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Russland und die Aufarbeitung der Diktatur

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Re: Russland und die Aufarbeitung der Diktatur

Beitrag von dieter » 28.10.2012, 09:42

Barbarossa hat geschrieben:
Danke Dieter.
Inhaltlich möchte ich mich deinem Beitrag anschließen.

Der Germane hat geschrieben:
Verstehe nicht, warum ich mir als Deutscher das "Wortspiel" vom Russenfreund Krasnaya gefallen lassen muß.
Er hetzt doch nur gegen Deutschland. Daß das von der Forenleitung geduldet wird, für mich unverständlich!...

Nein, er argumentiert gegen die Nazis und das ist grundsätzlich erstmal nicht falsch.
Wir sollten uns auch hier - wie allgemein üblich - darauf verständigen, daß die Nazis nicht mit Deutschland gleichzusetzen sind, sondern sie die Deutschen für ihre verbrecherischen und inhumanen Ziele mißbraucht haben. Zudem waren längst nicht alle Deutschen Nazis. Und außerdem waren sie in Deutschland ganze 12 Jahre an der Macht - in einer über 1000 Jahre währenden deutschen Geschichte. Auch das sollten man sich einmal verinnerlichen.

Lieber Barbarossa,
Du hast recht, vorallem da die Nazis solange es noch freie Wahlen gab, im November 1932 nur 33% der abgegebenen Stimmen erhielten. Sogar bei der Märzwahl 1933, wo sie schon an der Macht waren, kamen sie auf 43%, das ist weniger als Union oder sogar die SPD schonmal erreicht hatten. :wink:

Re: Russland und die Aufarbeitung der Diktatur

Beitrag von Barbarossa » 27.10.2012, 19:49

Danke Dieter.
Inhaltlich möchte ich mich deinem Beitrag anschließen.

Der Germane hat geschrieben:
Verstehe nicht, warum ich mir als Deutscher das "Wortspiel" vom Russenfreund Krasnaya gefallen lassen muß.
Er hetzt doch nur gegen Deutschland. Daß das von der Forenleitung geduldet wird, für mich unverständlich!...

Nein, er argumentiert gegen die Nazis und das ist grundsätzlich erstmal nicht falsch.
Wir sollten uns auch hier - wie allgemein üblich - darauf verständigen, daß die Nazis nicht mit Deutschland gleichzusetzen sind, sondern sie die Deutschen für ihre verbrecherischen und inhumanen Ziele mißbraucht haben. Zudem waren längst nicht alle Deutschen Nazis. Und außerdem waren sie in Deutschland ganze 12 Jahre an der Macht - in einer über 1000 Jahre währenden deutschen Geschichte. Auch das sollten man sich einmal verinnerlichen.

