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Moderator: Barbarossa

 
Ruaidhri
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Re: Flüchtlingsansturm nach Deutschland auch 2016 ungebrochen

12.01.2017, 11:37

Eppelein hat geschrieben:
Warum zurückgebracht werden?
Wie man in fremde Länder kommt war denen bekannt ...

Wird ohne Zwang nicht gehen, das dürfte klar sein, aber Hauptsache, irgendwie nachkarten, nicht wahr?
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Paul
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Re: Flüchtlingsansturm nach Deutschland auch 2016 ungebrochen

12.01.2017, 12:34

Eppelein hat geschrieben:
Ruaidhri hat geschrieben:
. Dementsprechen muss man dafür sorgen, dass sie am besten gar nicht erst ins Land kommen, sondern gleich an den Außengrenzen festgehalten und dann schnell zurückgebracht werden.

Warum zurückgebracht werden?
Wie man in fremde Länder kommt war denen bekannt ....

Man muß sie leider wirklich auf unsere Kosten zurückbringen. Wir können sie nicht einfach an der Grenze zu Österreich absetzen o. in die Türkei fliegen, woher sie kamen.
Österreich würde zu recht einwenden, das Merkel einen großen Teil der Verantwortung für den Zustrom trägt und auf keinen Fall Österreich. Bei der Türkei liegt das zwar anders, aber die Türkei würde dann keine deutschen Flüge mehr landen lassen, also müssen sie zurück in die Heimat o. in aufnahmebereite Drittländer, wenn die rechtlichen Voraussetzungen geschaffen werden. Griechenland legt keinen Wert darauf, die Ankommenden an der Weiterreise zu hindern. Griechenland ist einerseits überfordert, andererseits auch nicht so kooperativ.
Man müßte wirklich überlegen, ob das Geld aus dem Abkommen mit der Türkei nicht besser anders angelegt würde, statt es einem Land zu geben, welches uns auf der Nase rumtanzt, die Demokratie schon abgeschafft hat, seine Minderheiten unterdrückt und Nachbarländer überfällt.
Mit dem Geld könnte man Fluchtursachen in Syrien und Irak bekämpfen. Die Südkurdische Regierung soll endlich die Ezidischen Flüchtlinge nach Shingal zurückkehren lassen, statt sie als Druckmittel gegen die PKK zu verwenden.
viele Grüße

Paul

aus dem mittelhessischen Tal der Loganaha
 
Eppelein
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Re: Flüchtlingsansturm nach Deutschland auch 2016 ungebrochen

12.01.2017, 13:43

Ruaidhri hat geschrieben:
Eppelein hat geschrieben:
.

Wird ohne Zwang nicht gehen, das dürfte klar sein, aber Hauptsache, irgendwie nachkarten, nicht wahr?


Dann wäre ich dafür, daß die Befürworter für eine bezahlte Rückführung dieser "Spezies" zur Kasse gebeten werden.
Ob da die Kohle für drei Rückführungen zusammenkommt, wage ich zu bezweifeln!!!!
 
Ruaidhri
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Re: Flüchtlingsansturm nach Deutschland auch 2016 ungebrochen

13.01.2017, 09:33

Wie sonst, außer mit staatlicher Zwangsrückführung soll denn sichergestellt werden, dass die Leute in ihre Herkunftsländer verbracht werden?
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Ruaidhri
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Re: Flüchtlingsansturm nach Deutschland auch 2016 ungebrochen

