Forum für Geschichte und Politik


Moderator: Barbarossa

 
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Balduin
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Trumps Umgang mit dem Corona-Virus

12.04.2020, 14:59

Die Demokraten machen jetzt mit dem Virus Politik ... Das ist ihr neuer Schwindel

Donald Trump am 28.02.2020


Das obige Zitat macht für mich mehr als deutlich, dass dieser Mensch nicht für das Amt des US-Präsidenten geeignet ist.

Ich bin froh, dass wir in Deutschland Politiker haben, die sich wirklich dem Gemeinwohl verpflichtet fühlen.
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He has called on the best that was in us. There was no such thing as half-trying. Whether it was running a race or catching a football, competing in school—we were to try. And we were to try harder than anyone else. We might not be the best, and none of us were, but we were to make the effort to be the best. "After you have done the best you can", he used to say, "the hell with it". Robert F. Kennedy - Tribute to his father
 
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Barbarossa
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Re: Trumps Umgang mit dem Corona-Virus

12.04.2020, 16:22

Da stimme ich voll und ganz zu. Dieser Mann hätte nie Präsident werden dürfen. Hoffentlich erkennen das jetzt genug Amerikaner und handeln bei der nächsten Wahl entsprechend. Allerdimgs - Zweifel bleiben bei mir auch in diesem Fall.
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Cherusker
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Re: Trumps Umgang mit dem Corona-Virus

13.04.2020, 10:30

Unseren täglichen Trump gib uns heute ! :mrgreen: :crazy: Was Trump alles erzählt, gesagt, gefragt und gehandelt hat, das ist in 24 Stunden kaum möglich. :wink: Ist es Euch mündigen Bürgern noch nicht aufgefallen, daß in Deutschland von unseren Medien nur negative Dinge über ihn berichtet werden ? Genauso über andere nichtlinke Politiker, wie  Boris Johnson, Viktor Orban, Sebastian Kurz, .... :shock:
Solange in Italien Matteo Salvini die vorherrschende Stellung hatte, wurde nur negativ über Italien berichtet. Jetzt unter der Übergangsregierung von Giuseppe Conte scheint wieder überall die Sonne :crazy:......glaubt Ihr das wirklich ???
Komisch ist, daß die Briten den Boris Johnson mit überwältigender Mehrheit gewählt haben und auch Kurz in Österreich und Orban in Ungarn ihre Wahlen gewonnen haben ! Das gleiche Ergebnis würde auch in Italien passieren, wenn sich die "5Sterne" einer Neuwahl stellen würden, dann wären sie weg vom Fenster und Salvini wieder dran. :mrgreen:
Aber in unseren Medien hört man nur, wie schlecht doch diese Politiker sind und daß das jeweilige Volk doch eigentlich einen ganz anderen sozialistischen Staatsmann haben möchte. :roll: :lolno: Aufwachen, die Realität sieht anders aus  ! :wink:
Natürlich ist Trump kein Staatsmann, wie man sich ihn eigentlich vorstellt, aber im Gegensatz zu Clinton und Obama hat er nicht den Schlaf der Gerechten gehalten. :wink:
Außerdem sollte man nicht mit Steinen werfen, wenn man selbst im Glashaus sitzt. :mrgreen: Unsere Kanzlerin, die sich als Kaiserin von Europa aufspielt, hat in der jetzigen Corona-Krise doch anfangs durch Abwesenheit geglänzt und dann auch noch den Spahn für seine gute Arbeit gelobt, der die ganze Geschichte als harmlose grippeähnliche Krankheit abgetan hat. :crazy: Man hat Schutzkleidung und Masken n :mrgreen:ach China verschickt, obwohl man diese selbst gebraucht hätte, der Armin Laschet wollte lieber noch schnell Karneval feiern, weil das ja immens wichtig ist !  :mrgreen: :crazy: Übrigens nach SARS gab es einen Notfallplan, aber dieser wurde nicht beachtet und umgesetzt. :mrgreen:
In Deutschland sieht man immer den Splitter im Auge des Anderen, aber bei sich selbst nicht den Zaunpfahl !
 
