Forum für Geschichte und Politik


Moderator: Barbarossa

 
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dieter
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Re: ÖRR noch glaubwürdig?

13.06.2013, 09:36

Vergobret hat geschrieben:
Alter dieter, weißt Du wie Du klingst?

Lieber Vergobret,
ich bin kein "alter" Dieter, sondern auch mit 71 ein Junger Dieter. :wink: :mrgreen: Ich beteilige mich nicht an einer Geschichtsklitterung, sondern spreche nur die Tatsachen an.
Um noch einmal klarzustellen, was ich glaubte nicht nötig zu haben, ich bin gegen keine Menschengruppe auf der Welt. Wir stammen alle vom Homo sapiens sapiens ab mit 4% Anteile vom Neandertaler, die dürften bei einigen Mitmenschen höher sein.
Vergobret, bis Du hier der Moderator :?: Mich erst als alt zu bezeichnen, das ist schon eine Beleidigung :wink: :mrgreen: und mir dann zu unterstellen, ich hätte etwas gegen eine bestimmte Menschengruppe, das ist die zweite Beleidigung. :evil: Ich bin schon erstaunt, habe noch nie viel von Deinen Beiträgen gehalten, aber in einem Satz soviel Nonsens unterzubringen, das ist schon eine starke Leistung. :roll:
Was Du nicht willst, dass man Dir tu, das füg auch keinem Andern zu.
 
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Barbarossa
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Re: ÖRR noch glaubwürdig?

17.06.2013, 22:45

:arrow: Einige Beiträge habe ich hierhin verschoben: Ort für Lobe, Verbesserungsvorschläge, Meinungen zum Forum..
Die Diskussion ist eröffnet!

Jedes Forum lebt erst, wenn Viele mitdiskutieren.
Schreib auch du deine Meinung! Nur kurz registrieren und los gehts! ;-)
 
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dieter
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Re: ÖRR noch glaubwürdig?

21.06.2013, 11:31

Karlheinz hat geschrieben:
[
Ganz so einfach ist es nicht. In Libyen hat es auch ein halbes Jahr gedauert und weil die Schweizer die Nato nicht mit ihren Flugzeugträgern, Kampfjets und Elitetruppen unterstützen, dauert es natürlich noch länger. Man kann immer kluge Tipps geben, wenn man selber nicht bereit ist, sich zu engagieren.
Wer soll denn nun seine Soldaten opfern? Ohne Bodentruppen wird es diesmal wohl nicht gehen. Hier gibt es auch zu viele Mitspieler.

Lieber Karlheinz,
dafür haben die Schweizer aber eine Geheimwaffe, nämlich die Armbrust, diese können vortrefflich gebrauchen. Zuletzt hat das Wilhelm Tell bewiesen. :wink: :mrgreen:
Was Du nicht willst, dass man Dir tu, das füg auch keinem Andern zu.
 
Schandi
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Re: Sollten Staaten in andere nationale Konflikte eingreifen

27.06.2013, 00:59

Da viel über Syrien diskutiert wurde.
Hier ein paar Sachen dazu.

NATO Umfrage in Syrien.
http://www.schweizmagazin.ch/news/ausla ... Assad.html
Bericht über Syrien. Klingt eher nach Terroristen, als nach Unterdrückten.
http://www.youtube.com/watch?v=yExgPqKK9iA
Diskussion zu Syrien.
http://www.youtube.com/watch?v=g1R2gn2guaw

Weiß nicht in wie weit das alles korrekt ist, allerdings spiegelt das schon die Ansicht ses Syrers wieder, den ich kenne.
Warum (gerade, jetzt wo es Wahlen gibt, also guter Weg zu Demokratie), sollte "der Westen" Waffen liefern?

MfG
Tom
 
RedScorpion

Re: Sollten Staaten in andere nationale Konflikte eingreifen

27.06.2013, 13:33

Schandi hat geschrieben:
Da viel über Syrien diskutiert wurde.
Hier ein paar Sachen dazu.

NATO Umfrage in Syrien.
...

Naja;

ist immer die Frage erstens nach der Repräsentativität der Umfragen (geheim?? :shock: ) und auch nach deren Legitimät der Aussagekraft.

