Forum für Geschichte und Politik


Moderator: Barbarossa

 
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Fremdenfeindlichkeit und Gewalt in Deutschland

21.05.2010, 23:36

SCHICKSAL:
Ein Mann gibt nicht auf
Die Neonazis wollten ihn aus Wittstock vertreiben, aber Suphi Kaya blieb und baute eine Fabrik

WITTSTOCK - Es war im Februardunkel, als Muharim Kayas Haare in Flammen standen. Er goss sich einen Eimer Wasser über den Kopf, packte seine beiden kleinen Cousins und rannte mit ihnen auf die Straße. Die Feuerwehr kam schnell, aber das Haus in der Wittstocker Gröperstraße brannte nieder.

Elf Jahre sind seither vergangen, Muharims Haare sind längst nachgewachsen. Und Suphi Kaya, sein Onkel, verkauft immer noch Döner in Wittstock (Ostprignitz-Ruppin), immer noch in der Gröperstraße, nur ein paar Meter weiter in einem größeren Laden...
weiter lesen: http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/ ... -aber.html

Auch von solchen Fällen hört und liest man viel. Auch aus meiner näheren Umgebung sind mir solche Fälle bekannt, die allerdings auch schon einige Jahre her sind. Hier ist z. B. einer davon:

05.09.2003
Polizei fahndet nach Neonazi
Brandanschlag auf Dönerimbiss an der Berliner Straße in Hennigsdorf

OBERHAVEL - Nach einem Anschlag auf einen türkischen Imbisstand in der Berliner Straße in Hennigsdorf fahndet das Polizeipräsidium Potsdam wegen versuchten Mordes und versuchter schwerer Brandstiftung nach dem 26-jährigen Karsten Giese aus Oberhavel. Giese ist der ehemalige Vorsitzende der 1997 vom Brandenburger Innenminister verbotenen rechtsextremistischen „Kameradschaft Oberhavel“...
weiter lesen: http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/ ... &id=455722
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Re: Fremdenfeindlichkeit und Gewalt in Deutschland

28.08.2011, 19:27

GESELLSCHAFT:
Das Leben der anderen
Nach dem Weggang eines schwarzen Vorzeigebürgers ist Rassismus wieder Thema in Schwedt

SCHWEDT - Als Ibraimo Alberto die Stadt Schwedt verließ, sprachen die Menschen vom Exodus. Sie sagten: Da geht der letzte Schwarze. Oder: Bald gibt es hier keine Ausländer mehr. Sie dachten: Wenn Alberto es nicht aushält, schafft es keiner.

Der gebürtige Mosambikaner war immer ein Kämpfer: Als junger Mann boxte er in der Bundesliga. Und im Ringen mit dem Rassismus stand der heute 48-Jährige als Ausländerbeauftragter fast 20 Jahre an vorderster Front. Und doch zog er im Juni nach Karlsruhe. Er hielt die Fremdenfeindlichkeit in Schwedt nicht mehr aus. Die Menschen, die nach dem Rückzug des Kämpfers vom Exodus sprachen, irrten trotzdem.

Der Ausländeranteil in der 30.000-Einwohner-Stadt liegt seit der Wende ziemlich konstant bei zwei Prozent...
weiter lesen: http://geschichte-wissen.de/go/rassismusinschwedt
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Re: Fremdenfeindlichkeit und Gewalt in Deutschland

12.11.2011, 22:10

Döner-Mordserie
Gehen weitere Anschläge auf das Konto des Nazi-Trios?

