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Moderator: Barbarossa

 
Cherusker1
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Re: Nach dem großen Flüchtlingsansturm

12.01.2018, 11:38

Vieles bei der Alterfeststellung erschließt mir  als Otto Normalo nicht.
Dabei geht es doch darum, jemandem zu helfen, der in Not ist. Der kommt dann durch 4 bis 5
sichere Staaten um ins scheinbar gelobte Land zu kommen.
Dort angekommen finden sich genügend Bio-deutsche, die ihnen alle Tricks und Drehs ver-
mitteln, um an maximalen Schotter heranzukommen. Wenn sie nicht schon alles in ihrer
Heimat beigebracht bekommen.

Sie kamen unter betrügerischen Vorwänden ins Land und müssen das Land auch wieder
---auf eigene Kosten verlassen--.
]Wer zur Quelle will, muss gegen den Strom schwimmen
 
Paul
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Re: Nach dem großen Flüchtlingsansturm

12.01.2018, 21:53

Barbarossa hat geschrieben:
In Österreich ist eine Altersüberprüfung bei Schutzsuchenden obligatorisch. Und siehe da, etwa 40 % der Altersangaben bei angeblich Minderjährigen stellt sich als falsch heraus. Das habe ich bei Inforadio gehört. Die hohe Zahl sollte zu denken geben.

Da dort sicherlich auch mit Toleranzen gearbeitet wird kommt dann der Betrugsanteil auf etwa die Hälfte. Das ist nicht schön, wenn Deutschland so zum Magneten für Betrüger/Kriminelle wird. Die neue große Koalition will ja nun doch 15000 neue Polizisten einstellen und die Justiz reformieren. Ich hoffe auf positive Veränderungen. Die Zahl von Angriffen mit Messern soll sich in den letzten Jahren um 600 % gesteigert haben. Hier muß das Waffengesetz durchgesetzt o. verschärft werden. Verbrecher müssen abgeschreckt werden. Im Eingangsbereich von Schulen, Diskotheken, Einkaufszentren.....sollten Metalldetektoren üblich werden.
viele Grüße

Paul

aus dem mittelhessischen Tal der Loganaha
 
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Barbarossa
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Re: Nach dem großen Flüchtlingsansturm

28.01.2018, 09:10

Wie hieß es doch gleich? ,,Wir schaffen das''? Immer mehr Städte in Deutschland sagen aber: Wir schaffen das nicht mehr! 
So gibt es seit dem vergangenen Jahr in den niedersächsischen Städten Salzgitter, Delmenhorst und Wilhelmshaven ein Aufnahestopp für Flüchtlinge und seit einigen Tagen auch im brandenburgischen Cottbus. Hier ist die Stimmung in der Bevölkerung besonders aufgeheizt, nachdem meist minderjährige Syrer Deutsche auch mit Messern angegriffen haben. Dies nahmen wiederum Rechtsradikale zum Anlass, gegen Flüchtlinge vorzugehen. 
Auch die sächsische Stadt Freiberg will am 1. Februar darüber abstimmen, ob ein Aufnahmestopp beim Land beantrantragt werden soll. 
Quellen:
https://www.welt.de/politik/deutschland ... ehmen.html
https://amp.welt.de/amp/politik/deutsch ... ation.html
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Ruaidhri
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Re: Nach dem großen Flüchtlingsansturm

