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Moderator: Barbarossa

 
Wallenstein

Re: Mythos Che Guevara – seine Ideenwelt

22.09.2015, 14:14

Du schreibst dir ein wirres Zeug zusammen. Informationen aus verschiedenen Zeiten und Provinzen zusammengewürfelt, einmal kräftig durchgerührt und dann kommt dieses verrückte Zeug dabei heraus. Ich würde vorschlagen: Kauf dir erst einmal ein Ticke nach Buenos Aires, informiere dich dann erst einmal richtig und verlasse endlich einmal die ehemalige DDR. Die Welt ist größer und ganz anders als du sie dir denkst.
 
Spartaner
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Re: Mythos Che Guevara – seine Ideenwelt

22.09.2015, 17:36

Wallenstein hat geschrieben:
Du schreibst dir ein wirres Zeug zusammen. Informationen aus verschiedenen Zeiten und Provinzen zusammengewürfelt, einmal kräftig durchgerührt und dann kommt dieses verrückte Zeug dabei heraus. Ich würde vorschlagen: Kauf dir erst einmal ein Ticke nach Buenos Aires, informiere dich dann erst einmal richtig und verlasse endlich einmal die ehemalige DDR. Die Welt ist größer und ganz anders als du sie dir denkst.

Das würde ich dir erst einmal empfehlen. Du hast das Eigentor hier geschossen. Du hast wie du bewiesen hast, gar kein Ahnung von Argentinien und Uruguay. Du wusstest ja nicht mal das es dort Zuckerrohrarbeiter gab und noch gibt. :clap: :wtf: Und von der Geschichte beider Länder scheinst du nur das zur Kenntnis zu nehmen, was dir gerade in den Kram passt.Such dir am besten ein anderes Forum für deine Scharlatanereien. :wink: Was du nicht zur Kenntnis nehmen willst, dass es Unruhen sowohl zu Zeiten der Diktatur als auch zu Zeiten einer demokratisch gewählten Regierung 1965 unter Illias (1963–1966) gab .Geschichte ist wie ein Fluss und Unterdrückung und Armut und Hunger und Mißstände hören nicht auf, wenn eine Regierung demokratisch gewählt wurden.
Du versuchst hier die RAF ins Spiel zu bringen und versuchst den Leser zu suggerieren, dass beides das selbe ist und unterstellst den die sich in Uruguay und Argentinien erhoben haben Linksextremistmus im Form der radikalen RAF.

Was du auch nicht zur Kenntnis nehmen willst und wo du idch verwiegerst .1958 wurden die Biancos mit großer Mehrheit in Uruguay demokratisch gewählt. In ihrer Amtszeit bekam das Land große wirtschaftliche Probleme , verursacht durch den Rückgang der Nachfrage nach landwirtschaftlichen Produkten. Dies führte zu Massenarbeitslosigkeit, Inflation und zu einem Absinken des bisherigen Lebensstandards. Es kam zu sozialen Unruhen.
"1962 zogen die Zuckerrohrarbeiter zum ersten mal nach Mondevideo, um ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen. Obwohl sich die linken Parteien sich der Belange der Arbeiter anzunehmen versprachen, und einen Parlamentsausschuss bildeten, führten dei friedlichen Demonstrationen zu keinen Ziel . Zwar erkannte man die Legitimation der Forderungen an, die Regierung fürchtete aber auch Zugeständnisse an ander beteiligte Gruppen machen zu müssen. Als nach wiederholten Protestmärschen auf die Demonstranten geschossen wurde, entschlossen sich diese 1964/1965 zur Bewaffnung. Dieser Griff zu den Waffen war neu für Uruguay, wo bisher friedliche Mittel zur Konfliktlösung hernagezogen worden war .......Auch die miserablen Lebensbedingungen der Landarbeiter trugen zur Radikalisierung der Gesellschaft bei. "
Zitat aus dem Buch:" Sozialrevolutionärer Terrorismus" von Alexander Straßner .

Wenn eine demokratisch gewählte Reierung Waffen gegen Demonstranten einsetzt, die friedlich demonstrieren, hat dass nichts mit Terrorismus im Form der ideologie RAF zu tun . Sondern hier erzeugt Gewalt wieder Gewalt . Diese Demonstranten (Landarbeiter) haben auch nicht für eine Ideogie demonstriert, sondern für bessere Arbeits - und Lebensbdingungen. Das rechtfertigt keine Gewalt seitens der demokratische gewählten Regierung.
Es ist dabei völlig wumpe, ob das in einer Demokratie passiert oder in einer Diktatur . Beides ist schlimm genug.
Die Landarbeiter haben den Einsatz der Mittel in seiner Verhältnismäßigkeit abgewogen, die RAF hat es nicht getan.
 
