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Nationalstolz - nationale Identität in Deutschland

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Ansicht erweitern Die letzten Beiträge des Themas: Nationalstolz - nationale Identität in Deutschland

Re: Nationalstolz - nationale Identität in Deutschland

Beitrag von Ruaidhri » 19.05.2016, 11:35

Drum bin ich nach wie vor der Meinung, dass diejenigen, die ganz bewusst hier nach unseren Regeln und Wertvorstellungen leben und leben wollen, uneingeschränkt und ohne Rücksicht auf Abstammung und Religion als Brüder und Schwestern im Geiste zu sehen und zu akzeptieren sind. Ganz gewiss habe ich mit vielen Muslimen mehr gemeinsam als mit Ballermann-Deutschen. ( Alle zwei-Kind-Familien).
So viele so gut wie möglich auf die Anforderungen, wie man hier zu leben hat, vorzuberiten, ist das zweite. Nichtstun, sogar unter der Vorgabe, dass viele nicht auf Dauer bleiben können, hat schon zu bekannten Problemen geführt.
Tja, und was mit denen zu tun ist, die nicht wollen, bleibt die große Frage.
Mit leisem Grinsen: Manche integrierten Deutsce mit Migrationshintergrund  überholen mich duchaus rechts, was "noch mehr" betrifft.

Re: Nationalstolz - nationale Identität in Deutschland

Beitrag von Barbarossa » 17.05.2016, 22:30

Die Hauptgründe für die Ängste sind wohl die, dass bei zu großer Migration die einheimische Bevölkerung partiell zu einer Minderheit werden kann, die sich in ihrem eigenen Land nicht mehr verständlich machen kann. Diese Ängste sind nicht einmal unbegründet.

Re: Nationalstolz - nationale Identität in Deutschland

Beitrag von Ruaidhri » 17.05.2016, 11:41

Dazu Gedanken in einer Kolumne  von Theo Sommer in zeitonline. Könnte auch in ähnliche Threads passen, nach Bedarf kann verschoben werden.
"Deutschland braucht einen Begriff von sich selbst"
http://www.zeit.de/politik/deutschland/ ... eutschland

Re: Nationalstolz - nationale Identität in Deutschland

Beitrag von Barbarossa » 10.05.2016, 19:05

Kurzer Gedanke dazu Titus,
in der deutschen Sprache hat es immer viele Einflüsse gegeben - das fing mit den Römern an, wo viele Begriffe aus dem Lateinischen entlehnt wurden, ging über das Französische - das merkt man heute noch, dass es einen starken Einfluss gab - bis hin zu den Anglizismen, die das Deutsch z. Z. nur so überschwemmen (hier streike ich allerdings).
Japan ist durch seine Insellage wahrscheinlich auch eher eine Ausnahme, was die Aufnahme von Einflüssen von außen angeht. 
Aber ich denke auch, das Identitat auch sehr stark mit der Sprache und der Mentalitat zusammenhangt. Und das zu bewahren, sollte jedem ein Anliegen sein.
In einem Sprachwirrwarr kann meines Erachtens eine Gesellschaft nicht funkitionieren - und wenn man hier der Bibel Glauben schenken darf, hat das schon im alten Babylon nicht funktioniert.

Re: Nationalstolz - nationale Identität in Deutschland

Beitrag von Titus Feuerfuchs » 10.05.2016, 18:35

Dass der wesentlichste Punkt nationaler Identität die Sprache, bzw die lokale Umgangssprache (Dialekt) ist, ist soweit klar.

Auf die Frage, was die deutsche (oder auch jede andere Kultur) ausmacht, antworte ich: Die Summe unzähliger kleinerer und größerer Faktoren, die Deutschland ausmachen und typisch für dieses Land sind.

Der Deutsche merkt in der Regel, ob er es  zb im Ausland mit einem Landsmann zu tun hat, oder nicht. Man merkt in Deutschland auch, dass man  in Deutchland und nicht in einem anderen Europäischen Land, geschweige denn in einem außereuropäischen Land ist.
Woran merkt man das? Eben an den unzähligen Merkmalen, die spezifisch "deutsch" sind und die es im Ausland in dieser Form niccht gibt.