28.01.2018, 19:16

Ursachen und Wirkungen in Cottbus sind umstritten, die Reaktion, bzw. die Lage in Freiberg ist aber typisch- und die Klagen berechtigt!
Woanders läuft es ( noch) besser, für einen Aufnahmestopp bzw. sehr kalkulierten Zuzug kann man sich stark machen, ohne drum rassistisch zu ticken.
Es gibt reichlich Probleme, und obwohl ich mehrheitlich wirklich integrationsfähige und integrationswillige Menschen in den Kursen habe, gibt zu viele, die nicht begreifen wollen oder können, wie das hier so geht. Merkwürdigerweise funktioniert das mit Härte besser, die neue Fahrtkostenregelung des BAMF z.B zeigt Wirkung.
Man sollte sowieso nicht von einer homogenen Masse, in der alle gleich ticken, ausgehen, aber eben stets beide Seiten im Blick haben statt die jeweils nicht ins Bild passende zu leugnen.
Wer passt, sich einpasst und sich schon mehr mit diesem Land identifiziert als mit dem Heimatland, kein Problem. Habe ich, Afghanen, Syrer, Iraker.
Was aber mit denen, die das nicht tun und, ja, die gibt es, sich hier nach ihren Vorstellungen ein einigermaßen bequemes Leben machen? Die bekommen meinerseits sowieso, aber auch von den "Braven" Zorn und sogar Verachtng und harte Worte.
Bei denen, die schon da sind immer auf den Einzelfall schauen. Die Mehrheit ist in Ordnung und unauffällig, mit denen kann man umgehen und einiges schaffen, und sei so etwas wie Entwicklungshilfe leisten, die irgendwann wan Wiederaufbau helfen kann. Wenn es den je  für Syrien und den Irak gibt.
Was aber mit denen tun, die hier ausrasten? Mehr davon braucht niemand, weder die Eingeborenen noch die " guten" unter den Flüchtlingen.
Ich habe nie und nirgendwo bestritten dass es Probleme gibt, aber eben nicht nur und mit allen.
Mehr können alle Beteiligten, Gemeinden, Ehrenamtler, Lehrer, Instutionen und Bürger*innen etc. nicht leisten, vielleicht mal gerade eben den limitierten Familiennachzug in Einzelfallentscheidung ist zu stemmen, aber keine 200 000  im Jahr, sollen wir, sollen die Flüchtlinge wirklich intensiv und vernünftig auf Zeit oder für immer, in dieses Land integriert werden.
Anmerkung:
Die von Bayern vorgeschlagene Kasernierung in Lagern ohne "Förderung", ohne Schule fr Kinder, geht mir selbstverständlich gegen mein Verständnis von Humanismus, andererseits halte ich es nicht für human und humanistisch, ein ganzes Land zu überfordern.
Lösungen: Habe ich nicht wirklich, die sofort greifen könnten.
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Ruaidhri
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Re: Nach dem großen Flüchtlingsansturm

03.02.2018, 14:35

Mal so zwischendurch:
Nicht unbedingt der Glaube ist ausschlaggebend, sondern die Prägung/ Sozialisierung. Dabei können christliche Flüchtlinge sehr viel konservativer, ablehnender gegen Ansichten ,Gepflogenheiten etc. unserer Gesellschaft sein als Muslime.
" Die Muslime" gibt es nicht, und viele derer, die aus Syrien, dem Irak und Afghanistan gekommen sind, wollen nichts lieber als nicht nur die Sprache verstehen, sondern wie das hier funktioniert oder nicht. Viele könn(t)en wirklich nützliche Mitglieder unserer Gesellschaftwerden. Die, die wissen, verstanden haben, wie kostbar das ist, was wir uns in diesem Staat politisch, sozial und geistig erarbeitet haben, wofür sie inzwischen auf offen eintreten.
Könnten, weil es an "schnellen" Arbeitsplätzen fehlt, auch für eigentlich qualifizierte Leute.
Für viele, die ich inzwischen kennengelernt habe, sehe ich Integration als möglich oder schon passiert.
Und es sie,  gleich welcher Herkunft und welchen Glaubens,  bei denen ich weder den Willen, noch die Toleranz und auch, pardon, nicht den Geist, die hiesigen Verhältnisse zu akzeptieren ohne zu pöbeln und unangemessene Forderungen zu stellen.
Ja, passiert, dass ich, unisono mit den Schüler*innen sage: " Hier ist Deutschland, wir tun viel, Du musst genauso viel tun. Du musst akzeptieren, wie das hier geht, sonst geh nach Hause!"

