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Re: Die Karriere Gottes

Verfasst: 10.03.2013, 09:45
von dieter
demark hat geschrieben:
dieter hat geschrieben:
....
Lieber demark,
ich zähle mich trotzdem ich nicht alles was in der Bibel steht glaube, wer kann mich dazu zwingen :?: , wieso gibt es bei Euch nur ganz oder garnicht, geht das noch auf die DDR zurück :?: Ich glaube also weiterhin, dass bis das Gegenteil bewiesen worden ist an die Existenz Gottes. Mein Glaube beruht nicht auf den AT oder NT sondern auf einfachen physikalischen Gesetzen, wie sie auch Einstein erkannt hat. :wink:
Nicht ganz oder garnicht, sondern immer sowohl als auch. :wink:

Hallo dieter,
warum fühlst du dich denn immer wieder angesprochen?
Auf eine anderswo im Scherz gestellte Frage reagierst du beleidigt.
Erwähnt man dich extra namentlich nicht, wiederholst du den Senf trotzdem immer wieder.
Du musst dich für deinen Glauben nicht rechtfertigen.
Keiner zwingt dich zu glauben. Auch wenn du in die Debatte gehst, um die Bibel mit Einstein zu begründen und danach wieder die Bibel zu verleugnen und nur Teile davon gelten zu lassen, wie es dir gerade passt.
Du brauchst dich aber nicht wundern, wenn du derartige Steilvorlagen lieferst, dass dann Tore fallen.
Mir persönlich ist allerdings ein Mensch, der prinzipienfest und daher berechenbar ist, viel lieber als einer, der aus lauter Gefallsucht alles aus der Weltliteratur aufzählt, was er so drauf hat.
Du bist mir viel zu wertvoll, als dass ich dich als Diskussionspartner verlieren will, dieter.
Legen wir die Waffen nieder und reinigen sie!
Auf neue Gefechte! :twisted: (Ironie)

Lieber demark,
Du hast auf Barbarossas Beitrag geantwortet, der sich mit den Antworten von Red Scorpion und mir befasste. Du solltest Deinen Schriebstil überdenken, der auch schon Barbarossa aufgefallen war. Ob im Scherz oder nicht, ich lasse mich von Keinem beleidigen. hatte gehofft, dass diese mit deiner Entschuldigung, die ich angenommen hatte erledigt ist, aber anscheinend für Dich nicht. :roll:
Natürlich kannst Du mit der Bibel voarllem dem AT alles Mögliche beweisen. Für mich ist das AT, nur die Geschichte des jüdischen Volkes. Ich leugne die Bibel nicht, nur sie ist für mich außer der Bergpredigt und Jesus Reden über die Nächsten- und Feindesliebe nicht maßgebend. Wer mußte sich denn entschuldigen, Du oder ich :?: Was auch Barbarossa zu weit ging. Die Tore sind bei Dir gefallen, trotz Deiner Steilvorlagen. :wink: :mrgreen: Prinzipienfest bin ich auch, indem ich mir von allen Dingen eine eigene Meinung mache. Ich will nirgendwo gefallen, das habe ich garnicht nötig, zähle auch nicht auf, was ich so drauf habe. Ich erhebe Keine Waffen gegenüber von Dir. Du bist aber anscheinend gegen alles und Jeden.
Wofür stehst Du überhaupt :?: Glaubst Du an das Komministische Manifest :?: Bist Du für unsere Gesellschaft in der BRD oder jammerst Du der alten DDR nach :?:

Re: Die Karriere Gottes

Verfasst: 10.03.2013, 11:24
von demark
Womit die Argumente getauscht wären.

Re: Die Karriere Gottes

Verfasst: 12.03.2013, 08:02
von Titus Feuerfuchs
Karlheinz hat geschrieben:
Dieter:
Du hast bestimmt schon von Einsteins Relativitätstheorie gehört. Es sind Gesetzmäßigkeiten, die er da anspricht. Irgendjemand, bis zum Beweis des Gegenteils, muß sie geschaffen haben. Von Nichts kommt Nichts, Du machst es Dir sehr einfach, wenn Du einfach behauptetst, die sind eben da. :roll:


Solche Diskussionen bringen erfahrungsgemäß nichts, weil mir bisher noch niemand glaubhaft erklären konnte, wer Gott denn geschaffen hat. Er war wohl von Anfang an da, von Ewigkeit zu Ewigkeit, dafür braucht es keine Erklärung, so haben wir es jedenfalls bei den frommen Schwestern gelernt. In meinem fünfzehnten Lebensjahr habe ich in einem evangelischen Kinderheim gewohnt und da gab es von den freundlichen Schwestern immer kräftig was an die Ohren, wenn man seine Gebete nicht ordentlich sprach. Und wenn man fragte, wieso Gott ewig ist, kam man wegen renitenten Verhaltens in einen „Beruhigungsraum“ für den Nachmittag. Aber das ist eine andere Geschichte.