Re: Russland und die Aufarbeitung der Diktatur

Beitrag von dieter » 27.10.2012, 14:53

Ihr Lieben,
zuerstmal für mich ist Krieg kein Mittel der Politik. Die SU hat auch in Folge des Kommunismus, mit der Ukraine, Moldawien,Belorußland und den drei baltischen Ländern wesentliches Gebiet in Europa verloren, dazu kommen noch die Staaten des Kaukasus und die mittelasiatischen Staaten. Briten und Franzosen haben ihr Kolonialreich verloren, D ist ein Drittel kleiner als es vorher war. mit 14 Millionen Vertriebenen wobei zwei Millonen auf der Flucht umkamen. In Kriegen passieren viele Scheußlichkeiten, ein weiterer Grund jeden Krieg abzulehnen, deutsche und sowjetische Soldaten waren keine Helden und meißtens auch keine Monster. Ich erinnere an die Taten der Amis mit Atombombenangriffen auf Japan, die Bomberdierung vieler Zivilgebidete in Deutschland, ohne militäriaschen Sinn siehe Dresden, Taten der Amis in Vietnam, Irak und Afghanistan.
Man kann den Soldaten die in einen krieg geschickt werden nichts vorwefen, egal von welcher Seite. Mein vor Moskau gefallener Vater war 1939 als der WKII begann 19 Jahre, machte den Frankreichfeldzug mit und den Feldzug gegen die SU bis zu seinem Tod am 10.12.1941. Er hat von meiner Geburt (5.9.1941)gerade noch Kenntnis nehmen können ohne mich jemals zu sehen. Er war kein Feigling, hatte das EKII, die Goldene Nahkampfspange, weil er das Weiße im Auge des Gegners gesehen hatte und den "Gefrierfleischorden" der wegen des kalten russischen Winters ausgegeben worden war. Es seinen Briefen an meine Mutter ging hervor, dass er die Russen keineswegs hasste sondern das eher als Wettkampf auffasste. in Einem Brief hat er die Gelenkig- und Beweglichkeit der russ. Gegenüber, die 50 Meter von ihnen entfernt lagen, bewundert. Durch HJ und Arbeitsdienst dürfte er auch sportlich gewesen sein.
Was will ich damit sagen: Wir haben heute im Gebiet der EU über 60 Jahre Frieden, Gott gebe dass es so bleibt, beim Krieg verlier nicht nur eine Seite sondern alle. :wink:

Re: Russland und die Aufarbeitung der Diktatur

Beitrag von ehemaliger Autor K. » 27.10.2012, 13:40

Ich finde es schade, dass in dieser Diskussion zu wenig auf die Argumente der russischen Opposition gegen die Stalin-Plakatierung eingegangen wurde. Sie machten ja gerade darauf aufmerksam, dass der Krieg nicht wegen Stalin, sondern trotz Stalin gewonnen wurde. Seine katastrophalen Fehlentscheidungen, vor allem zu Beginn des Kriegs, hätten beinahe in eine Katastrophe geführt. Außerdem ging sein Terror auch während des Krieges weiter. Die Zwangsverschleppung ganzer Völker wie der Krimtataren und Tschetschenen, der Terror des Geheimdienstes in den zurückeroberten Gebieten, der Ukraine, dem Baltikum, in Polen. Die unglaubliche Behandlung der russischen Kriegsgefangenen, die, gerade den deutschen KZ’s entkommen, in der Sowjetunion wieder in Lager eingesperrt wurden. Die Verfolgung von Partisanen und anderer Kriegshelden, die während des Krieges zu viel Eigeninitiative gezeigt hatten und deshalb dem Regime verdächtig wurden, all dies diskreditiert Stalin komplett und wenn es früher Personenkult gab, darf dies auf keinen Fall wiederholt werden. Verehrt werden sollten die einfachen Soldaten, die gesamte Bevölkerung, die Widerstand geleistet hatten und die Generäle, die trotz Stalins Inkompetenz den Krieg gewonnen haben.
Zu Recht wies die Opposition darauf hin, dass jemand, der heute Stalin ehrt, dies vor allem deshalb tut, weil er sich das stalinistische Terrorregime zurückwünscht und die Demokratie verabscheut. Dies ist kaum anders zu werten, als wenn hier Rechtsradikale durch die Straßen marschieren.

Re: Russland und die Aufarbeitung der Diktatur

Beitrag von Vergobret » 27.10.2012, 13:25

Im Gegenteil war es dazu angetan dem Forum zu zeigen, wessen Geistes Kind Du bist.

Re: Russland und die Aufarbeitung der Diktatur

Beitrag von Der Germane » 26.10.2012, 17:01

Verstehe nicht, warum ich mir als Deutscher das "Wortspiel" vom Russenfreund Krasnaya gefallen lassen muß.
Er hetzt doch nur gegen Deutschland. Daß das von der Forenleitung geduldet wird, für mich unverständlich!

Das ist wieder einmal typisch Deutsch.
Den Deutschen kann man alles nennen, nachsagen, verurteilen usw. in Bezug auf seine Geschichte - er bedankt sich quasi noch dafür!
Steht der Deutsche aber auf und wehrt sich dagegen, ist sofort einer da und weißt denjenigen in die Schranken, wenn auch indirekt.