14.01.2017, 16:44

Gestern Nachmittag.
Ort: Schulungsraum Integrationskurs. Unweigerlich der letzte gemeinsame Unterrichtstag. Zwei TN müssen/ dürfen früher gehen, weil, vom Job-Center erlaubt, sie stundenweise in ihrem Beruf arbeiten dürfen, sollen.
Beide kommen zu mir, verabschieden sich mit Handschlag und bedanken sich auf Deutsch, dass ich mir so viel Mühe gegeben habe, ihnen individuell die Tücken der deutschen Sprache zu erklären. Gehört für mich zum Handwerk und ist Pflicht. Einer der beiden dankte mir im Namen seiner Frau, die im Libanon ist. " Sie haben auf mich aufgepasst als ich krank wurde( Notarzteinsatz, richtig erkannt, was im gange war) und mir sehr geholfen, dass ich Mut habe zum Lernen und nicht dumm bin!"
Unterrichtsende: 16 Männer  und eine Frau stehen Schlange, alle verabschieden sich mit Handschlag, Dankesworten und ja, einige der harten Kerls hatten Tränen in den Augen. ( Ich auch, sind wirklich tolle Menschen in der Gruppe gewesen, und wir haben gelacht und auch mal gezofft, und voneinander übereinander doch einiges gelernt.)
 Zum Schluss kam der Kursälteste, der mein jüngerer Bruder sein könnte. Eine eindrucksvolle Persönlichkeit, Respektsperson, einenen wunderbaren leisen Humor dazu, es gab von Anfang an eine stille Verständigung und gegenseitiges Verstehen- ohne große Worte.
Mal heiter, mal auch in schwierigen Situationen, ob im Kurs oder ob im privaten Rahmen, irgendwie wussten wir immer voneinander, dass man eigentlich lieber weinen würde als sich mit Deutsch zu beschäftigen.
Erst Handschlag und Dankesworte.
Dann eine Umarmung, er durfte sich das erlauben, mit Küsschen rechts und links auf die Wange.  Der folgte die größte Respektsbezeugung und Ehre, und die mir aus diesem Kulturkreis von einem verheirateten Mann seines Alters widerfahren konnte, wobei es gleichzeitig auch ein Beweis von Zuneigung ist:
Der Kuss auf die Stirn. Die ganz persönliche Anerkennung, aber auch im Namen der jüngeren TN, denen wieder der Respekt verbot, gleichermaßen zu handeln.
Keiner der vielen Abschiedsblumensträuße in meiner Lehramtstätigkeit  bedeutet mir so viel diese Geste eines außergewöhnlichen Menschen gestern.
Soweit das zum möglichen Verhalten muslimischer Männer gegenüber Frauen.
Das Geschriebene möchte ich nicht als beschwichtigende allgemeingültige Aussage verstanden wissen, das Ausblenden von Problemen ist nicht mein Ding.
"Wir schaffen das!" ?
Ich wiederhole es nochmal: Mit vielen, die gekommen sind, ist vieles zu schaffen, und es macht Spaß, lohnt sich, gemeinsam zu arbeiten, und so ganz nebenbei habe ich einiges gelernt, über Kultur, gelebte Religion, wo wirklich sprachliche Schwierigkeiten liegen oder eben jene, das Modell Deutschland wirklich zu verstehen. Seit der zornigen Erklärung an die Adresse einiger, wer hier in diesem Land für sie arbeitet und zahlt, eben auch die Kollegen und Kolleginnen, und wieviel wir vom Lohn/ Gehalt abbgezogen bekommen, gab es bei den meisten TN richtigen, ehrlichen Respekt und Dankbarkeit, gleichzeitig das ehrenhafte Ziel, eines Tages auch Steuern zahlen zu dürfen.
Manche, nicht alle, möchten bleiben, und eben nicht als Sozialschmarotzer. Andere, und den Spruch fand ich herrlich: "Deutschland mitnehmen, Ordnung machen in Syria, alle Steuern und Krankenkasse zahlen, ordentlich im Straßenverkehr, und so leben, dass man sich gegenseitig anpassen muss, aber nicht erschießen, weil andere Meinung. IS muss weg, und dann ein bisschen Deutschland in Syrien. So vieles ist sehr gut hier, dass man lernt! Nur Wetter nehm ich nicht mit!"
Letzteres ist nachvollziehbar...

Schattenseiten? Die kennen wir alle, und ich bin die letzte, die sie bestreitet, weil ich sie eben auch konkret erlebe.
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Paul
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Re: Flüchtlingsansturm nach Deutschland auch 2016 ungebrochen

28.01.2017, 16:16

Erdogan hat eine Flüchtlingswelle von türkischen Staatsbürgern ausgelöst. Jetzt bitten auch viele Militärangehörige auch in Deutschland um Politisches Asyl. Griechenland hat den geflüchteten Militärs schon Asyl gewährt. Die Türkei droht mit der Aufkündigung des Flüchtlingsabkommens. Die Beziehungen zwischen EG Ländern und der Türkei werden sich weiter verschlechter.

http://rojavanews.de/artikel/Tuerkische ... hland.html

Die weitere Aufrüstung Rojavas durch die USA wird auch das Verhältnis zwischen den USA und der Türkei weiter verschlechtern.
viele Grüße

Paul

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Re: Flüchtlingsansturm nach Deutschland auch 2016 ungebrochen

29.01.2017, 12:05

Die nächste Flüchtlingswelle kommt erst wieder im Sommer,  dann rechtzeitig zur Bundestagswahl, weil z.Zt. das Mittelmeer noch zu unruhig ist.
 
