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Moderator: Barbarossa

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Barbarossa
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Flüchtlingsansturm nach Deutschland auch 2016 ungebrochen

04.01.2016, 18:18

:arrow: Fortsetzung des Themas: Asylsuchende / Zuwanderung in die Bundesrepublik seit 2015

Der Flüchtlingsansturm nach Deutschland scheint auch 2016 ungebrochen zu sein. Nach wie vor (Durchschnitt Dezember 2015) erreichen täglich etwa 4000 Flüchtlinge aus dem Nahen Osten die deutsche Grenze.
In dieser Situation hat die CSU ihre Forderung nach einer Obergrenze erneuert und sogar konkretisiert. CSU-Chef Horst Seehofer forderte eine Obergrenze von 200.000 Flüchtlingen, die pro Jahr aufgenommen werden könnten - alles was darüber hinaus ginge, wäre zu viel, um diese Menschen zu integrieren. Daneben kämen ja auch noch eine "große Menge" weiterer Zuwanderer aus der EU. Kritik erntete er dafür u.a. auch von der SPD.
Gleichzeitig prangerte Seehofer den Egoismus innerhalb der EU an.

Artikel lesen: http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 70231.html
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Cherusker
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Flüchtlingsdrama in Europa - Auswirkungen auf die EU

04.01.2016, 19:55

Anscheinend hat das alles auch neue Auswirkungen auf die Kriminalität ? In Köln sind Silvester am Hauptbahnhof und am Dom ca. 80 Frauen bestohlen und/oder sexuell belästigt worden ! :shock: Bisher sind 60 Anzeigen eingegangen. Es wurde fast generalstabsmäßig vorgegangen. Die Polizei geht davon aus, daß mehr als 100 junge Männer (überwiegendes Aussehen aus dem nordafrikanischen bzw. arabischen Raum) sich in kleineren Gruppen (bis zu 40 Mann) aufgeteilt haben, um so Frauen einzukreisen und sie dann zu bestehlen bzw. sexuell zu belästigen. Leute, die zu Hilfe eilen wollten, wurden bedroht.

Die Polizei (war angeblich mit 200 Beamten dort) fand aber kein Mittel das zu unterbinden und einige Beamten sind tief betroffen über die ungehemmte Gewalttätigkeit. Eine Zeugin hatte das Gefühl, daß die Polizei und andere Sicherheitskräfte überfordert waren und auch Angst gezeigt hätten.
Mit dieser neuartigen Bedrohung von Zivilisten ist die Polizei so noch nicht konfrontiert worden. :!:

Die Fragen stellen sich jetzt: woher kamen all diese gewalttätigen jungen Männer? Und wer hat diese Aktionen gesteuert ? Ist Köln überhaupt noch sicher für Touristinnen ? Wie sieht die Lage beim Karneval aus ?

Hat unsere mangelnde Integration dazu geführt ? Übrigens hat nicht nur Deutschland allein Fehler begangen, weil in anderen europäischen Staaten auch Probleme mit der Integration aufgetreten sind.
 
Paul
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Re: Flüchtlingsdrama in Europa - Auswirkungen auf die EU

05.01.2016, 00:22

Darüber wurde auch im Fernsehen berichtet. Man sollte Kriminelle schnellstmöglichst abschieben. Bei schweren Delikten natürlich nach Absitzen der Strafe. Wer in den Massenschlägereien in den Asylunterkünften verwickelt war und wer Duschgeld verlangt hat, solche Leute brauchen wir hier auch nicht.
Junge Wehrpflichtige können auch in Syriens Armee gegen Isis kämpfen, also warum nicht auch nach Syrien abschieben? Auf Kriminelle brauch man keine besondere Rücksicht zu nehmen. Berliner Mafia Familien kann man gerade hinterher schicken.
Für kriminelle und salafistische "Flüchtlinge" muß es eine Abschiebelösung geben. Es werden in Zukunft immer mehr Isis-Mitglieder und andere Salafisten zu uns kommen. Es werden schon tausende unter den Flüchtlingen sein, die z.B. ursprünglich aus Tunesien...kamen, jetzt vor dem vorrückenden Regime und der Autonomie fliehen und nicht in Tunesien ins Gefängnis wollen, weil sie zum IS gingen. Es kann ja nicht sein, das wir die aufnehmen und ein Drittland wird sie nicht nehmen, sondern nur die Herkunftsländer.