In den Augen Hitlers waren die Attentäter des 20. Juli mit Sicherheit (und wahrscheinlich auch in aller Ehrlichkeit) Terroristen, und Grossteile der Bev. werden eine solche Auffassung der Sachlage auch noch 1944 halbwegs geteilt haben.

Ja und? Was soll das bedeuten? Dass im Fall einer allgemeinen Akzeptanz der "Verwerflichkeit" der Attentäter und Umstürzler das Regime nicht weiter hätte bekämpft werden dürfen, Operation Overlord und Bagration volle Kraft zurück, oder wie?



LG
 
ehemaliger Autor K.

Re: Sollten Staaten in andere nationale Konflikte eingreifen

27.06.2013, 14:51

RedScorpion hat geschrieben:
Schandi hat geschrieben:
Da viel über Syrien diskutiert wurde.
Hier ein paar Sachen dazu.

NATO Umfrage in Syrien.
...

Naja;


In den Augen Hitlers waren die Attentäter des 20. Juli mit Sicherheit (und wahrscheinlich auch in aller Ehrlichkeit) Terroristen, und Grossteile der Bev. werden eine solche Auffassung der Sachlage auch noch 1944 halbwegs geteilt haben.

Ja und? Was soll das bedeuten? Dass im Fall einer allgemeinen Akzeptanz der "Verwerflichkeit" der Attentäter und Umstürzler das Regime nicht weiter hätte bekämpft werden dürfen, Operation Overlord und Bagration volle Kraft zurück, oder wie?


LG


Dieser Vergleich ist nicht glücklich gewählt. Im Falle von Nazideutschland handelte es sich um einen Aggressionskrieg des deutschen Reiches und die angegriffenen Staaten haben sich dagegen verteidigt und zwar solange, bis der Gegner besiegt war und dies völlig unabhängig von der Akzeptanz der Hitlerregierung in Deutschland.

Die Frage lautete doch aber: Sollen sich fremde Staaten in die Konflikte, sprich Bürgerkriege in anderen Nationen einmischen, auch wenn sie selber nicht angegriffen werden? Assad hat, anders als Hitler, keine anderen Länder angegriffen und wird dies sicherlich auch nicht tun. Insofern ist die Situation eine völlig andere und nicht mit Deutschland vergleichbar.
 
RedScorpion

Re: Sollten Staaten in andere nationale Konflikte eingreifen

27.06.2013, 18:14

Karlheinz hat geschrieben:
RedScorpion hat geschrieben:
Schandi hat geschrieben:
Da viel über Syrien diskutiert wurde.
Hier ein paar Sachen dazu.

NATO Umfrage in Syrien.
...

Naja;


In den Augen Hitlers waren die Attentäter des 20. Juli mit Sicherheit (und wahrscheinlich auch in aller Ehrlichkeit) Terroristen, und Grossteile der Bev. werden eine solche Auffassung der Sachlage auch noch 1944 halbwegs geteilt haben.

Ja und? Was soll das bedeuten? Dass im Fall einer allgemeinen Akzeptanz der "Verwerflichkeit" der Attentäter und Umstürzler das Regime nicht weiter hätte bekämpft werden dürfen, Operation Overlord und Bagration volle Kraft zurück, oder wie?


LG


Dieser Vergleich ist nicht glücklich gewählt. Im Falle von Nazideutschland handelte es sich um einen Aggressionskrieg des deutschen Reiches und die angegriffenen Staaten haben sich dagegen verteidigt und zwar solange, bis der Gegner besiegt war und dies völlig unabhängig von der Akzeptanz der Hitlerregierung in Deutschland.
...

Und der Fehler war die Appeasementpolitik vor 1939.
Hätte man Hitler bereits 1936 militärisch in die Schranken gewiesen, hätte es evtl. keinen WWII gehabt.


Der Unterschied zu Syrien ist: Hitler hatte 1936 noch keine 100.000 Opfer auf dem Gewissen, im Ggsatz zu Assad heute und seinem Vater 1982.



Karlheinz hat geschrieben:
...
Die Frage lautete doch aber: Sollen sich fremde Staaten in die Konflikte, sprich Bürgerkriege in anderen Nationen einmischen, auch wenn sie selber nicht angegriffen werden? Assad hat, anders als Hitler, keine anderen Länder angegriffen und wird dies sicherlich auch nicht tun. Insofern ist die Situation eine völlig andere und nicht mit Deutschland vergleichbar.

Abgesehen davon, dass schon Assad Senior seine Fettgriffel im Libanon drinhatte (kann man genauso als Teil Syriens sehen wie Q8 als Teil des Irak, die Niederlande Deutschlands, ... aber bitte ...), genauso wie der Filius (zugegebenermasse etwas geschickter als der im Vergleich depperte Hitler; jedenfalls geschickt genug, um Betrachter aus dem Ausland offensichtlich mit Erfolg hinters Licht zu führen :? ),

ist's für den Einzelnen völlig wumpe, ob derjenige, der einem das Stadtviertel, in dem man wohnt, abfackeln lässt, nu den gleichen Pass hat wie man selbst oder 'nen anderen.




LG
 
Schandi
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Re: Sollten Staaten in andere nationale Konflikte eingreifen

27.06.2013, 18:31

RedScorpion hat geschrieben:
bla, bla, Nazi... bla..


Hast du noch was anderes?
Hab schon gemerkt, dass du immer versuchst die Leute zu diskreditieren. Aber lass dir doch mal was neues einfallen!


Weiter zum Thema.
Auch ein schöner Vortrag von Hörsel.
http://www.youtube.com/watch?v=FPxlWHYuhhk (1h)
Ist weder "für" die eine Seite noch für die Andere.
Geht auf die schlechten Seiten vom Assad Regime, aber auch auf die zweideutige "Hilfe" des Westens ein.

Nochmal. Klar sollte man helfen. Aber die Argumente "Demokratie, gegen Terorismus" sind ME. mehr als zweifelhaft!
Das es den Menschen "danach" nicht zwingend besser geht zeigt Afganistan.

Zu behaupten "wir liefern Waffen, dann gehts den Leuten besser" ist Schwachsinn!

Mit der Meldung "x00Tonnen Nahrung/Hilfsgüter an Flüchtlinge" wäre Hilfe. Aber damit würde man nur den Armen helfen :evil:

btw
Wieviele Unschuldige haben die USA auf dem Gewissen? Aso... stimmt... die bringen ja allen Demokratie...

MfG
Tom
 
RedScorpion

Re: Sollten Staaten in andere nationale Konflikte eingreifen

27.06.2013, 18:38

Schandi hat geschrieben:
RedScorpion hat geschrieben:
bla, bla, Nazi... bla..


Hast du noch was anderes?
...

Versuch' doch einfach, Dich ein bisschen zu benehmen.

Das klappte vor Deiner Ankunft hier all in all auch ganz gut. :wink:



LG
 
Schandi
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Re: Sollten Staaten in andere nationale Konflikte eingreifen

27.06.2013, 19:03

RedScorpion hat geschrieben:
Versuch' doch einfach, Dich ein bisschen zu benehmen.

Das klappte vor Deiner Ankunft hier all in all auch ganz gut. :wink:

LG


Gerne, wenn du aufhörst bei jedem 2. Kommentar mit Nazis, 2.WK zu argumentieren. :wtf:
Hier zB gehts um "eingreifen in Konflikte (heute)" Adolf passt hier mal gar nicht (abgesehen davon, dass die Nazis viel eher gescheitert wären, wenn die US-A sich eher aus dem Sessel erhoben hätten).

MfG
Tom
 
RedScorpion

Re: Sollten Staaten in andere nationale Konflikte eingreifen

27.06.2013, 19:15

Schandi hat geschrieben:
RedScorpion hat geschrieben:
Versuch' doch einfach, Dich ein bisschen zu benehmen.

Das klappte vor Deiner Ankunft hier all in all auch ganz gut. :wink:

LG


Gerne, wenn du aufhörst bei jedem 2. Kommentar mit Nazis, 2.WK zu argumentieren. :wtf:
...

Dass Du auf dem einen Auge blind bist, ist wohl keinem verborgen geblieben.


Schandi hat geschrieben:
...
Hier zB gehts um "eingreifen in Konflikte (heute)" Adolf passt hier mal gar nicht ...
...