Abgesehen davon, dass das Verhalten der Schwestern nicht sehr christlich ist, ist es ein pädagogisches Waterloo, interessierte wissbegierige Schüler ebendafür zu bestrafen. Sehe hier frappante Analogien zu totalitären Ideologien.

Re: Die Karriere Gottes

Verfasst: 12.03.2013, 08:10
von Titus Feuerfuchs
Barbarossa hat geschrieben:
Ja gut und danke für deinen Erklärungsversuch, Titus Feuerfuchs, aber (rein formal) frage ich mich einfach, ob Leute, die selbst für das Christentum fundamentlegende Ereignisse wie der Geburtstermin von Christus oder auch dessen Auferstehung zu Ostern zweifeln, ob das noch wirkliche Christen sind. :?:
Oder sind das nicht doch eher Agnostiker :?:

Ich versuche es einfach nur verstehen.
:wink:


Agnostiker ist er deshalb per se sicher nicht. Agnostizismus hat nichts mit einer best. Glaubensrichtung zu tun.

Den genauen Geburtstermin halte ich für den Christlichen Glauben für sekundär, die Auferstehung nicht, da sie inhärenter Bestandteil des Christentums ist.

Re: Die Karriere Gottes

Verfasst: 12.03.2013, 08:27
von Titus Feuerfuchs
demark hat geschrieben:
Barbarossa hat geschrieben:
Ja gut und danke für deinen Erklärungsversuch, Titus Feuerfuchs, aber (rein formal) frage ich mich einfach, ob Leute, die selbst für das Christentum fundamentlegende Ereignisse wie der Geburtstermin von Christus oder auch dessen Auferstehung zu Ostern zweifeln, ob das noch wirkliche Christen sind. :?:
Oder sind das nicht doch eher Agnostiker :?:

Ich versuche es einfach nur verstehen.
:wink:

Hallo Barbarossa,
ich habe deinen Link gelesen und bin auch der Meinung.
Agnostiker pflücken von der Erkenntnis nur die Früchte, die ihnen schmecken und die sie verstehen. Das Tiefgründige erfassen sie nicht und deshalb verdrängen sie es.
Damit engen sie ihren Horizont ein und mit dieser märchenhaften Weltanschauung treten sie als weitsichtige Propheten in der Wüste auf.



Mit Verlaub, dein Beitrag klingt reichlich inkonsistent.

Der Agnostiker glaubt nichts, kann daher auch kein "weitsichtiger Prophet" sein oder sich etwas "'rauspicken".

Je nach Ausprägung findet er sich damit ab, dass er bzw. der Mensch entweder zz (schwacher Agnostizismus) oder grundsätzlich (starker Agnostizismus) die Existenz Gottes weder beweisen noch widerlegen kann.


demark hat geschrieben:
Agnostizismus ist keine Religion! Es ist die deprimierende Erkenntnis, dass Gott nicht existiert! Der Agnostiker leugnet aber wider bessen Wissens diese Tatsache und befürwortet die Existenz Gottes unter bestimmten Vorraussetzungen

Der Agnostiker laugnet wider besseren Wissens gar nichts, den erstens findet er sich ja damit ab, bezüglich Gott nichts zu wissen und zweitens ist er eben kein Atheist.

Die Erkenntniss, dass Gott nicht existiert, existiert nicht. Genau das macht ja den Agnostiker aus.
Agnostizismus ist der einzige religiöse Zugang, mit dem man nicht falsch liegen kann. Den sowohl Atheisten als auch Deisten und Theisten können deneben liegen.

