Forum für Geschichte und Politik


Moderator: Barbarossa

 
Paul
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22. März 2016: Islamistische Terroranschläge in Brüssel

22.03.2016, 11:53

Heute hat es wieder blutige Anschläge in Belgien gegeben, mit bisher mindestens 21 Toten. Jetzt muß man doch endlich beginnen, gegen Salafisten durchzugreifen. Ihre Organisationen müssen verboten werden. Isisheimkehrer müssen nach Absitzen ihrer Strafe in eventuelle Heimatländer abgeschoben werden. Pierre Vogel muß das Handwerk gelegt werden.

Die Grenze Syriens zur Türkei muß endlich geschlossen werden, damit Isis keinen Nachschub und Einnahmen mehr bekommen kann. Da die Türkei nicht gewillt ist, die Unterstützung für die islamistischen Terroristen aufzugeben, muß die Autonomie in die Lage versetzt werden, die Grenze zu schließen, indem sie die Verbindung zwischen Afrin und Kobane herstellen und diese Gebiete befreien.
Die Grenzschließung würde auch die Rückkehr der Terroristen und das Einschleußen nach Europa erschweren.
viele Grüße

Paul

aus dem mittelhessischen Tal der Loganaha
 
Ruaidhri
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Der Terrorismus im Namen "Allahs"

22.03.2016, 13:25

Jetzt muß man doch endlich beginnen, gegen Salafisten durchzugreifen. Ihre Organisationen müssen verboten werden. Isisheimkehrer müssen nach Absitzen ihrer Strafe in eventuelle Heimatländer abgeschoben werden. Pierre Vogel muß das Handwerk gelegt werden.

Damit hat man längst begonnen. Verbote bringen so gut wie nichts, außer, dass sie Strafverfolgung erleichtern.
Potenzielle Terroristen sind nur niht allein in bekannten Slafistenkreisen zu suchen.
Die Grenze Syriens zur Türkei muß endlich geschlossen werden, damit Isis keinen Nachschub und Einnahmen mehr bekommen kann.

Gibt nun aber auch Menschen, die aus Syrien mit Grund in die Türkei fliehen, wenn man denn sortieren würde- könnte...
Grundsätzlich hast Du nicht Unrecht, die Durchführung ist aber, selbst man sie konsequent durchzieht, keine Garantie.
Muttersprache: Deutsch Vaterland: Keins. Heimat: Europa
LG Ruaidhri
 
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Nemeth
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Re: Der Terrorismus im Namen "Allahs"

22.03.2016, 14:18

Nach den heutigen, neuerlichen Anschlägen in Brüssel, könnte man an der Zweckmäßigkeit der
Terroristenbekämpung zweifeln.
Fanatiker die die Menschheit terrorisieren aus welchen Gründen heraus auch immer sind mit
unserer Rechtsstaatlichkeit weder zu bekämpfen noch zu beseitigen.
Sie spielen auf der Klaviatur unserer Gesetzlichkeiten um ihr brutales Handwerk zur Durchsetzung
"ihrer " Ziele durchzusetzen.
Hierbei kann es nur eine Antwort geben !
Wer zur Quelle will, muss gegen den Strom schwimmen
 
Dietrich
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Re: Der Terrorismus im Namen "Allahs"

22.03.2016, 14:45

Nemeth hat geschrieben:
Hierbei kann es nur eine Antwort geben !


Kopf ab! :mrgreen:
 
Cherusker
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Re: Der Terrorismus im Namen "Allahs"

22.03.2016, 15:01

Jetzt haben es auch die Grünen bemerkt, daß die Islamisten gegen unsere liberale und freiheitliche Demokratie sind. Jetzt fordern sie mehr Datenabgleich mit den anderen Ländern. Komisch....da muß erst etwas passieren, bevor unsere Gutmenschen aufwachen?
Es wird aber wieder die gleichen Forderungen nach Aufklärung, Solidaritätsbekundungen mit den Betroffenen, Bedauern, Betroffenheit, Bestürzung, usw. geben....aber wird auch mal gehandelt? Wieso dürfen Salafisten weiterhin ihre alten Religionsansichten weiterhin verbreiten? Sie haben damit z.Zt. den meisten Zulauf bei allen muslimischen Einrichtungen !
Es sind nicht immer die "Orient-Terroristen", die Täter, sondern Leute aus der 2. und 3. Generation der zugewanderten Muslimen, die sich überhaupt nicht integrieren wollen.
 
Ruaidhri
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Re: Der Terrorismus im Namen "Allahs"

22.03.2016, 18:01

Wieso dürfen Salafisten weiterhin ihre alten Religionsansichten weiterhin verbreiten?

Das ist so eine Frage, die in diesem Land fürchterlich heikel ist.
Grenzen der Meinungsfreiheit und des Aktivismus kannte man vornehmlich in die jeweils ungeliebte Richtung politischer Extremisten.
Je nach Standort waren es in frühen Zeiten Kommunisten, später dann Nazis, denen man politische Betätigungen verbieten wollte, bzw. will.
Die Frage ist- und nicht nur in Deutschland:
Wann hat ein freiheitlicher, demokratischr Rechtsstaat nicht nur das Recht, sondern auch die Pflicht, denen, die sich offen gegen den Staat stellen, das Wort in der Öffentlichkeit zu verbieten? Wehrhafte Demokratie muss auch mal zu nachhaltigen Mitteln greifen.
Sie haben damit z.Zt. den meisten Zulauf bei allen muslimischen Einrichtungen !

