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Das Leben von Franz Josef Strauß (FJS)

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Ansicht erweitern Die letzten Beiträge des Themas: Das Leben von Franz Josef Strauß (FJS)

Re: Das Leben von Franz Josef Strauß (FJS)

Beitrag von Suebe » 08.09.2015, 20:04

Kannst recht haben.
Mansfiled, Monroe und wie die Busen-Stars der Vorsilikon.Zeit alle hießen.
Wer kann die 50 Jahre später auch noch auseinander halten :oops:

Re: Das Leben von Franz Josef Strauß (FJS)

Beitrag von Triton » 08.09.2015, 14:24

Bei der Dame aus dem Gerücht handelte es sich um Jayne Mansfield, nicht um die MM, die damals mit Arthur Miller verheiratet war und Hollywood-Hauptrollen bekam.
Heute würde man sie wohl als B-Promi bezeichnen.

Re: Das Leben von Franz Josef Strauß (FJS)

Beitrag von Suebe » 07.09.2015, 20:05

Irgendwann wurde mal verbreitet, Strauß hätte in Verbindung mit dem Starfigther-Kauf eine "Nacht mit der Monroe" ins Spiel gebracht.
Aber ich denke mal, so dumm war Strauß nun doch nicht.
Die Monroe schildert in ihren Erinnerungen, wie die Fa. Lookheed an sie herangetreten wäre, dass sie zu einem deutschen Politiker besodners nett sein soll usw. usf. Sie hätte geantwortet, "nett" wäre sie zu allen Menschen, wenn man jedoch "Bett" meinen würde, dazu gäbe sie sich nie und nimmer her. ....
Sei es wie es will, wir werden es nie erfahren.

Re: Das Leben von Franz Josef Strauß (FJS)

Beitrag von Ruaidhri » 07.09.2015, 18:22

Bin ja völlig einig mit Dir, Triton.
Ob FJS oder Lady Diana- das Phänomen ist bekannt.
Immer mal wieder zum passenden Datum "neue Erkenntnisse", die sich gerade dann bestens verkaufen lassen.
Strauß war ein wichtiger Teil der westdeutschen Republik und ihrer Entwicklung, manchmal eben einer, der das Böse will und Gutes schafft- oder umgekehrt. Seiner in all den widersprüchlichen Facetten seiner Person- oder seiner Politikerpersönlichkeit, zu gedenken, ist sicherlich korrekt.
Ob man ihn denn nun zum Übervater und bayerischem Heiligen erklären soll oder von der anderen Seite zum perfiden Schurken, wird jeder für sich entscheiden müssen.

Re: Das Leben von Franz Josef Strauß (FJS)

Beitrag von Triton » 07.09.2015, 15:50

Ruaidhri hat geschrieben:
Wobei es mir umgekehrt logischer erschiene. :)
Ob Alois Braxbichler vom Metzger-Franz-Josef abgeschrieben hat, will aber keiner wissen.

Die Story zeigt nur, dass man mit jedem Unsinn um FJS immer noch Auflage machen kann wenn ein runder Geburtstag ansteht. Und dass man die Geschichte beliebig verdrehen kann, wenn alle Beteiligten tot sind und keine Akten vorhanden sind.

Re: Das Leben von Franz Josef Strauß (FJS)

Beitrag von Ruaidhri » 07.09.2015, 15:13

Triton hat geschrieben:
Es wäre sicher eine wissenschaftliche Untersuchung wert, ob er in seiner Schulzeit einmal von seinem Nebensitzer in einer Klassenarbeit abgeschrieben hat oder bei einem Radrennen im Windschatten eines Mannschaftskollegen zum Sieg fuhr.

Wobei es mir umgekehrt logischer erschiene. :)
Gerade solche Medienmeldungen,bzw. "wissenschaftlichen Arbeiten" zeigen, dass eine poltische Persönlichkeit wie Strauß nach wie vor wichtig genug bleibt, sich mit ihr zu befassen.

Re: Das Leben von Franz Josef Strauß (FJS)

Beitrag von Triton » 07.09.2015, 08:17

http://www.zeit.de/wissen/geschichte/20 ... ionage-usa
"laut einer Forschungsarbeit" - "soll möglicherweise" - "keine Beweise"
Es wäre sicher eine wissenschaftliche Untersuchung wert, ob er in seiner Schulzeit einmal von seinem Nebensitzer in einer Klassenarbeit abgeschrieben hat oder bei einem Radrennen im Windschatten eines Mannschaftskollegen zum Sieg fuhr.

Das Übliche, nachdem wieder eine schmutzige Geschichte (Geldmittel über Scheinfirmen), die wohl mehr Wahrheitsgehalt hat, ans Licht kam, springen die Trittbrettfahrer auf.