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Barbarossa
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Re: Trumps Umgang mit dem Corona-Virus

13.04.2020, 10:50

Auf Obama habe ich große Stücke gehalten und habe auch seine Wiederwahl sehr begrüßt. Aber viele seiner Vorhaben wurden durch die Republikaner blockiert. Die Republikaner sind mir in den USA schon seit Jahrzenhten ein Dorn im Auge - spätestens seit G.W.Bush. Der war der erste Totalausfall.


Populisten sind in vielen Ländern auf dem Vormarsch, ja. Man sollte keine Politiker als positive Alternative sehen, die die unabhängigen Medien - bei aller Kritik, die auch ich oft habe - attackiert und sie am liebsten abschaffen und durch eigene Meinungsmacher ersetzen möchte. Demokratie lebt immer von der Meinungsvielfalt und die ist in Ländern wie Russland und auch Ungarn kaum noch gegeben. Das ist dann ebenso gefährlich, wie Medien, die möglicherweise von zu vielen Linken unterwandert sind.
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Cherusker
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Re: Trumps Umgang mit dem Corona-Virus

13.04.2020, 18:37

Barbarossa hat geschrieben:
Auf Obama habe ich große Stücke gehalten und habe auch seine Wiederwahl sehr begrüßt. Aber viele seiner Vorhaben wurden durch die Republikaner blockiert. Die Republikaner sind mir in den USA schon seit Jahrzenhten ein Dorn im Auge - spätestens seit G.W.Bush. Der war der erste Totalausfall.

Wenn man die wirtschaftlichen Kennzahlen (vor der Corona-Krise) zwischen Trump und Obama vergleicht, dann war Obama ein Totalausfall.....nur smart sein, reicht nicht ! :mrgreen: "Yes we can".....war genau so ein dämlicher Slogan, wie "wir schaffen das" :crazy:. Was hat Clinton geleistet, außer einer Monika L. zur Popularität zu verhelfen ? :mrgreen: Er sprach von Osama bin Laden als einen Typen, der sich in Bettlaken hüllt und hat die islamistische Gefahr nicht erkannt. Demokraten kann man in den USA nur gebrauchen, wenn es denen zu gut geht. :wink: Der Erdnußfarmer Carter war auch so ein Kandidat, der durch seine lasche Haltung den Sowjets freies Spiel ließ. Der Schaupieler Reagan zeigte denen aber, wie man mit ihnen umzugehen hat und die Sowjets haben es nicht "überlebt". :wink: :mrgreen: 

Ich frage mich, wo wir noch eine "freie" Presse haben ? Wenn man 4-5 große Zeitungen kauft, dann hat man von denen eine "alternativlose" Meinung vorgesetzt bekommen. Es gibt keine Unterschiede mehr und alle vertreten nur eine linksgrüne Richtung. Deshalb habe ich jetzt auch eine Zeitung abbestellt, weil 2mal den gleichen Mist zu lesen, das braucht man nicht. :mrgreen:
P.S. Es liegt auch daran, daß die Sozis sich in viele Zeitungsverlage und Medien eingekauft haben. :evil:
 
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Balduin
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Re: Trumps Umgang mit dem Corona-Virus

13.04.2020, 19:11

So einfach ist das mit den wirtschaftlichen Kennzahlen auch nicht: https://edition.cnn.com/2020/02/18/poli ... index.html und dabei muss man schon sehen, dass Obama zur Finanzkrise übernommen hat und es dann (erst langsam) bergauf ging.

Die Diskussion, ob die demokratischen Präsidenten allesamt schlechter waren als die Republikaner, ist abendfüllend und ein eigenes Thema wert. Aber: Ich bin der Meinung, dass sie es nicht waren. Allein wenn man sich die Namen der demokratischen Präsidenten seit 1900 anschaut (Wilson, Roosevelt, Truman, Kennedy, Johnson, Carter, Clinton und Obama), sind da Namen dabei, die ganz maßgeblich die Weltgeschichte (positiv) mitgeprägt haben.