Paul
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Re: Flüchtlingsansturm nach Deutschland auch 2016 ungebrochen

04.02.2017, 15:38

Entwicklungsminister Müller sagt Entwicklungshilfe für die befreiten Gebiete im Irak zu. Im Fernsehen wurde auch über den Wiederaufbau in Shingal durch die EG und internationale Organisationen berichtet. Diese Aufbauhilfe ist seit 1 Jahr überfällig. Die Flüchtlingslager hätten schon weitgehend geräumt werden können. Die Rückkehrer beginnen jetzt ihre Häuser zu renovieren. Viele werden für öffentliche Aufbauarbeiten bezahlt. Wir hätten weniger Flüchtlinge und mehr Rückkehrer, wenn dies früher und energischer begonnen hätte. Es steht leider zu befürchten, das überwiegend die unter Kontrolle der Peschmerga stehenden Gebiete die Hilfe erhalten, statt auch die von anderen kurdischen Milizen befreiten Gebiete.

https://www.facebook.com/kurdish.news.kn/
viele Grüße

Paul

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Barbarossa
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Re: Flüchtlingsansturm nach Deutschland auch Anfang 2016 noch ungebrochen

05.02.2017, 22:50

:arrow: Ich habe den Titel des Themas leicht abgeändert, denn die Flüchtlingszahlen waren im Laufe des Jahres 2016 stark rückläufig.
[Mod.]
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Re: Flüchtlingsansturm nach Deutschland auch Anfang 2016 noch ungebrochen

06.02.2017, 12:32

Im Augenblick kommen massenhaft Leute aus anderen europäischen Staaten zu uns. Sie arbeiten sofort und lernen auf der Arbeit und manche Abends in der Volkshochschule deutsch. Sie suchen sich selbst eine Wohnung. Sie kosten uns fast nichts und stützen unser Sozialsystem. Eine solche Einwanderung können wir leicht verkraften, vor allem wenn sie aus sehr vielen Ländern kommen. Wenn wir in einem Einwanderungsgesetz auf eine solche Einwanderung setzen, dann auch aus Ländern außerhalb der EG, dann haben wir Vorteile. Die Geschlechterausgeglichenheit müssen wir bewußt steuern. Es muß gesichert bleiben, das keine Masseneinwanderung aus einem Land kommt.
Kriegsflüchtlinge bringen uns sicher nicht so viele Vorteile, ihre Aufnahme ist eine humanitäre Entscheidung. Kriminelle sollten wir nicht aufnehmen o. uns sofort wieder von ihnen trennen. Nordafrika ist kaum Kriegsgebiet. Auch Syrien ist in manchen Regionen kein Kriegsgebiet. Der Irak ist überwiegend friedlich.
Der Vater aus Kobane, dessen 2 Kinder im Meer ertranken, hat völlig falsch gehandelt. Die meisten Flüchtlinge aus Kobane sind in ihre Heimat zurückgekehrt und sind am Aufbau. Es gibt sehr viel Aufbauarbeit zu leisten und das geschieht auch. In Kobane gibt es auch alles Notwendige zum Leben. Der IS is weit verdrängt worden. Die einzige Gefahr droht aus der Türkei, die immer wieder Ortschaften beschießt und in dem besetzten Gebiet die Bevölkerung tyrannisiert.
viele Grüße

Paul

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Re: Flüchtlingsansturm nach Deutschland auch Anfang 2016 noch ungebrochen

06.02.2017, 19:12

Die Uni Kopenhagen hat anhand von Untersuchungen festgestellt, daß 75 % der 800 angeblich minderjährigen Flüchtlinge, also 600, nicht mehr minderjährig waren. In Großbritannien hat man bei 11.121 minderjährigen Migranten einen Anteil von 4.828 Personen festgestellt, die älter als 18 Jahre waren, somit 45%. Grund für diese Falschangaben sind die Aussicht auf mehr Beihilfen und die bessere Chance auf Asyl, aber auch viele Flüchtlinge wissen gar nicht genau wie alt sie überhaupt sind ? Daher haben die Behörden schon eine gewisse Karenzzeit (1 Jahr ) mit eingeplant. 
 