Zum komplizierten Nationalbewusstsein: Um zu merken, wie abnormal das deutche Selbstbild z.T. ist, vergleiche man es mit dem anderer Völker.
Keiner wird etwas dagegen haben, wenn die Tibeter oder die afrikanischen Massai ihre Kultur bewahren und vor bestimmten Einflüssen schützen wollen.
Warum wird Multikulti nur in Europa zelebriert? Warum kritisieren die Multikultibefürworter nicht die homogenen Gesellschaften außérhalb Europas? (z.B. Japan)
Warum wird den Deutschen dasselbe Recht von vielen einschlägig bekannten Seiten madig gemacht bzw sogar abgesprochen?
Hat der Deutsche kein Recht auf Heimat und auf den Erhalt des deutschen Charakters derselben?


Schlussbemerkung: Multikulti ist übrigens nicht nur für die AfD gescheitert, sondern auch für Merkel.
2010 sagte sie wörtlich:
"Multikulti ist gescheitert, absolut gescheitert."

Re: Nationalstolz - nationale Identität in Deutschland

Beitrag von Barbarossa » 10.05.2016, 17:52

Die AfD zum Thema nationale Identität:
Ich habe hier einen interessanten Artikel gefunden, der das Thema behandelt: Was die AfD unter nationale Identität versteht
Artikel: Wo die AfD die deutsche Identitaet ausgräbt

Ist allerdings auch nicht ganz neutral geschrieben, so dass der Artikel Unverständnis für das Thema ausdrückt.

Re: Nationalstolz - nationale Identität in Deutschland

Beitrag von dieter » 03.03.2014, 13:16

Lieber Karlheinz,
finde ich auch. Deutschschweizer und Schwaben sind von demselben Stamm. Ist sicherlich auch so, dass sie sich nicht als Deutsche fühlen. Was mir in Prinzip egal ist, gehören aber zu den Alemannen. Hatte meine Behauptungen, dass Deutschschweizer zu Deutschland gehören mit Smileys versehen. Wollte den Deutschenhasser und Schweizer RS ein Bisschen ärgern, was mir auch vortrefflich gelungen ist. Er hat sich hier heftig darüber beklagt, dass ein User so was wagen kann. :wink: :mrgreen: Antworte direkt nicht mehr auf seine unsachliche Schreiberei, seitdem wir uns und im Forum G/Geschichte wegen seinen Beleidigungen, die er dort über mich geschrieben hatte, an die Köpfe bekommen hatten.
Heute ist Rosenmontag, wieder mal eine gute Gelegenheit ihn etwas auf die Schippe zunehmen. :wink: :mrgreen:

Re: Nationalstolz - nationale Identität in Deutschland

Beitrag von ehemaliger Autor K. » 02.03.2014, 15:43

dieter hat geschrieben:
Lieber Titus,
ist aber kein Wasser. :wink: Etsch, Belt, Maas und Memel haben mit Wasser zutun. :wink: Er hat in seinem Lied absichtlich Wasser als Grenzen angegeben, werde mich nicht in den Alpen verirren. Die Deutschschweizer haben auch keinen Sonderstatus, sind als Alemannen mit den Schwaben in Baden-Württemberg verwandt. Hatten sogar bei der Nationalmannschaft einen Schwaben als Fußballehrer. "Schaffe, schaffe, Häusle bauen und nicht nach den Mädle schauen." Sind so akurat mit den Kuckucksuhren wie auch die Schwaben, arbeitsam und geizig :wink: :mrgreen: .



Das mit dem Wasser mag ja stimmen, aber ich hatte schon darauf hingewiesen, dass von den damaligen Nationalisten nur der Turnvater Jahn die Schweiz einem Großdeutschland einverleiben wollte.

Die Etsch entspringt im alpinen Raum von Südtirol, durchfließt Oberitalien und mündet in die Adria. Sie hat mit der Schweiz geographisch eigentlich nichts zu tun und der gute Fallersleben dachte wahrscheinlich in seinem Lied an Südtirol. Die Schweizer sollen sich auch schon seit dem 19. Jahrhundert nicht mehr als Deutsche gefühlt haben und hatten auch keinerlei Interesse an einen Anschluss. Das war den Nationalisten bekannt und deshalb agitierten sie auch nicht für eine Eingliederung dieses Landes an Deutschland.

