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Moderator: Barbarossa

 
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Barbarossa
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Neue Strategie der NATO

21.05.2010, 21:46

BÜNDNIS:
Abschied vom Weltpolizisten
Mit neuer Strategie will die Nato in die Zukunft / Gemeinsame Raketenabwehr mit Russland soll Vertrauen schaffen / Atomwaffen bleiben nötig

BRÜSSEL - Ohne Atomwaffen geht es nicht. Auch auf deutschem Boden bleiben Kernsprengköpfe stationiert. Eine Raketenabwehr braucht die Nato auch. Aber zusammen mit Russland, nicht gegen Moskau. Das sind die Grundzüge der lange erwarteten künftigen Strategie für das Bündnis, die nun in Brüssel präsentiert wurden...
weiter lesen: http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/ ... n-die.html
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Barbarossa
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Re: Neue Strategie der NATO

22.10.2010, 01:33

BEZIEHUNGEN:
Die neue Nato will Russland als Partner ins Boot holen
Auch wenn sich beide Seiten unterschwellig noch als Bedrohung wahrnehmen, die globalen Herausforderungen fördern den Pragmatismus

MOSKAU - Es war an der französischen Atlantikküste, wo sich Präsident Nicolas Sarkozy Dienstag mit Amtskollegen Dmitri Medwedew und Bundeskanzlerin Angela Merkel traf, nur wenig wärmer als in Moskau, wo fast zeitgleich das „Security Conference Core Group Meeting“ der Münchner Sicherheitskonferenz (MSK) tagte. 50 hochkarätige Außen- und Sicherheitspolitiker erörterten im Vorfeld des Nato-Gipfels in Lissabon Mitte November und des OSZE-Gipfels Anfang Dezember in Kasachstan Kernfragen der globalen Sicherheit. Um die ging es auch beim Dreiergipfel in Deauville und dessen Ergebnisse bedachte der Kremlchef mit ungewohnt warmen Worten. Medwedew will nun sogar am Nato-Gipfel in Lissabon teilnehmen.

Diesen Sinneswandel erklärt MSK-Chefkoordinator Wolfgang Ischinger zum einen mit dem Neustart der russisch-amerikanischen Beziehungen...
weiter lesen: http://g-w.square7.ch/link/russlandinsboot
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Barbarossa
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Beliebtheitsskala und Politik der FDP

02.09.2011, 01:18

Kleiner Nachtrag zu meinem Beitrag:

Für sehr wichtig halte ich allerdings bei solchen Aktionen den Rückhalt der UNO. Im Zuge eines UN-Mandates halte auch ich es für legitim, wenn die NATO dieses Mandat dann umsetzt. Ich gehe dabei klar in Opposition zu unserer Bundeskanzlerin Merkel, die die NATO nicht als Instrument der UNO sieht. Ich halte es durchaus für eine gute Zukunftsvision, die NATO als ein Instrument für die Duchsetzung von UN-Mandaten zu nutzen. Sie verfügt über die weltweit fortschrittlichste Technik und über effekive Strukturen und ist kampferfahren. Deshalb wäre ich auch dafür, z. B. Russland in die NATO aufzunehmen.
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Balduin
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Re: Beliebtheitsskala und Politik der FDP

02.09.2011, 11:33

Russland in die Nato? NEIN, niemals...

Die Nato ist das Nordatlantikbündnis, sprich der enge Zusammenhalt von wenigen Staaten. Ich halte gar nichts davon, diesen Wirkungsbereich allzusehr auszuweiten. Vor allem da Russland keineswegs in meinen Wertekompass und in den Verbund der Staaten in der NATO passt.

Entsprechend sehe ich die NATO auch nicht als Instrument der UNO - das Vetorecht im Sicherheitsrat ist doch ein Witz. Mit China ist nur wirtschaftlich Politik zu machen. In allen anderen Punkten ist der Staat für mich die größte Bedrohung seit dem Niedergang der UdSSR
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Barbarossa
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02.09.2011, 18:07

Welchen Sinn siehst du sonst in der NATO, außer daß sie eine weltpolitischen Aufgabe wahrnimmt? Und weltpolitische Aufgabe heißt UN-Resolutionen bzw. UN-Mandate umzusetzen. Ursprünglich wurde die NATO ja gegründet gegen den Ostblock. Den gibt es aber seit 20 Jahren nicht mehr...

