Forum für Geschichte und Politik


Moderator: Barbarossa

 
Cherusker
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Re: Nach dem großen Flüchtlingsansturm

22.09.2017, 10:32

Sozialleistungsbetrug: ein Afrikaner soll mit Hilfe von 12 Alias-Namen wohl an die 90000€ erschlichen haben. :shock: Eine Mitarbeiterin der LAB Fallingbostel / Oerbke entdeckte vergangene Woche diesen Betrug als sich der Afrikaner mit der 13. Identität registrieren lassen wollte. Außerdem lagen noch 2 Haftbefehle (wegen Diebstahl und Betrug) gegen den Afrikaner vor. :twisted:
Lt. den Akten wurde der Afrikaner 2016 abgeschoben, kam aber postwendend nach Deutschland zurück. Jetzt sitzt er in der JVA Celle in einer Zelle. :mrgreen:

Bisher gilt der Afrikaner als Spitzenreiter für Sozialleistungsbetrug in Niedersachsen.

P.S.
Der Sachverhalt über diie Vertuschungsvorwürfe gegen die LAB Braunschweig (wollten Sozialleistungsbetrug durch Afrikaner unter den Tisch fallen lassen) wurde bis heute nicht aufgeklärt. :twisted:
 
Paul
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Re: Nach dem großen Flüchtlingsansturm

22.09.2017, 11:03

Wegen des schlechten Spracherwerbs der türkischen Gastarbeiter bekommen alle Asylbewerber Sprachkurse und brauchen ihren Unterhalt nicht selbst bestreiten. Ist das jetzt das richtige Konzept? Ich kenne jetzt verschiedene Einwanderer als Mieter. Die EG Einwanderer müssen sich sofort selbst unterhalten, also arbeiten und eine Wohnung finden. Die Beispiele, die ich kenne haben bei der Arbeit innerhalb eines Jahres gut deutsch gelernt, genauso schnell, wie Leute im Sprachkurs. Im direkten Vergleich, ist es für uns günstiger Flüchtlinge müssen sich selbst versorgen. Ein Kompromiß wären Sprachkurse am Abend. So kämen auch viel weniger auf die schiefe Bahn und gewöhnen sich nicht an den Sozialstaat.....
viele Grüße

Paul

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Ruaidhri
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Re: Nach dem großen Flüchtlingsansturm

23.09.2017, 15:39

Paul hat geschrieben:
Ich kenne jetzt verschiedene Einwanderer als Mieter. Die EG Einwanderer müssen sich sofort selbst unterhalten, also arbeiten und eine Wohnung finden.

Ist so nicht richtig, wie ich ebenso klar von Rumänen, Bulgaren, Esten, Letten, Litauern weiß. Der Zwang, einen Integrationskurs zu besuchen, ist gerade für die Menschen aus anderen, nicht europäisch geprägten  Kulturen mehr als richtig und wichtig. Es sind eben nicht nur Sprachkurse, und mit Verlaub, wenn Arbeitgeber schon mindestens B1, lieber aber C1 verlangen, samt Kenntnis kultureller Gepflogenheiten, die sich nicht unbedingt online lernen und erfahren lassen, geht es ohne straffe Förderung und Prüfungen nicht.
Kommt hinzu, dass viele tatsächlich traumatisiert sind und, jenseits der Anstrengung, oft sagen, dass die "erzwungene" neue Systematisierung des Lebens hilft. Was ich durchaus nachvollziehen kann.
Paul hat geschrieben:
Ein Kompromiß wären Sprachkurse am Abend. So kämen auch viel weniger auf die schiefe Bahn und gewöhnen sich nicht an den Sozialstaat.....