Spartaner
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Re: Mythos Che Guevara – seine Ideenwelt

22.09.2015, 18:30

und hier nich mal mein Eingangs- Post.
Warum sie nicht vergleichbar sind, habe ich hier dargelegt. Wenn Menschen Hunger leiden,am Existenzminimum würschteln, sie sehen müssen, wie sie ihre Kinder durchbringen, dann ist es egal, wer an der Macht ist, ob eine Demokratie oder Diktatur. Essen und trinken und die Versorgung der Famiie ist ein Grundbedürfnis und wenn das nicht gewährleistet ist, dann hat eben die Demokratie versagt, dann gibt es Widerstand notfalls wird sie durch eine neue Regierung abgelöst. Und Widerstand gibt es solange bis die Mißstände beseitigt sind. Wenn eine Volksbewegung durch aneinanderreihende geschichtliche Ereignisse erst einmal in Bewegung kommt, dann ist hier auch ein Kontinuum zu verzeichnen. (Befreiung vom kolonialen Erbe ,von einer Diktatur und dann von einer korrupten demkratischen Regierung-siehe Uruguay)
Das Problem dieser Regierungen lag auch vielmehr darin, dass sie sich selbst bereichert hatten und das Land durch fremde Konzerne ausbeuten liesen. Die Landbevölkerung war denen in den Städten doch egal.
Zuletzt geändert von Spartaner am 22.09.2015, 18:55, insgesamt 2-mal geändert.
 
Wallenstein

Re: Mythos Che Guevara – seine Ideenwelt

23.09.2015, 09:26

So ein Blödsinn! Natürlich weiß ich, dass es dort auch Zuckerrohrarbeiter gibt, ähnlich wie es hier auch Hilfskräfte gibt, die bei der Weinernte helfen. Aber Argentinien und Uruguay sind nicht Kuba, ihre Wirtschaftsgrundlage ist anders und die Zuckerrohrarbeiter sind nun wirklich nicht das entscheidende Problem. (Dass es solche Plantagen z.B. in Uruguay gibt habe ich ja auch geschrieben, aber man merkt auch sofort, dass du dich noch nie mit Südamerika beschäftigt hast). Ich kenne mich wesentlich besser aus in der Geschichte von Lateinamerika, vor allem kenne ich die Länder aus eigener Erfahrung sehr gut, während du irgendwo in den neuen Bundesländern vegetierst und die Welt nur vom Hörensagen kennst. Es macht keinen Sinn, auf deine dusseligen Beiträge einzugehen.

Ich werde in der nächsten Zeit aber einige Threads über verschiedene Staaten in Lateinamerika schreiben, dann kann man etwas fundierter darüber diskutieren.

Ein Ticket nach Buenos Aires kostet übrigens (Hin- und Rückfahrt) etwa 900,- Euro. Das solltest du dir ja wohl auch leisten können.

Ich habe mir jetzt bei Star Alliance ein Round The World Ticket für das Frühjahr 2016 gekauft. Man fliegt zunächst nach New York, dann Rio, Buenos Aires, und zurück über Auckland, Sydney und Singapur und noch andere Städte. Man kann beliebig unterbrechen, je nach Geschmack. Das Ticket kostet 2.479,- Euro. Der Preis ist okay. Das solltest du auch machen.
 
Spartaner
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Re: Mythos Che Guevara – seine Ideenwelt

23.09.2015, 21:36

Wallenstein hat geschrieben:
So ein Blödsinn! Natürlich weiß ich, dass es dort auch Zuckerrohrarbeiter gibt, ähnlich wie es hier auch Hilfskräfte gibt, die bei der Weinernte helfen. Aber Argentinien und Uruguay sind nicht Kuba, ihre Wirtschaftsgrundlage ist anders und die Zuckerrohrarbeiter sind nun wirklich nicht das entscheidende Problem. (Dass es solche Plantagen z.B. in Uruguay gibt habe ich ja auch geschrieben, aber man merkt auch sofort, dass du dich noch nie mit Südamerika beschäftigt hast). Ich kenne mich wesentlich besser aus in der Geschichte von Lateinamerika, vor allem kenne ich die Länder aus eigener Erfahrung sehr gut, während du irgendwo in den neuen Bundesländern vegetierst und die Welt nur vom Hörensagen kennst. Es macht keinen Sinn, auf deine dusseligen Beiträge einzugehen.

