Forum für Geschichte und Politik


Moderator: Barbarossa

 
Ruaidhri
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Re: Was ich sagen will

03.06.2019, 16:22

Moin Marianne,
seit mindestens 50 Jahren aufsässig, meine Eltern waren ziemlich darauf aus, ihre Sprösslinge zu kritischen Menschen zu erziehen. Zu Europäern sowieso, was in den frühen 60er Jahren noch nicht so üblich, geschweige denn einfach war.
Marianne E. hat geschrieben:
Übrigens, ich bin eine deutsche Europäerin.

Ich sehe mich eher als europäische Deutsche.
Cherusker hat geschrieben:
Die Grünen können sich gut vorstellen, daß man die Industrie auch zurückfährt. :crazy: Was wird da der Jugendliche sagen, wenn seine Eltern kein Geld mehr für den SUV, die mehrmaligen Urlaubsflüge, das teure Handy, usw. haben ? :mrgreen: Wird er da noch immer die Welt retten wollen ? :wink:  Schaut mal an, was für ein Dreck nach solchen freitäglichen Demos hinterlassen wird. Ach ja, Umweltverschmutzung ist dann nur zweitrangig.  :crazy:

Der Jugendliche wird das hinnehmen, weil es klar ist, dass es um seine Zukunft geht. Bei uns liegt nach keiner FFF Demo mehr Dreck rum als sonst, eher weniger.
Cherusker hat geschrieben:
Ich meine, es gibt eine große Verlogenheit und politische Insturmentalisierung dieser Jugendlichen. Das wird schamlos ausgenutzt.  :evil:  

Schamlos ist das natürlich nie, wenn Gruppierungen, die ins eigene Weltbild passen, das ebenso tun, nicht wahr? Mit mehr Lügen und dann mehr Druck als  bei FF je erzeugt werden kann.


Cherusker hat geschrieben:
Gerade sie ist es, die noch was lernen müssen. Aber heutzutage glauben alle, die Weisheit und das Wissen mit dem Löffel gefressen zu haben.  :lolno:

Die FF Jugendlichen haben ziemlich viel gelernt, was die Klimaveränderung und die Umwelt schäden betrifft. Auch aus der Geschichte haben sie gelernt. Sich abwimmeln und klein reden zu lassen, kann fatal sein.
Cherusker hat geschrieben:
Andere Meinungen und Fakten werden nicht akzeptiert und die demonstrierenden Jugendlichen glauben fest, daß nur sie im Recht sind.  :crazy:

Faktisch sind sie im Recht, wo es geht, bieten sie einfache, für jeden mögliche kleine Schritte an, bzw. zeigen, dass es ihnen ernst ist. Für die großen Lösungen sind tatsächlich die "Großen" zuständig, denen gewaltig Dampf zu machen, ist gut. Ist das Vorrecht und übrigens fast angeborene Eigenschaft der Jugend, ungestüm zu sein, dass einiges schneller gehen kann, ist sicher. Fast gar nichts zu tun, immer wieder zu verschieben statt überhaupt erstmal anzufangen, geht nicht mehr.
Muttersprache: Deutsch Vaterland: Keins. Heimat: Europa
LG Ruaidhri
 
Cherusker
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Re: Was ich sagen will

03.06.2019, 22:16

Ruaidhri hat geschrieben:
Faktisch sind sie im Recht, wo es geht, bieten sie einfache, für jeden mögliche kleine Schritte an, bzw. zeigen, dass es ihnen ernst ist. Für die großen Lösungen sind tatsächlich die "Großen" zuständig, denen gewaltig Dampf zu machen, ist gut. Ist das Vorrecht und übrigens fast angeborene Eigenschaft der Jugend, ungestüm zu sein, dass einiges schneller gehen kann, ist sicher. Fast gar nichts zu tun, immer wieder zu verschieben statt überhaupt erstmal anzufangen, geht nicht mehr.