Für Leute, die hier ein besseres Leben suchen und dafür auch eine schlecht bezahlte Arbeit annehmen, habe ich Verständnis. Leute, die hier kriminell werden, betteln oder/und nur unser Sozialsystem ausnutzen, sowas muß von Anfang an verhindert werden. Das ist aber schon in der Vergangenheit nicht gelungen.
viele Grüße

Paul

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Paul
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Re: Flüchtlingsdrama in Europa - Auswirkungen auf die EU

05.01.2016, 03:38

Dieses Problem gibt es scheinbar schon seit Jahren. Bei den konkreten Kriminellen soll es sich um Nordafrikaner handeln, die vor 2 Jahren als "Flüchtlinge" kamen und seitdem kriminell sind. Ob sie daneben Sozialleistungen bezogen, wurde nicht veröffentlicht. Die Niederlande haben beschlossen, mit Abschiebungen zu reagieren, um dieses Problem zu lösen und die Polizei zu entlasten.

http://zuerst.de/2014/09/01/abschiebung ... loswerden/
viele Grüße

Paul

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Barbarossa
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Übergriffe, Diebstähle in Silvesternacht in Köln u. Hamburg

05.01.2016, 06:42

Der Vorfall war so gravierend, dass nun auch die Politik nicht darüber hinwegsehen kann. Was war passiert?
In der Silvesternacht hätten sich den Angaben zufolge auf einem Bahnhofsvorplatz in Köln etwa 1000 alkoholisierte Männer versammelt, die augenscheinlich aus dem arabischen oder nordafrikanischen Raum stammten. Nach neuesten Erkenntnissen hätten aus der Menge etwa 100 bis 150 von ihnen Gruppen gebildet, die Frauen umzingelt, bedrängt und ausgeraubt hätten. Es kam auch zu einer Vergewaltigung. Die Männer sollen zwischen 15 und 35 Jahre alt gewesen sein. Um eine Massenpanik zu vermeiden, hat die Polizei zeitweise den Bahnhofsvorplatz geräumt. Von den Diebstählen und den Übergriffen auf Frauen habe die Polizei zunächst nichts gewusst, erklärte Wolfgang Wurm, Präsident der zuständigen Bundespolizeistation Sankt Augustin. Davon hätte man erst durch die eingegangen Strafanzeigen erfahren. Inzwischen liegen aktuell etwa 80 Strafanzeigen bei der Polizei vor.
Der NRW-Landesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Arnold Plickert, reagierte entsetzt auf die Vorfälle: "Das ist eine völlig neue Dimension der Gewalt. So etwas kennen wir bisher nicht".
Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker hat für heute ein Krisentreffen anberaumt. Sie nannte die die Vorfälle "ungeheuerlich".
Die Polizei hat zu den Vorfällen eine spezielle Ermittlergruppe eingesetzt, die auch noch aufgestockt werden soll. Schon am Sonntag hatten Polizisten in der Nähe des Kölner Hauptbahnhofs fünf Männer festgenommen, die Frauen bedrängt und Reisende bestohlen haben sollen. Ob sie etwas mit den Taten in der Silvesternacht zu tun haben, ist nach Angaben der Ermittler noch unklar.

Artikel lesen: http://www.derwesten.de/region/uebergri ... 28037.html

Auch in Hamburg soll es in jener Nacht zu ganz ähnlichen Vorfällen gekommen sein.
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Agrippa
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Re: Flüchtlingsdrama in Europa - Auswirkungen auf die EU

05.01.2016, 11:44

Im Moment laufen auf n-tv zahlreiche Berichte über die massenhaften Übergriffe auf Frauen in Köln und Hamburg.

Eine Frau sagte, sie sei in der Menge immer wieder im Intimbereich begrapscht worden, es war widerlich. Die Täter waren, sie wollte es kaum aussprechen, offensichtlich arabischer oder nordafrikanischer Herkunft. Sie nahm sogar das Wort "Flüchtlinge" in den Mund. Sie verstanden offensichtlich kein Wort deutsch und waren von der Sensation, die sich da abspielte, begeistert. Laut dem Mädchen machten sie keinen besonders angetrunkenen Eindruck, manche hatten gerötete Augen, aber getorkelt oder geschwankt ist keiner.

Zahlreiche andere Frauen und Mädchen mussten noch Schlimmeres erleiden. Einigen wurden die Strumpfhosen und Slips zerrissen, bevor sie mit den Fingern penetriert wurden. Sogar einer Zivilpolizistin wurde in die Hose gefasst.

Ein Sprecher der Polizeigewerkschaft sagte, die Lage sei besonders besorgniserregend, da vergleichbare Übergriffe auf Frauen bereits in Stuttgart vor Silvester und in Hamburg, ebenfalls in der Silvesternacht, geschehen sind.