Re: Die Karriere Gottes

Verfasst: 12.03.2013, 10:21
von dieter
Titus Feuerfuchs hat geschrieben:
Karlheinz hat geschrieben:
Dieter:
Du hast bestimmt schon von Einsteins Relativitätstheorie gehört. Es sind Gesetzmäßigkeiten, die er da anspricht. Irgendjemand, bis zum Beweis des Gegenteils, muß sie geschaffen haben. Von Nichts kommt Nichts, Du machst es Dir sehr einfach, wenn Du einfach behauptetst, die sind eben da. :roll:


Solche Diskussionen bringen erfahrungsgemäß nichts, weil mir bisher noch niemand glaubhaft erklären konnte, wer Gott denn geschaffen hat. Er war wohl von Anfang an da, von Ewigkeit zu Ewigkeit, dafür braucht es keine Erklärung, so haben wir es jedenfalls bei den frommen Schwestern gelernt. In meinem fünfzehnten Lebensjahr habe ich in einem evangelischen Kinderheim gewohnt und da gab es von den freundlichen Schwestern immer kräftig was an die Ohren, wenn man seine Gebete nicht ordentlich sprach. Und wenn man fragte, wieso Gott ewig ist, kam man wegen renitenten Verhaltens in einen „Beruhigungsraum“ für den Nachmittag. Aber das ist eine andere Geschichte.


Abgesehen davon, dass das Verhalten der Schwestern nicht sehr christlich ist, ist es ein pädagogisches Waterloo, interessierte wissbegierige Schüler ebendafür zu bestrafen. Sehe hier frappante Analogien zu totalitären Ideologien.

Lieber Titus,
das sehe ich genauso. :wink:

Re: Die Karriere Gottes

Verfasst: 14.03.2013, 02:51
von norvegia
Oh Mann, was für ein mühseeliger Thread.

Viel Lesefutter.

Darum schreibe ich einfach mal zusammenfassend was dazu.

Also ich bin glücklicherweise Atheist, so wie fast jeder anständige DDR-Bürger.
Und was die Wende hier so anging, dann war da alles andere am Werk, als ein Gott.
Es passierte, was gerade anstand.
Und dazu brauch man keine Wunder und schon gar keinen Gott.
Laßt mir bloß den armen Schabowski da raus.
Er wird sich bedanken dafür, mit einem von Gott geschickten Befehl in Verbindung gebracht zu werden.
Sondern sich nur an den Kopf fassen.
So wie ich auch übrigens.
Hier brauchten wir keine Wunder und auch nie einen Gott.
Das einzige was man dazu brauchte waren Menschen, die Mut zur Veränderung hatten.
Und der arme Schabowski kann auch nix dafür, dass ihr Christen seid und an so ein Zeug glaubt…
Er würde sich unter Garantie auch herzlich bedanken dafür, wenn sich so ein Katholikentyp hinstellt und sich anmaßt ihn dafür heilig zu sprechen (DENKSTE!!!)

@ Barbar

Was uns so angeht.
Für dieses Christenvolk sind wir immer noch auf der Stufe der Zweifelnden.
Sie denken wir sind auf der Stufe von Thomas dem Zweifler.
Und Thomas zweifelte solange, bis Jesus sich ihm zeigte.
Für die Christen sind wir immer auf dieser Ebene.
Sie gehen davon aus, dass sich uns Jesus noch nicht gezeigt hat oder dass wir ihn nur nicht erkennen.
Darum versuchen sie auch alle naselang einem irgendwelche göttlichen Dinge unter die Nase zu reiben oder uns irgendwelche Wunder aufzuzeigen und uns so zum Glauben zu bekehren…

Re: Die Karriere Gottes

Verfasst: 14.03.2013, 08:19
von Barbarossa
Übrigens:
Angeregt durch unsere Diskussion in diesem Pfad, habe ich Überlegungen angestellt über die Ursachen zu den sich häufenden Austritten aus den Kirchen, welche von diesen auch beklagt werden.