Es mag sein, das die Schweizer mit den Schwaben verwandt sind, das hat aber politisch keine Konsequenzen. Vielleicht sind sie auch so geizig, wie man den Schwaben nachsagt. Will ich nicht abschließend beurteilen. Einige meinen ja auch, dass die Schwaben in Wirklichkeit Schotten sind, die man aus Schottland vertrieben hat, weil sie selbst in den Augen der Schotten zu geizig waren. Aber das ist wohl ein Gerücht. :mrgreen:

Re: Nationalstolz - nationale Identität in Deutschland

Beitrag von dieter » 02.03.2014, 14:47

Lieber Titus,
ist aber kein Wasser. :wink: Etsch, Belt, Maas und Memel haben mit Wasser zutun. :wink: Er hat in seinem Lied absichtlich Wasser als Grenzen angegeben, werde mich nicht in den Alpen verirren. Die Deutschschweizer haben auch keinen Sonderstatus, sind als Alemannen mit den Schwaben in Baden-Württemberg verwandt. Hatten sogar bei der Nationalmannschaft einen Schwaben als Fußballehrer. "Schaffe, schaffe, Häusle bauen und nicht nach den Mädle schauen." Sind so akurat mit den Kuckucksuhren wie auch die Schwaben, arbeitsam und geizig :wink: :mrgreen: .

Re: Vereinigte Staaten von Europa

Beitrag von Titus Feuerfuchs » 01.03.2014, 16:00

dieter hat geschrieben:
Titus Feuerfuchs hat geschrieben:


Von Fallerslebens Deutschlandlied schließt die Schweiz aber aus gutem Grund nicht mit ein.

[...]Von der Maas bis an die Memel,
Von der Etsch bis an den Belt –
Deutschland, Deutschland über alles,
Über alles in der Welt!

Lieber Titus,
zwischen der Etsch und den Belt dürfte auch die Schweiz liegen. :wink:


Nein, sonst hätte von Fallersleben das Matterhorn anstelle der Etsch besungen. :wink:

Der südlichste Ort des geschlossenen deutschen Sprachraumes ist das in der Schweiz gelegene Zermatt.

Das Phänomen Fremdenfeindlichkeit

Beitrag von dieter » 28.02.2014, 11:40

Titus Feuerfuchs hat geschrieben:
dieter hat geschrieben:
Barbarossa hat geschrieben:
Ja, 1813, als das Gedicht geschrieben wurde, war das auch noch nicht so abwegig - mit Ausnahme der Deutschschweiz vielleicht.
;-)

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Lieber Barbarossa,
natürlich müßte die Deutschschweiz auch dazugehören, weil sie in den Grenzen des Liedes liegt. :wink: :mrgreen:



Von Fallerslebens Deutschlandlied schließt die Schweiz aber aus gutem Grund nicht mit ein.

[...]Von der Maas bis an die Memel,
Von der Etsch bis an den Belt –
Deutschland, Deutschland über alles,
Über alles in der Welt!

Lieber Titus,
zwischen der Etsch und den Belt dürfte auch die Schweiz liegen. :wink: Hatte meinen Satz auch mit zwei Smileys versehen, in der Hoffnung, dass meine Ironie bemerkt wird. :wink: Die geografische Bezeichnung von Deutschland hat doch nie so hingehauen. :wink:

Re: Vereinigte Staaten von Europa

Beitrag von Titus Feuerfuchs » 27.02.2014, 19:28

dieter hat geschrieben:
Barbarossa hat geschrieben:
Ja, 1813, als das Gedicht geschrieben wurde, war das auch noch nicht so abwegig - mit Ausnahme der Deutschschweiz vielleicht.
;-)

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Lieber Barbarossa,
natürlich müßte die Deutschschweiz auch dazugehören, weil sie in den Grenzen des Liedes liegt. :wink: :mrgreen:



Von Fallerslebens Deutschlandlied schließt die Schweiz aber aus gutem Grund nicht mit ein.

[...]Von der Maas bis an die Memel,
Von der Etsch bis an den Belt –
Deutschland, Deutschland über alles,
Über alles in der Welt!

Das Phänomen Fremdenfeindlichkeit

Beitrag von dieter » 27.02.2014, 10:02

Barbarossa hat geschrieben:
Ja, 1813, als das Gedicht geschrieben wurde, war das auch noch nicht so abwegig - mit Ausnahme der Deutschschweiz vielleicht.
;-)

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Lieber Barbarossa,
natürlich müßte die Deutschschweiz auch dazugehören, weil sie in den Grenzen des Liedes liegt. :wink: :mrgreen:

Re: Nationalstolz - nationale Identität in Deutschland

Beitrag von Balduin » 12.12.2013, 21:13

Re: Nationalstolz - nationale Identität in Deutschland

Beitrag von dieter » 12.12.2013, 15:17

Danke, lieber Karlheinz für die Übersetzung. :)