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Moderator: Barbarossa

 
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Barbarossa
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Aktionen von Ewig-Gestrigen

24.09.2010, 23:06

GESCHICHTE:
Manöverkritik
Ehemalige DDR-Fallschirmjäger bliesen zum „Septembersturm“ / SED-Opfer erstatten Anzeige

POTSDAM - Fred Spiegel, gebürtiger Oranienburger (Oberhavel), hat in Tutow, Mecklenburg-Vorpommern, sein Glück zwischen den Relikten des Untergegangenen gefunden. Er betreibt ein florierendes DDR-Museum. Den Ausflug in die Vergangenheit kann man in der Gaststätte bei Sauerfleisch und Bratkartoffeln ausklingen lassen. Die Preise sind zivil. Das Treiben auf dem benachbarten ehemaligen Flugplatz ist es nicht immer...
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Barbarossa
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Re: Aktionen von Ewig-Gestrigen

10.05.2013, 08:53

Hier ein noch härteres Beispiel:

Donnerstag, 9. Mai 2013
Wie gespenstisch ist denn das?
9. Mai 2013: Stasi-Spuk am Ehrenmal
Von MARCUS BÖTTCHER

Treptow – Gelebte (N)Ostalgie oder Grusel-Show im Tarnanzug? Im Treptower Park feierten ehemalige DDR-Kampftruppen den „Tag des Sieges“. Ziemlich geschmacklos. Über den Aufmarsch gehen die Meinungen auseinander. Und zwar weit!
(...)
Dutzende Männer und Frauen in Uniformen von DDR-Kampftruppen, darunter das paramilitärische Wachregiment „Feliks Dzierzynski“, standen stramm. Anlass war die Kapitulation der deutschen Wehrmacht, mit der am 8. Mai 1945 der 2. Weltkrieg in Europa endete...
hier: weiterlesen

Ich könnte wirklich kotzen!
Während der Arbeit hatte ich genug Zeit, mir einige Kraftausdrücke für diese Ewig-Gestrigen auszudenken. Was mir da eingefallen ist, ist so wenig stubenrein, daß ich es hier unmöglich wiederholen kann!
:evil: :evil: :evil:

Ich bin der Meinung, solche Typen sollte man einsperren!
Dies fordere ich hiermit!
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dieter
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Re: Aktionen von Ewig-Gestrigen

11.05.2013, 10:10

Lieber Barbarossa,
daran kannst Du sehen, dass im Osten der Kommunismus noch weit verbreiteter ist, als im Westen. :wink:
Was Du nicht willst, dass man Dir tu, das füg auch keinem Andern zu.
 
norvegia
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Re: Aktionen von Ewig-Gestrigen

11.05.2013, 10:30

Vielleicht sollte ich da ja mal hinfahren...

Und was diese Opfeverbände angeht, so finde ich das ziemlich anmaßend sich so aufzuspielen.
Jeder ist ein freier Mensch und diesen DDR-Bürger gibt es nunmal.
Dieser DDR-Bürger wird sich auch nicht reinreden lassen, was er zu tun und zu lassen hat, von so einem Opfer.
Ich für meinen Teil, werde einen Teufel tun und wegen eines Opfers keine DDR-Symbole mehr zu haben oder zu zeigen.
Was bilden die sich eigentlich ein wer sie sind?
Die Tatsache, daß sie sich als Opfer fühlten, gibt ihnen noch lange nicht das Recht, den Rest der DDR-Bevölkerung zu bevormunden.
Und die Tasache, daß sie das als persönlichen Angriff werten, liegt doch darin begründet, daß sie keine Probleme mit ihrem Umfeld haben, sondern nur mit sich selbst.
Ich bin Ossi und ich darf so reden. ;-)
 
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Re: Aktionen von Ewig-Gestrigen

11.05.2013, 11:30

dieter hat geschrieben:
Lieber Barbarossa,
daran kannst Du sehen, dass im Osten der Kommunismus noch weit verbreiteter ist, als im Westen. :wink:


Im Westen ist der Kommunismus nie weit verbreitet gewesen. Die DKP hatte niemals mehr als 0,2%, die Maoisten haben sich gar nicht erst zur Wahl gestellt. Ansonsten gab und gibt es Leute mit allen möglichen Vorstellungen, die Masse der Wähler der „Linken“ sind im Westen aber keine Kommunisten im Sinne der DDR. Eine Reihe ehemaliger Professoren an der Hamburger Universität unterstützen die Linken, die stehen politisch aber nur ein wenig links von der SPD, sind auf gar keinen Fall Kommunisten.