Hast Du dafür belastbare Zahlen?
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Barbarossa
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22. März 2016: Islamistische Terroranschläge in Brüssel

22.03.2016, 21:06

Heute war wieder ein Tag des Terrors in Europa - diesmal in der belgischen Hauptstadt Brüssel. Was ist genau passiert?

In der Abflughalle des brüsseler Flughafens Zaventem gab es zunächst gegen acht Uhr morgens zwei Explosionen - beide detonierten in einem zeitlichen Abstand von zehn bis fünfzehn Sekunden.
Um 9.11 Uhr gab es dann noch eine Explosion in einem haltenden Metrozug in der U-Bahn-Station Maelbeek. 
Insgesamt haben die Terroranschläge bisher mindestens 34 Todesopfer und etwa 230 Verletzte gefordert. Der öffentliche Nahverkehr wurde komplett eingestellt und es wurde die höchste Terrorwarnstufe ausgerufen.
Der IS hat sich zu den Terroranschlägen bekannt.

Artikel lesen:
http://www.spiegel.de/politik/ausland/b ... 83577.html
http://www.spiegel.de/politik/ausland/t ... 83685.html
Die Diskussion ist eröffnet!

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Titus Feuerfuchs
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Re: 22. Februar 2016: Islamistische Terroranschläge in Brüss

23.03.2016, 01:54

Das Datum im Threadtitel stimmt nicht. Wir haben März und nicht mehr Februar.
MfG,
Titus Feuerfuchs
 
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Titus Feuerfuchs
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Re: Der Terrorismus im Namen "Allahs"

23.03.2016, 01:58

Nemeth hat geschrieben:
[...]
Hierbei kann es nur eine Antwort geben !


Wer keine Staatsbürgerschaft hat und schwer straffällig wird, gehört sofort abgeschoben. Das gilt besonders für alle Delikte im Zusammenhang mit Terrorismus und Islamismus.

Außerdem müssen die Grenzen dich gemacht werden. Einwanderug sollte nur noch nach einem Punktesystem stattfinden.
MfG,
Titus Feuerfuchs
 
Cherusker
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Re: Der Terrorismus im Namen "Allahs"

23.03.2016, 09:09

Ruaidhri hat geschrieben:
Sie haben damit z.Zt. den meisten Zulauf bei allen muslimischen Einrichtungen !

Hast Du dafür belastbare Zahlen?


Auskunft niedersächsischer Verfassungsschutz !
 
Cherusker
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Re: Der Terrorismus im Namen "Allahs"

23.03.2016, 09:17

Ruaidhri hat geschrieben:
Grenzen der Meinungsfreiheit und des Aktivismus kannte man vornehmlich in die jeweils ungeliebte Richtung politischer Extremisten.
Je nach Standort waren es in frühen Zeiten Kommunisten, später dann Nazis, denen man politische Betätigungen verbieten wollte, bzw. will.
Die Frage ist- und nicht nur in Deutschland:
Wann hat ein freiheitlicher, demokratischr Rechtsstaat nicht nur das Recht, sondern auch die Pflicht, denen, die sich offen gegen den Staat stellen, das Wort in der Öffentlichkeit zu verbieten? Wehrhafte Demokratie muss auch mal zu nachhaltigen Mitteln greifen.


Ganz einfach. Der Koran und seine radikale Auslegung verstößt in etlichen Punkten gegen unser Grundgesetz. Es kann nicht sein, nur weil einige Politiker keinen Mumm haben, daß sich in europäischen Städten der Islamismus ungehindert ausbreitet. In Brüssel war es auch ein hausgemachtes Problem. Diese Stadt gilt als Hochburg der Islamisten und das ist jahrelang gewachsen. Aber keiner hielt es für nötig dort vorher einzugreifen ! Jetzt haben sie das Resultat....erst nach Paris wurde man gewweckt und jetzt nach Brüssel ist man wohl hellwach.
Der islamistische Terrorismus hat seine Grundlage in der Parallelgesellschaft, die sich in allen europäischen Staaten ungehindert entwickeln konnte. :evil: Wie es kürzlich in der Zeitung stand (anläßlich des Bombenattentats in Berlin), diese Parallelgesellschaft kennt kein Grundgesetz und deutsches Strafgesetzbuch, sondern nur ihre eigenen "Gesetze" (u.a. Scharia, Koran).
 
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Barbarossa
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Re: 22. März 2016: Islamistische Terroranschläge in Brüss

23.03.2016, 10:04

Titus Feuerfuchs hat geschrieben:
Das Datum im Threadtitel stimmt nicht. Wir haben März und nicht mehr Februar.

Ups! Stimmt. Wie die Zeit doch rast...
:?