Was sollen die dann am Tag machen? Wie soll das mit Familien gehen?  Es gibt keine Arbeit ohne Sprachkenntnisse, und das fossilierte Deutsch, das durch Selbstlernen mit ungeeigneten Medien nur rudimentäres Wissen vermittelt, reicht eben nicht für halbwegs qualifizierte Jobs. Meine Leute sind inzwischen so weit, dass sie sie freie Zeit zum Deutschlernen nutzen, sie wissen aber auch, wo und wie das geht. In I-Kursen geht es eben nicht nur um bloßen Spracherwerb, sondern, und das ist komplexer als ich selber mal dachte, es geht um Vermitteln und Erklären (und manchmal vehementen Vertreten) vom tatsächlichen Leben in Deutschland. Das, und ich weiß es aus meiner eigenen Auslandserfahrung, ist auch, wenn man der Landessprache mächtig ist, auf sich gestellt, oft schwierig.
Klar kann man die 300 Fragen zum LiD auswendig lernen, das hilft aber kaum zum aktiven Verstehen politischer und gesellschaftlicher Normen, und gerade für die Zuwanderer aus arabisch- afrikanischen Kulturkreisen ist das ungemein wichtig. Übrigens ist es völlig unabhängig von der Religionszugehörigkeit, viele Christen aus afrikanischen Ländern sind oft mehr "mittelalterlich" geprägt als Syrer oder Iraker, die in besseren Zeiten durchaus mit europäischem Leben Kontakt hatten.
Wollen ja viele nicht glauben,  doch die allermeisten mit Bleiberecht, derzeit maximal 3 Jahre, oft aber immer nur jahresweise verlängert, wollen arbeiten, wollen "Danke, Deutschland" sagen, sind sehr interessiert wie Demokratie funktioniert, haben Respekt, wenn sie erfahren, wer sie gerade finanziert. Einige engagieren sich inzwischen ehrenamtlich, ich muss jetzt nicht sagen, dass die das beste Deutsch sprechen und Sitten und Gebräuche gut erklären können? Andere haben legal  einige Stunden Arbeit, wobei wir den AG ans Herz legen, vernünftiges Deutsch mit den Leuten zu sprechen statt" Du kommen morgen vor Schule?"
Ich habe ja nicht vorbehaltlos zu Merkels Politik applaudiert, wie man wissen könnte, sehe aber, dass die Zwangswege durchaus richtig sind, um überhaupt irgendetwas zu schaffen. Auch, um schnell solche herauszufiltern, die schnell ausgewiesen werden müssen, sobald das vertretbar ist. Und im Gegenzug  diejenigen, die sich und deren Kinder sich hier bestens anpassen und die Chancen auf Arbeit haben, im Lande zu lassen, wenn sie es wollen. Gibt so einige, bei denen ich sage, dass wir solche Menschen brauchen können. So einige vielversprechende zukünftige Deutsche kenne ich inzwischen.
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Paul
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Re: Nach dem großen Flüchtlingsansturm

23.09.2017, 16:43

Sprachkurse sind natürlich besser als Einwanderer, die nie deutsch lernen und immer in ihrer Subkultur bleiben. ich habe aber schon viele Einwanderer kennengelernt, die ohne Sprachkenntnisse sofort eine Arbeit bekommen haben und auf der Arbeit genauso schnell deutsch gelernt haben, wie andere im Sprachkurs. Vormittags o. ganztägig arbeiten und Abends Sprachkurs machen ist die finanziell günstigste und gute Lösung. Gerade unter den Flüchtlingen sind ja viele ohne Familie hierher gekommen. Viele EG Einwanderer holen ihre Familie auch später nach, darunter sind aber auch viele Singles.
viele Grüße

Paul

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Ruaidhri
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Re: Nach dem großen Flüchtlingsansturm

24.09.2017, 18:16

Paul hat geschrieben:
ich habe aber schon viele Einwanderer kennengelernt, die ohne Sprachkenntnisse sofort eine Arbeit bekommen haben und auf der Arbeit genauso schnell deutsch gelernt haben, wie andere im Sprachkurs.

Grundsätzlich muss man zwischen EU-Bürgern und Flüchtlingen und Bewerbern um die Staatsbürgerschft  aus anderen Ecken der Welt unterscheiden.
Wie effizient das Deutschlernen auf der Maloche ist, haben wir mit vielen Türken, Italienern und Griechen und auch Vietnamesen erlebt, erlebe ich jetzt mit Leuten, die seit 15 Jahren in D sind, Deutsch irgendwie radebrechen  und am dtz-Test scheitern.
Nochmal und ganz deutlich: Es geht um mehr als nur Sprache, heißt drum ja auch Integrationskurs, nicht Sprachkurs.
Zum zweiten sind die Flüchtlinge aus Syrien, dem Irak, dem Iran, Eritrea oder Somalia unabhängig vom Bildungsstand und Religion eine andere Klientel als EU-Bürger oder Südamerikaner, und schon letzteren fällt vieles unter dem Integrationsansinnen schwer zu begreifen.
Für die sind, und das ist gut so, die Kurse Pflicht, in denen Spracherwerb in Wort und Schrift eben nur ein Teil vom Ganzen sind. Und ganz klar: Selbst Akademiker, die fließend Englisch und/ oder Französisch sprechen, hätten Mühe, die Ziele der Sprachprüfung B 1 und weiter neben einem vollen Arbeitstag  in der gesetzten Zeit zu erreichen.
Diejenigen, die als Zweitschriftlerner antreten, geschweige denn tatsächliche Analphabeten, können mal gar nicht arbeiten und ohne fachliche Anleitung nicht lernen, es sei denn, Gestammel, von Lesen, Schreiben und Verstehen mal ganz abgesehen.
Allein, nach dem, was hinter den Menschen liegt, wieder in einen Schul- und Lernalltag zu finden, kostet Kraft, der Unterricht, wie er abläuft, ist anstrengend und fordernd. Klare Anweisung ist für Lehrkräfte auch, eigenständiges Lernen zu üben- und das ist anfänglich wahrlich eine Herausforderung. Abendunterricht?
Paul hat geschrieben:
Vormittags o. ganztägig arbeiten und Abends Sprachkurs machen ist die finanziell günstigste und gute Lösung.

Nochmal: Günstig ist nicht unbedingt effizient und gut. Das Pensum nach der Arbeit noch zu absolvieren, ist und bleibt unter den Anforderungen des dtz illusorisch.
Lehrkräfte fehlen eh schon- und für den Abend würden sich noch weniger finden, die die erforderlichen Qualifikationen haben. Abgesehen von den logistischen Problemen für Kursanbieter, Lehrkräfte und Teilnehmer, die nicht unbedingt alle in der Stadt leben und motorisiert sind.
Übrigens mutet man auch Deutschen in Maßnahmen nicht zu, tagsüber zu arbeiten und abends den Schulabschluss oder eine Zusatz-Qualifikation zu erwerben. Die sind nämlich arbeitslos, weil ihnen Qualis fehlen wie Lesen, Schreiben, Rechnen, Umgangsformen.
Glaub mal ich stecke seit Jahren drin im Spracherwerb und Integration, so einfach, wie Du es machst, liegen die Dinge im Alltag nicht, Spracherwerb und Integration, Wissen über das Leben in Deutschland prüfungsreif zu vermitteln.
Muss ja Gründe haben, warum Arbeitgeber und Jobcenter nun laufend B2- bis C1 Maßnahmen, teilweise berufsbezogen, fördert, um die Leute in Arbeit zu bringen. Die meisten AG wollen das genauso, ob für technische oder pflegerische Berufe. 
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Re: Nach dem großen Flüchtlingsansturm