Re: Das Leben von Franz Josef Strauß (FJS)

Beitrag von Ruaidhri » 06.09.2015, 14:53

Zum Geburtstag gab es dann auch mal etwas Neues:
Strauß als Spion der USA?
http://www.t-online.de/nachrichten/pano ... pion-.html
Macht ihn das zum Helden? War er Oppurtunist, der dann- so mancher Kommentar sagt es, sogar ein Verräter war, mitschuldig an Tausenden von zivilen Opfern durch die Luftangriffe der Alliierten?

Re: Das Leben von Franz Josef Strauß (FJS)

Beitrag von Triton » 29.08.2015, 21:58

Bei Alkohol und Politik fällt mir immer Uwe Barschel ein.
"Als ihm die Macht in Kiel zu entgleiten drohte und er sich überdies nach einem Flugzeugunfall mit Psychopharmaka und Alkohol über die Runden zu retten versuchte, verlor er immer mehr den Kontakt zur Realität und verstrickte sich in Lügen und Hirngespinste. Bischof Ullrich Wilckens, der Vorsitzende der Nordelbischen Kirche, bezeichnete Barschel in seiner Trauerrede als ein Opfer der Machtsucht."
http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 51855.html

Da ist mir der Helmut Schmidt, der sich fast nur von Cola, Menthol-Ziigaretten und Schokolade ernährte, doch bedeutend lieber.

Re: Das Leben von Franz Josef Strauß (FJS)

Beitrag von Ruaidhri » 29.08.2015, 21:49

histo-rie hat geschrieben:
Mir ist ein Politiker, der nach "zwei Maß noch Auto fährt" auch lieber als einer, der Kanabispflanzen auf seinem Balkon pflegt. :P

Solange jeder verantwortungsbewusst mit der jeweiligen Droge umgeht, ist mir das völlig egal.
Da sehe ich keine Unterschiede, außer das Suff legalisiert ist, Kiffen nicht.
Das allerdings sind nicht die Haupt- Kriterien, nach denen ich Politiker beurteile.

Re: Das Leben von Franz Josef Strauß (FJS)

Beitrag von Nico_Neacsu » 29.08.2015, 19:30

....zumal dieser noch Grün angehaucht ist :thumbdown:

Re: Das Leben von Franz Josef Strauß (FJS)

Beitrag von histo rie » 29.08.2015, 19:24

Mir ist ein Politiker, der nach "zwei Maß noch Auto fährt" auch lieber als einer, der Kanabispflanzen auf seinem Balkon pflegt. :P

Re: Das Leben von Franz Josef Strauß (FJS)

Beitrag von Suebe » 29.08.2015, 17:26

Nico_Neacsu hat geschrieben:
Warum auf den Strauß so rumgehackt wird ....

Hatte es nicht einmal einen Sozi mit Spitznamen "Whisky-Willy" gegeben -


Nöö,
der hieß Cognac-Willy.

Als der Adenauer in Moskau verhandelte, hat er alle in seiner Delegation gezwungen, dass sie einen Löffel Salatöl schluckten, damit sie anschließend mit den Russen besser saufen konnten,
Der Carlo Schmidt musste anschließend in die Klinik, Leberprobleme...
Als eine bundesdeutsche Delegation in Afrika weilte, sind sie im Beisein der EntwicklungshilfeMinisterin, die sich königlich amüsierte. im Suff und Smoking in den Pool gehüpft.

Habe ich eine politische Richtung vergessen?


Was solls denn, da werden die doch nur menschlicher durch.
Außerdem war der Strauß Brauereibesitzer, der Beitritt zum blauen Kreuz hätte da doch dem Geschäft geschadte. Also bitte. :evil:
Sonst hätte er das ganz sicher gemacht. :twisted: :twisted: :twisted: :twisted:

Re: Das Leben von Franz Josef Strauß (FJS)

Beitrag von Nico_Neacsu » 29.08.2015, 09:29

Warum auf den Strauß so rumgehackt wird ....

Hatte es nicht einmal einen Sozi mit Spitznamen "Whisky-Willy" gegeben -

Re: Das Leben von Franz Josef Strauß (FJS)

Beitrag von Triton » 29.08.2015, 08:17

Würde mal das Gegenteil behaupten, heute gibt es kaum Politiker, die in einem brodelnden Bierzelt eine gute Figur abgeben würden. Merkel, de Maizière oder Steinmeier sind dort doch eine völlige Fehlbesetzung. Ein paar auswendig gelernte Kraftsprüche machen noch nicht den Volkstribun aus. Aber vielleicht ist es auch ganz gut, wenn von Regierungschefs nicht mehr verlangt wird, wie weiland der Adolf dumpfe Massen mit einfachen Weisheiten zu begeistern.

Hängt bei Strauss aber auch damit zusammen, dass Strauss selbst wohl nur allzu gerne dem bayerischen Grundnahrungsmittel zusprach (ganz im Gegensatz zum Abstinenzler aus Braunau), was auch seine Unkontrolliertheit im Handeln erklärt.