Re: Russland und die Aufarbeitung der Diktatur

Beitrag von Peppone » 26.10.2012, 16:36

Der Germane hat geschrieben:
Was du von dir gibst, ist Verrat am deutschen Volk! Du als Deutscher solltest dich was schämen! (...)
Ewig Ruhm dem deutschen Soldaten, den den Besten und Tapfersten!

Nu mal langsam hier.
Der Vernichtungskrieg, den Hitler führte, hätte die Deutschen geradewegs in den Untergang geführt. Und Europa mit. Denn den ganzen Krieg hindurch hielt sich das NS-Regime finanziell nur dadurch über Wasser, dass es Europa systematisch ausplünderte (vgl. Mazower: Hitlers Imperium). Hätte der Krieg ein für Deutschland siegreiches Ende gefunden, wären die männlichen Deutschen erstmal als Besatzungsmacht über ganz Europa verstreut gewesen, wären noch ein paar Millionen Menschen mehr umgebracht gewesen, wäre das Vernichtungssystem der Nazis (KZ´s) in vollem Gange gewesen, mangels noch übrig gebliebener Juden dann allerdings mit Angehörigen anderer Völkerschaften - höchstwahrscheinlich Slawen - "versorgt".
Der normale Soldat hat - die Wehrmachtsausstellung hat´s belegt - mehr als eine Ahnung gehabt, wofür er da kämpfte, nicht wenige Soldaten kämpften widerwillig für Hitler, in erster Linie (von der Propaganda verblendet) für das, was sie für Deutschland hielten. Wohl war, die Wehrmacht hat große Erfolge gefeiert, aber nur auf Kosten einer Überrumpelungstaktik. Wann immer es daran ging, gegen zähen Widerstand einer "richtigen" Armee zu kämpfen, offenbarte sich schnell, dass die Wehrmacht für so einen Abnutzungskampf nicht gerüstet war.
Der Mut der Verzweiflung ist auch ein Mut, allerdings ein trauriger.

Die von mir zitierten Sätze sind jedoch nicht nur widersinnig, sie stellen mir geradezu die Haare auf. Aus Rücksicht auf die Netiquette sag ich dir lieber nicht, wo ich solche Sprüche zuletzt gelesen bzw. gehört hab...

Spar dir das doch bitte in Zukunft.

Beppe

Re: Russland und die Aufarbeitung der Diktatur

Beitrag von Mendelejew » 26.10.2012, 15:21

Barbarossa hat geschrieben:
Bevor das hier noch weiter eskaliert:

Mendelejew: Das mit dem Eklat waren zwar nicht meine Worte, sondern es handelte sich um ein Zitat aus einem Zeitungsartikel. Aber ich würde klar feststellen, daß das Regime Stalins keinen deut humaner war, als das NS-Regime. Auch Stalin ließ Millionen von Menschen umbringen.
Und dann war es nicht einmal vorrangig Stalins Verdienst gewesen, daß die Rote Armee siegte. Wenn schon jemand in Russland geehrt werden soll, dann die Befehlshaber der Roten Armee, nicht aber Stalin, der sich im Laufe des Krieges immer weniger in militärische Dinge einmischte und seine Militärstrategen zunehmend freie Hand ließ. Und ja mehr sie freie Hand hatten, um so erfolgreicher waren sie. Das weiß man heute.

Mendelejew und Germane: Insgesamt ist der Krieg zwiespältig zu sehen. Das NS-Regime wurde beseitigt, führte aber im Osten Deutschlands dazu, daß Millionen von Menschen ihre Heimat verloren (nicht nur Deutsche, sondern z. B. auch Polen) und daß in der späteren DDR lediglich ein totalitäres Regime durch ein anderes ausgetauscht wurde. Lediglich im Westen Deutschlands konnte sich zunächst eine Demokratie entwickeln, während im Osten dazu noch eine Revolution notwendig wurde.



