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IOC-Tagung in Buenos Aires

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Re: IOC-Tagung in Buenos Aires

Beitrag von Harald » 18.09.2013, 17:21

Ich bin immer ein Fan des Radsports gewesen, aber man muß sich mal die jetzt beendete Vuelta Espana ansehen. In Spanien wird nichts gegen Doping unternommen. Jetzt gewann der fast 42-jährige Amerikaner Horner, der früher für Armstrong fuhr, gegen die besten jungen Fahrer. Kein Kommentar.

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Re: IOC-Tagung in Buenos Aires

Beitrag von dieter » 16.09.2013, 15:39

Barbarossa hat geschrieben:
Lieber Dieter, du meintest sicher Beppe.
:wink:

Lieber Barbarossa,
so isses. :wink:

Re: IOC-Tagung in Buenos Aires

Beitrag von Barbarossa » 15.09.2013, 17:20

Lieber Dieter, du meintest sicher Beppe.
:wink:

Re: IOC-Tagung in Buenos Aires

Beitrag von dieter » 15.09.2013, 14:41

Peppone hat geschrieben:
dieter hat geschrieben:
Auch die Sportler der ehemaligen DDR haben nicht alle Schäden davon getragen, ich denke da an eine Schwimmerin Moderatorin beim ZDF, die sogar nachher ein gesundes Kind bekam oder an eine Weitspringerin.

Kristin Otto - die meinst du wohl - hat zwar gesagt, nie wissentlich gedopt gewesen zu sein, aber ihr sehr männliches Kinn und gemessene Testosteronwerte, die denen von Männern glichen, sprechen da eine andere Sprache.
Und ich hab zwar auf die Schnelle jetzt nichts gefunden über gesundheitliche Beeinträchtigungen oder OP´s, aber irgendwo in meinem Hinterkopf geistert da schon eine passende Geschichte rum, ich kann sie nur nicht präzisieren. Aber Schäden z.B. an der Leber müsste sie eigentlich schon davon getragen haben.

Beppe

Lieber Barbarossa,
ich kann sie immer wieder in voller Schönheit im ZDF sehen. Stehe auf herbe Blondinen, bin mit einer seit über 45 Jahren verheiratet. :wink: :mrgreen:

Re: IOC-Tagung in Buenos Aires

Beitrag von Peppone » 15.09.2013, 10:54

dieter hat geschrieben:
Auch die Sportler der ehemaligen DDR haben nicht alle Schäden davon getragen, ich denke da an eine Schwimmerin Moderatorin beim ZDF, die sogar nachher ein gesundes Kind bekam oder an eine Weitspringerin.

Kristin Otto - die meinst du wohl - hat zwar gesagt, nie wissentlich gedopt gewesen zu sein, aber ihr sehr männliches Kinn und gemessene Testosteronwerte, die denen von Männern glichen, sprechen da eine andere Sprache.
Und ich hab zwar auf die Schnelle jetzt nichts gefunden über gesundheitliche Beeinträchtigungen oder OP´s, aber irgendwo in meinem Hinterkopf geistert da schon eine passende Geschichte rum, ich kann sie nur nicht präzisieren. Aber Schäden z.B. an der Leber müsste sie eigentlich schon davon getragen haben.

Beppe

Re: IOC-Tagung in Buenos Aires

Beitrag von dieter » 15.09.2013, 10:34

Peppone hat geschrieben:
dieter hat geschrieben:
gedopt wird doch überall,


1)Deswegen wird´s nicht besser, weil es alle tun. Aber du hast natürlich recht. Deswegen schaue ich mir kein Radrennen mehr an, Leichtathletik-Weltmeisterschaften und Olypmia interessieren mich ebenfalls schon lange nicht mehr.

dieter hat geschrieben:
Jeder muß selbst wissen, was er seinem Körper zumuten kann.


2)Also gewinnt in Zukunft derjenige, dessen Körper am meisten Medikamente aushält? Das kann´s doch nicht sein...

dieter hat geschrieben:
Von allen Sprintstars ist nur noch Bolt nicht erwischt worden, alle andern sind bereits überführt worden. Sport ist unsportlich, weil es nur um das sportliche Prestige des Landes geht.

