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Rodung des Hambacher Forst für Braunkohleförderung

13.09.2018, 22:50

Ab heute wird der Hambacher Forst von Baumbesetzern geräumt, die gegen die Rodung des Waldes protestieren.
Hintergrund ist der vom Stromkonzern RWE geplante und von der damaligen Rot-Grünen NRW-Landesregierung genehmigten (Was sagt das eigentlich über Rot-Grün aus?) Abbau von Braunkohle in dem Areal. Die rechtlich möglichen Schritte sind ausgeschöpft - es ist also alles legal. So werden nun die von den Demonstranten bereits seit 2012 (!) errichteten rund 50 Baumhäuser geräumt, sonderbarer Weise unter dem Vorwand eines ,,massiven Verstoßes gegen Brandschutzvorschriften''. (?) (Das fällt jetzt 6 Jahre später auf?)
Ab Mitte Oktober soll mit der Rodung begonnen werden.
Der Abbau von Braunkohle zur Erzeugung von Strom ist aufgrund der Energiewende und der globalen Klimaerwärmung ohnehin inzwischen besonders umstritten. Um so mehr, wenn dafür Waldfläche gerodet werden muss.
Quelle: https://www.dw.com/de/r%C3%A4umung-im-h ... a-45480002
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Re: Rodung des Hambacher Forst für Braunkohleförderung

20.09.2018, 22:33

Gestern hat NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) die Räumung des Waldes ,,bis auf Weiteres'' gestoppt. Der Grund dafür ist der Tod eines Reporters nach dem Sturz von einem Baum. Es war zwar ein Unfall, der mit der Räumung nicht direkt in Verbindung stand, Reul erklärte jedoch, man könne nun nicht einfach so weitermachen.
Auch Braunkohle- und Rodungsgegner fordern nun verstärkt das Ende der polizeilichen Maßnahme und ein Verzicht auf die Rodung durch RWE.
Während die schwarz-gelbe Landesregierung sowie die oppositionelle SPD des Landes nach wie vor auf der Seite von RWE stehen, sorgt das Vorgehen des Stromkonzerns in der Kohlekommission des Bundes für Konfliktstoff, da die Kommission aktuell über ein Ausstiegsszenario der heimischen Kohleförderung berät. Der Hambacher Forst ist damit inzwischen zu einem Symbol für den Klimaschutz geworden.
Quelle: https://www.welt.de/politik/deutschland ... n-aus.html
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