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Moderator: Barbarossa

 
ehemaliger Autor K.

Re: Die Karriere Gottes

05.03.2013, 15:50

Dieter:
Du hast bestimmt schon von Einsteins Relativitätstheorie gehört. Es sind Gesetzmäßigkeiten, die er da anspricht. Irgendjemand, bis zum Beweis des Gegenteils, muß sie geschaffen haben. Von Nichts kommt Nichts, Du machst es Dir sehr einfach, wenn Du einfach behauptetst, die sind eben da. :roll:


Solche Diskussionen bringen erfahrungsgemäß nichts, weil mir bisher noch niemand glaubhaft erklären konnte, wer Gott denn geschaffen hat. Er war wohl von Anfang an da, von Ewigkeit zu Ewigkeit, dafür braucht es keine Erklärung, so haben wir es jedenfalls bei den frommen Schwestern gelernt. In meinem fünfzehnten Lebensjahr habe ich in einem evangelischen Kinderheim gewohnt und da gab es von den freundlichen Schwestern immer kräftig was an die Ohren, wenn man seine Gebete nicht ordentlich sprach. Und wenn man fragte, wieso Gott ewig ist, kam man wegen renitenten Verhaltens in einen „Beruhigungsraum“ für den Nachmittag. Aber das ist eine andere Geschichte.
Von Einsteins Relativitätstheorie habe ich tatsächlich schon gehört. Allerdings habe ich sie nie so richtig verstanden. Deshalb wäre ich dankbar, wenn du die dort erwähnten Gesetzmäßigkeiten kurz erklären könntest, so dass ich sie nachvollziehen kann.
 
demark
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Re: Die Karriere Gottes

05.03.2013, 20:12

dieter hat geschrieben:
demark hat geschrieben:
dieter hat geschrieben:

...
Lieber Karlheinz,
umgekehrt wird ein Schuh daraus, Beweis Du, dass es keinen Gott gibt. :wink: Es ist doch völlig klar, dass wir die Erde, das Milchstraßensystem und alle Galaxien mit ihren Gesetzen nicht geschaaffen haben. :roll:


Der Mensch hat die Erde nicht geschaffen, er hat sie verändert!
Er hat sie verändern müssen, weil sein "Lieber Gott" ihm das Paradies nicht lange gegönnt hat. Weil der Mensch eines Tages aufgehört hat, dem Garten Eden nachzutrauern und dessen Eigentümer anzubeten. Weil er Augen hatte zu sehen, wie das Universum funktioniert und fest stellte, dass sich Gott immer weiter zurückzieht. Erst war er hinter dem Horizont, auf einer Wolke, dann hinter dem Mond, bald hinter der Sonne nun hinter der Milchstraße und eines Tages ganz weg.

Lieber demark,
unsere Milchstraße ist nur eine von vielen Milchstraßen. Es ist doch gerade umgekehrt, früher bei Neandertalern sind Tiere angebetet worden, weil die sehr stark waren, dann bei Babyloniern, Ägyptern , wobei Ägypten unter Echnaton schonmal nur einen Gott hatte,Griechen, Römern und Germanen hatte mehrere Götter, bis sich der jüdische EinGottglaube überall im Abendland durchgesetzt hatte. Zuletzt kam der Islam mit Allah. Die Menschen haben immer geglaubt. Wenn Du glaubst Gott hätte sich verabschiedet, so denke nur an Eure friedliche Revolution in der DDR ohne einen Schuss, wo durch einen Versprecher von Schabowski die Mauer fiel und die Vereinigung eingeleitet wurde. :wink:


@ Hallo dieter,
es ist immer wieder verblüffend, wie haarscharf du mit deiner Argumentation ins Schwarze triffst. Respekt!
Vielleicht liest es der neue Papst einmal und wird Schabowski noch zu Lebzeiten heilig sprechen, wenn Gott an ihm solche Zeichen gesetzt hat.
Ich selbst aber habe die Befürchtung, ich werde ihm in Luzifers Reich begegnen und mit dir werden wir dort einen zünftigen Skat dreschen. :thumbup:
Karlheinz hat geschrieben:

...
Von Einsteins Relativitätstheorie habe ich tatsächlich schon gehört. Allerdings habe ich sie nie so richtig verstanden. Deshalb wäre ich dankbar, wenn du die dort erwähnten Gesetzmäßigkeiten kurz erklären könntest, so dass ich sie nachvollziehen kann.