Ich kann mich an meine Schulzeit in den `70er Jahren noch erinnern. :wink: Dort haben uns die Lehrer erzählt, daß die Ölreserven im Jahre 2000 aufgebraucht sind ! Es wurde gesagt, daß wir uns einer neuen Eiszeit nähern. Die Atomkraft sei schlecht, es würde bald keinen Wald mehr geben, usw.  :crazy: Nur wenige Lehrer haben damals die alternativen Energiegewinnung in Zweifel gezogen ! Ein Fachlehrer erklärte damals, daß man für die Windenergie-Gewinnung riesige Windparks bauen müßte und nicht ein so einen GROWIAN (das Windkraft-Monstrum, das damals entwickelt wurde). Der hatte schon Weitsicht. Er machte mit uns einen Ausflug zu einem Kraftwerk und die sagten uns dort, daß sie jederzeit bereit sein müßten, um zusätzlich Strom einzuspeisen. Daran hat sich bis heute nichts geändert !!! :mrgreen:
Es ist schon lächerlich, wenn man nur eine Meinung (wie Rezo) zuläßt und diese als legitim erklärt. :crazy:  Was haben denn die Schüler für eine Ahnung und Wissen über den Energiebedarf einer Industrienation ? :lolno: Es gibt viele Branchen, dort dürfen noch nicht mal Stromschwankungen von Millisekunden auftreten, ansonsten kommt es zu mehrstündigen Ausfällen bzw. sogar zu Schäden an den Maschinen. 
Mit Alternativen-Energien (Wind, Sonne, Wasser) kann man keine Industrienation versorgen. Dekaden wurde uns erklärt und befohlen, daß man Energie sparen muß. So so und demnächst sollen Millionen von E-Autos durch die Gegend fahren ???  Woher kommt die Energie ? Halten die Stromversorgungsnetze das aus ? Eher nicht.....nur wenige Haushalte in einer Straße können sich ein Schnellladegerät genehmigen lassen. 
Energie-Gewinnung aus Wind, Sonne und Wasser geht bei uns nicht ohne große Umweltzerstörung und Zerstörung des Tierraums. Darüber hat noch kein Schüler nachgedacht.... :crazy:
Die Grünen haben nichts dagegen im Reinhardtswald Windkraftanlagen aufzustellen, da kann man ruhig Bäume fällen. Den Hambacher Forst hatten sie auch freigegeben.  :wink:
Und zur Geschichte......wir sind ja hier in einem Geschichtsforum. :wink: Was haben eigentlich die Neandertaler falsch gemacht ??? Warum ist da das Klima sprunghaft nach oben gestiegen ? Die hatten keine Kohlekraftwerke oder Dieselautos..... :crazy: Welcher Schüler hat denn Ahnung von Geschichte ??? Das Fach wird in den oberen Stufen abgewählt. :roll: :wink:
Beispiel: ca.500 v.Chr. begann eine kältere Phase. Zuvor kannte die bäuerliche Viehzucht-Gesellschaft keine Ställe. Das Nutzvieh konnte über Winter auf den Weiden bleiben. Erst dann mußten Winterställe gebaut werden ! Um Christi-Geburt gab es ein ähnliches Klima wie heutzutage. Im Mittelalter wurde es dann wieder kälter. Um das 18Jh. ging es dann wieder aufwärts. 
Da kann man so eine Greta nehmen, die auch noch CO2 sehen kann,  und den Jugendlichen etwas von einem menschengemachten Klimawandel erzählen. Feinstaub ist dann auch noch so ein Thema, damit die Dieselautos abgeschafft werden. Der meiste Feinstaub (90%), der gemessen wird, den gibt es seit Jahrmillionen und ist natürlichen Ursprungs ! (Quelle: Prof. Matthias Klingner (Leiter Fraunhofer-Institut für Verkehrssysteme)). 
Unsere Politiker jubeln schon. Sie können jetzt eine CO2-Steuer erfinden, um den Leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen. Die dummen Deutschen glauben doch daran. 
Statt irgendwelche Physiker mit Modellrechnungen zu glauben, sollte man auch mal auf die Meteorologen (z.B. Dr. Wolfgang Thüne) schauen. Da gibt es dann auch eine andere Meinung !
Wer Kindern und Schülern glaubt, der muß selbst schon verzweifelt sein..... :wink: