Deutschland und Frankreich blicken auf eine schwierige gemeinsame Geschichte zurück. Es war ein langer, mühevoller und bisweilen schmerzvoller Weg von der Erbfeindschaft hin zu normalen nachbarschaftlichen Beziehungen bis hin zur deutsch-französischen Freundschaft.

Titelbild – Lizenz: Sandro Schroeder / CC BY, Quelle
Titelbild – Lizenz: Sandro Schroeder / CC BY, Quelle

Unabdingbar war eine wirkliche und aufrichtige Aussöhnung zwischen Frankreich und Deutschland; war ein Überwinden der zwischenmenschlichen Abneigungen, Beheben der Konflikte wirtschaftlicher Natur und der Versuch, die Erinnerung an die grauenvollen Kriege zwar nicht auszulöschen, aber das schmerzliche Gedenken abzumildern.

Dank großer Staatsmänner konnte diese Aussöhnung gelingen und zu dem werden, was Europa heute prägt: Ein Kontinent, der in Friede geeint ist und politisch und wirtschaftlich immer stärker zusammenwächst. Die gegenwärtigen Herausforderungen haben glücklicherweise dieser Entwicklung keinen Abbruch getan.

Es ist zu hoffen, dass gerade aus dem Rückblick auf die wechselvolle deutsch-französische Geschichte die Einsicht bestehen bleibt, dass nur eine Freundschaft der beiden Länder politische und wirtschaftliche Stabilität und Fortschritt gewährleistet.

 

Marianne Eule, der wir für Ihre Mühe herzlich danken, widmet sich in der neuen Ausgabe des Geschichte-Wissen Magazins der Entwicklung von der Erbfeindschaft zur deutsch-französischen Freundschaft. Der ursprüngliche Untertitel des Magazins „Geschichte prägt Gegenwart“ beschreibt diese Ausgabe genau richtig.

Wir wünschen Ihnen viel Freude bei der Lektüre.