3)Ah wa. Sport ist unsportlich, weil der Sieger jede Menge Kohle verdienen kann. Der derzeit und m.E. einizge ehrliche Sport wird derzeit noch auf regionaler Ebene betrieben, eben weil´s da weniger zu holen gibt, finanziell gesehen...
Dass die jeweiligen Länder das steuern, kommt dennoch heute wohl nur noch in wenigen Fällen vor. China steht da ganz oben auf der Verdächtigenliste, aber auch Russland oder der ukrainischen Führung traue ich sowas zu. Nordkorea, Weißrussland etc. werden in der Hinsicht ohnehin nicht ernst genommen. Auch treten "Sportler" aus diesen Nationen kaum irgendwo an, außer bei Olympia.
Alle andren Doper machen das auf eigene Rechnung. Und das sind die meisten...
Beppe

Lieber Beppe,
zu1) Radrennen sehe ich mir auch nicht mehr an, alle anderen Wettbewerbe schon, leider kann ich so eine entschiedene Haltung nicht durchziehen. :wink:
zu2) Aber die Medikamente werden immer mehr für den Körper ungefährlicher vor allem, wenn sie vor dem Wettkampf rechtzeitig abgesetzt werden, :wink: :mrgreen: Auch die Sportler der ehemaligen DDR haben nicht alle Schäden davon getragen, ich denke da an eine Schwimmerin Moderatorin beim ZDF, die sogar nachher ein gesundes Kind bekam oder an eine Weitspringerin. :wink:
zu 3) Die von Dir aufgezählten Länder sowieso, aber Grundsätzlich traue ich auch den westlichen Ländern alles zu. :wink:

Re: IOC-Tagung in Buenos Aires

Beitrag von Peppone » 14.09.2013, 16:58

dieter hat geschrieben:
gedopt wird doch überall,


Deswegen wird´s nicht besser, weil es alle tun. Aber du hast natürlich recht. Deswegen schaue ich mir kein Radrennen mehr an, Leichtathletik-Weltmeisterschaften und Olypmia interessieren mich ebenfalls schon lange nicht mehr.

dieter hat geschrieben:
Jeder muß selbst wissen, was er seinem Körper zumuten kann.


Also gewinnt in Zukunft derjenige, dessen Körper am meisten Medikamente aushält? Das kann´s doch nicht sein...

dieter hat geschrieben:
Von allen Sprintstars ist nur noch Bolt nicht erwischt worden, alle andern sind bereits überführt worden. Sport ist unsportlich, weil es nur um das sportliche Prestige des Landes geht.

Ah wa. Sport ist unsportlich, weil der Sieger jede Menge Kohle verdienen kann. Der derzeit und m.E. einizge ehrliche Sport wird derzeit noch auf regionaler Ebene betrieben, eben weil´s da weniger zu holen gibt, finanziell gesehen...
Dass die jeweiligen Länder das steuern, kommt dennoch heute wohl nur noch in wenigen Fällen vor. China steht da ganz oben auf der Verdächtigenliste, aber auch Russland oder der ukrainischen Führung traue ich sowas zu. Nordkorea, Weißrussland etc. werden in der Hinsicht ohnehin nicht ernst genommen. Auch treten "Sportler" aus diesen Nationen kaum irgendwo an, außer bei Olympia.
Alle andren Doper machen das auf eigene Rechnung. Und das sind die meisten...

Beppe

Re: IOC-Tagung in Buenos Aires

Beitrag von dieter » 14.09.2013, 14:46

Harald hat geschrieben:
@ Dieter: ganz entschiedenen Protest gegen deine Befürwortung des Dopings. Doping ist erstens unsportlich, denn es verfälscht die Ergebnisse, und zweitens gesundheitsschädlich. Damit gibt man der Jugend das allerschlechteste Beispiel.

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Lieber Harald,
gedopt wird doch überall, nur die meisten Dopingfälle werden erst Jahrzehnte hinterher aufgedeckt, siehe Armstrong und Ullrich. Jeder muß selbst wissen, was er seinem Körper zumuten kann. Von allen Sprintstars ist nur noch Bolt nicht erwischt worden, alle andern sind bereits überführt worden. Sport ist unsportlich, weil es nur um das sportliche Prestige des Landes geht. Wir dachten zuerst nur die DDR hätte gedopt, heute stellt sich raus , dass das in der BRD genauso geschah. :roll: Die haben nur besser gedopt, deshalb die vielen Medaillen. :wink: :mrgreen:

Re: IOC-Tagung in Buenos Aires

Beitrag von Harald » 14.09.2013, 13:19

@ Dieter: ganz entschiedenen Protest gegen deine Befürwortung des Dopings. Doping ist erstens unsportlich, denn es verfälscht die Ergebnisse, und zweitens gesundheitsschädlich. Damit gibt man der Jugend das allerschlechteste Beispiel.