24.09.2017, 19:34

Wir brauchen definitiv ein Eunwanderungsgesetz. Krankenschwestern, die schon in der Heimat deutsch lernen, können wir einwandern lassen. Auch Abiturientinnen, die hier ein Handwerk lernen wollen, können wir eine Chance geben. Du hast selbst dargestellt, das die Integration bildungsferner, ungelernter Einwanderer aus anderen Kulturkreisen nicht in unserem Interesse liegt. Dennoch hat Merkel hunderttausender Leute z.B. aus Nordafrika einwandern lassen, obwohl dort nur in einer kleinen Region in Lybien und auf der Suez Halbinsel Krieg herrscht. Dafür hat die CDU eine Quittung bekommen. 
Bald ist Isis besiegt, dann wird in Syrien hauptsächlich noch in der Region Idlib und nördlich Al Bab mit Al Nusra o. eventuell mit der Türkei gekämpft. Im Irak wird es hoffentlich nicht zum Krieg zwischen Kurden und Zentralregierung/schiitischen Milizen kommen. Sporadisch kam es schon zu Kämpfen.
viele Grüße

Paul

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Re: Nach dem großen Flüchtlingsansturm

03.10.2017, 19:58

Paul hat geschrieben:
Du hast selbst dargestellt, das die Integration bildungsferner, ungelernter Einwanderer aus anderen Kulturkreisen nicht in unserem Interesse liegt.

Natürlich liegt die in unserem Interesse, die betreffend, die nun schon mit berechtigtem Aufenthalt da sind. Syrer, Iraker, Eritreer, Afghanen. Nochmal so viele auf einen Schlag und ohne Kontrolle- nein. Nordafrikaner mal gar nicht, wenn sie nicht Qualifikationen vorweisen.
Mal so angemerkt: Januar: Rudimentäre oder keine Kenntnisse der lateinischen Schrift und der deutschen Sprache. September: Von 15 Leuten haben 12 den dtz-Test zum Übergang ins A 2 Niveau bestanden. Faul sind die meisten nicht...
Paul hat geschrieben:
Bald ist Isis besiegt, dann wird in Syrien hauptsächlich noch in der Region Idlib und nördlich Al Bab mit Al Nusra o. eventuell mit der Türkei gekämpft.

Und Du glaubst, damit wären die Dinge erledigt? Dann weißt Du, außer militärischen Dingen,  zu wenig über Syrien, ISIS und andere Gruppen und über Assad. Der ist keine Garantie für Frieden, auch und gerade nicht für die, die vor seinem Regime fliehen mussten und dabei noch mit ISIS Bekanntschaft machten. So lange, wie die, die korrekten Status haben, hier sind, werde ich mir größte Mühe geben, das Gute im westlichen System mit Rechten, Pflichten und Organisation zu lehren. Lohnt sich für die Menschen als Individuen und als Multiplikatoren. Je mehr sie wissen und lernen, auch dann einige in Arbeit, umso besser. Keine sinnlose Investition, weder in den Spracherwerb noch in die politische Grundbildung.
Paul hat geschrieben:
Im Irak wird es hoffentlich nicht zum Krieg zwischen Kurden und Zentralregierung/schiitischen Milizen kommen.

Es wird dazu kommen. Ich habe irakische Kurden und irakische Araber, die aus Kurdistan geflüchtet sind in einem Kurs, die sich einig sind, dass es erstens Krieg und zweitens Probleme innerhalb der kurdischen Bewegung gibt, die sich verschärfen werden. Nicht alle Kurden, ob Syrer oder Iraker oder Türken vom Pass her wollen einen Staat Kurdistan, kann auch zum Problem werden.
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Re: Nach dem großen Flüchtlingsansturm

