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Re: Gibt es Gesetzmäßigkeiten in der Geschichte?

Verfasst: 16.09.2015, 11:13
von Wallenstein
Aneri hat geschrieben:
Ich wusste doch, dass eine ähnliches Thema hatten wir schon:
von Karlheinz geöffnet unter Foren>andere Themengebiete>Wissenschaft und Forschung:
"Gibt es in der Geschichte Gesetzmäßigkeiten?"

Sogar die gleiche Wortwahl :P



Ja, das ist aber doch ein völlig anderer Text! Hegel und dieses Zeug, das hat doch mit meinem Beitrag gar nichts zu tun! Die Überschrift ist ähnlich, okay, das ist aber auch schon alles. Eigentlich gar nicht verwunderlich. Wie soll man das Ding auch sonst nennen?
Und ein wenig anders heißt mein Beitrag auch: Gibt es in der Geschichte Gesetzmäßigkeiten nennt sich der andere Beitrag, meiner heißt : Gibt es Gesetzmäßigkeiten in der Geschichte. Ein wenig umgestellt, aber wie zum Teufel soll man denn einen solchen Beitrag ganz anders titulieren?

P.S. In diesem Forum sind übrigens viele Themen doppelt, die dann auch ganz ähnlich klingen.

Re: Gibt es Gesetzmäßigkeiten in der Geschichte?

Verfasst: 16.09.2015, 11:16
von Aneri
@James
Ich sehe es anders. Schreiben Geschichte und machen Geschichte sind verschiedene Paar Schuh. Machen die Geschichte alle, schreiben zuerst die Sieger. Aber mit der Zeit verfluchtet sich der "Siegegeruch", die Selbstbezüglichkeit. So mit einem gewissen Abstand, kann immer mehr Objektivität in die Beschreibung einfließen.

Re: Gibt es Gesetzmäßigkeiten in der Geschichte?

Verfasst: 16.09.2015, 11:30
von Aneri
@Wallenstein
Es war doch kein Vorwurf. Nur denke ich - ordnungshalber - ist hilfreich querverlinken, wenn irgendwo ähnliches Thema aufgegriffen wurde... :roll:

Re: Gibt es Gesetzmäßigkeiten in der Geschichte?

Verfasst: 16.09.2015, 11:38
von Renegat
Aneri hat geschrieben:
@Wallenstein
Es war doch kein Vorwurf. Nur denke ich - ordnungshalber - ist hilfreich querverlinken, wenn irgendwo ähnliches Thema aufgegriffen wurde... :roll:


Denke ich auch. Ob es Gesetzmäßigkeiten gibt oder was wir aus vergangenen Ereignisfolgen lernen können ist ja für viele das Hauptanliegen, sich mit Geschichte zu beschäftigen.
Man könnte natürlich die beiden Fäden zusammenlegen aber dadurch würde der jeweilige Eingangsbeitrag verschwinden und die Eröffnungen unterscheiden sich, genauso der Diskussionsverlauf.

Re: Gibt es Gesetzmäßigkeiten in der Geschichte?

Verfasst: 16.09.2015, 13:09
von Ruaidhri
James hat geschrieben:
Arbeitsteilig arbeitet man schon, aber international nur weil sie die Länder in denen sie forscht mit einbeziehen müssen,
um dort graben zu dürfen.

Das ist falsch. Das ist falsch nicht nur für das ZBSA in Schleswig, das ist auch falsch für viele andere wissenschaftliche Projekte. Die Zeiten haben sich sehr geändert, und die Realität ist glücklicherweise Deiner Annahme weit voraus.
Quelle:
http://www.zbsa.eu/zentrum
Zitat:
"Der von uns fokussierte Forschungsraum bietet eine Reihe von Eigenheiten, die im Forschungsgegenstand selbst, aber auch in den unterschiedlichen Forschungstraditionen Skandinaviens, der baltischen Staaten und Osteuropas begründet sind."
Mache man sich die Mühge und werfe einen Blick in die auf der Seite verlinkte pdf- Unser Leitbild...
Das ist nur ein Beispiel von etlichen der tatsächlichen gelebten internationalen Zusammenarbeit, die durchaus weiterhelfen kann, Fragen zu klären, neue zu stellen, in andere Zusammenhänge zu bringen.
Was am Ende, im Hinblick auf das Thema des Threads herauskommt, wissen wir noch nicht- aber inzwischen gibt es schon sehr viel mehr Puzzle-Teilchen als vor Jahrzehnten oder noch Jahren. Und eben den freieren Blick auf die Sache an sich.
Das nun etwas anders gestaltete Bemühen um Erkenntnis ist gut und richtig- und macht Spaß.
______________
OT und in diesem Rahmen deplatzierte Diskussion:
Was nun Wessi/ Ossi betrifft:
Da sind die Wissenschaftler Dir abermals weit voraus im vernetzten Denken. Wobei Deine Behauptungen so auch nicht stimmen, gerade in der jungen Generation nicht, die immens vom äußeren und inneren Neu(auf)bau der Unis profitiert hat.
Eigentlich müssten wir uns denn ja fürchterlich beschweren, dass der Chef des archäologischen Landesmusuems kein Schleswig-Holsteiner und kein "CAU- Gewächs" ist, sondern Nordhesse. :mrgreen:
War der beste, den an für diese Aufgabe auswählen konnte, sorry, dass es keinen Ossi gab, der dem Anforderungsprofil entsprach.
Die Unterlagen der DDR-Archäologie werden im Westen ausgewertet, wobei man betont wie scheisse alles war.

Aha, hast Du Belege? Ansonsten müssen sich auch urwestdeutsche Archäologen ( und Historiker) von der Nachfolge-Generation gelegentlich sagen lassen, dass vieles Scheiße, aber mit ß war.