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Die Erben der Templer

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Ansicht erweitern Die letzten Beiträge des Themas: Die Erben der Templer

Re: Die Erben der Templer

Beitrag von dieter » 13.07.2015, 11:48

Auch die Legende vom Baumeister, der seinen talentierten Lehrling umbringt, ist vermutlich nicht steinalt. Dass sie es sei, behauptet im 17. Jahrhundert der Gelehrte Sibbald. Sibbald ist jedoch nicht nur ein Mann der Wissenschaft, sondern auch den Okkultismus und der Freimaurerei eng verbunden. Das macht seine Aussagen nicht gerade glaubhaft. Die Frage, warum Freimaurer zu solchen Mitteln greifen, um sich authentisch zu machen, ist schnell geklärt: Als die Freimaurerei eine europäische Bewegung wird, sucht si nach historischen Wurzeln. Sie sollen der Bewegung Patina verleihen, sie weniger angreifbar machen. Was alt ist, ist wichtig. Und im Falle der Freimaurer kann es gar nicht alt genug sein. Denn Gegner haben die Logen von Anfang an. Einige davon sind ebenso mächtig wie unerbittlich.
Quelle: www.zdf.de

Re: Die Erben der Templer

Beitrag von dieter » 12.07.2015, 10:05

Freimaurerische Symbole
All dies scheinen beeindruckende Indizien für eine bisher ungeschriebene Freimaurerische "Frühgeschichte" zu sein: Rosslyn als Urzelle - inklusive templerischer Vorgeschichte. Doch der Schein trügt. Die Kapelle wurde im 15. Jahrhundert gebaut. die frühesten Aufzeichnungen über schottische Freimauerlogen modernen Zuschnitts datieren aber aus dem späten 16. Jahrhundert. Wie passt die Bauzeit der Kapelle also mit all den freimaurerischen Steimetzarbeiten und Legenden zusammen? Die Antwort liefert der Baustoff, aus dem Rosslyn Chapel erbaut wurde. Es ist Sandstein. Gut zu bearbeiten, aber nicht besonders haltbar. St. Clair-Erskine, dritter Earl of Rosslyn, beauftragt um das Jahr 1860 herum einen Architekten namens David Bryce, das Innere der Kirche zu restaurieren. Doch der Architekt belässt es nicht bei Reparaturen. Denn Bryce ist Freimaurer - und sieht es als legitim an, den rätselhaften Symbolen Rosslyns noch ein paar eindeutige freimaurerische hinzuzufügen.
Quelle: www.zdf.de

Re: Die Erben der Templer

Beitrag von dieter » 11.07.2015, 10:06

Außerdem zu entdecken: Engel, die freimaurerische Erkennungszeichen tragen. Uns mit der prunkvoll von oben bis unten mit Ornamenten versehenen sogenannten Lehrlingssäule verbindet sich folgende Geschichte, die als möglicher Ursprung der freimaurerischen Legende um Salomons Architekten Hiram Abiff gilt: "Während des Baues der Kapelle von Roslin stellte sich heraus, dass der Plan eines Pfeilers, dessen Riss in Rom aufbewahrt wurde, verloren war. Der Baumeister reiste daher nach Rom, denselben zu holen. Inzwischen hatte aber ein geschickter Lehrling einen Pfeiler ausgehauen, und dieser hatte den Brüdern so gut gefallen, dass sie ihn an der offenen Stelle sofort aufstellten. Als der Baumeister, von Rom zurückgekehrt, diesen Pfeiler sah, ward er von Zorn und Eifersucht so übermannt, dass er den Lehrling totschlug. Der Lehrling war der Sohn einer Witwe, der Meister aber verfiel dem Tod durch Henkershand."
Quelle: www.zdf.de

