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Die „Fridays for Future“-Bewegung

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Re: Die „Fridays for Future“-Bewegung

Beitrag von Ruaidhri » 03.10.2019, 15:31

Gast hat geschrieben:
Wir sollten uns freuen, dass es Greta gibt, sonst sind die Menschen auf unseren  Planeten in mindestens neun Jahren nicht
mehr da.

Das ist nun absolut nicht richtig, sondern Panikmache auf unwissenschaftlicher Basis. Wäre es so, dann müssten sämtliche Staaten der Erde, China, Indien, Russland,allen voran sofort, jetzt, in der Minute, alle Emissionen vermeiden. Und bitte alle keinen PC, kein Smartphone etc. mehr benutzen, die Liste ist lang. Greta hat es geschafft, einiges, was längst hätte geschehen können, in Gang zu setzen. Seitdem sie aber Panik predigt, hat sie verloren. In Panik wurden noch nie vernünftige Wege gesucht und Beschlüsse gefasst.


Barbarossa hat geschrieben:
Aber das Leben wird sicher bei weiterer Erwärmung ungemütlicher und die Menschheit muss bei steigendem Meeresspiegel enger zusammenrücken. Letzteres ist bereits im Gange.

An der Küste lebend, weiß ich durchaus, dass manches in den letzten Jahrzehnten anders geworden ist. Auch an unserer "harmlosen" Nordsee.
Indirekt hast Du allerdings etwas angesprochen, dass Gerta nie erwähnt: Die stetig wachsende Bevölkerung. Täte sie das, wäre es, gerade in Bezug auf Afrika und Asien, Diskriminierung, Rassismus oder sonst politisch Unkorrektes.Viele in Afrika und Asien möchten den gleichen Luxus- Lebensstandard wie wir ihn haben.Möge sie dort ( oder in China) mal predigen, dass  das nicht gut ist, man möge doch auf dem bescheidenen Niveau bleiben, gesünder fürs Klima.

Re: Die „Fridays for Future“-Bewegung

Beitrag von Barbarossa » 03.10.2019, 14:59

Die Menschheit wird durch die Klimaerwärmung nicht aussterben. Aber das Leben wird sicher bei weiterer Erwärmung ungemütlicher und die Menschheit muss bei steigendem Meeresspiegel enger zusammenrücken. Letzteres ist bereits im Gange.

Re: Die „Fridays for Future“-Bewegung

Beitrag von Gast » 03.10.2019, 14:29

Wir sollten uns freuen, dass es Greta gibt, sonst sind die Menschen auf unseren  Planeten in mindestens neun Jahren nicht
mehr da.

Re: Die „Fridays for Future“-Bewegung

Beitrag von Ruaidhri » 19.04.2019, 19:13

Feldwebel57 hat geschrieben:
Die meisten Schüler haben verständlicherweise an dieser Sache doch kein Interesse , sondern nutzen das als willkommene Gelegenheit , aus einem tristen Schultag etwas Besseres zu machen .

Darum sind viele auch in den Ferien und heute demonstrierend unterwegs. Doch, sehr viele haben Interesse, setzen sich auch mit den Themen auseinander, nehmen dafür ihre Freizeit. Organisieren, wie sie die verpassten Unterrichtsstunden nachholen können. ts, und nehmen sogar Ideen auf, deren Umsetzung Einsatz bedeutet.
Haben Sie Recht? In der Sache schon, jeder kann in seinem Rahmen ein bisschen mehr tun, und unsere regierungslobby hat in vielem einen tritt in den A... verdient. Es geht mehr, ohne dass der Staat zusammenbricht und wir in die Steinzeit zurück müssen.
Nicht unbedingt sämtliche Zusammenhänge durchschauen zu können oder zu wollen, ist das Vorrecht der jungen Menschen. Den Älteren ein bisschen auf die Füße zu treten, auch. manches wurde dadurch angestoßen und besser, umgekehrt, den Jungen in letzter Konsequenz aufzuzeigen, was ihr Absolutismus dann für den eigenen Lebensbreich bedeutet,  ist im Gespräch auch ganz gut.
Mag ich Greta Tunberg?
NEIN!
Glücklicherweise haben sich viele inzwischen von dieser Figur gelöst.

Re: Die „Fridays for Future“-Bewegung

Beitrag von Barbarossa » 19.04.2019, 16:25

Re: Die „Fridays for Future“-Bewegung

Beitrag von Barbarossa » 17.04.2019, 23:48

Ein paar Gedanken dazu:

Auch für mich als Zusteller hat das Ausbleiben von harten Wintern mit viel Schnee und Eis durchaus Vorteile. Die Arbeit ist für mich im Winter seit 2010 viel leichter geworden. Gerade ich merke das sehr direkt. Seit 1999 mache ich den Job.
Aber negative Auswirkungen werden nicht ausbleiben und sind auch bereits spürbar. Denn abgesehen von den ausbleibenden Wintern gab es bspw. im letzten Jahr einen sehr trockenen Sommer - eigentlich bereits seit dem Frühjahr, nämlich ab April. Das hatte gerade hier in Brandenburg nicht nur schwere Waldbrände zur Folge - auch in der Landwirtschaft gab es Ernteausfälle. Eigentlich gab es in ganz Deutschland eine so schwere Trockenheit, dass die Flüsse Niedrigwasser führten, was ein Problem für die Binnenschifffahrt war. Es ist übrigens jetzt auch wieder recht trocken hier in Brandenburg - wir haben wieder April.
Dass Mückenarten immer weiter nach Norden ziehen, die auch Malaria übertragen können, ist wohl noch das geringste an negativen Auswirkungen.

Globale Klimaerwärmung wird aber auch globale Auswirkungen haben. Es ist auch logisch - wenn das Festlandeis an den Polen schmilzt, steigt der Meeresspiegel an allen Küsten rund um den Erdball. Küstenregionen werden dadurch zunehmend überflutet werden.
Wärmere Meere werden auch zu mehr und stärkeren Winden, wie etwa Hurrikans und Tornados führen. Es verdunstet auch mehr Wasser in die Atmosphäre, was zu stärkeren Regenfällen führt und zwar perfiderweise in Regionen, wo es sowieso schon viel regnet, während trockene Regionen noch trockener werden. Das kann bereits weltweit beobachtet werden.
Das wären so die Dinge, die mir jetzt spontan einfallen.

Inwieweit Greta Thunberg und die Jugendlichen hierzulande tatsächlich den Überblick darüber haben (oder ob sie vielleicht mehr angestiftet werden), kann ich nicht beurteilen. Es wird teilweise auch etwas übertrieben, was die Auswirkungen angeht, da es teilweise so klingt, als stünde der Weltuntergang kurz bevor. Das ist natürlich nicht so.

Re: Die „Fridays for Future“-Bewegung

Beitrag von Feldwebel57 » 24.03.2019, 11:10

Die meisten Schüler haben verständlicherweise an dieser Sache doch kein Interesse , sondern nutzen das als willkommene Gelegenheit , aus einem tristen Schultag etwas Besseres zu machen .
Ich selbst halte auch nichts von dieser Idee . Hier wollen mal wieder einige Besserwissende ein Dogma vermitteln , das ging schon immer schief .

Die „Fridays for Future“-Bewegung

Beitrag von Barbarossa » 23.03.2019, 21:33

Die schwedische Initiatorin der „Fridays for Future“-Bewegung, Greta Thunberg, ist inzwischen wohl weltweit bekannt. Dennoch wird die Initiative sehr kontrovers bewertet, da der Schulunterricht am Freitag regelmäßig durch die an der Bewegung teilnehmenden Schüler boykottiert wird. Insbesondere aus diesem Grund wird die Bewegung nicht nur positiv gesehen und selbst innerhalb der CDU-Spitze scheint es unterschiedliche Ansichten zu geben. Während sich Bundeskanzlerin Merkel hinter die Bewegung stellte, wird sie von der neuen CDU-Chefin Kramp-Karrenbauer sehr kritisch gesehen...
weiterlesen: (Artikel in Vorbereitung)

Quellen:
Märkische Allgemeine Zeitung - Printausgabe v. 16.03.2019
https://www.welt.de/politik/deutschland ... ueler.html
https://www.zeit.de/politik/deutschland ... for-future
Oranienburger Generalanzeiger - Printausgaben v. 14. u. 16.03.2019