1.) ich habe nicht von DEINER Überschrift geschrieben , sondern von der Überschrift des Artikels. lies einfach nur mal nach..

2.) Wo habe ich in der Inhumanität einen Unterschied zwischen Hitler und Stalin gemacht ? Du schreibst am Thema vorbei.

3.) Die STAVKA berichtete Stalin, und die STAVKA war ein Produkt Stalins nach dem ersten Schock nach dem 22.6.41 . So ist Zitadelle bewiesenermaßen auf dem Mist Stalins gewachsen. und auch die Teilung der Stadt Stalingrad, also der Durchstoß zur Wolga von Stalin vorgeschlagen wurde.
Und es war nicht zuletzt Stalin, der durch den (fragwürdigen , zweifelsfrei ) Personenkult und die Focusierung auf seine Person mitentscheidend für den Sieg war.

Für mich bedenklich Deine Meinung der Gegenüberstellung: Beseitigung der Nazis einerseits und Verlust der Heimat andererseits (wobei die Ost-Polen nicht ganz schuldlos daran sind, aber das ist eine andere Sache) .
Das Eine war ohne das Andere nicht zu bekommen, das Eine der Preis für das Andere.
Hätt´st es lieber anders herum gehabt ? sicher nicht.

Und um auf Polen kurz einzugehen, weil von Dir angesprochen, es war immerhin später Stalin, der die terrotoriale Wiedergeburt Polens vornahm, auch hier, dass das Eine nicht durch das Andere erreichbar war. Die territoriale Wiedergeburt war nur durch die Abgabe der entnisch unklaren Kresy möglich.
Letztlich gehörte Polen zu den Befürworter eines ethnisch homogenen Landes (z.B. ziemlich zeitgleich die Aktion Weichsel) .
Und es war dann ja nun auch Stalin, der die territoriale Sicherheit des neuen Polens garantierte.

Und Dein "zunächst" bei der Entwicklung der Demokratie in der BRD alt werte ich mal als lapsus

Und wie pfleglich Du mit "Germane" nach seinem Beitrag umgehst, ist dann doch schon ein Beitrag besonderer Art.

Re: Russland und die Aufarbeitung der Diktatur

Beitrag von Barbarossa » 26.10.2012, 15:03

Bevor das hier noch weiter eskaliert:

Mendelejew: Das mit dem Eklat waren zwar nicht meine Worte, sondern es handelte sich um ein Zitat aus einem Zeitungsartikel. Aber ich würde klar feststellen, daß das Regime Stalins keinen deut humaner war, als das NS-Regime. Auch Stalin ließ Millionen von Menschen umbringen.
Und dann war es nicht einmal vorrangig Stalins Verdienst gewesen, daß die Rote Armee siegte. Wenn schon jemand in Russland geehrt werden soll, dann die Befehlshaber der Roten Armee, nicht aber Stalin, der sich im Laufe des Krieges immer weniger in militärische Dinge einmischte und seine Militärstrategen zunehmend freie Hand ließ. Und ja mehr sie freie Hand hatten, um so erfolgreicher waren sie. Das weiß man heute.

Mendelejew und Germane: Insgesamt ist der Krieg zwiespältig zu sehen. Das NS-Regime wurde beseitigt, führte aber im Osten Deutschlands dazu, daß Millionen von Menschen ihre Heimat verloren (nicht nur Deutsche, sondern z. B. auch Polen) und daß in der späteren DDR lediglich ein totalitäres Regime durch ein anderes ausgetauscht wurde. Lediglich im Westen Deutschlands konnte sich zunächst eine Demokratie entwickeln, während im Osten dazu noch eine Revolution notwendig wurde.

Re: Russland und die Aufarbeitung der Diktatur

Beitrag von Mendelejew » 26.10.2012, 14:38

Der Germane hat geschrieben:
Märchenstunde haben wir jetzt aber nicht!