Re: Die Erben der Templer

Beitrag von dieter » 10.07.2015, 11:45

Die Steinzeitarbeiten in der Rosslyn-Kapelle sind einzigartig in ihrer Qualität und ihrer Formenfülle. St Clair errichtete jedoch ein "Gesamtkunstwerk",dessen sakraler Zweck auf seltsame Weise hinter der überbordenden Omamentik und den Unmengen an Skulpturen zu verschwinden . Erstaunlich viele der Steinmetzarbeiten haben mit dem christlichen Glauben wenig bis gar nichts zu tun. So gibt es nicht nur über hundert Darstellungen des keltischen Fruchtbarkeitssymbols " green man" ( nach eine anderen Theorie ist es das Abbild des von den Templern angebeteten Götzen Baphomet). Es gibt auch Steinarbeiten, die Einblicke in Freimaurerriten geben, wie die extrem verwitterte Darstellung eines mit einer Augenbinde und einem Strick um den Hals versehenen Mannes, der von anderen Männern geführt wird - Aufnahmeritual.
Quelle: www.zdf.de

Re: Die Erben der Templer

Beitrag von dieter » 09.07.2015, 09:47

Sir William St Clair ist nicht nur der Bauherr, sondern einer Chronik aus dem Jahr 1700 zufolge quasi auch der Baumeister von Rosslyn Chapel. Erst holt er "Handwerker aus allen Regionen und ausländischen Königreichen" nach Schottland. Dann koordiniert er persönlich die Planung und Ausführung der Steinmetzarbeiten. Ein Text aus dem Jahr 1697 feiert die Herrn von Rosslyn als große Bauherrn: " Die Lairds von Roslin waren große Architekten und Förderer der Baukunst durch mehrere Zeitalter. Sie sind verpflichtet, das Maurerwort anzunehmen, das ist ein Erkennungszeichen, mittels dessen die Maurer der ganzen Welt einander erkennen."
Quelle: www.zdf.de

Re: Die Erben der Templer

Beitrag von dieter » 08.07.2015, 09:56

Mysteriöse Umwandlung in einen Geheimbund
Ritter, Schätze, dunkle Gewölbe: keine Frage, Brown kennt die Vorlieben seiner Leser. Rosslyn Chapel ist in der Tat eines der merkwürdigsten sakralen Gebäude der Christenheit. Der letzte Prinz der sturmumtosten Orkney-Inseln, St Clair, lässt sie erbauen. Grundsteinlegung ist im Jahr 1446. Obwohl nur ein Drittel so groß wie ursprünglich geplant, dauert es 40 Jahre, um Rosslyn Chapel zu dem zu machen, was es heute in den Augen vieler Menschen Ist: steinerner Beweis für die Mysteriöse Umwandlung des Templerordens in einen Geheimbund, in die Logen der Freimaurer.
Quelle: www.zdf.de

Die Erben der Templer

Beitrag von dieter » 01.07.2015, 10:08

Dan Brown und die Kirche der Rätsel
Die Tempelritter errichteten nur wenige Kilometer von Edinburgh entfernt am Fluss South Esk ihr Hauptquartier. Das Dorf trägt heute den bezeichneten Namen Temple. Von dort ist es nicht weit bis Rosslyn Chapel, Pilgerstätte von Verschwörungstheoretiker und Esoteriker und Sehnsuchtsort für alle, die überzeugt sind, dass doie Offizielle Geschichtsschreibung im Namen der Mächtigen eine tiefere Wahrheit unterdrückt.
Im Durchschnitt besichtigen 130.000 Besucher jährlich das nur 21 Meter lange und ungefähr halb so breite Kirchlein, dessen Anziehungskraft zu einen Gutteil auf ein paar Sätzen Beruht, die der Autor Dan Brown in seinem Millionen-Bestseller "Sakrileg" zum Besten gibt: "Die Nachfahren der Tempelritter hatten Chapel als genaues architektonisches Abbild von Salomons Tempel in Jerusalem entworfen - samt der unterirdischen Kammer mit dem Allerheiligsten, aus der die neun ursprünglichen Tempelritter ihren unermesslichen Schatz geborgen hatten."
Quelle: www.zdf.de