Alles weiß ich davon auch nicht und das würde den Rahmen des Forums auch sprengen.
Vor Einstein war die Physik ein statisches Gebilde. Alle Vorgänge konnten mit den Größen "Kraft" Geschwindigkeit usw. bestens beschrieben werden.
Einstein erweiterte dieses durch die Meinung, es komme darauf an, aus welcher Position man die Sache betrachtet.
Ein Beispiel:
Am Rande einer Straße befindet sich eine Kirche, aus der der Kanter herausschaut. Auf dieser Straße fahren zwei PKWs aufeinander zu, jedes mit einer Geschwindigkeit von 60 km/h.
Einstein sagt nun:"Es ist relativ, wer das Geschehen aus welchem Standpunkt aus betrachtet:
1.) Der PKW Fahrer, der 60 fährt, sieht seinen Gegenverkehr zunächst fast stillstehend - obwohl dieser ja auch 60 fährt. Nach einer Weile wird der Entgegenkommende immer schneller und im Moment der Begenung empfindet er den anderen mit einer doppelten Geschwindigkeit fahrend, also 120 km/h. Die Kirche aber sieht er nur mit 60 an sich vorbei ziehen.
2.) Das gleiche bemerkt natürlich auch der andere PKW Fahrer.
3.) Der Kanter, der aus dem Kirchenfenster beobachtet, sieht aber, dass beide PKWs mit 60 im Verkehr sind.
4.) Und um jetzt auch dieters Gott noch in die Geschichte einzubringen: Gott in der Höhe sieht zwei Autos mit 60 fahrend, die Kirche und den Kanter aber nicht in Bewegung, kriegt also von der Relativität gar nichts mit.

Bei Einstein bezieht sich allerdings die Betrachtungsweise in das All und die Geschwindigkeiten nähern sich der Lichtgeschwindigkeit, wo dann die "PKWs" unendlich schwer werden.
Ich hoffe, ich habe es volkstümlich genug erklärt. :?
 
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Barbarossa
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Re: Die Karriere Gottes

05.03.2013, 21:42

dieter hat geschrieben:
... Wenn Du glaubst Gott hätte sich verabschiedet, so denke nur an Eure friedliche Revolution in der DDR ohne einen Schuss, wo durch einen Versprecher von Schabowski die Mauer fiel und die Vereinigung eingeleitet wurde. :wink:

Dieter: Die Mauer fiel durch den Versprecher Schabowskis ein paar Stunden früher - gefallen wäre sie aber, nur eben erst am 10. November 1989 um 4.00 Uhr - so war es geplant.
Was ich dabei vor allem bedaure ist, daß uns damit der Feiertag geraubt wurde, denn laut dem Zentralrat der Juden darf der 9. November "nie Feiertag werden".
:cry:

An alle: Ich denke, die Diskussion geht am Kern des ganzen vorbei.

Ich sage immer: "Glauben heißt nicht wissen."
Andernfalls hieße er nicht Glaube, sondern Wisse. :wink:
Daraus folgt:

Was man nicht weiß, kann man dennoch glauben. Würde man den Glauben beweisen müssen oder gar können, wäre es kein Glaube mehr, sondern wäre Teil der Wissenschaft. Deswegen muß man auch nicht beweisen müssen, an was man glaubt und auch nicht zwingend erklären müssen, warum man glaubt. An etwas oder jemanden zu glauben ist eine Form von Vertrauen. Darum sehe ich den Verlust des Glaubens auch als eine Form des Vertrauensverlustes gegenüber anderer Menschen und Institutionen. Das muß nicht negativ sein, denn blindes Vertrauen kann auch durch skrupellose Menschen ausgenutzt werden - und wurde auch tatsächlich in der Vergangenheit oft ausgenutzt. Daß bei immer mehr Menschen der Glaube in den Hintergrund tritt oder diesen ganz verlieren, ist für mich ein Ausdruck für mehr Mündigkeit der Menschen und ein Indiz für ein Fortschreiten der Informations- und Wissensgesellschaft. Dadurch gibt es auch immer weniger "Wunder" da immer mehr "Mysterien" wissenschaftlich erklärt werden können. Das ist aber aus meiner Sicht nicht "schlimm", denn der Mensch hat schon immer geforscht und wollte die Dinge erklären können. Was er nicht erklären konnte, dafür waren dann eben Götter oder auch nur ein Gott verantwortlich.

Und damit schließt sich der Kreis:
Der Götterglauben ist eigentlich ein Ausdruck für Nichtwissen - eben Glaube - nicht Wisse.
:wink:
Die Diskussion ist eröffnet!

Jedes Forum lebt erst, wenn Viele mitdiskutieren.
Schreib auch du deine Meinung! Nur kurz registrieren und los gehts! ;-)
 
Harald
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Re: Die Karriere Gottes

05.03.2013, 22:16

Ich bin zutiefst ungläubig, deshalb ist. meine Auffassung: natürlich gibt es ein Gott, man kann ihn auch Natur, Leben oder Universum nennen. Wir wissen von ihm so gut wie gar nichts, haben aber viele Vorstellungen. Ob wir an ihn glauben oder nicht nutzt Gott nichts und uns nichts, ist also völlig überflüssig.

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demark
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Re: Die Karriere Gottes

05.03.2013, 23:22

Barbarossa hat geschrieben:

.............
Und damit schließt sich der Kreis:
Der Götterglauben ist eigentlich ein Ausdruck für Nichtwissen - eben Glaube - nicht Wisse. :wink:


Lass das nur nicht dieter wissen! :shh: (Vorsicht Ironie)
 
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dieter
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Re: Die Karriere Gottes

06.03.2013, 09:47

Karlheinz hat geschrieben:
Dieter:
Du hast bestimmt schon von Einsteins Relativitätstheorie gehört. Es sind Gesetzmäßigkeiten, die er da anspricht. Irgendjemand, bis zum Beweis des Gegenteils, muß sie geschaffen haben. Von Nichts kommt Nichts, Du machst es Dir sehr einfach, wenn Du einfach behauptetst, die sind eben da. :roll:


Solche Diskussionen bringen erfahrungsgemäß nichts, weil mir bisher noch niemand glaubhaft erklären konnte, wer Gott denn geschaffen hat. Er war wohl von Anfang an da, von Ewigkeit zu Ewigkeit, dafür braucht es keine Erklärung, so haben wir es jedenfalls bei den frommen Schwestern gelernt. In meinem fünfzehnten Lebensjahr habe ich in einem evangelischen Kinderheim gewohnt und da gab es von den freundlichen Schwestern immer kräftig was an die Ohren, wenn man seine Gebete nicht ordentlich sprach. Und wenn man fragte, wieso Gott ewig ist, kam man wegen renitenten Verhaltens in einen „Beruhigungsraum“ für den Nachmittag. Aber das ist eine andere Geschichte.
Von Einsteins Relativitätstheorie habe ich tatsächlich schon gehört. Allerdings habe ich sie nie so richtig verstanden. Deshalb wäre ich dankbar, wenn du die dort erwähnten Gesetzmäßigkeiten kurz erklären könntest, so dass ich sie nachvollziehen kann.

Lieber Karlheinz,
es tut mir sehr leid, dass Du in der Ev. Kirche so schlecht behandelt worden bist. :roll: Ich war in meiner Jugendzeit beim CVJM und da hat es mir gut gefallen. :wink:
Nun zu Einstein: Seine Relativitätstheorie geht von der Krümung des Raumes und der Zeit aus, der durch die beteiligte Masse verursacht wird. Die Lichtgeschwindigkeit hat dabei eine einheitliche Konstanz. Das ist meine Erklärung dazu, entschuldige bitte wenn die fehlerhaft ist, aber so habe ich sie aufgefasst. :wink:
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dieter
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Re: Die Karriere Gottes

06.03.2013, 09:56

demark hat geschrieben:
dieter hat geschrieben:
dieter hat geschrieben:

...
Lieber Karlheinz,
umgekehrt wird ein Schuh daraus, Beweis Du, dass es keinen Gott gibt. :wink: Es ist doch völlig klar, dass wir die Erde, das Milchstraßensystem und alle Galaxien mit ihren Gesetzen nicht geschaaffen haben. :roll:


Der Mensch hat die Erde nicht geschaffen, er hat sie verändert!
Er hat sie verändern müssen, weil sein "Lieber Gott" ihm das Paradies nicht lange gegönnt hat. Weil der Mensch eines Tages aufgehört hat, dem Garten Eden nachzutrauern und dessen Eigentümer anzubeten. Weil er Augen hatte zu sehen, wie das Universum funktioniert und fest stellte, dass sich Gott immer weiter zurückzieht. Erst war er hinter dem Horizont, auf einer Wolke, dann hinter dem Mond, bald hinter der Sonne nun hinter der Milchstraße und eines Tages ganz weg.