Zum Thema: Meinungsvielfalt - es gibt doch so viele Medienangebote, die eben auch "andere" Meinungen abbilden. Tichys Einblick, Achse des Guten, Weltwoche... Dazu etablierte Zeitungen wie die NZZ. Und wenn ich den Spiegel mit der FAZ vergleiche, merke ich da schon einen Unterschied. Also ich kann diese pauschale Aussage nicht nachvollziehen.
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Cherusker
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Re: Trumps Umgang mit dem Corona-Virus

13.04.2020, 23:10

Balduin hat geschrieben:
Zum Thema: Meinungsvielfalt - es gibt doch so viele Medienangebote, die eben auch "andere" Meinungen abbilden. Tichys Einblick, Achse des Guten, Weltwoche... Dazu etablierte Zeitungen wie die NZZ. Und wenn ich den Spiegel mit der FAZ vergleiche, merke ich da schon einen Unterschied. Also ich kann diese pauschale Aussage nicht nachvollziehen.

Die NZZ ist eine Schweizer Zeitung ! Nur mal so angemerkt. :wink: Tichys Einblick, Achse des Guten, usw. finden im Internet statt und werden nicht über das herkömmliche Fernsehen verbreitet. :wink: Das Internet ist wie der damalige Buchdruck. Man kann anderslautende Meinungen nicht mehr unterdrücken.....im Fernsehen schon. :mrgreen:
Gerade der Spiegel ist ein Nachrichtenmagazin, während die FAZ noch eine Tageszeitung ist. :mrgreen: Aber nehmen wir nur ein Thema heraus, z.B. Klimawandel. Lt. FAZ ist der Klimawandel,die durch den Menschen verursachte globale Erwärmung des Planeten Erde durch die erhöhte Konzentration von CO2 in der Atmosphäre.  Der Relotius-Spiegel vertritt die gleichen Ansichten und sieht den Menschen als Verursacher an. Als die FAZ 2007 auch mal Klimaskeptiker zu Wort kommen ließ, wurde sie von anderen Zeitungen, z.B. die linke TAZ, scharf kritisiert. Also schwimmt man lieber auf der Welle mit. :roll: Auch kommen von der WELT zunehmend linksgrün-angehauchte Artikel und man glaubt, daß nur noch der Sozialismus bzw. Öko-Faschismus die Lösung sei ? Der FOCUS (damals als Gegenstück zum SPIEGEL) vertritt auch linksgrüne Themen und erinnert eher an eine Gleichschaltung. Kein Wunder, daß die heutigen Printmedien immer weitere Umsatzeinbußen haben.  :mrgreen:
Carolin Matthie, Niklas Lotz, Henryk Broder, Roland Tichy, "Digitaler Chronist", usw. werden mittlerweile von der linken Presse (z.B. TAZ) als rechtsextrem eingestuft. Rechtsextrem ist für mich die NPD. Aber heutzutage ist es bei den Linken chic alle nicht-linksgrünen Menschen als Nazis oder rechtsextrem zu bezeichnen. :crazy:

Deswegen erleben wir auch in unseren Medien ein Trump-Bashing ! Der linke spanische Ministerpräsident Pedro Sanchez wird dagegen wegen seinen Umgang mit dem Corona-Virus nicht kritisiert, obwohl er das Beispiel Italien schon vor Augen hatte......aber da schweigen die linken Medien.   :crazy:
 
Gast

Re: Trumps Umgang mit dem Corona-Virus

14.04.2020, 00:34

Cherusker hat geschrieben:
Komisch ist, daß die Briten den Boris Johnson mit überwältigender Mehrheit gewählt haben

