was Beppe schreibt, ist schon nicht so ganz falsch. Interessanter Weise erstreckt sich die größer werdende Ausländerfeindlichkeit nicht nur auf Arbeitslose, sondern auch auf die Arbeiterschaft. Insgesamt muß man der Politik hier auch eine Blindheit gegenüber der eigenen Bevölkerung bescheinigen. Denn schaut man sich auf ostdeutschen Baustellen um, dann erkennt man, daß die dort Beschäftigten ganz überwiegend aus Ausländern bestehen - auch zum Teil aus ausländischen Firmen. Ich habe in der Mitte der 90er (während des größten Baubooms hier im Osten) selbst die Erfahrung machen müssen, daß Ausländer (auch Schwarzarbeiter) anscheinend ganz leicht Arbeit fanden, während ich jeden Winter entlassen wurde und bis nach Pfingsten auch arbeitslos blieb. Ich habe nach 3 Jahren die Baubranche frustriert wieder verlassen, obwohl ich zuvor eine 2-jährige Umschulung erfolgreich hinter mich gebracht hatte.
Es ist einfach nicht zu verstehen, warum die Politk hier nicht zumindest Quoten einführt. Selbst Kinder bekamen an den Baustellen mit, daß dort ganz überwiegend Ausländer arbeiten, die meist nicht einmal deutsch verstehen. Auch mich haben Kinder mal gefragt, ob ich Deutsch verstehe, als sie nach der Uhrzeit fragen wollten. Mir hat das damals jedenfalls zu denken gegeben. Insofern würde ich zumindest für bestimmte Branchen die Ansicht gelten lassen, daß deutschen Arbeitern Arbeit weggenommen wird.
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