Lieber demark,
unsere Milchstraße ist nur eine von vielen Milchstraßen. Es ist doch gerade umgekehrt, früher bei Neandertalern sind Tiere angebetet worden, weil die sehr stark waren, dann bei Babyloniern, Ägyptern , wobei Ägypten unter Echnaton schonmal nur einen Gott hatte,Griechen, Römern und Germanen hatte mehrere Götter, bis sich der jüdische EinGottglaube überall im Abendland durchgesetzt hatte. Zuletzt kam der Islam mit Allah. Die Menschen haben immer geglaubt. Wenn Du glaubst Gott hätte sich verabschiedet, so denke nur an Eure friedliche Revolution in der DDR ohne einen Schuss, wo durch einen Versprecher von Schabowski die Mauer fiel und die Vereinigung eingeleitet wurde. :wink:


@ Hallo dieter,
es ist immer wieder verblüffend, wie haarscharf du mit deiner Argumentation ins Schwarze triffst. Respekt!
Vielleicht liest es der neue Papst einmal und wird Schabowski noch zu Lebzeiten heilig sprechen, wenn Gott an ihm solche Zeichen gesetzt hat.
Ich selbst aber habe die Befürchtung, ich werde ihm in Luzifers Reich begegnen und mit dir werden wir dort einen zünftigen Skat dreschen. :thumbup:
[/quote]
Lieber demark,
Deine Ironie kannst Du für Dich behalten oder sie als solche zu bezeichnen. :twisted: Schabowski wird nicht heilig gesprochen, weil er nicht katholisch ist. Da Du nicht an Gott glaubst, glaubst Du auch nicht an Luzifer. Schabowski, Du und ich werden uns nach dem Tode nirgends begegnen. Wir leben nur in unseren Kindern weiter, weil die teilweise unsere Erbanlagen haben. :wink:
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dieter
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Re: Die Karriere Gottes

06.03.2013, 10:03

Barbarossa hat geschrieben:
dieter hat geschrieben:
... Wenn Du glaubst Gott hätte sich verabschiedet, so denke nur an Eure friedliche Revolution in der DDR ohne einen Schuss, wo durch einen Versprecher von Schabowski die Mauer fiel und die Vereinigung eingeleitet wurde. :wink:

Dieter: Die Mauer fiel durch den Versprecher Schabowskis ein paar Stunden früher - gefallen wäre sie aber, nur eben erst am 10. November 1989 um 4.00 Uhr - so war es geplant.
Was ich dabei vor allem bedaure ist, daß uns damit der Feiertag geraubt wurde, denn laut dem Zentralrat der Juden darf der 9. November "nie Feiertag werden".
:cry:

An alle: Ich denke, die Diskussion geht am Kern des ganzen vorbei.
Ich sage immer: "Glauben heißt nicht wissen."
Andernfalls hieße er nicht Glaube, sondern Wisse. :wink:
Daraus folgt:
Was man nicht weiß, kann man dennoch glauben. Würde man den Glauben beweisen müssen oder gar können, wäre es kein Glaube mehr, sondern wäre Teil der Wissenschaft. Deswegen muß man auch nicht beweisen müssen, an was man glaubt und auch nicht zwingend erklären müssen, warum man glaubt. An etwas oder jemanden zu glauben ist eine Form von Vertrauen. Darum sehe ich den Verlust des Glaubens auch als eine Form des Vertrauensverlustes gegenüber anderer Menschen und Institutionen. Das muß nicht negativ sein, denn blindes Vertrauen kann auch durch skrupellose Menschen ausgenutzt werden - und wurde auch tatsächlich in der Vergangenheit oft ausgenutzt. Daß bei immer mehr Menschen der Glaube in den Hintergrund tritt oder diesen ganz verlieren, ist für mich ein Ausdruck für mehr Mündigkeit der Menschen und ein Indiz für ein Fortschreiten der Informations- und Wissensgesellschaft. Dadurch gibt es auch immer weniger "Wunder" da immer mehr "Mysterien" wissenschaftlich erklärt werden können. Das ist aber aus meiner Sicht nicht "schlimm", denn der Mensch hat schon immer geforscht und wollte die Dinge erklären können. Was er nicht erklären konnte, dafür waren dann eben Götter oder auch nur ein Gott verantwortlich.
Und damit schließt sich der Kreis:
Der Götterglauben ist eigentlich ein Ausdruck für Nichtwissen - eben Glaube - nicht Wisse.
:wink:

Lieber Barbarossa,
die paar Stunden, in der die Mauer früher geöffnet wurde, hat aber die ganze Weltgeschichte verändert. :wink:
Natürlich heißt Glauben Nichtwissen. Aber Ihr glaubt doch auch, nur dass es nach Eurer Meinung einen Gott nicht gibt und ich glaube bis zu dem Beweis des Gegenteils, dass einen Gott gibt. :wink: Jungfrauengeburt, auferstanden von den Toten oder aufgefahren gen Himmel kannst Du ruhig vergessen, das glaube ich auch nicht und entspricht nur den damaligen Zeitgeist. :roll:
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dieter
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Re: Die Karriere Gottes

06.03.2013, 10:09

demark hat geschrieben:
Barbarossa hat geschrieben:
.............
Und damit schließt sich der Kreis:
Der Götterglauben ist eigentlich ein Ausdruck für Nichtwissen - eben Glaube - nicht Wisse. :wink:

Lass das nur nicht dieter wissen! :shh: (Vorsicht Ironie)

Lieber demark,
ich habe es schon gelesen. :wink: Nochmal, Ihr glaubt, dass es Gott nicht gibt und ich, dass es ihn bis zum Beweis des Gegenteils gibt. Also glaubt Ihr auch nur, weil Ihr es auch nicht beweisen könnt. :wink:
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Barbarossa
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Re: Die Karriere Gottes

06.03.2013, 21:05

dieter hat geschrieben:
... Jungfrauengeburt, auferstanden von den Toten oder aufgefahren gen Himmel kannst Du ruhig vergessen, das glaube ich auch nicht und entspricht nur den damaligen Zeitgeist. :roll:

Laut einer Info-Sendung erst vor wenigen Tagen im Fersehen macht aber der Glaube daran einen Gläubigen überhaupt erst aus.
Oder war das die katholische Auffassung?
:eh:
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Re: Die Karriere Gottes

07.03.2013, 10:30

Barbarossa hat geschrieben:
dieter hat geschrieben:
... Jungfrauengeburt, auferstanden von den Toten oder aufgefahren gen Himmel kannst Du ruhig vergessen, das glaube ich auch nicht und entspricht nur den damaligen Zeitgeist. :roll:

Laut einer Info-Sendung erst vor wenigen Tagen im Fersehen macht aber der Glaube daran einen Gläubigen überhaupt erst aus.
Oder war das die katholische Auffassung?
:eh:

Lieber Barbarossa,
was die Katholiken machen interessiert mich nicht. Ich habe einen eigenen Glauben, der auch von der Ev. Kirche abweicht.Ich nehme mir das Recht raus über alle Dinge eine eigene Meinung zu haben. :wink:
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Re: Die Karriere Gottes

07.03.2013, 14:17

dieter hat geschrieben:
... ich glaube bis zu dem Beweis des Gegenteils, dass einen Gott gibt. :wink: Jungfrauengeburt, auferstanden von den Toten oder aufgefahren gen Himmel kannst Du ruhig vergessen, das glaube ich auch nicht und entspricht nur den damaligen Zeitgeist. :roll:

RedScorpion hat geschrieben:
Gute Leute,

ich dachte, die Zeiten der wörtlichen Auslegung und der Gleichsetzung einer Bibelübersetzung mit Gottes Wort seien längst passé ... :problem: :wink: :mrgreen:




LG

Aber diese biblischen Geschichten sind doch über weite Strecken das, was euren Glauben überhaupt ausmachen. Schließlich feiern wir z. B. die Zeit von Karfreitag bis zum 2. Osterfeiertag nur aus diesem Grund: Kreuzestod Christi und seine Auferstehung 3 Tage später...
Ich muß sagen, jetzt bin ich echt baff.
Das finde ich ja - ja wie finde ich das eigentlich?
Muß ich erst mal drüber nachdenken, wie ich das finde...
(Vorsicht! Ironie! :wink: :mrgreen: )
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Re: Die Karriere Gottes