Ruaidhri
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Re: Flüchtlingsansturm nach Deutschland auch Anfang 2016 noch ungebrochen

09.02.2017, 21:56

Cherusker hat geschrieben:
Grund für diese Falschangaben sind die Aussicht auf mehr Beihilfen und die bessere Chance auf Asyl, aber auch viele Flüchtlinge wissen gar nicht genau wie alt sie überhaupt sind ?

Das erste ist sicherlich nicht von der Hand zu weisen, dass die Leute sich dadurch Vorteile verschaffen wollen, ist so. Das zweite stimmt aber auch, in vielen Herkunftsländern ist die Führung der Personenstandsregister gar nicht vorhanden oder nur sehr oberflächlich. Unsere alten Kirchenbücher sind dagegen allerbeste geführte Melde-Register-Akten.
Das Geburtsjahr ist den meisten bekannt, aber mir sind tatsächlich Leute aus Afghanistan begegnet, die nur ungefähr wussten, wie alt sie sind. Wobei es bei denen nicht um Volljährigkeit geht, alle über 18, aber ob  31,32 oder 33, wissen sie nicht genau.
Sicherlich ist so manchers Personaldokument vorsätzlich vernichtet worden, manche waren wirklich so schlau, irgendetwas zu fotografieren, das die  Identifikation möglich machte. Und wenn es der Studenten- oder Schülerausweis oder ähnliches war.Inzwischen haben wir 2017, die Dinge gehen anders vor sich. Die Zeit des totalen Chaos ist vorüber, das merken wir, bzw. unsere Klientel, auch. Und das ist gut so.
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Re: Flüchtlingsansturm nach Deutschland auch Anfang 2016 noch ungebrochen

07.03.2017, 11:34

Der EuGH hat jetzt festgestellt, daß Asylbewerber kein Recht auf legale Einreise haben, d.h. man kann nicht in einer Botschaft eines EU-Landes ein Visum beantragen, um dann in der EU Asyl zu beantragen. Ferner seien EU-Staaten nicht verpflichtet, alle Menschen aufzunehmen, die eine katastrophale Situation durchlebten.   
 
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Wittgenstein
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Re: Flüchtlingsansturm nach Deutschland auch Anfang 2016 noch ungebrochen

07.03.2017, 14:15

Cherusker hat geschrieben:
Der EuGH hat jetzt festgestellt, daß Asylbewerber kein Recht auf legale Einreise haben, d.h. man kann nicht in einer Botschaft eines EU-Landes ein Visum beantragen, um dann in der EU Asyl zu beantragen. Ferner seien EU-Staaten nicht verpflichtet, alle Menschen aufzunehmen, die eine katastrophale Situation durchlebten.   

Das folgt schon aus Art. 16 a Absatz 2 Grundgesetz (GG): Auf Absatz 1 (Asylrecht) kann sich nicht berufen, wer...aus einem anderen Drittstaat einreist...Deswegen waren die Absichten der Bundesregierung, insbesondere Frau Merkels, Menschen außerhalb der BRD Asylanträge stellen zu lassen, immer rechtlich obsolet.
Die Entscheidung des EuGH wird nicht verhindern, daß weiter geschleust wird, daß aus dem Mittelmeer gerettet und weitergereicht wird, daß Touristenvisa zur Einreise benutzt und dann untergetaucht wird.
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Barbarossa
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Re: Flüchtlingsansturm nach Deutschland auch Anfang 2016 noch ungebrochen

29.03.2017, 11:10

Der Bundesrechnungshof hat der Agentur für Arbeit vorgeworfen, für Einstiegskurse für Flüchtlinge einen dreistelligen Millionenbetrag vergeudet zu haben. Insgesamt wurden für Ende 2015 veranlasste Kurse etwa 400 Mio. Euro ausgegeben - ein Großteil davon wohl vergebens. Laut Bundesrechnungshof habe es erhebliche Mängel bei der Ausführung der Kurse und der Qualität der Lehrmittel gegeben. Zudem kam es zu Doppelförderungen und zu sinkenden Teilnemerzahlen bis hin zur Auflösung ganzer Kurse. Die Bundesagentur habe auch „keine ausreichenden Maßnahmen ergriffen, um den Erfolg der Einstiegskurse strukturiert zu prüfen“, so der Bundesrechnungshof in seinem Bericht wörtlich. 
Quelle: https://www.welt.de/politik/deutschland/article163207725/Bundesrechnungshof-faellt-vernichtendes-Urteil.html

Alles in allem klingt das nicht gut und vor allem sehr unprofessionell von Seiten der Behörde.
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