Noch mehr aufnehmen und integrieren wollen? Ich bin stolz auf die, die ich mitnehmen kann, nicht nur sprachlich, sondern auch im Denken und in gegenseitigem Respekt, in Toleranz und- ja auch in Gemeinsamkeiten, die viele Gegensätze überwinden können..
Ich weiß aber so gut wie eben jene Schüler*innen, wieviel Anstrengung auf beiden Seiten dazu gehört und dass sehr viele eben nicht wollen oder können.
Familien sind besser anzusprechen als viele junge Singes- und meine Familienväter/ Mütter sind inzwischen ein Korrektiv, Multiplikatoren.
Trotzdem, wir schaffen es eben nur in Teilen. Wie das mit mehr als nur im Einzelfall geprüftem Familienzuzug weitergehen soll, weiß ich nicht.
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Barbarossa
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Re: Nach dem großen Flüchtlingsansturm

03.02.2018, 15:01

Vor allem wird es schwierig für erst einmal anerkannte Asylanten/Flüchtlinge, eine Wohnung zu finden. Bezahlbarer Wohnraum ist schon für die Einheimischen knapp. Das wird sich weiter zuspitzen, wenn nicht gigantische Bauprogramme beschlossen werden. Insbesondere müssen Wohnungen, die einmal als Sozialwohnungen gebaut wurden, auch für immer als Sozialwohnungen bestehen bleiben und nicht irgendwann privastisiert werden, so wie das in der Vergangenheit passiert ist. Ich weiß gar nicht, wie man auf so eine Idiotie kommen kann.
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Cherusker
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Re: Nach dem großen Flüchtlingsansturm

03.02.2018, 19:06

Ich habe den Verdacht, daß wir uns unsere eigenen Banlieues schaffen ! Was in Frankreich versäumt wurde, das wird in Deutschland auch nicht gelingen. Die Integration ist auch weitestgehend gescheitert, wie es sich anhand der 2. und 3. Generation der Gastarbeiter gezeigt hat. Daher auch die doppelte Staatsbürgerschaft......damit man immernoch seiner Kultur anhängt. Ist das in den USA auch so ? Haben dort auch die Einwanderer eine doppelte Staatsbürgerschaft ? 
 
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Barbarossa
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Re: Nach dem großen Flüchtlingsansturm

03.02.2018, 19:17

Obwohl ich der AfD in vielem inzwischen nicht mehr zustimme, gab es gestern im Bundestag eine Rede des AfD-Abgeordneten Curio, der im Punkt Doppelpass für mich den Nagel auf den Kopf trifft. Mit dieser Rede gehe ich tatsächlich konform und wer die als völkisch oder gar faschistisch bezeichnet, kapiert wahrscheinlich nichts mehr. 
Zur Rede (geht nur gute 5 min.): 



Und übrigens, es kann aus meiner Sicht überhaupt gar nicht sein, dass zwei oder noch mehr Staatsbürgerschaften über Generationen weiter und weiter vererbt werden. Was soll das?
Wer so regiert, braucht sich über Stimmenzuwächse bei der AfD nicht zu wundern.
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Ruaidhri
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Re: Nach dem großen Flüchtlingsansturm

04.02.2018, 17:01

Cherusker hat geschrieben:
Die Integration ist auch weitestgehend gescheitert, wie es sich anhand der 2. und 3. Generation der Gastarbeiter gezeigt hat. Daher auch die doppelte Staatsbürgerschaft......damit man immernoch seiner Kultur anhängt.

Weitgehend stimmt sicherlich nicht, denn die Mehrheit lebt ganz kompatibel mit uns. Vieles ist aus vielen Gründen und von allen Seiten falsch oder gar nicht gemacht worden, ein bisschen klüger ist man inzwischen, ob man alle erreicht, ist die Frage. Gilt auch für deutsches Prekariat und die Bemühungen.
Man kann auch ohne doppelte Staatsbürgerschaft weiterhin seiner Kultur anhängen- siehe USA- solange die nicht mit den Notwendigkeiten des Staates und der Gemeinschaft kollidiert.Doppelpass? Sehe ich für EU-Bürger kein Problem, funktioniert aber mit anderen Herkunftsländern offensichtlich nicht, wie wir gerade erleben.
Wenn mich meine Leute fragen, warum so viele Ausländer, ( meist Türken), die schon lange hier leben, kein richtiges Deutsch sprechen: " Die wurden nie gezwungen, mal gar nicht die Frauen!"
Das ist de jure, aber auch bei den allermeisten von der Einstellung her klar, dass auch die Frauen die Kurse machen und jetzt schon mitlernen- mit den großen Kindern und dem Vater. Mental sieht es eben nicht so düster aus wie man pauschal zu wissen meint.
Das enthebt aber niemanden der Frage- und der Antwort, wie mit jenen umzugehen ist, die nicht wollen.