Berlin. Rechtsextremisten sollen serienweise Ausländer ermordet und weitere Anschläge geplant haben: Nach der spektakulären Wende im Fall der sogenannten Döner-Morde werden die Warnungen vor einer neuen Dimension rechter Gewalt in Deutschland immer lauter...
weiter lesen: http://geschichte-wissen.de/go/deonermorde

Das wäre schon heftig, wenn sich jetzt eine Terrorszene mit rechtsextremistischem Hintergrund entwickeln würde.
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Re: Fremdenfeindlichkeit und Gewalt in Deutschland

15.11.2011, 18:25

Terroristin Zschäpe will aussagen
V-Mann hieß "Kleiner Adolf"

Während die Bundesanwaltschaft intensiv im Umfeld des Neonazi-Trios aus Zwickau nach weiteren Helfern ermittelt, will die bereits festgenommene Beate Zschäpe aussagen. Der V-Mann des hessischen Verfassungsschutzes ist offenbar ein bekannter Nazi. Einwohner in seinem Heimatdorf sollen ihn "Kleiner Adolf" nennen...
weiter lesen: http://geschichte-wissen.de/go/v-mann

Kleiner Adolf - na Klasse!
:x
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Re: Fremdenfeindlichkeit und Gewalt in Deutschland

17.11.2011, 09:29

Brauner Terror
Auch Politiker auf Liste der Neonazis

Auf einer Liste der Neonazi-Terrorzelle finden Ermittler etliche Namen, auch von Mitgliedern den Bundestages und islamischer Organisationen. Die symbolische Anzahl der Punkte: 88. Bei einem Sondertreffen wollen Bund und Länder Versäumnisse bei den Ermittlungen beleuchten. Der Verfassungsschutz in Niedersachsen räumt Fehler ein...
weiter lesen: http://geschichte-wissen.de/go/deonermorde1
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Re: Fremdenfeindlichkeit und Gewalt in Deutschland

19.11.2011, 20:18

Sonderermittler soll Pannen klären
Friedrich attackiert Behörden

Der Bundesinnenminister Friedrich spricht Klartext: Einzelne Behörden hätten bei der Fahndung nach dem Neonazi-Trio "kläglich versagt". "Das werde Folgen haben." Tatsächlich hatten die deutschen Geheimdienste offenbar engeren Kontakt zu den Tätern als bisher bekannt. Zur Aufklärung der Pannen fordern Union und SPD einen Sonderermittler...
weiter lesen: http://geschichte-wissen.de/go/doenermorde
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Re: Fremdenfeindlichkeit und Gewalt in Deutschland

19.11.2011, 21:36

Das weitet sich zu einer richtigen Affäre aus, hätte ich nie erwartet.
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He has called on the best that was in us. There was no such thing as half-trying. Whether it was running a race or catching a football, competing in school—we were to try. And we were to try harder than anyone else. We might not be the best, and none of us were, but we were to make the effort to be the best. "After you have done the best you can", he used to say, "the hell with it". Robert F. Kennedy - Tribute to his father
 
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Re: Fremdenfeindlichkeit und Gewalt in Deutschland

23.11.2011, 06:49

Bundestag entschuldigt sich nach Neonazi-Morden

Berlin (dpa) - Mit einer außergewöhnlichen Geste hat der Bundestag seine Bestürzung über die Neonazi-Mordserie zum Ausdruck gebracht.

Alle Abgeordneten erhoben sich von ihren Plätzen, als Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) die Angehörigen für Fahndungspannen und falsche Verdächtigungen um Entschuldigung bat. "Wir sind beschämt, dass die Sicherheitsbehörden der Länder und des Bundes die über Jahre hinweg geplanten und ausgeführten Verbrechen weder rechtzeitig aufdecken noch verhindern konnten." Bei Symbolik blieb es nicht: Die schwarz-gelbe Koalition will die Mittel für Initiativen gegen Rechtsextremismus nun doch nicht kürzen.

Am Ende einer emotionalen und teilweise hitzigen Debatte beschloss der Bundestag einstimmig eine parteiübergreifende Resolution zu der Mordserie...
weiter lesen: http://geschichte-wissen.de/go/doenermorde1
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Re: Fremdenfeindlichkeit und Gewalt in Deutschland

25.11.2011, 23:21

Eine große Polizeiaktion gegen Neonazis ist im Gange - auch in meinem Bundesland Brandenburg:
EXTREMISMUS:
Zugriff im Morgengrauen
André und Maik E. sind Brüder auch im Geiste: Sie teilen die Gesinnung