03.10.2017, 21:07

In Irakisch Kurdistan war die Mehrheit für die Unabhängigkeit groß. Die Kurden in den anderen Teilungsgebieten sind indirekt betroffen. Rojava plant jetzt aktuell nicht die Vereinigung mit Südkurdistan. Sie sehen da Probleme verschiedenster Art. Die Situation kann sich natürlich ändern. In Nordkurdistans gibt es den höchsten Anteil an kurdischstämmigen, die teilweise asimiliert sind o. sogar die AKP wählen. Die PKK o. HDP propagieren aber im Augenblick nicht die Abspaltung Nordkurdistans. Die PKK würde aber Südkurdistan bei der Verteidigung gegen Angriffe unterstützen, auch in der Türkei. Die verbesserte militärische u. wirtschaftliche Situation Rojavas ermöglicht die Rückkehr von Flüchtlingen und auch Aufnahme von Flüchtlingen aus Nordkurdistan. Das Regime wird keinen Krieg gegen Rojava riskieren. Das würde Russland auch nicht unterstützen. Tatsächlich fliehen im Augenblick viele Soldaten des Regimes nach Rojava.
viele Grüße

Paul

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Re: Nach dem großen Flüchtlingsansturm

03.01.2018, 12:36

In einer neuen Studie durch den Kriminalwissenschaftler Ch. Pfeiffer im Auftrag des Bundesfamilienministeriums kam heraus, daß in dem Zeitraum von 2014-16 in Niedersachsen die Gewaltstraftaten um + 10,4 % zugenommen haben. In 92,1% der Zunahme der Fälle waren Flüchtlinge die Täter und da besonders diejenigen "Flüchtlinge" aus dem nordafrikanischen Raum.
Pfeiffer versucht das alles zu erklären, aber diese Zahlen sind Faktum. Hatte er das nicht vorher immer alles in Frage gestellt ? :wink:

P.S. Pfeiffer als linker Sozi ist bestimmt kein rechtspopulistischer Anheizer.  :mrgreen:
 
Paul
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Re: Nach dem großen Flüchtlingsansturm

05.01.2018, 18:26

Unter Polizisten ist man sich sicher, das kriminelle Banden weitere Kriminelle sytematisch ins Land schleusen z.B. für den Rauschgifthandel. Die Flüchtlingswelle war eine Gelegenheit, die genutzt wurde.
viele Grüße

Paul

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Re: Nach dem großen Flüchtlingsansturm

05.01.2018, 21:31

Man muß sich langsam fragen, ob der Pfeiffer nicht schon senil ist ? :crazy:Er sieht nur größtenteils in unserer Gesellschaft das Problem, d.h. würde man sich noch mehr um diese Leute kümmern, dann würde alles gut sein. :lolno: U.a.sollte man auch vermehrt Jugendliche in Familien aufnehmen. Gerade das ist jetzt durch den Fall in Kandel in die Schlagzeilen geraten. Ferner sind auch seine Afghanen oder Syrer gar nicht so "unschuldig", wie er es in seiner Statistik sieht. :wink: In letzter Zeit wurden 2 junge Frauen von angeblich minderjährigen Afghanen niedergestochen (Kandel und Darmstadt). In Hannover war es ein Syrer, der seinen syrischen Freund und eine langhaarige Apothekenangestellte erstochen hat. In Freiburg war es auch kein Nafri....

Auch ist die These, daß ein Familienzuzug das Problem lösen wird, eher lachhaft. :mrgreen: Das Experiment mit dem Familienzuzug hatten wir schon in den `70iger Jahren mit den arabischen Familienclans (M-Kurden). Mittlerweile warnt das LKA Niedersachsen vor diesen Familienclans, weil es nicht nur ein paar "schwarze Schafe" in der Familie sind, sondern die gesamte Familie zu Sraftaten beiträgt, d.h. auch Frauen und Kinder sind sich nicht zu schade dafür :evil:.
Ein weiterer Familienzuzug würde der Integration hinderlich sein, weil sie dann bequem in ihrer Parallelgesellschaft weiterleben können. Sie bräuchten keine deutsche Sprache zu lernen, weil es dann in ihren Vierteln auch nicht notwendig wäre. Anscheinend haben ein Teil unserer Politiker überhaupt keine Vorstellung von solchen Familienclans. :shock: Sie sind Bestandteil der jeweiligen Struktur aus deren Herkunftsländern. D.h. hier würden die Familienclans genauso weiterleben, wie sie es gewohnt sind. Von einer Integration ist man dann meilenweit entfernt..... :mrgreen:
 