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Re: IOC-Tagung in Buenos Aires

Beitrag von dieter » 14.09.2013, 10:06

Peppone hat geschrieben:
dieter hat geschrieben:
Außerdem zeigt es, dass Deutschland inzwischen auf der Welt wieder etwas gilt. :wink:

Das zeigt genausowenig die Wertschätzung Deutschlands in der Welt wie eine Vergabe von Olympischen Spielen Auskunft darüber geben kann, wie gut es den Menschen in dem dazugehörigen Land geht.
In beiden Fällen wurden schlicht die richtigen Menschen geschmiert - ob nun mit Geld oder in anderer "Währung", z.B. Einfluss - bzw. mehr Schmiergelder gezahlt wie von den Konkurrenten.

Beppe

Lieber Beppe,
dann haben eben die Deutschen besser geschmiert, merke: Wer gut schmiert der gut fährt. :wink: :mrgreen: (Vorsicht, Ironie)

Re: IOC-Tagung in Buenos Aires

Beitrag von Peppone » 14.09.2013, 09:48

Renegat hat geschrieben:
Du hast sicher recht, trotzdem find´ ich´s schade, gerade die Olympiade mit ihrer hehren Symbolik könnte man als eine Art Nobelpreis nutzen.
Vielleicht vergeben von der UNO oder besser von Weisen, die über jeden Verdacht der Bestechlichkeit erhaben sind.


Seit 1972 - Ende der Amtszeit von Avery Brundage - ist so etwas nicht mehr denkbar. Samaranch hat den Spielen da einen nicht mehr rückgängig zu machenden kommerziellen Touch gegeben.
Die reinen Amateurspiele waren so auch nicht mehr durchzuhalten, aber derartig kommerzialisieren hätte man die Spiele vielleicht auch nicht müssen.

Beppe

Re: IOC-Tagung in Buenos Aires

Beitrag von Renegat » 13.09.2013, 20:45

Peppone hat geschrieben:
In beiden Fällen wurden schlicht die richtigen Menschen geschmiert - ob nun mit Geld oder in anderer "Währung", z.B. Einfluss - bzw. mehr Schmiergelder gezahlt wie von den Konkurrenten.


Du hast sicher recht, trotzdem find´ ich´s schade, gerade die Olympiade mit ihrer hehren Symbolik könnte man als eine Art Nobelpreis nutzen.
Vielleicht vergeben von der UNO oder besser von Weisen, die über jeden Verdacht der Bestechlichkeit erhaben sind.

Re: IOC-Tagung in Buenos Aires

Beitrag von Peppone » 13.09.2013, 18:31

dieter hat geschrieben:
Außerdem zeigt es, dass Deutschland inzwischen auf der Welt wieder etwas gilt. :wink:

Das zeigt genausowenig die Wertschätzung Deutschlands in der Welt wie eine Vergabe von Olympischen Spielen Auskunft darüber geben kann, wie gut es den Menschen in dem dazugehörigen Land geht.
In beiden Fällen wurden schlicht die richtigen Menschen geschmiert - ob nun mit Geld oder in anderer "Währung", z.B. Einfluss - bzw. mehr Schmiergelder gezahlt wie von den Konkurrenten.

Beppe

Re: IOC-Tagung in Buenos Aires

Beitrag von dieter » 13.09.2013, 15:40

Harald hat geschrieben:
In der Presse werdenganz offen Zweifel daran geäußert, ob Thomas Bach der Richtige ist, Doping zu bekämpfen.
Man nennt ihn auch die rechte Hand der ölscheichs.

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Lieber Harald,
vielleicht ist er nicht der Richtige, aber schlechter als seine Vorgänger dürfte er auch nicht sein. Außerdem bin ich für eine Freigabe des Dopings, jeder ist für seinen Körper selbst verantwortlich :wink: . Außerdem zeigt es, dass Deutschland inzwischen auf der Welt wieder etwas gilt. :wink:

Re: IOC-Tagung in Buenos Aires

Beitrag von Harald » 13.09.2013, 15:02

In der Presse werdenganz offen Zweifel daran geäußert, ob Thomas Bach der Richtige ist, Doping zu bekämpfen.
Man nennt ihn auch die rechte Hand der ölscheichs.

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