>5 Mili. deutsche Vergewaltiger - ein Hirngespinst, nichts anderes.

Hitler ist Stalin einige Wochen zuvorgekommen, sollte dir bekannt sein.
Würdest sonst wahrscheinlich in irgendeinem dreckigen Nest deine Gedanken kreisen lassen.



5 Millionen deutsche Vergewaltiger (derweilen deren Ehefrauen das Mutterkreuz polierten) zwischen Frühjahr 1942 und Frühjahr 1945 ergeben sich aus rd. 1 Mio Neugeborener in Russland, bei denen die Mütter eine Vergewaltigung als Empfängnis angaben. (Das eine oder andere Kind wird sicher auch ein Kind der Liebe gewesen sein oder aus wirtschaftlicher Not gezeugt )
Und bei einer wissenschaftlich medizinisch abgesicherten Empfängnisrate von 1 : 6-8 nach einer Penetration ergeben sich bei erfolgreicher Anwendung einer von 4 Grundrechenarten rd. 5-6 Mio Vergewaltigungen.

Und das Hitler Stalin nur um Wochen zuvor gekommen ist, DAS liest man bei Schulze Rhönhof und Maser aber nicht bei seriösen Historiker, die auch heute noch von Nazi-Sympatisanten nachgeplapperte Mär vom Präventionskrieg ist schon lange, lange überholt.
Vielleicht füllst Du auch nur bei Dir historische Wissenslücken. Du kannst mich gerne hierzu zurate ziehen.

Re: Russland und die Aufarbeitung der Diktatur

Beitrag von Der Germane » 26.10.2012, 14:03

Märchenstunde haben wir jetzt aber nicht!

>5 Mili. deutsche Vergewaltiger - ein Hirngespinst, nichts anderes.

Hitler ist Stalin einige Wochen zuvorgekommen, sollte dir bekannt sein.
Würdest sonst wahrscheinlich in irgendeinem dreckigen Nest deine Gedanken kreisen lassen.

Re: Russland und die Aufarbeitung der Diktatur

Beitrag von Mendelejew » 26.10.2012, 13:49

Der Germane hat geschrieben:
Mendelejew hat geschrieben:
- ewigen Ruhm ihren Soldaten dafür -



Was du von dir gibst, ist Verrat am deutschen Volk! Du als Deutscher solltest dich was schämen!

Diese Russenmörderbande hat nach `45 Deutsche regelrecht abgeschlachtet, Hundertausende wurden verschleppt, egal ob Kind, Frau oder Mann.

KZ wurden von den Sowjets übernommen und weiter unterhalten, wie, daß kann man sich ja ausmalen!
Zur Zwangsarbeit verschleppte Deutsche, Deportation deutscher Wissenschaftler und Techniker usw.

Ewig Ruhm dem deutschen Soldaten, den den Besten und Tapfersten!



Schick, Dein Beitrag, und was ist mit dem geplanten Ausrottungskrieg gegen die SU ?
Und was ist mit dem Generalplan Ost, der den Hungertod von einigen zig Millionen Menschen eingeplant hatte ?
Und was ist mit den rd. 5-6 Millionen deutschen Vergewaltigern in der SU ?

Mir fallen mit Sicherheit noch einige weitere Dinge ein, die das Verhalten der Soldaten der Roten Armee als gerechte Strafe für einen Teil der Deutschen entschuldigen. Mitgefangen (und Heil-Hitler mitgebrüllt ) und Mitgehangen
Zumindest können wir in Deutschland froh sein, nicht die gleiche Behandlung erlitten zu haben, die wir Deutsche für die SU vorhatten.

Fragen über Fragen
Auch Du würdest mit Hakenkreuzbinde am Arm durch die Gegen gehen, hätte es die glorreiche Rote Armee nicht gegeben,
allerdings, ich befürchte es aufgrund Deines Beitrages, mit großer Freude.

Und so gut ist dann die deutsche Generalität wohl auch nicht gewesen, weil sie den Krieg verloren hat.