07.03.2013, 14:30

Barbarossa hat geschrieben:
dieter hat geschrieben:
... ich glaube bis zu dem Beweis des Gegenteils, dass einen Gott gibt. :wink: Jungfrauengeburt, auferstanden von den Toten oder aufgefahren gen Himmel kannst Du ruhig vergessen, das glaube ich auch nicht und entspricht nur den damaligen Zeitgeist. :roll:

RedScorpion hat geschrieben:
Gute Leute,

ich dachte, die Zeiten der wörtlichen Auslegung und der Gleichsetzung einer Bibelübersetzung mit Gottes Wort seien längst passé ... :problem: :wink: :mrgreen:




LG

Aber diese biblischen Geschichten sind doch über weite Strecken das, was euren Glauben überhaupt ausmachen. Schließlich feiern wir z. B. die Zeit von Karfreitag bis zum 2. Osterfeiertag nur aus diesem Grund: Kreuzestod Christi und seine Auferstehung 3 Tage später...
Ich muß sagen, jetzt bin ich echt baff.
Das finde ich ja - ja wie finde ich das eigentlich?
Muß ich erst mal drüber nachdenken, wie ich das finde...
(Vorsicht! Ironie! :wink: :mrgreen: )


Hallo Barbarossa,
wer suchet, der findet!
Kleiner Tipp, zu Ostern werden gewöhnlich Eier versteckt!
 
RedScorpion

Re: Die Karriere Gottes

07.03.2013, 14:33

Barbarossa hat geschrieben:
dieter hat geschrieben:
... ich glaube bis zu dem Beweis des Gegenteils, dass einen Gott gibt. :wink: Jungfrauengeburt, auferstanden von den Toten oder aufgefahren gen Himmel kannst Du ruhig vergessen, das glaube ich auch nicht und entspricht nur den damaligen Zeitgeist. :roll:

RedScorpion hat geschrieben:
Gute Leute,

ich dachte, die Zeiten der wörtlichen Auslegung und der Gleichsetzung einer Bibelübersetzung mit Gottes Wort seien längst passé ... :problem: :wink: :mrgreen:




LG

Aber diese biblischen Geschichten sind doch über weite Strecken das, was euren Glauben überhaupt ausmachen.
...

Wieso "euren"? :?:

Und selbst wenn, dann ist die klare Antwort (nicht seit gestern): Nein.

Es ist die Essenz, der Geist, das Sinngebende; und eben nicht die konkrete Handlung der einzelnen Geschichte.


Barbarossa hat geschrieben:
...
Schließlich feiern wir z. B. die Zeit von Karfreitag bis zum 2. Osterfeiertag nur aus diesem Grund: Kreuzestod Christi und seine Auferstehung 3 Tage später...
...

Einzige Ausnahme ist die Szene hier. Allerdings kann man auch dort, man lebt schliesslich nicht mehr auf den Bäumen, die Aufsichnahme der Sünden bzw. die Erlösung der Menschheit und Aufnahme in die göttliche Kommunion in den Vordergrund stellen (sprich die Bedeutung), auch dann, wenn man wissenschaftlich lediglich den historischen Jesus akzeptiert bzw. nicht mal den.
Und den fundamentalistischen Glauben an den brennenden Dornbusch und die Rippe Adams braucht's dazu schon gar ned.

Sag 'mal, wo lebt Ihr eigentlich?


Is' ja schlimmer, als ich dachte ... :shock: Jetzt wird mir auch einiges klar, was nicht läuft bei Euch ... no offense :?



LG
 
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Barbarossa
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Re: Die Karriere Gottes

07.03.2013, 14:55

Hallo RedScorpion, wir als Atheisten (und damit schließe ich demark jetzt einfach mal mit ein :wink: ) versuchen einfach nur herauszufinden, wie und an was Christen heute eigentlich noch glauben. Und ich muß sagen, je tiefer man in die Materie einsteigt, um so schwieriger wird es.
Ich muß sagen, ich bin zunehmend verwirrt - gelinde gesagt...
:eh:
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