Und inzwischen durchaus gemerkt haben, dass erstens seine Partei das NHS ausgeblutet hat- noch schlimmer als es bei uns ist- und dass er in der Pandemie zu lange gewartet hat, den lockdown durchzuziehen. Viel härter als bei uns in Teilen. Wobei Boris Johnson noch halbwegs sympathisch ist, der hat die Chance, an der Krise zu wachsen- im Zweifelsfalle, wenn er es unbedingt will, dann eben Brexit ohne zu Ende geführte Verhandlungen.
Trump: Der Pharamazeut, Mediziner, Virologe und Schnacker, der, sobald er irgendetwas vermasselt, seine Sündenböcke sucht. Aber klar, wer den dicken Max markiert, wie dumm und falsch es auch war, nicht viel früher ( wenn auch, wie hier) zu spät, sich und die Nation besser vorzubereiten, der hat vor allem bei der breiten Masse derpardon, ziemlich ungebildeten Amerikaner die besseren Karten.
Cherusker hat geschrieben:
Ich frage mich, wo wir noch eine "freie" Presse haben ? Wenn man 4-5 große Zeitungen kauft, dann hat man von denen eine "alternativlose" Meinung vorgesetzt bekommen. Es gibt keine Unterschiede mehr und alle vertreten nur eine linksgrüne Richtung. Deshalb habe ich jetzt auch eine Zeitung abbestellt, weil 2mal den gleichen Mist zu lesen, das braucht man nicht.

Wo ist das Problem? Wir haben sie. Plus digitale Möglichkeiten. Immer genug Raum zum Diskutieren.
Habe inzwischen viele Videos von US- expats gesehen- und die sind froh, dass sie in Deutschland, Dänemark und ähnlichen Ländern leben, gerade jetzt. Kann gut sein, bzw. wird so sein, dass einige hier bleiben, die nicht wegen Ehemann/ Frau in Deutschland und Nachbarländern leben.

Balduin hat geschrieben:
Allein wenn man sich die Namen der demokratischen Präsidenten seit 1900 anschaut (Wilson, Roosevelt, Truman, Kennedy, Johnson, Carter, Clinton und Obama), sind da Namen dabei, die ganz maßgeblich die Weltgeschichte (positiv) mitgeprägt haben.


Kein Widerspruch. Trump ist als Präsident ungeeignet. Man muss nur  seine Tweeds verfolgen, um das zu erkennen.
Cherusker hat geschrieben:
Ist es Euch mündigen Bürgern noch nicht aufgefallen, daß in Deutschland von unseren Medien nur negative Dinge über ihn berichtet werden ? Genauso über andere nichtlinke Politiker, wie  Boris Johnson, Viktor Orban, Sebastian Kurz, ....

Gut, dass ( nicht nur) ich so mündig bin, erstens in drei Sprachen zu lesen/ zu verstehen,  nicht nur, was Du als "links" bezeichnest, ebenso Quellen zu recherchieren versuch es mal damit- dürfte Dir nicht so gefallen.
  Fox am Abend ist ein dummdreiste, oft von Fakten befreiter Kanal, Radio Moskau lässt grüßen.

Cherusker hat geschrieben:
Unsere Kanzlerin, die sich als Kaiserin von Europa aufspielt, hat in der jetzigen Corona-Krise doch anfangs durch Abwesenheit geglänzt

Sie war nicht abwesend, nur nicht dauernd für die Öffentlichkeit präsent. Zumal viele Entscheidungen bei den Ländern lagen. Ich bin- wie viele andere auch, ganz dankbar, in S-H zu leben, da passierte vieles eher als in Bayern- oder wurde viel eher als Möglichkeit in Betracht gezogen und auch umgesetzt und in die Wege geleitet.
Merkel trat erst auf den Plan, als es an die Beschneidung  Grundrechte ging, weil die ach so mündigen Bürger es nicht anders wollten. Quer durch alle Schichten und Altersklassen- hat in keinem bevölkerungsreichen Land mit einer Demokratie ohne drastische Maßnahmen funktioniert. Trump und Anhänger haben Merkel noch als "hsterisch", überdramatisierend beschimpft, als sie auftrat. Soweit das...
 