Ich werde in der nächsten Zeit aber einige Threads über verschiedene Staaten in Lateinamerika schreiben, dann kann man etwas fundierter darüber diskutieren.

Ein Ticket nach Buenos Aires kostet übrigens (Hin- und Rückfahrt) etwa 900,- Euro. Das solltest du dir ja wohl auch leisten können.

Ich habe mir jetzt bei Star Alliance ein Round The World Ticket für das Frühjahr 2016 gekauft. Man fliegt zunächst nach New York, dann Rio, Buenos Aires, und zurück über Auckland, Sydney und Singapur und noch andere Städte. Man kann beliebig unterbrechen, je nach Geschmack. Das Ticket kostet 2.479,- Euro. Der Preis ist okay. Das solltest du auch machen.

Blödsinn ist eher was du für Vegrleiche mit der RAF propagandiert hast .
Aber ich muss hier nicht mich wie du wie ein Kind rumstreiten .Ich habe Quellen gepostet, du schreibst nur was du aus deiner rosaroten Brille gesehen hast. Du siehst Uruguay nur nach den Leitspruch, es wäre die Schweiz Südamerikas gewesen und ist es noch. :shock:
Ich habe mir zwei Leitsätze angewöhnt :
1. Ich versuche nicht andere zu überzeugen ,die eh mal beratungsressistent, voreingenommen und besserwisserisch sind. Ich muss mich auch nicht kindlichen Streitereien verwickeln lassen, wie du es immer tust.
2. Ich schreibe dann wenigstens für den neutralen Leser, der sich unabhängig sein eigenes Bild machen kann und damit bin ich immer gut ausgekommen. Also lass deine geistreichen und ahnungslosen Sticheleien, die laufen bei mir ins Leere und lassen mich kalt! :!:

Wenn die Zuckerrohrarbeiter waren zwar nur ein kleiner Bevölkerungsanteil, deshalb ist es um so fraglicher warum man in ihnen eine Gefahr sah . Damals sind sie friedlich nach Montevideo marschiert um für bessere Arbeits- und Lebensbedingungen zu demonstieren, warum begegnet man den Menschen dann mit militärischen Mitteln? Wenn Uruguay so reich war, warum hat man nicht für bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen gesorgt?
Du streitest es vehment ab, und fragst sogar : Dein Zitat: "welche Zuckerrohrarbeiter?"
Es hilft nicht nur Uruguays und Argentiniens Geschichte nur in den reichen Provinzen und Städten zu betrachten , sondern auch in den Randgebieten der Städten und den Landesteilen, dort wo es Armut gab und gibt. Erst dann sieht man Unterschiede in der Gesellschaft und betrachtet das Land aus verscheidenen Perspektiven.
Selbst wenn es Urus die in Urúguay gelebt haben und in einem Forum posten siehe Zitat von mir, lehnst du es vehment ab, Kraft deiner einseitig verfassten Reiseberichte.
Uruguay ist und war eben nicht nur die Schweiz von Südamerikas und da würde ich dir mal empfehlen auch mal von den Schattenseiten zu berichten. Schreib weiter deine Reiseberichte für wohlhabende Touristen. Ich bereise Länder und habe Länder bereist und schau auch nicht weg, wenn ich Armut sehe . :wink:
Zuletzt geändert von Spartaner am 23.09.2015, 22:24, insgesamt 4-mal geändert.
 
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Barbarossa
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Re: Mythos Che Guevara – seine Ideenwelt

23.09.2015, 22:19

Aber, aber...
Muss der Ton denn so rauh sein?

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Re: Mythos Che Guevara – seine Ideenwelt

23.09.2015, 23:33

Spartaner hat geschrieben:
Wallenstein hat geschrieben:
Ich würde vorschlagen: Kauf dir erst einmal ein Ticke nach Buenos Aires, informiere dich dann erst einmal richtig und verlasse endlich einmal die ehemalige DDR. Die Welt ist größer und ganz anders als du sie dir denkst.