Wird sofort korrigiert.
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Paul
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Re: 22. Februar 2016: Islamistische Terroranschläge in Brüss

23.03.2016, 10:06

Die Politiker sollen aufhören Mitleid zu heucheln. Sie sollen gegen Isis handeln:

- Allgemeiner Datenaustausch zwischen allen Geheimdiensten und Polizeiorganisationen.
- Gleich bei der Registrierung von Flüchtlingen sollen diese die Namen und Fotos von Islamisten an die Polizei geben. Viele kennen Täter aus ihren Dörfern. Viele Eziden u.a. kennen die Mörder aus ihren Dörfern, die Nachbarn, die zu Mördern wurden.
- Alle Grenzbeamte müssen mit Gesichts- und Fingerabdruckscannern ausgerüstet werden.
- Polizei kann solche Daten auch in türkischen u.a. Flüchtlingslagern sammeln. Es kommen sehr viele Terroristen nach Europa, indem sie sich unter die Flüchtlinge gemischt haben.
- Belgien kann doch panzerbrechende Waffen z.B. Milan an die YPG liefern, damit diese Minbij, Jarablus...und die ganze Grenze befreien können.
- Nach der Befreiung von Raqqa kann man die arabischen Flüchtlinge nach Syrien zurück integrieren.
- Islamistische Internetnutzer identifizieren und in ihre Heimat zurückführen.
- Islamistische Heimbewohner nach Übergriffen auf Christen und Eziden abschieben.
- Bessere Zusammenarbeit mit Russland im Kampf gegen den IS. Er darf kein Öl mehr exportieren und Waffen einführen.
- Die PKK kann helfen sofort die Niniveebene und Tal Afar zu befreien. Hier können amerikanische Spezialkräfte Seite an Seite mit den PKK Kämpferinnen Schluß mit Isis machen. Dasselbe gilt natürlich für Minbij und Jarablus. Dann werden auch die Peschmerga mitziehen.
- Sofort weitere 10000 Ezidische Freiwillige in den Flüchtlingslagern militärisch ausrüsten, damit sie helfen ihre Gefangenen Angehörigen z.B. in Tal Afar und Mossul zu befreien.
- Videos verbreiten, wie Isis Emire vor Ezidischen Kämpferinnen auf die Knie gehen und um ihr elendes Leben flehen und ezidische Symbole küssen, um sich lebend gefangen nehmen zu lassen.
- In Flüchtlingswohnheimen gemeinsame muslimisch-christlich-ezidische Gottesdienste abhalten. Da kann man ja sehen, wer das nicht aushält. Der ist für die Aufnahme hier ungeeignet.
viele Grüße

Paul

aus dem mittelhessischen Tal der Loganaha
 
Ruaidhri
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Re: 22. Februar 2016: Islamistische Terroranschläge in Brüss

23.03.2016, 10:48

Der Koran und seine radikale Auslegung verstößt in etlichen Punkten gegen unser Grundgesetz

Etwas anders herum formuliert träfe es wohl die Dinge genau: Die radikale Auslegung des Koran durchsetzen zu wollen, verstößt gegen das Grundgesetz.
Müsste man dann gleichstellen mit der Leugnung des Holocaust.
Bin sonst kein Lanz- Fan, aber wegen der Teilnehmer an der Runde habe ich doch eingeschaltet, und so einiges doch zum Nach-Denken und Recherchieren mitbekommen.
Wolfgang Bosbach, Constantin Schreiber, einer der Journalisten, die wissen, wovon sie reden, Rainer Wendt, Vorsitzender der GdP,
Asiem El Difraoui, Politologe, der auch Klartext redet- nach allen Seiten.

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/kanalueb ... cht/509418
Heute Morgen kam ich dann in die Situation, Flüchtlingen erklären zu müssen, warum man nicht gleich jeden einsperrt, der als Salafist nur bekannt ist, und warum Deutsche, Franzosen und andere Europäer so viel durchgehen lassen, " if you know that you are going to be knockend out! Or, better, we all are in danger!"
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LG Ruaidhri
 
Dietrich
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Re: Der Terrorismus im Namen "Allahs"

23.03.2016, 14:57

Cherusker hat geschrieben:
Jetzt haben es auch die Grünen bemerkt, daß die Islamisten gegen unsere liberale und freiheitliche Demokratie sind.


Vorschau auf das Jahr 2030:
:mrgreen:

In den Koalitionsverhandlungen hatten die Grünen ein wissenschaftliches Gutachten vorgelegt. Darin wurde wissenschaftlich belegt, dass es Ausdruck einer latent faschistoiden Gesinnung mit rassistischen Anklängen sei, wenn Deutsche einen Vorrang der deutschen Sprache fordern. Migranten zur deutschen Sprache zu zwingen, künde von einem deutschen Überlegenheitswahn. ... Die Muslime fordern eine neue Nationalflagge mit schwarzem Hintergrund, rotem Halbmond und goldenen Sterenen. Parallel dazu haben sich die grünen Politikerinnen dazu entschlossen, aus Solidarität ein Kopftuch oder eine Burka zu tragen. :lolno:
(frei nach: Thilo Sarrazin, Deutschland schafft sich ab, S. 396 ff.)