Barbarossa hat geschrieben:
Vor allem wird es schwierig für erst einmal anerkannte Asylanten/Flüchtlinge, eine Wohnung zu finden. Bezahlbarer Wohnraum ist schon für die Einheimischen knapp. Das wird sich weiter zuspitzen, wenn nicht gigantische Bauprogramme beschlossen werden.

Eines der Probleme, die Migranten wie weniger betuchte Einheimische betreffen. Wobei die Schuld nicht die Migranten tragen, sondern diese widerliche Spekulation. Freie Marktwirtschaft: Ja. Aber das beinhaltet eben auch soziale Verantwortung. Dran haben sich in der Not und schon vor 2015 Städte und kommunen auch nicht gehalten.Insofern haben die Migranten eher dazu verholfen, dieses totgeschwiegene Kapitel, das schon vor 2015 aktuell war, wieder ans Licht zu bringen.  Fast alle meiner ehemaligen und jetzigen TN haben Wohnungen, und das ganz geschickt verteilt. Klar sind einige Wohnungen eigentlich nach heutigen Gesichtspunkten zu klein für eine sechsköpfige Familie, aber das ist kein Thema, spornt nur zu Leistungen an, um arbeiten zu können. Ich zeige dann mal schnell die Bilder aus Lübeck in der Nachkriegszeit bis in die 50er, einige wissen überdies, dass sie in einst für Flüchtlinge gebauten Siedung leben und wissen auch ein bisschen über langen Weg bis zum heutigen "Wohlstand".
Nochmal Religion und Toleranz:
Habe Christen unterschiedlicher Glaubensrichtungen, Muslime verschiedener Strömungen- kein Problem. Alle sind vor den Islamisten wie vor Assad geflohen. Kein Problem, dass die Kinder evangelische Kindergärten besuchen, Nikolaus und Weihnachten mitfeiern, sogar ( mit den Eltern) an einem Gottesdienst teilnehmen. Ja, manches ist anders und besser als die vielen negativen Schlagzeilen es vermuten lassen, aber vieles braucht Zeit und Menschen, die Fragen beantworten, die für uns keine sind.
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Re: Nach dem großen Flüchtlingsansturm

04.02.2018, 17:49

Man muß sich langsam fragen, ob die Linken in ihrer deutschfeindlichen Art, überhaupt noch eine Integration wollen ? :wink: In Hannover soll,  aufgrund eines Beschlusses eines linken Stadtteilsrats, ein Platz umbenannt werden. Es wurde beschlossen diesen nach einem türkischen Straßenkämpfer zu benennen, der in den `80iger Jahren bei Auseinandersetzungen mit der Polizei ums Leben kam. :shock: Nur der Einspruch der Stadt konnte bisher das verhindern. Vielmehr muß man sich Fragen, was ist das für eine Integration, wenn jetzt öffentliche Plätze umbenannt werden sollen für irgendwelche  Ausländer, die keinen Bezug zu deutschen Interessen haben ? :crazy: Das ist keine Integration, sondern Anpassung !  Weiterhin fördert das auch neue Konflikte, weil sich hier wieder ein neuer Streitpunkt zwischen Kurden und Türken bildet. Die ihre Auseinandersetzungen auch auf deutschem Gebiet austragen, wie kürzlich erst auf dem Flughafen Langenhagen. :evil:
P.S.
Es ist keine Integration, wenn ausländische Bürger neben uns herleben und unsere Kultur und Lebensweise  weitestgehend ablehnen. Warum muß es Frauenbadetage in Schwimmbädern geben, bei denen noch nicht einmal männliches Personal zugelassen wird ? Warum sollen muslimische Mädchen dem Sportunterricht (auch Schwimmunterricht) fernbleiben ? ....
 