Zunächst muß geklärt werden, was den Glauben bzw. die Religion überhaupt ausmacht.
Da ist zunächst natürlich der Glaube an Gott, dem Schöpfer unserer Welt und des Universums sowie aller Lebewesen auf der Erde. Dann ist da natürlich die "Offenbarung Gottes", welche in der "Bibel" niedergeschrieben wurde. Hier ist alles niedergeschrieben, woran ein Christ glauben sollte. Für die Vertreter der Kirchen darf man annehmen, dass sie tatsächlich an die Offenbarung Gottes in der Bibel glauben. Kirchenvertreter und Theologen vertreten auch in den Medien die Auffassung, es gebe elementare Aspekte, die einen Christen erst zum Christen machen. Dazu gehören z. B. die Auferstehung Christi und Marias Jungfrauenempfängnis.
Unserer Diskussion im Forum ist jedoch zu entnehmen, dass zahlreiche Christen, die sich selbst als durchaus gläubig bezeichnen, z. T. selbst diese elementaren Aspekte des Glaubens für unglaubwürdig halten. Wenn dies aber der Fall ist, dann stellt sich die Frage, was von der Religion bzw. dem Glauben überhaupt noch bleibt.
Da ist natürlich der Gott selbst, der Schöpfer, der alles erschaffen hat. Weiterhin gibt es die christlichen Werte, wie die 10 Gebote, die Nächsten- und Feindesliebe sowie eventuell auch die Bergpredigt. Ebenfalls noch sehr wichtig dürfte auch der Rückhalt der christlichen Gemeinde selbst sein, sowie die Kirchenvertreter, an die man sich in schwierigen Situationen des Lebens ratsuchend wenden kann. Da aber zahlreiche Inhalte der Bibel vielfach negiert werden, erscheint der Glaube bei vielen Christen für einen Außenstehenden wie mich eher diffus.

Fazit:
Bei so wenigen Aspekten, die vom Glauben anscheinend in unserer heutigen Zeit noch geblieben sind, genügt es, wenn nur einer dieser Aspekte z. B. durch einen Skandal (Missbrauchsfälle) Schaden nimmt, dass es zu zahlreichen Austritten aus der Kirche kommt. Neben der bereits genannten Ursache kommt natürlich noch dazu, dass die Kirche für sich beansprucht, eine ethisch-moralische Instanz zu sein. An diesem Anspruch muß sie sich selbstverständlich auch messen lassen. Wird dieser Anspruch so eklatant verletzt, wie bei den bereits angesprochenen Missbrauchsfällen, wird das Vertrauen in die Institution Kirche und deren Vertreter sehr schnell verspielt und die durch den scheinbar diffusen Glauben ohnehin nur noch schache Bindung zur Kirche bricht.

Re: Die Karriere Gottes

Verfasst: 14.03.2013, 11:29
von dieter
norvegia hat geschrieben:
Oh Mann, was für ein mühseeliger Thread.
Viel Lesefutter.
Darum schreibe ich einfach mal zusammenfassend was dazu.
Also ich bin glücklicherweise Atheist, so wie fast jeder anständige DDR-Bürger.
Und was die Wende hier so anging, dann war da alles andere am Werk, als ein Gott.
Es passierte, was gerade anstand.
Und dazu brauch man keine Wunder und schon gar keinen Gott.
Laßt mir bloß den armen Schabowski da raus.
Er wird sich bedanken dafür, mit einem von Gott geschickten Befehl in Verbindung gebracht zu werden.
Sondern sich nur an den Kopf fassen.
So wie ich auch übrigens.
Hier brauchten wir keine Wunder und auch nie einen Gott.
Das einzige was man dazu brauchte waren Menschen, die Mut zur Veränderung hatten.
Und der arme Schabowski kann auch nix dafür, dass ihr Christen seid und an so ein Zeug glaubt…
Er würde sich unter Garantie auch herzlich bedanken dafür, wenn sich so ein Katholikentyp hinstellt und sich anmaßt ihn dafür heilig zu sprechen (DENKSTE!!!)
@ Barbar
Was uns so angeht.
Für dieses Christenvolk sind wir immer noch auf der Stufe der Zweifelnden.
Sie denken wir sind auf der Stufe von Thomas dem Zweifler.
Und Thomas zweifelte solange, bis Jesus sich ihm zeigte.
Für die Christen sind wir immer auf dieser Ebene.
Sie gehen davon aus, dass sich uns Jesus noch nicht gezeigt hat oder dass wir ihn nur nicht erkennen.
Darum versuchen sie auch alle naselang einem irgendwelche göttlichen Dinge unter die Nase zu reiben oder uns irgendwelche Wunder aufzuzeigen und uns so zum Glauben zu bekehren…

Liebe Norvegia,
ich bin gottgläubig, weil die Dinge in der Natur und im Weltraum mit ihren Gesetzen von keinem Mensch gemacht wurden.
Außerdem bin ich für Nächsten- und Feindesliebe,weil es nichts bringt auf einen groben Klotz noch einen gröberen Keil zu setzen. Wir haben genug Konflikte in der Welt. Außerdem für Jesus Berpredigt.
Ich glaube, dass Jesus Gottes Sohn ist, wie wir alle Gottes Söhne und Töchter sind. Natürlich nicht an die Jungfrauengeburt oder dass Jesus aufgestiegen ist zum Himmel. Tot ist tot. :roll:
Ich bin bin Mitglied der Ev. Kirche von Hessen und Nassau, um ein Gegengewicht zu den Katholiken zu schaffen.
Wenn Du meist, dass alle guten DDR- Bürger Atheisten sind, wie kannst Du Dir es erklären, dass drei Landesregierungen in Ostdeutschland von der Christlich Demokratischen Union geführt werden, Angie als Pfarrestochter diese Union führt und Gauck als ehemaliger Pfarrer BP ist :?:
Festzuhalten ist noch, dass es in der DDR bei der Friedlichen Revolution kein Schuß abgegeben wurde, wenn das kein Wunder ist, dann weiß ich nicht mehr was Wunder sind. :wink:
Übrigends, da Schabowski kein Katholik ist, kann er auch nicht heilig geschsprochen werden. :wink: :mrgreen: (Vorsicht, Ironie)

Re: Die Karriere Gottes

Verfasst: 14.03.2013, 11:43
von dieter
Barbarossa hat geschrieben:
Fazit:
Bei so wenigen Aspekten, die vom Glauben anscheinend in unserer heutigen Zeit noch geblieben sind, genügt es, wenn nur einer dieser Aspekte z. B. durch einen Skandal (Missbrauchsfälle) Schaden nimmt, dass es zu zahlreichen Austritten aus der Kirche kommt. Neben der bereits genannten Ursache kommt natürlich noch dazu, dass die Kirche für sich beansprucht, eine ethisch-moralische Instanz zu sein. An diesem Anspruch muß sie sich selbstverständlich auch messen lassen. Wird dieser Anspruch so eklatant verletzt, wie bei den bereits angesprochenen Missbrauchsfällen, wird das Vertrauen in die Institution Kirche und deren Vertreter sehr schnell verspielt und die durch den scheinbar diffusen Glauben ohnehin nur noch schache Bindung zur Kirche bricht.

Lieber Barbarossa,
zuerstr möchte ich festhalten, dass es in der EKD weitaus weniger Mißbrauchsfälle als in der Kath. Kirche gegeben hat. Die Landesbischöffin der Nordelbischen Kiche ist deshalb auch von ihren Amt zurückgetreten. Die Vorsitzende der EKD Frau Käßmann ist wegen 1,5 Pormille von ihrem Amt zurückgetreten.
Ich bin der letzte, der die Katholiken verteidigt, aber wo es Menschen gibt, gibt es Ungheuerlichkeiten, die natürlich aufgeklärt werden müssen. Wie sagte Jesus: "Wer ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein." Damit will ich die Mißbrauchsfälle keineswegs verteidigen, die gehören alle aufgeklärt und die Opfer gehören entschädigt. :wink:
Mein Glauben ist keineswegs difus sondern beruht auf den Naturgesetzen,die es in der Welt und im Weltraum gibt.
Wenn, Du beweisen kannst, dass es keinen Gott Gibt, dann bin ich bereit Deine Meinung zu akzeptieren. :wink:

Re: Die Karriere Gottes

Verfasst: 14.03.2013, 17:17
von norvegia
Die Merkel ist ja nicht mal ein richtiger Ossi sondern wurde in Hamburg geboren.
Und sämtliche Pfaffenkinder sind doch negativ beeinflußt dahingehend.
Nur weil das so ein paar Aussenseiter gibt, stehenden die nicht als Vertreter und Maßstab für einen DDR-Bürger.
Die einen sind dahergelaufen aus dem Westen und die anderen Wendehälse...

Re: Die Karriere Gottes

Verfasst: 15.03.2013, 11:17
von dieter
norvegia hat geschrieben:
Die Merkel ist ja nicht mal ein richtiger Ossi sondern wurde in Hamburg geboren.
Und sämtliche Pfaffenkinder sind doch negativ beeinflußt dahingehend.
Nur weil das so ein paar Aussenseiter gibt, stehenden die nicht als Vertreter und Maßstab für einen DDR-Bürger.
Die einen sind dahergelaufen aus dem Westen und die anderen Wendehälse...