Das ist ein Geschichtsforum hier, oder? Ich gehöre zu denen, die nicht der Meinung sind, aktuelle Polikbezüge seien deshalb zu vermeiden (im Ggteil), aber man sollte eben auch nicht törichterweise ins entgegengesetzte Extrem verfallen und Geschichtsbezüge verbieten,

zumal gerade dann, wenn offensichtlich ist, dass sie on-topic sind. Hitler (als Vertreter der Geschichte hier) ist u.a. deswegen die grosse Opferzahl gelungen, weil man ihn eben nicht rechtzeitig anging sondern abwartete und hoffte, auch dann noch, als es nix mehr zu hoffen gab.

Wenn Du - wie Karlheinz - meinst, das sei kein guter Vergleich,

steht es Dir frei, alles zu überlesen oder einfach nix zu schreiben,

oder aber mit einem besseren Vergleich aufzuwarten. :wink:



LG
Zuletzt geändert von RedScorpion am 27.06.2013, 19:16, insgesamt 1-mal geändert.
 
ehemaliger Autor K.

Re: Sollten Staaten in andere nationale Konflikte eingreifen

27.06.2013, 19:16

an RedScorpion:


Du warst ausgegangen von dem Attentat 1944, als der Krieg schon tobte und nun springst nun plötzlich in die Vorkriegszeit. Das geht nun ein wenig zu durcheinander: Wir sollten besser zur Ausgangsfrage zurückkehren.

Wann sind andere Staaten verpflichtet, in interne Konflikte einzugreifen? Gibt es hier einen Kriterienkatalog? Welche Konflikte sind interventionswürdig und ab welcher Stufe?
Die Kämpfe in Kolumbien?
Der Guerillakrieg der Naxaliten in Indien?
Das Abschlachten der Moslems in Birma?
Es gibt sehr viele interne Konflikte. Wann soll man eingreifen, wann nicht?
 
RedScorpion

Re: Sollten Staaten in andere nationale Konflikte eingreifen

27.06.2013, 19:23

Karlheinz hat geschrieben:
an RedScorpion:


Du warst ausgegangen von dem Attentat 1944, als der Krieg schon tobte und nun springst nun plötzlich in die Vorkriegszeit.
...

Weil weiter oben die Verteidigung durch die Anti-Assad-Truppen als "Terrorismus" bezeichnet wurde, der vom Gros der syrischen Bev. auch so gesehen würde.
Der Vergleich mit dem 20. Juli drängt sich geradezu auf.


Karlheinz hat geschrieben:
...
Wann sind andere Staaten verpflichtet, in interne Konflikte einzugreifen?
...

Gut: Dann, wie gehabt, analog 1936: Sobald grössere Flüchtlingsströme unterwegs sind, sobald Teile der Bev. massiv im Leben bedroht werden, der Krieg droht zu expandieren (Libanon versus Spanien),

und v.a.

Karlheinz hat geschrieben:
...
Es gibt sehr viele interne Konflikte. Wann soll man eingreifen, wann nicht?

wenn es überhaupt jemanden gibt, der's kann.



LG
 
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Vergobret
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Re: Sollten Staaten in andere nationale Konflikte eingreifen

27.06.2013, 19:25

Schandi, Du hast aber doch auch nur die selbe Leiher vom bösen Ami... oder halt Westen.
„In all den Jahren habe ich so viele junge Männer gesehen,
die der Meinung waren, auf andere junge Männer zuzulaufen.
Aber das stimmt nicht.
Sie liefen alle zu mir.“
so sprach der Tod

Aus „Die Bücherdiebin“
 
RedScorpion

Re: Sollten Staaten in andere nationale Konflikte eingreifen

27.06.2013, 19:29

Vergobret hat geschrieben:
Schandi, Du hast aber doch auch nur die selbe Leiher vom bösen Ami... oder halt Westen.

Das allein ging ja noch.

Aber das grundsätzlich bezuglos zur Geschichte, meist sinnfrei und auf die Tagespolitik bezogen, dazu garniert mit der vielsagenden Frage "Wo ist die Demokratie?" aus der Signatur, hat in einem Geschichtsforum nicht unbedingt viel zu suchen, imho.



LG