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Re: Nach dem großen Flüchtlingsansturm

05.01.2018, 23:36

Vor allem würde der gerade diskutierte Familiennachzug bei diesen sogenannten 'subsidiär Schutzberechtigten' zu Folge haben, dass man letztlich noch mehr Menschen abschieben müsste - dann sogar ganze Familien. Und wer wird diese Abschiebungen dann wieder auf das schärfste kritisieren? Richtig, genau die, die jetzt den Familiennachzug fordern. 
Es verbietet sich im Moment geradezu, Parteien aus dem linken Lager zu wählen.
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Re: Nach dem großen Flüchtlingsansturm

10.01.2018, 22:46

Der Mörder von Kandel hätte in Abschiebehaft genommen werden sollen, nachdem er Drohungen gegen das Mädchen ausgespröchen hatte. Viele angebliche Jugendliche behaupten ihr Alter, um nicht abgeschoben zu werden. Verbrecher, insbesondere Rauschgifthändler, Räuber,Gewalttäter, Vergewaltiger sollten aber nach ihrer Haftverbüßung abgeschoben werden.
Die Bundesregierung sollte ihre Einwanderungspolitik überdenken. Welches Interesse haben wir an der Einwanderung von massenhaft ungelernten Männern aus anderen Kulturkreisen, statt Krankenschwestern aus der Ukraine, Südamerika, Indien?
viele Grüße

Paul

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Re: Nach dem großen Flüchtlingsansturm

11.01.2018, 09:46

In Österreich ist eine Altersüberprüfung bei Schutzsuchenden obligatorisch. Und siehe da, etwa 40 % der Altersangaben bei angeblich Minderjährigen stellt sich als falsch heraus. Das habe ich bei Inforadio gehört. Die hohe Zahl sollte zu denken geben.
Die Diskussion ist eröffnet!

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Re: Nach dem großen Flüchtlingsansturm

11.01.2018, 17:50

In Hildesheim ließ sich jetzt eine Behörde nicht länger "auf der Nase rumtanzen". :wink: Dort hatte ein Afghane behauptet, daß er erst 16 Jahre alt ist. Zuerst war der Afghane in eine Unterkunft für sogenannte unbegleitete minderjährige Flüchtlinge gekommen. Doch dort hatten Betreuer Zweifel über die angegebene Altersangabe. :shock:So wurde eine "qualifizierte Inaugenscheinnahme" (1.Stufe der Altersbestimmung) durch 2 Jugendamtmitarbeiter durchgeführt. Hierbei wird besonders auf Stimmlage, Hals- und Stirnfalten, Gesichtszüge und Körperbau geachtet. Die Mitarbeiter schätzten den Afghanen auf 20-25 Jahre ein und schickten ihn in eine andere Unterkunft. Der Afghane behauptete aber weiterhin, daß er erst 16 Jahre alt sei. :crazy:Die Landkreismitarbeiter fuhren jetzt "schweres Geschütz" auf. :mrgreen:
Es gibt eine Analysemethode des deutsch-amerikanischen Humangenetikers und Biostatistikers Steve Horvath von der University of Carlifornia in Los Angeles. Dabei werden chemische Veränderungen an Genbausteinen untersucht und so kann das Alter genauer eingestuft werden als durch Röntgen oder Computertomografie. Das Gutachten kostet 3000 $. Allerdings kostet ein jugendlicher Flüchtling dem Staat im Bundesdurchschnitt 5000€ mtl. und ein Erwachsener 1000€.
Durch die Analyse stellte sich heraus, daß der Afghane mit 95%iger Wahrscheinlichkeit zwischen 26,4-29 Jahren alt ist und zu 99,999% älter als die behaupteten 16 Jahre. Somit ist wieder ein Betrüger erwischt worden.... :mrgreen:
Das Asylverfahren ist immer eine Einzelfallprüfung,