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Re: Nach dem großen Flüchtlingsansturm

06.02.2018, 17:13

Cherusker hat geschrieben:
Es ist keine Integration, wenn ausländische Bürger neben uns herleben und unsere Kultur und Lebensweise  weitestgehend ablehnen.

Kümmerst Du Dich um jene, die die unsere Lebensweise akzeptieren und gut finden? Hilfst Du solchen, Stärke gegen diejenigen zu zeigen, die ihnen uns uns die Freiheit nehmen wollen? Akzpetierst Dü uberhaupt diejenigen, und es sind viele, die sich integriert haben oder sich integrieren wollen als positiven Teil der Gesellschaft?

Cherusker hat geschrieben:
Warum muß es Frauenbadetage in Schwimmbädern geben, bei denen noch nicht einmal männliches Personal zugelassen wird ?

Muss es nicht. Da sollten doch dann mal die Saudis Schwimmbäder statt Moscheen finanzieren.
Cherusker hat geschrieben:
Warum sollen muslimische Mädchen dem Sportunterricht (auch Schwimmunterricht) fernbleiben ? ....

Sollen sie ja gar nicht und dürfen sie in S-H auch nicht, noch unter der Rot-Grün- SSW Regierung durchgesetzt.
Lesenswert:
http://www.zeit.de/2018/06/integrations ... zen-tekkal
Ein weiterer Artikel ist leider nur für Abonennten zu lesen. Der zeigt sehr gut, dass die einen Flüchtlinge sind, die ganz bewusst Deutschland als Ziel für sich und ihre Kinder gewählt haben, weil die Deutschen nunmal ein guten Ruf jenseits ders Geldes haben; er zeigt ebenso deutlich, dass viele nur gekommen sind, um möglichst sicher in der eigenen Kultur weiter leben zu können.
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Re: Nach dem großen Flüchtlingsansturm

06.02.2018, 21:58

Ich denke auch, dass man nie von radikalen/kriminellen Minderheiten Rückschüsse auf die ganze Gruppe ziehen sollte.
Aber das ist ein weit verbreitetes Problem. Ich erinnere mich da an meine Schulzeit, da war das genau so, dass die Verfehlungen einzelner Schüler auf die ganze Klasse zurückfiel und die Lehrer vermittelten uns das auch so. Aber mir ist nie wirklich klar geworden, was dagegen getan werden kann. Sollte die Klasse auf den einzelnen Undisziplinierten positiv einwirken? Aber wie? Und geht das die anderen überhaupt etwas an? Und ist das auch auf gesellschaftliche Gruppen übertragbar? Fragen über Fragen - ich weiß.
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Re: Nach dem großen Flüchtlingsansturm

02.03.2018, 21:53

Wenn man eine Familienzusammenführung der Muslime uneingeschränkt zuläßt, dann holt man sich die Familienclans, z.B. der arabischen Welt, wie die M-Kurden damals aus dem Libanon, ins Land. Diese bilden dann eine Parallelgesellschaft, weil sie gar kein Interesse an einem Wechsel ihrer Kultur haben. Die Nicht-Integration dieser M-Kurden ist doch ein Beispiel, wie es nicht laufen soll ! Die hat man damals in den `70iger Jahren auch als Kriegsflüchtlinge nach Deutschland geholt. Und was ist passiert ?  Mittlerweile warnt das LKA Niedersachsen vor diesen Familienclans, weil es da nicht nur einzelne schwarze Schafe gibt, sondern sich der ganze Familienclan (Bruder, Schwester, Vater, Muttter, Opa, Oma, Onkel, Tanten, usw. ) nicht an unsere Gesetze und Bestimmungen hält. Das ist Faktum ! Ansonsten würde es auch nicht die Probleme in Städten wie Berlin, Hamburg, Bremen, Celle, Hameln, Hannover, Duisburg, Essen usw. geben. Wir schaffen uns unsere eigenen Ghettos, Banlieues oder wie man sie sonst nennen mag. :roll: Einige deutsche Städte (z.B. Salzgitter, Cottbus,....) wollen z.Zt. keinen weiteren Zuzug von Flüchtlingen und muslimischen Ausländern.  Eine Ballung in bestimmten Städten führt zu einer Parallelgesellschaft, die auch gar keine Integration benötigt. :wink: Eine Studie in Berlin hat ergeben, daß sich die muslimischen Bewohner eines Stadtteils in einem Umkreis von höchstens 2km bewegen !  Höchstens zu Verwandtenbesuchen bzw. "Heimaturlaube" werden die Bezirke einmal verlassen. Ansonsten spielt sich deren Leben nur dort ab.  :shock:
 