Re: Russland und die Aufarbeitung der Diktatur

Beitrag von Der Germane » 26.10.2012, 13:23

Mendelejew hat geschrieben:
- ewigen Ruhm ihren Soldaten dafür -



Was du von dir gibst, ist Verrat am deutschen Volk! Du als Deutscher solltest dich was schämen!

Diese Russenmörderbande hat nach `45 Deutsche regelrecht abgeschlachtet, Hundertausende wurden verschleppt, egal ob Kind, Frau oder Mann.

KZ wurden von den Sowjets übernommen und weiter unterhalten, wie, daß kann man sich ja ausmalen!
Zur Zwangsarbeit verschleppte Deutsche, Deportation deutscher Wissenschaftler und Techniker usw.

Ewig Ruhm dem deutschen Soldaten, den den Besten und Tapfersten!

Re: Russland und die Aufarbeitung der Diktatur

Beitrag von Mendelejew » 26.10.2012, 12:44

Barbarossa hat geschrieben:
Stalin-Kult in Russland
Moskau will den "Massenmörder" plakatieren

Zum Jahrestag des Sieges über Hitler-Deutschland soll der Sowjetdiktator Josef Stalin in Moskau tausendfach von den Wänden grüßen. Menschenrechtler und Politiker sind über den Stalin-Kult empört...

weiter lesen: http://www.n24.de/news/newsitem_5859619.html

Das ist nun wirklich das Letzte.
:evil:


Die Überschrift ist doch Unsinn,
Wenn hier in Deutschland Jemand das Bild Hitlers zeigt, dann will er doch nicht einem Hitler-Kult frönen.
Wenn hier in Deutschland Jemand das Bild Hitler zeigt, dann als Symbol für Massenmord.
Auch Stalins Bild steht für Massenmord, das stimmt sicherlich nicht gering , ABER zu einer Siegesfeier Russlands über Hitler-Deutschland steht das Bild Stalins für diesen Sieg zurecht an allen Ecken Moskaus , denn ohne die Rote Armee - ewigen Ruhm ihren Soldaten dafür - würdest auch Du mit einer Hakenkreuzarmbinde durch die Gegend laufen.

Genau das sollen diese Bilder Stalins bewusst machen, dass neben den Verbrechen Stalins auch der größte Sieg nach der größten Bedrohung des Landes von Stalin erfochten wurde.

Die Niederlegung von Blumen an der Kreml-Mauer zum Todestag Stalins am 5. 3.10 durch Kommunisten ein Eklat ?
Quatsch, Du gebrauchst Worte sinnentstellt: DAS war allenfalls peinlich, wie es auch peinlich ist, wenn hier in Deutschland rechte Spinner zum Todestag von Hess brüllend durch die Gegend laufen.
"Stille Andacht" meinetwegen auch mit Blumen an der Kreml-Mauer, meinetwegen, wenns die glücklich macht, aber das ist, lieber Barbarossa, doch kein Eklat.
Vergleicht man Stalin und Hitler, dann ist das Bild Stalins unsicher gemischt aus Stolz und Grauen.
Bei Hitler verbleibt nur Grauen !!

Ein Eklat wäre es gewesen, hätte Medwedew bei der Siegesfeier auf dem Roten Platz Stalin hochleben lassen..
SO war es nur ein tausendstimmiges "Hurra" darüber, der faschistischen Hydra Deutschland die Köpfe abgeschlagen zu haben.

Re: Russland und die Aufarbeitung der Diktatur

Beitrag von Barbarossa » 08.04.2010, 01:16

Putin und Tusk gedenken der Opfer in Katyn

Moskau (dpa) - 70 Jahre nach dem Massaker von Katyn haben die Regierungschefs von Russland und Polen, Wladimir Putin und Donald Tusk, erstmals gemeinsam der Opfer in dem westrussischen Ort gedacht...

weiter lesen: http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/ ... Katyn.html