Marianne E.
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Re: Trumps Umgang mit dem Corona-Virus

14.04.2020, 10:32

Guten Morgen lieber Gast und herzlichen Dank für die sachlichen Ausführungen zu dem vorausgehenden Beitrag.
Es tut gut, nach den kruden Diffamierungen und der Hetze fundierte Stellungnahmen lesen zu können.
Ich war es mittlerweile leid, auf diese entsetzlichen und ewigen Wiederholungen angemessen zu reagieren.
Manchmal hätte ich gerne geschrieben:  Lieber linksgrün versifft als rechtsbraun verseucht.

Lieber Gast
Chapeau und Auf Wiedersehen 
 
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Balduin
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Re: Trumps Umgang mit dem Corona-Virus

14.04.2020, 19:56

Cherusker hat geschrieben:
Balduin hat geschrieben:
Zum Thema: Meinungsvielfalt - es gibt doch so viele Medienangebote, die eben auch "andere" Meinungen abbilden. Tichys Einblick, Achse des Guten, Weltwoche... Dazu etablierte Zeitungen wie die NZZ. Und wenn ich den Spiegel mit der FAZ vergleiche, merke ich da schon einen Unterschied. Also ich kann diese pauschale Aussage nicht nachvollziehen.

Die NZZ ist eine Schweizer Zeitung ! Nur mal so angemerkt. :wink: Tichys Einblick, Achse des Guten, usw. finden im Internet statt und werden nicht über das herkömmliche Fernsehen verbreitet. :wink: Das Internet ist wie der damalige Buchdruck. Man kann anderslautende Meinungen nicht mehr unterdrücken.....im Fernsehen schon. :mrgreen:
Gerade der Spiegel ist ein Nachrichtenmagazin, während die FAZ noch eine Tageszeitung ist. :mrgreen: Aber nehmen wir nur ein Thema heraus, z.B. Klimawandel. Lt. FAZ ist der Klimawandel,die durch den Menschen verursachte globale Erwärmung des Planeten Erde durch die erhöhte Konzentration von CO2 in der Atmosphäre.  Der Relotius-Spiegel vertritt die gleichen Ansichten und sieht den Menschen als Verursacher an. Als die FAZ 2007 auch mal Klimaskeptiker zu Wort kommen ließ, wurde sie von anderen Zeitungen, z.B. die linke TAZ, scharf kritisiert. Also schwimmt man lieber auf der Welle mit. :roll: Auch kommen von der WELT zunehmend linksgrün-angehauchte Artikel und man glaubt, daß nur noch der Sozialismus bzw. Öko-Faschismus die Lösung sei ? Der FOCUS (damals als Gegenstück zum SPIEGEL) vertritt auch linksgrüne Themen und erinnert eher an eine Gleichschaltung. Kein Wunder, daß die heutigen Printmedien immer weitere Umsatzeinbußen haben.  :mrgreen:
Carolin Matthie, Niklas Lotz, Henryk Broder, Roland Tichy, "Digitaler Chronist", usw. werden mittlerweile von der linken Presse (z.B. TAZ) als rechtsextrem eingestuft. Rechtsextrem ist für mich die NPD. Aber heutzutage ist es bei den Linken chic alle nicht-linksgrünen Menschen als Nazis oder rechtsextrem zu bezeichnen. :crazy:

Deswegen erleben wir auch in unseren Medien ein Trump-Bashing ! Der linke spanische Ministerpräsident Pedro Sanchez wird dagegen wegen seinen Umgang mit dem Corona-Virus nicht kritisiert, obwohl er das Beispiel Italien schon vor Augen hatte......aber da schweigen die linken Medien.   :crazy:

Ich weiß, dass die NZZ eine Schweizer Zeitung ist. Das ändert aber nichts daran, dass sie sich im deutschen Markt etablieren möchte und das gerade tut. Es gibt hier eben doch eine Meinungsvielfalt. Auch wenn es einen "common sense" geben sollte, kann sich doch jeder nach seinem Gusto informieren.
Das Trump-Bashing kommt nicht von ungefähr - der Mensch hat nicht die Fähigkeiten, die ein Präsident braucht.
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Re: Trumps Umgang mit dem Corona-Virus