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:arrow: Weil die jetzt angestoßene Diskussion zu sehr OT war, habe ich die entsprechenden Beiträge an ein bereits existierendes Thema angehängt.
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Fitch
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NATO platzt an den Nähten!

22.09.2011, 15:27

Vor kurzem sagte Aivars Lembergs, Bürgermeister von Ventspils:

Die Nato-Mitgliedschaft ist für Lettland nachteilig. Das ist nur den Amerikanern nützlich, die Lettland das letzte Geld nur auspumpen.

Jaja, da hat Herr Lembergs vollkommen recht! Es sei bemerkt, dass einige andere Nato-Mitglieder derselben Meinung sind. Auch unsere und französische Regierung lassen sich in US-Abenteuer ohne Lust ein. Na, das kann man verstehen. Nämlich möchte kein Staat nach US-Pfeife tanzen. Wer will Kanonenfutter in den sinnlosen Kriegen sein, die Washington einen für anderen entfesselt?
Lettland ist die erste Schwalbe sozusagen. Bombensicher, folgen andere Nato-Mitglieder auf Riga, die keinen Lust mehr haben, die militaristischen Grillen von Pentagon zu bezahlen, insbesondere heute, wenn die Krise tobt.
Natürlich bleiben die USA nach dem Nato-Zerfall nicht alleine. Neben ihnen werden ihre treuen Verbündeten stehen – Georgien, Kirgisistan, Usbekistan...
 
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Barbarossa
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Re: NATO platzt an den Nähten!

23.09.2011, 02:19

Nun ja, die NATO ist ja ein Militärbündnis, das im Kalten Krieg gegen den Warschauer Pakt gegründet wurde. 1990 ging der Warschauer Pakt unter - die NATO blieb übrig. Seitdem hat sich dieses Bündnis stark ausgedehnt, allerdings nimmte es nun immer mehr die Aufgabe einer "Weltpolizei" wahr - eine Aufgabe, die eigentlich der UNO und den "Blauhelmtruppen" zusteht. Die Kompetenzen überschneiden sich immer mehr...

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:arrow: Das Thema wurde an ein anderes angefügt.
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Balduin
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Re: NATO platzt an den Nähten!

23.09.2011, 23:12

Deinen Beitrag kann ich nicht nachvollziehen Fitch.
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Barbarossa
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Re: Neue Strategie der NATO

21.05.2012, 21:00

Montag, 21. Mai 2012
Milliarden für die Rüstung
Nato startet neue Militärprojekte

Zum Abschluss des Nato-Gipfels in Chicago werfen die Staats- und Regierungschefs mit Milliarden um sich. Sie fließen nach Afghanistan und in die Rüstung. Auch nach dem Abzug der internationalen Truppen soll ein neuer Auftrag ausgestellt werden.
(...)
Die Nato kam bei der Raketen-Abwehr einen wichtigen Schritt voran: Das System, welches das Bündnis vor Angriffen sogenannte Schurkenstaaten wie dem Iran und Nordkorea schützen soll, ist in Teilen einsatzbereit. Das hatten die Staats- und Regierungschefs zum Auftakt des Gipfels bereits festgestellt. Damit dürfte die Konfrontation mit Russland, das sich von dem Abwehrschild bedroht fühlt, in eine neue Runde gehen...
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dieter
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Re: Neue Strategie der NATO

24.05.2012, 13:33

Der Raketenschirm soll fertig sein. Angeblich soll sich der gegen den Iran richten, aber dass glauben die Russen der Nato nicht und nehmen an, dass sie damit gemeint sind. :wink:
Was Du nicht willst, dass man Dir tu, das füg auch keinem Andern zu.