Liebe Norvegia,
Angie kam mit dem sechsten Lebensjahr mit ihrem Vater der ev. Pator ist in die DDR. Ich bezweifele, dass sie bis dahin viel vom "verderbten Westen" mitbekommen hat. :wink: :mrgreen:
Wie erklärst Du, das drei ostdeutsche Landesregierungen von der Christlich Demokratischen Union geführt werden :?: Die Bevölkerung der ehemaligen DDR wählt doch die Schwarzen. :wink: :mrgreen:

Re: Die Karriere Gottes

Verfasst: 15.03.2013, 19:10
von Barbarossa
dieter hat geschrieben:
... Wie erklärst Du, das drei ostdeutsche Landesregierungen von der Christlich Demokratischen Union geführt werden :?: Die Bevölkerung der ehemaligen DDR wählt doch die Schwarzen. :wink: :mrgreen:

Lieber Dieter,
glaubst du wirklich, daß die meisten Leute die Parteien nach ihrer Weltanschauung wählen?
Die Leute gucken sich die Spitzenkandidaten an, hören sich an, was die sagen und wie sie in den letzten Jahren regiert haben (falls sie das auf Länderebene überhaupt mitbekommen haben). Und danach machen sie das Kreuz auf dem Wahlzettel - so sie überhaupt wählen gehen. Fast die Hälfte der Leute geht ja schon gar nicht mehr zur Wahl.

Re: Die Karriere Gottes

Verfasst: 16.03.2013, 10:11
von dieter
Barbarossa hat geschrieben:
dieter hat geschrieben:
... Wie erklärst Du, das drei ostdeutsche Landesregierungen von der Christlich Demokratischen Union geführt werden :?: Die Bevölkerung der ehemaligen DDR wählt doch die Schwarzen. :wink: :mrgreen:

Lieber Dieter,
glaubst du wirklich, daß die meisten Leute die Parteien nach ihrer Weltanschauung wählen?
Die Leute gucken sich die Spitzenkandidaten an, hören sich an, was die sagen und wie sie in den letzten Jahren regiert haben (falls sie das auf Länderebene überhaupt mitbekommen haben). Und danach machen sie das Kreuz auf dem Wahlzettel - so sie überhaupt wählen gehen. Fast die Hälfte der Leute geht ja schon gar nicht mehr zur Wahl.

Lieber Barbarossa,
traurig aber wahr. Die drei regierenden MPs der ostdeutschen Länder sind auch nicht so toll in Ihren Leistungen. Ich kenne nur Frau Lieberknecht in Thüringen, da Thüringen das Nachbarland von Hessen ist. :roll: Die Bevölkerung hat aber nichts dagegen eine christliche Partei zu wählen. Wenn man Atheist ist, wie kann man dann eine christliche Partei wählen :?:

Re: Die Karriere Gottes

Verfasst: 16.03.2013, 11:56
von demark
dieter hat geschrieben:
Barbarossa hat geschrieben:
dieter hat geschrieben:
... Wie erklärst Du, das drei ostdeutsche Landesregierungen von der Christlich Demokratischen Union geführt werden :?: Die Bevölkerung der ehemaligen DDR wählt doch die Schwarzen. :wink: :mrgreen:

Lieber Dieter,
glaubst du wirklich, daß die meisten Leute die Parteien nach ihrer Weltanschauung wählen?
Die Leute gucken sich die Spitzenkandidaten an, hören sich an, was die sagen und wie sie in den letzten Jahren regiert haben (falls sie das auf Länderebene überhaupt mitbekommen haben). Und danach machen sie das Kreuz auf dem Wahlzettel - so sie überhaupt wählen gehen. Fast die Hälfte der Leute geht ja schon gar nicht mehr zur Wahl.

Lieber Barbarossa,
traurig aber wahr. Die drei regierenden MPs der ostdeutschen Länder sind auch nicht so toll in Ihren Leistungen. Ich kenne nur Frau Lieberknecht in Thüringen, da Thüringen das Nachbarland von Hessen ist. :roll: Die Bevölkerung hat aber nichts dagegen eine christliche Partei zu wählen. Wenn man Atheist ist, wie kann man dann eine christliche Partei wählen :?:


Der Sozi Matschi hatte ja die Möglichkeit, SPD-Ministerpräsident in Thüringen zu werden. Aber weil er dazu die Linke gebraucht hätte, ist er aus politischer Eitelkeit auf die große Koal. eingegangen und hat den Christdemokraten damit zur Macht verholfen. Eigentlich müssten ihn die Sozis als Verräter ausschließen - aber die nehmen ja alles, auch Steinbrück.
Vielleicht ist Matschi auch vor den großen Aufgaben als MP zurückgeschreckt und sah sich überfordert.