14.04.2020, 19:58

Gast hat geschrieben:
Cherusker hat geschrieben:
Komisch ist, daß die Briten den Boris Johnson mit überwältigender Mehrheit gewählt haben

Und inzwischen durchaus gemerkt haben, dass erstens seine Partei das NHS ausgeblutet hat- noch schlimmer als es bei uns ist- und dass er in der Pandemie zu lange gewartet hat, den lockdown durchzuziehen. Viel härter als bei uns in Teilen. Wobei Boris Johnson noch halbwegs sympathisch ist, der hat die Chance, an der Krise zu wachsen- im Zweifelsfalle, wenn er es unbedingt will, dann eben Brexit ohne zu Ende geführte Verhandlungen.
Trump: Der Pharamazeut, Mediziner, Virologe und Schnacker, der, sobald er irgendetwas vermasselt, seine Sündenböcke sucht. Aber klar, wer den dicken Max markiert, wie dumm und falsch es auch war, nicht viel früher ( wenn auch, wie hier) zu spät, sich und die Nation besser vorzubereiten, der hat vor allem bei der breiten Masse derpardon, ziemlich ungebildeten Amerikaner die besseren Karten.
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Ich frage mich, wo wir noch eine "freie" Presse haben ? Wenn man 4-5 große Zeitungen kauft, dann hat man von denen eine "alternativlose" Meinung vorgesetzt bekommen. Es gibt keine Unterschiede mehr und alle vertreten nur eine linksgrüne Richtung. Deshalb habe ich jetzt auch eine Zeitung abbestellt, weil 2mal den gleichen Mist zu lesen, das braucht man nicht.

Wo ist das Problem? Wir haben sie. Plus digitale Möglichkeiten. Immer genug Raum zum Diskutieren.
Habe inzwischen viele Videos von US- expats gesehen- und die sind froh, dass sie in Deutschland, Dänemark und ähnlichen Ländern leben, gerade jetzt. Kann gut sein, bzw. wird so sein, dass einige hier bleiben, die nicht wegen Ehemann/ Frau in Deutschland und Nachbarländern leben.

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Allein wenn man sich die Namen der demokratischen Präsidenten seit 1900 anschaut (Wilson, Roosevelt, Truman, Kennedy, Johnson, Carter, Clinton und Obama), sind da Namen dabei, die ganz maßgeblich die Weltgeschichte (positiv) mitgeprägt haben.


Kein Widerspruch. Trump ist als Präsident ungeeignet. Man muss nur  seine Tweeds verfolgen, um das zu erkennen.
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Ist es Euch mündigen Bürgern noch nicht aufgefallen, daß in Deutschland von unseren Medien nur negative Dinge über ihn berichtet werden ? Genauso über andere nichtlinke Politiker, wie  Boris Johnson, Viktor Orban, Sebastian Kurz, ....

Gut, dass ( nicht nur) ich so mündig bin, erstens in drei Sprachen zu lesen/ zu verstehen,  nicht nur, was Du als "links" bezeichnest, ebenso Quellen zu recherchieren versuch es mal damit- dürfte Dir nicht so gefallen.
  Fox am Abend ist ein dummdreiste, oft von Fakten befreiter Kanal, Radio Moskau lässt grüßen.

Cherusker hat geschrieben:
Unsere Kanzlerin, die sich als Kaiserin von Europa aufspielt, hat in der jetzigen Corona-Krise doch anfangs durch Abwesenheit geglänzt

Sie war nicht abwesend, nur nicht dauernd für die Öffentlichkeit präsent. Zumal viele Entscheidungen bei den Ländern lagen. Ich bin- wie viele andere auch, ganz dankbar, in S-H zu leben, da passierte vieles eher als in Bayern- oder wurde viel eher als Möglichkeit in Betracht gezogen und auch umgesetzt und in die Wege geleitet.
Merkel trat erst auf den Plan, als es an die Beschneidung  Grundrechte ging, weil die ach so mündigen Bürger es nicht anders wollten. Quer durch alle Schichten und Altersklassen- hat in keinem bevölkerungsreichen Land mit einer Demokratie ohne drastische Maßnahmen funktioniert. Trump und Anhänger haben Merkel noch als "hsterisch", überdramatisierend beschimpft, als sie auftrat. Soweit das...