Ja, die Welt ist wirklich größer als du vielleicht nur drch deine rosarote Brille siehst. Ich glaub du hast Tomaten auf den Augen und hast in Hamburg zuviel Stieben- steife Grog getrunken. :crazy: :crazy: :crazy:
In Argentinien leiden an die 5 Prozent an Hunger und nicht nur an Armut. Das ist die Realität. Zwar hat sich die Situation in den letzten zwei Jahren durch gute Landwirtschaft verbessert, aber Mißstände sind immer noch vorhanden und werden gern unter den Tisch gekehrt.
Hier mal ein solider Beitrag über Argentinien von 2013 und nicht nur aus der rosaroten Brille aus gesehen:

Perspektiven im Kampf gegen Armut
Strategien für die Zukunft

"Im Verlauf der Konferenz „Der Boden: Grundlage für die Entwicklung” präsentierte das Sekretariat für Lebensraum und Integration des Entwicklungsministeriums für Wirtschaft der Stadtregierung Buenos Aires (SECHI) am 27. Juni auf Einladung der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V. in Buenos Aires Nachwuchspolitikern aus Lateinamerika und aus Deutschland Strategien zur Bekämpfung der Armut in den argentinischen Elendsvierteln.
SECHI ist eine Behörde der Stadt Buenos Aires, die Entwicklung und soziale Eingliederung der vernachlässigten Armenviertel fördert. Sie konzipiert und koordiniert Strategien und integriert Projekte in einer partizipativen Weise mit den Bewohnern der sogenannten „Villas Miserias“, um menschenwürdige Lebensbedingungen und Chancengleichheit zu fördern. „Wir streben eine Stadt an, die auch die Schwächsten integriert und vor Ausgrenzung schützt. Eine Stadt, die auch den Ärmsten Entwicklungschancen und Perspektiven bietet.“ Buenos Aires sei jedoch eine zweigeteilte Stadt, sagte Marina Klemensiewicz, Leiterinen des SECHI. Eine vollständige Eingliederung der sozial schwachen Viertel in das Stadtbild sei unbedingt notwendig.
Neben den formellen Siedlungen existieren die informellen Elendsviertel. Von den rund drei Millionen Einwohnern der Hauptstadt leben schätzungsweise 200.000 in den 38 "Villas Miserias". Die meisten dieser Siedlungen findet man im Süden der Metropole. Die Lebensbedingungen unterscheiden sich dort stark von denen der formellen Stadtviertel.
http://www.kas.de/wf/de/33.34973/
 
Wallenstein

Re: Mythos Che Guevara – seine Ideenwelt

24.09.2015, 10:38

Spartaner
Es hilft nicht nur Uruguays und Argentiniens Geschichte nur in den reichen Provinzen und Städten zu betrachten , sondern auch in den Randgebieten der Städten und den Landesteilen, dort wo es Armut gab und gibt. Erst dann sieht man Unterschiede in der Gesellschaft und betrachtet das Land aus verscheidenen Perspektiven.



Da muss ich dir Recht geben. Aber alles hat eben zwei Seiten. In Deutschland gelten 14% der Bevölkerung als arm. Das ist schlimm, aber 86% sind es eben nicht. In Hamburg gibt es Viertel mit einer armen Bevölkerung, doch das ist keineswegs typisch für die Stadt, glücklicherweise. Und es macht keinen Sinn, immer nur darauf zu gucken, denn sonst erhält man eine völlig falsche Sicht der Dinge.

Und dass es Armut in der Dritten Welt gibt und zwar viel schlimmer als bei uns, weiß jedes Kind. Und natürlich kenne ich die Elendsviertel in Südamerika, und zwar aus eigener Anschauung, denn ich habe mich öfters in ihnen aufgehalten. (Ist für einen Ausländer übrigens ziemlich gefährlich. Man muss schon Leute kennen, sonst stechen sie einen ab).

Aber es gibt eben auch nicht nur diese Viertel und die Lage ist von Land zu Land sehr unterschiedlich. Auch das muss man alles berücksichtigen. Es gibt nicht nur die Bösen und die Guten, schwarz und weiß. In den Hollywood-Filmen sind die Bösen immer schwarz gekleidet und die Guten immer weiß, damit keine Verwechslung aufkommt. Wenn die Welt doch nur so einfach wäre! Sie ist aber wesentlich vielschichtiger.

So, und nun wurde alles gesagt. Ich habe alles erschöpfend dargestellt. Du kannst weiter lamentieren, aber ich habe in diesem Thread nun alles erläutert.

Hasta luego!
Patria o Muerte!
Venceremos!
No pasarán!