GRABOW/POTSDAM - Grabow ist ein kleines Dorf, das zum Amt Niemegk (Potsdam-Mittelmark) gehört und in dem gerade mal 120 Menschen wohnen. Da fallen Fremde auf. Fremde, wie sie am Mittwochabend mit mehreren Autos ankamen und sich rund um das kleine, heruntergekommene Haus in der Bergstraße 4 postierten. Gestern früh kamen dann noch mehr Besucher nach Grabow, Männer mit Sturmhauben und Pistolen, Spezialkräfte der GSG 9. Um kurz nach sieben griff das Spezialkommando zu und verhaftete den Mann, der im Verdacht steht, das Propagandavideo der Neonazi-Zelle um Beate Zschäpe, Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos erstellt zu haben: André E.

Seit einigen Tagen war über eine mögliche Spur des braunen Trios nach Brandenburg spekuliert worden. Nun ist es Gewissheit...
weiter lesen: http://geschichte-wissen.de/go/doenermorde2

In der Politik wird wie immer gestritten (ebenfalls aus dem Artikel):
Friedrich beruft Sonderkommission und erntet Kritik:

Zur Aufklärung von Pannen im Zusammenhang mit der Zwickauer Neonazi-Zelle hat Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) eine Expertenkommission einberufen. Die Kommission soll einen Arbeitsstab im Bundesinnenministerium bekommen und aus den früheren Präsidenten von Bundesverfassungsschutz und Bundeskriminalamt, Hansjörg Geiger und Ulrich Kersten, sowie dem Ex-Abgeordneten Wolfgang Zeitlmann bestehen.

Ungeeignet sei ein solches Gremium, kritisieren Grüne und Linke. Eine von der Regierung eingesetzte Kommission könne nicht die Kontrolle der Aufarbeitung durch Bund und Länder ersetzen, sagte der Abgeordnete Hans-Christian Ströbele (Grüne). Ähnlich äußerte sich der Links-Politiker Wolfgang Neskovic: „Hier will der Angeklagte über sich selbst richten.“

Scharfe Kritik an Innenminister Friedrich übte gestern der SPD-Innenexperte Dieter Wiefelspütz. „Er ist dieser Herausforderung nicht gewachsen”, sagte Wiefelspütz dem „Kölner Stadtanzeiger”. Friedrich mache den Eindruck, als ob er unter Schockstarre stehe. „Der Mann ist an der falschen Stelle”, so Wiefelspütz.

Die Fraktionen im Bundestag sind sich noch nicht einig darüber, wie die parlamentarische Aufarbeitung der Mordserie aussehen soll. Zur Debatte stehen ein Untersuchungsausschuss, ein Sonderermittler und eine Bund-Länder-Kommission.

Verwirrung herrscht weiterhin um die Rolle der ermordeten Heilbronner Polizistin Michèle Kiesewetter. Der Präsident des Bundeskriminalamts,

Jörg Ziercke, hatte im Innenausschuss den Eindruck erweckt, dass das Terror-Trio mit Kiesewetter in Kontakt gestanden haben könnte. Jetzt erklärte das BKA, die aus Thüringen stammende Beamtin habe nicht wie angenommen gegenüber dem Vereinslokal gewohnt, das von der rechten Szene für Treffen genutzt wurde. Sie sei lediglich unweit davon zur Schule gegangen. Kiesewetters Stiefvater bestreitet, seine ermordete Tochter habe Kontakte zu Rechtsextremen gehabt. MAZ/dpa


Interessant auch ein Fernseh-Beitrag von "Monitor":
Schießtraining und Waffen für Neonazis:
alles ganz legal

Sonia Seymour Mikich: "Die Mordserie der mutmaßlichen Rechtsterroristen aus Zwickau zeugen von einem geschulten Umgang mit Waffen. Und jetzt etwas, was sich wohl keiner so richtig vorstellen kann. Um gezieltes Schießen zu lernen, müssen Neonazis gar nicht in den Untergrund oder ins Ausland, sie lernen es hierzulande, ganz legal. Und bekommen von den Behörden den eigenen Waffenbesitz genehmigt. Ralph Hötte und Nikolaus Steiner über ein fatales Kontrollversagen."...
weiter lesen: http://geschichte-wissen.de/go/doenermorde3

Das ist schon allerhand. Da muß der Staat besser aufpassen bei der Vergabe von Waffenscheinen.