Gut geschrieben :clap:
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He has called on the best that was in us. There was no such thing as half-trying. Whether it was running a race or catching a football, competing in school—we were to try. And we were to try harder than anyone else. We might not be the best, and none of us were, but we were to make the effort to be the best. "After you have done the best you can", he used to say, "the hell with it". Robert F. Kennedy - Tribute to his father
 
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Re: Trumps Umgang mit dem Corona-Virus

15.04.2020, 10:35

Wer die " Freie Presse " sucht , kann diese Chemnitzer Tageszeitung abbonieren . 
Zum Donald möchte ich sagen : Manchmal hat er auch Recht .
Betreffend seiner schlechten Meinung über die WHO stimme ich ihm bei .
Wäre von den Fachleuten richtig gehandelt worden , hätte das Virus niemals China in dieser Größenordnung  verlassen dürfen .
 
Marianne E.
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Re: Trumps Umgang mit dem Corona-Virus

15.04.2020, 12:42

Es ist zu einfach, der WHO ein Fehlverhalten vorzuwerfen.
Die WHO ist auf die Informationen der Mitgliedsländer angewiesen, um dann angemessen reagieren zu können.

Zu den Aufgaben der WHO gehört u.a. die Erhebung und Analyse weltweiter Gesundheits- und Krankheitsdaten.
Hier könnte nun der chinesischen Regierung der Vorwurf der unangebrachten Informationsverzögerung gemacht werden. Aber auch das wäre unangemessen, da auch für China nicht absehbar war oder angenommen werden konnte, dass sich aus einer lokalen Epidemie eine derartigen Tragödie entwickeln wird.

Zur allgemeinen Information sei noch angemerkt, dass die WHO eine Koordinationsbehörde / Sonderbehörde der Vereinten Nationen mit derzeit 194 Mitgliedsstaaten ist.

http://www.euro.who.int/de/home
 
Feldwebel57
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Re: Trumps Umgang mit dem Corona-Virus

15.04.2020, 20:17

Das verstehe ich schon , liebe Marianne .
Aber wenn diese Behörde so träge ist , braucht man sie auch nicht .
Das ist wie das Versagen des Völkerbundes .
Allen im Forum eine gesunde Zeit wünscht
Feldwebel 57
 
Marianne E.
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Re: Trumps Umgang mit dem Corona-Virus

15.04.2020, 20:50

Lieber Feldwebel, diese Behörde ist nicht träge.
Sie ist keine Ermittlungsbehörde und hat auch nicht die Kompetenz und die Möglichkeit, eigene Recherchen durchzuführen.
Wie denn auch?
Die WHO-Mitglieder haben sich vertraglich zur Information verpflichtet, danach kann die WHO tätig werden.

Was wäre denn, wenn die WHO im Januar oder früher vor einer Corona-Pandemie gewarnt hätte.
Hysterie, Panikmache, Populismus usw. wäre überall erklungen.

Um die ganz genau vertraglich festgelegten Aufgaben und Möglichkeiten zu beurteilen, empfiehlt sich das Lesen gem. oben angegebenem Link.

Außerdem ist mir zu billig, nach Schuldigen zu suchen.
Und wenn doch? Vielleicht landen wir dann auch bei uns und unserer Ressourcenvergeudung, die der Natur keinen Freiraum mehr lässt.
Viren sind ein Teil der Natur, ob uns das jetzt gefällt, oder auch nicht.

Ich denke da an einen Artikel in den VDI-Nachrichten, der vor vielen, vielen Jahren erschienen ist. Was darin stand, kann ich nicht wiedergeben. Nur der Titel ist unvergessen "Die Natur kennt keine Probleme, sie kennt nur Lösungen".