In der DDR gab es aber viele, die von dem System profitiert haben und die die Wende bedauern. Daher ist hier das kommunistische Potential bestimmt höher als im Westen. Das zeigen auch die Wahlergebnisse und die Wähler der „Linken“ im Osten stehen auch ideologisch der alten SED näher. Ich habe schon häufiger gehört, dass es in der „Linken“ einen enormen Gegensatz gibt zwischen ihren Mitgliedern im Westen und im Osten.
 
ehemaliger Autor K.

Re: Aktionen von Ewig-Gestrigen

11.05.2013, 13:14

norvegia hat geschrieben:
Vielleicht sollte ich da ja mal hinfahren...

Und was diese Opfeverbände angeht, so finde ich das ziemlich anmaßend sich so aufzuspielen.
Jeder ist ein freier Mensch und diesen DDR-Bürger gibt es nunmal.
Dieser DDR-Bürger wird sich auch nicht reinreden lassen, was er zu tun und zu lassen hat, von so einem Opfer.
Ich für meinen Teil, werde einen Teufel tun und wegen eines Opfers keine DDR-Symbole mehr zu haben oder zu zeigen.
Was bilden die sich eigentlich ein wer sie sind?
Die Tatsache, daß sie sich als Opfer fühlten, gibt ihnen noch lange nicht das Recht, den Rest der DDR-Bevölkerung zu bevormunden.
Und die Tasache, daß sie das als persönlichen Angriff werten, liegt doch darin begründet, daß sie keine Probleme mit ihrem Umfeld haben, sondern nur mit sich selbst.


So eine absurde Argumentation habe ich schon lange nicht mehr gelesen. Ich sehe keinen Unterschied darin, ob sich jemand in Wehrmachts- oder Waffen SS- Uniform in Pose stellt oder in DDR-Kampftruppen-Uniformen. Beides sollte verboten werden. Und sollten sich die Opfer des Holocaust dann auch gefälligst nicht aufregen? Schließlich soll es dann wohl jeder Deutsche selber wissen, ob er mit Hakenkreuz herumläuft oder nicht? Die Überlebenden der Konzentrationslager hätten sich einen Teufel darum zu scheren, das wäre dann ja wohl überheblich und anmaßend, wenn sie sich darüber aufregen würden? Sie bevormunden dann die Deutschen? Wie viel Zynismus und Menschenverachtung braucht es eigentlich für solch eine Argumentation?
In beiden Fällen handelt es sich um Symbole eines üblen Regimes und in Buchenwald saßen sowohl vor als auch nach 1945 politische Gefangene und zwar beileibe nicht nur Nazis. KZ ist KZ und ob Gestapo oder Stasi, gleiche Brüder, gleiche Kappen.
 
RedScorpion

Re: Aktionen von Ewig-Gestrigen

11.05.2013, 14:53

Karlheinz hat geschrieben:
...
Ich sehe keinen Unterschied darin, ob sich jemand in Wehrmachts- oder Waffen SS- Uniform in Pose stellt oder in DDR-Kampftruppen-Uniformen.

...
In beiden Fällen handelt es sich um Symbole eines üblen Regimes und in Buchenwald saßen sowohl vor als auch nach 1945 politische Gefangene und zwar beileibe nicht nur Nazis. KZ ist KZ und ob Gestapo oder Stasi, gleiche Brüder, gleiche Kappen.

Naja. Geht so. Denke eigentlich nicht, dass das annähernd dasselbe ist.

Allerdings: Ich dacht' auch bis gerade, dass es keine DDR-Bürger mehr gibt, so seit 1990. :mrgreen:



LG
 
norvegia
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Re: Aktionen von Ewig-Gestrigen

11.05.2013, 15:45

Karlheinz hat geschrieben:
norvegia hat geschrieben:
Vielleicht sollte ich da ja mal hinfahren...

Und was diese Opfeverbände angeht, so finde ich das ziemlich anmaßend sich so aufzuspielen.
Jeder ist ein freier Mensch und diesen DDR-Bürger gibt es nunmal.
Dieser DDR-Bürger wird sich auch nicht reinreden lassen, was er zu tun und zu lassen hat, von so einem Opfer.
Ich für meinen Teil, werde einen Teufel tun und wegen eines Opfers keine DDR-Symbole mehr zu haben oder zu zeigen.
Was bilden die sich eigentlich ein wer sie sind?
Die Tatsache, daß sie sich als Opfer fühlten, gibt ihnen noch lange nicht das Recht, den Rest der DDR-Bevölkerung zu bevormunden.
Und die Tasache, daß sie das als persönlichen Angriff werten, liegt doch darin begründet, daß sie keine Probleme mit ihrem Umfeld haben, sondern nur mit sich selbst.