Der "Monitor"-Artikel per PDF (funtioniert bei mir zwar nicht, aber vielleicht müßte ich mein Programm mal updaten - oder wie das heißt :wink: ): http://www.wdr.de/tv/monitor//sendungen ... waffen.pdf
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Re: Fremdenfeindlichkeit und Gewalt in Deutschland

30.11.2011, 21:16

Es wird langsam eng für die NPD:
Mittwoch, 30. November 2011
Ex-Funktionär festgesetzt
Chancen für NPD-Verbot wachsen

Ralf Wohlleben ist nicht nur langjähriger NPD-Funktionär, sondern auch mutmaßlicher Helfer der Zwickauer Neonazi-Terroristen. Erhöht das die Chance auf ein NPD-Verbot? Viele Politiker meinen: Ja...
weiter lesen: http://geschichte-wissen.de/go/doenermorde4
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Re: Fremdenfeindlichkeit und Gewalt in Deutschland

12.12.2011, 21:59

EXTREMISMUS:
Vierter Terrorhelfer gefasst
36-Jähriger soll Neonazi-Trio in Zwickau Wohnungen überlassen haben

BERLIN - Die vorweihnachtliche Ruhe im verschneiten Städtchen Johanngeorgenstadt an der deutsch-tschechischen Grenze wird am Sonntag jäh gestört: Ein Spezialeinsatzkommando des Landeskriminalamts Sachsens schlägt zu. Am frühen Morgen nehmen die Polizisten Matthias D. (36) fest.

Er soll dem Zwickauer Neonazi-Trio, dem eine beispiellose Mordserie zwischen 2000 und 2006 vorgeworfen wird, geholfen haben. Matthias D. ist dringend verdächtig, im 50 Kilometer entfernten Zwickau zweimal Wohnungen angemietet zu haben – als Unterschlupf für Uwe Böhnhardt, Uwe Mundlos und Beate Zschäpe, nachdem diese 1998 untergetaucht waren.

Doch mit der Festnahme war es nicht getan...
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Re: Fremdenfeindlichkeit und Gewalt in Deutschland

04.01.2012, 17:44

Ich finde diese ganze Sache einfach nur pervers. Was genau in solchen Köpfen vorgehen mag. Es ist eine Sache, einen Sündenbock zu wählen, damit man mit der Welt klar kommt(wobei ich das schon nicht so gut finde), aber Menschen so zu behandeln ist eine ganz andere Geschichte. 0.o
 
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Re: Fremdenfeindlichkeit und Gewalt in Deutschland

04.01.2012, 19:44

Tja - beides gehört aber zusammen. Was für einen Sinn macht es, für Mißstände in einem Land einen "Sündenbock" verantwortlich zu machen, ohne dann etwas gegen die "Auserwählten" zu tun. Gesellt sich zu der Verachtung dann auch Gewaltbereitschaft hinzu, ist es nur noch ein kleiner Schritt zum Terrorismus.
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Re: Fremdenfeindlichkeit und Gewalt in Deutschland

28.01.2012, 23:58

Naja, ob das so zusammen gehört bezweifel ich. Die meisten begnügen sich doch damit, einfach die Schuld wo anders zu suchen. Das impliziert nicht zwangsläufig solche Handlungen.
 
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Re: Fremdenfeindlichkeit und Gewalt in Deutschland

29.01.2012, 19:44

Solche Handlungen nicht, das meinte ich ja auch nicht. Man wird nicht automatisch zum Terroristen, nachdem man einen "Sündenbock" erwählt hat.
Ich meinte vielmehr, welchen Sinn würde es machen, jemanden als "Schuldigen" auszuwählen, ohne dann irgendetwas gegen ihn zu unternehmen? Gegen ihn unternehmen kann man natürlich auch z. B. verbale Angriffe - oder Eierwürfe...
In jedem Fall ist das Erzeugen von aggressivem Verhalten das Ziel.
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