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Re: Nach dem großen Flüchtlingsansturm

03.03.2018, 14:09

Ruaidhri hat geschrieben:
Cherusker hat geschrieben:
Es ist keine Integration, wenn ausländische Bürger neben uns herleben und unsere Kultur und Lebensweise  weitestgehend ablehnen.

Kümmerst Du Dich um jene, die die unsere Lebensweise akzeptieren und gut finden? Hilfst Du solchen, Stärke gegen diejenigen zu zeigen, die ihnen uns uns die Freiheit nehmen wollen? Akzpetierst Dü uberhaupt diejenigen, und es sind viele, die sich integriert haben oder sich integrieren wollen als positiven Teil der Gesellschaft?


Es gibt ein Wort der Moslems, d.h. TAQIYYA und bedeutet die Täuschung von Ungläubigen, solange der Moslem in seinem Herzen den Islam und Allah hat. Nur weil jemand in diesem Land arbeitet und unsere Sprache spricht, ist er noch nicht integriert. :wink: Es geht nicht um die Moslems, die hier einen westlichen Lebensstil führen und eine westliche Lebenseinstellung haben, sondern um die gläubigen Moslems, die in ihren Moscheen einen mittelalterlichen Islam nach dem Koran leben, der sie als überlegenen Menschen einer islamischen Kultur ansieht und die unsere westliche Lebensart ablehnen. Nicht ohne Grund nimmt der Salafismus immer mehr zu und beeinflußt auch die gemäßigten Moslems. 
Es gibt ein altes arabisches Sprichwort, das sinngemäß lautet: "Streichel den Arm, solange Du ihn nicht brechen kannst."  Was wäre denn mit unserer freiheitlichen westlichen Lebenseinsteillung , wenn wir in Deutschland z.B. 60 % Moslems und 40% Christen hätten ? :mrgreen: Wie sähe dann die Toleranz der Moslems aus ? Ich glaube, der Libanon hat die Antwort gegeben.... :(   
Wie die "Kaiserin von Europa" noch bis 2010 sagte: "Multikulti ist gescheitert."  Aber wir haben hier kein Multikulti, weil die Zuwanderung größtenteils aus Moslems bestand, die ihren Islam auch leben. Es sind nicht im gleichen Verhältnis Buddhisten, Hindus, Juden, Christen, Atheisten, usw. eingewandert. Schon Helmut Schmidt erkannte das Problem des zunehmenden Islam in den `70er Jahren, während seine Partei heutzutage völlig betriebsblind ist ! 
 
Paul
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Re: Nach dem großen Flüchtlingsansturm

03.03.2018, 20:29

Heute wurde in den Fernsehnachrichten darüber berichtet, das 2 Islamistem aus Palestina u. Syrien versucht haben 1 17 jähriges Mädchen zu ermorden. Einer der Männer war ein erzwungener Lebensgefährte und der andere der Bruder des Opfers. Hier kommen Zwangsehe und Mordversuch zusammen. Versuch kann wie vollendeter Mord bestraft werden. Die Heimtücke erklärt sich von selbst. Kein vernünftiger Mensch erwartet vom eignen Bruder ermordet zu werden. Die beiden Täter sollten nach 30 Jahren Haft in ihre Heimatländer abgeschoben werden. Solche Kriminellen und Islamisten brauchen wir hier nicht.
viele Grüße

Paul

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