So eine absurde Argumentation habe ich schon lange nicht mehr gelesen. Ich sehe keinen Unterschied darin, ob sich jemand in Wehrmachts- oder Waffen SS- Uniform in Pose stellt oder in DDR-Kampftruppen-Uniformen. Beides sollte verboten werden. Und sollten sich die Opfer des Holocaust dann auch gefälligst nicht aufregen? Schließlich soll es dann wohl jeder Deutsche selber wissen, ob er mit Hakenkreuz herumläuft oder nicht? Die Überlebenden der Konzentrationslager hätten sich einen Teufel darum zu scheren, das wäre dann ja wohl überheblich und anmaßend, wenn sie sich darüber aufregen würden? Sie bevormunden dann die Deutschen? Wie viel Zynismus und Menschenverachtung braucht es eigentlich für solch eine Argumentation?
In beiden Fällen handelt es sich um Symbole eines üblen Regimes und in Buchenwald saßen sowohl vor als auch nach 1945 politische Gefangene und zwar beileibe nicht nur Nazis. KZ ist KZ und ob Gestapo oder Stasi, gleiche Brüder, gleiche Kappen.



Punkt eins ist, daß ich mir von keinem Wessi sagen lasse, wie schlecht es uns Ossis hier ging.
Das kann nur ich selber...
Punkt zwei,wenn du gleich und gleich schon anführst, solltest du den BND auch noch mit auflisten.
Denn er machte genau das Gleiche, was ihr der Staasi vorwerft.
Also faßt euch mal schön an eure eigene Nase und kehrt vor EURER eigenen Haustür.
Da habt ihr genug zu tun.

Der letzte Satz bezog sich auf psychologische Zusammenhänge.
Opfer werden vielfach nämlich auch selber zu Tätern.
Siehe Israel...
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Barbarossa
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Re: Aktionen von Ewig-Gestrigen

11.05.2013, 16:14

Was du jetzt gerade mit dem BND hast, weiß ich jetzt aber auch nicht. Erst mal ist der BND ein Auslandsgeheimdienst, während der Verfassungsschutz im Inland tätig ist. Diese Trennung gab es bei der Stasi schon mal nicht. Und dann hatte die Stasi ein vielfaches an Personal, gegenüber der bundesdeutschen Geheimdienste. In der DDR war zu einer flächendeckenden überwachung aller DDR-Bürger fähig, während der Verfassungsschutz sogar bei wirklich gefährlichen Kriminellen, wie der NSU, kläglich versagt hat. Das wäre der Stasi nicht passiert, gehe ich mal von aus.

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Re: Aktionen von Ewig-Gestrigen

11.05.2013, 16:36

an Norvegia:


Der Verfassungsschutz ist eingebunden in die rechtsstaatliche Ordnung, die Stasi war ein Staat im Staat, ohne Kontrolle und mit Recht hatte dies ohnehin nichts zu tun. Und welche Opfer des DDR-Regimes wurden später zu Tätern?
 
norvegia
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Re: Aktionen von Ewig-Gestrigen

11.05.2013, 16:46

Karlheinz hat geschrieben:
an Norvegia:


Der Verfassungsschutz ist eingebunden in die rechtsstaatliche Ordnung, die Stasi war ein Staat im Staat, ohne Kontrolle und mit Recht hatte dies ohnehin nichts zu tun. Und welche Opfer des DDR-Regimes wurden später zu Tätern?


Euer Verfassungsschutz setzte sich über jede Rechtstaatlichkeit hinweg und es wurde vom BND jeder Brief der aus der DDR kam kontrolliert , bei Verdacht konfisziert an den Verfassungsschutz weitergeleitet.
Möchte nicht wissen wieviele Briefe das so waren, die auf diesem Weg da im Westen verschwanden.
Offiziell nach eurer Lesart, verschwanden sie ja bei uns...
Telefone wurden genauso abgehört...
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Re: Aktionen von Ewig-Gestrigen

11.05.2013, 18:01

Übrigens: Es ist jetzt seit über 20 Jahren auch DEIN Verfassungsschutz und BND...
:wink: :mrgreen:

Aber Späßchen beiseite, das mit den Briefe lesen, hat die Stasi mindestens ebenso gemacht. Wenn es so ist, wie du schreibst, dann wurde also dem zur Folge jeder Brief 2 x gelesen. Ich hoffe nachträglich, es war unterhaltsam.
:twisted:

Aber das waren ja noch eher Kindereien.
Von "wehrhafter Demokratie" hast du schon mal was gehört? Das Prinzip wurde richtig extrem unter Helmut Schmidt umgesetzt im Zuge des RAF-Terrors und das ging bis zur kurzzeitigen (einige Tage) Außerkraftsetzung des Grundgesetzes.
Was ich dabei wirklich richtig anstößig finde, ist nämlich die Tatsache, daß die DDR-Stasi diese RAF-Terroristen an Waffen ausbildete und als sie vor der Verhaftung standen auch in der DDR Unterschlupf bot. Davon erfuhren die westdeutschen Behörden meines Wissens auch erst im Zuge der deutschen Einigung, was ebenfalls ein Licht auf die Effektivität (oder Ineffektivität) des westdeutschen Geheimdienstes wirft. Das alleine zeigt aber auch schon, wer von wem stärker in seiner Sicherheit bedroht war.
Wer Terroristen so quasi heranzüchtet und hegt und pflegt, ist für mich selbst keinen Deut besser, als diese Terroristen.
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dieter
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Re: Aktionen von Ewig-Gestrigen

12.05.2013, 09:46

Karlheinz hat geschrieben:
dieter hat geschrieben:
Lieber Barbarossa,
daran kannst Du sehen, dass im Osten der Kommunismus noch weit verbreiteter ist, als im Westen. :wink:


Im Westen ist der Kommunismus nie weit verbreitet gewesen. Die DKP hatte niemals mehr als 0,2%, die Maoisten haben sich gar nicht erst zur Wahl gestellt. Ansonsten gab und gibt es Leute mit allen möglichen Vorstellungen, die Masse der Wähler der „Linken“ sind im Westen aber keine Kommunisten im Sinne der DDR. Eine Reihe ehemaliger Professoren an der Hamburger Universität unterstützen die Linken, die stehen politisch aber nur ein wenig links von der SPD, sind auf gar keinen Fall Kommunisten.

In der DDR gab es aber viele, die von dem System profitiert haben und die die Wende bedauern. Daher ist hier das kommunistische Potential bestimmt höher als im Westen. Das zeigen auch die Wahlergebnisse und die Wähler der „Linken“ im Osten stehen auch ideologisch der alten SED näher. Ich habe schon häufiger gehört, dass es in der „Linken“ einen enormen Gegensatz gibt zwischen ihren Mitgliedern im Westen und im Osten.

Lieber Karlheinz,
das habe ich auch gehört, aber gerade die Linken im Westen sollen radikaler sein als die im Osten. :wink:
Was Du nicht willst, dass man Dir tu, das füg auch keinem Andern zu.
 
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Re: Aktionen von Ewig-Gestrigen

13.05.2013, 21:06

Samstag, 11.05.2013
Polizei ermittelt nach Aufmarsch in Stasi-Uniformen

Nach dem Aufmarsch von Männern in Stasi-Uniformen in Berlin ermittelt nun die Polizei wegen Verstoßes gegen das Waffen- und Versammlungsgesetz.
(...)
Hinter der Veranstaltung steht nach „Tagesspiegel“-Informationen der „Traditionsverband Nationale Volksarmee“. Nach eigenen Angaben erklärt sich der Verein solidarisch mit den „von der politischen Strafjustiz der BRD nach 1990 zu Unrecht Verurteilten und Verfolgten“ und fordert deren Rehabilitierung...
hier: weiterlesen
:evil:
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Re: Aktionen von Ewig-Gestrigen

14.05.2013, 11:23

Barbarossa hat geschrieben:
Samstag, 11.05.2013
Polizei ermittelt nach Aufmarsch in Stasi-Uniformen

Nach dem Aufmarsch von Männern in Stasi-Uniformen in Berlin ermittelt nun die Polizei wegen Verstoßes gegen das Waffen- und Versammlungsgesetz.
(...)
Hinter der Veranstaltung steht nach „Tagesspiegel“-Informationen der „Traditionsverband Nationale Volksarmee“. Nach eigenen Angaben erklärt sich der Verein solidarisch mit den „von der politischen Strafjustiz der BRD nach 1990 zu Unrecht Verurteilten und Verfolgten“ und fordert deren Rehabilitierung...
hier: weiterlesen
:evil:


Dies erinnert mich an die Traditionsverbände der deutschen Wehrmacht und der Waffen-SS, von denen es nach 1945 in der BRD etliche gab. Zum Glück finden sie im Laufe der Zeit ein natürliches biologisches Ende, da die Mitglieder nach und nach versterben. Viele Verbände existieren inzwischen auch nicht mehr.

Wohlgemerkt, ich habe nichts dagegen, wenn sich die Angehörigen von Kampfverbänden auch in späterer Zeit treffen und sogar organisieren. Ich habe ja auch nichts gegen Klassentreffen. Es ist aber ein Unterschied, ob es sich lediglich um ein Kameradschaftstreffen handelt oder ob die Leute in alten Uniformen aufmarschieren, politische Forderungen stellen und öffentlich ihre reaktionäre Gesinnung zur Schau stellen, mag es sich hier nun um braune oder rote Reaktionäre handeln.