Es besteht also weder ein örtlicher Zusammenhang, noch eine speziell auf Silvester begrenzte Aktion.
Für den bevorstehenden Karneval im Februar wird das Schlimmste befürchtet.

Auch wird erwartet, dass in den Frühlings- und Sommermonaten, wenn Frauen und Mädchen bekanntermaßen leichter bekleidet sind, auf Volksfesten und Massenveranstaltungen mit weiteren Übergriffen zu rechnen ist.

Tja, andere Länder, andere Sitten.... Das ist das neue Multi-Kulti-Deutschland, das wir uns nicht gewünscht haben....

Ganz bedenklich finde ich, was sich heute die BILD-Zeitung leistet. In einer kleinen Nachricht auf Seite 6 ist von "Trickdieben" und "Taschendieben" nordafrikanischer Herkunft die Rede, die Frauen am Kölner Bahnhof in der Silvesternacht bestohlen haben.
Kein Wunder, dass man bei Pegida von der "Lügenpresse" spricht.
 
Ruaidhri
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Re: Flüchtlingsdrama in Europa - Auswirkungen auf die EU

05.01.2016, 11:59

In Hamburg ist es zu ähnlichen Vorfällen gekommen. Definitiv.
Geht gar nicht. Vielen älteren und jungen Frauen, die mit Bahn/ U-Bahn/S-Bahn fahren, ist ziemlich unwohl. Bislang waren es nur einzelne, deutlich Menschen orientalischer Herkunft, die aufdringlich wurden, nun in Rotten.
Eigentlich verstehen diese Leute nur eine, sehr prompte Sprache, doch da wir in einem Rechtsstaat leben, werden die Ermittlungen lange dauern und im Sande verlaufen.
Mir tun in erster Linie die betroffenen Frauen leid, dann aber auch diejenigen unter den Flüchtlingen, die sich zutiefst schämen und meinen, sich für die diesen Abschaum entschuldigen zu müssen.
" Kann ja auch unsere Frauen und Töchter betreffen, wenn die unterwegs sind!"
Meiner Meinung nach haben die Täter das Recht auf Asyl verwirkt und müssen zurück in die Heimat. Zum Wohle aller, auch der Flüchtlinge, die ob dieser Nachrichten Tränen ( auch der Angst) in den Augen haben und genauso verunsichert sind wie wir.
Wenn nun wegen solcher Rotten gar der Karneval oder andere Großveranstaltungen abgeblasen werden, dann, Frau Merkel, ist das für viele nicht mehr unser Land.
Edit:
Zu den Grenzkontrollen:
Ziemlich harmlos, wie vor Jahren, als Dänemark die schonmal kurzfristig eingeführt hatte. Die wissen ziemlich genau, wen sie wirklich kontrollieren, welche Autos sie rauspicken. Für EU-Bürger reicht übrigens, so überhaupt gefragtwird, der gültige Personalausweis.
Die Schweden sind- und das ist nicht neu!!! etwas penibler, nicht nur, wenn es um gültige Impfungen für einreisende Hunde ging.
Geht langsamer, ja, und wie überall an den Grenzen, ist das ist lästig für vielen Pendler und für den LKW- Transit.
Man befürchtet das Muster Kanal- Flüchtlinge verstecken sich in LKW.
Ich verlinke nur die Startseite des Nordschleswigers sowie den Leitartikel von Gwyn Nissen, grenzerfahrungsnäher geht kaum.
http://www.nordschleswiger.dk/
http://www.nordschleswiger.dk/news.4460 ... licher-Tag
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LG Ruaidhri
 
Cherusker
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Re: Flüchtlingsdrama in Europa - Auswirkungen auf die EU

05.01.2016, 12:34

Es ist schon traurig in Deutschland, daß die Polizei und auch die Politik erst aufmerksam werden, wenn man sie mit der Nase draufstößt. 60 Anzeigen in Köln und angeblich 200 Polizisten in dem Gebiet im Einsatz und sie wollen es erst nachher mitbekommen haben? Und somit ist wohl sogar eine Vergewaltigung unter den Augen der Polizei geschehen?
Anscheinend hat man versucht das Thema erstmal unter den Teppich zu kehren, weil erst 3 Tage später von diesen Vorfällen in Köln in den Medien berichtet wurde. Zuerst noch als "harmlose" Taschendiebstähle und Belästigungen tituliert.
Wenn es so weitergeht, dann ist es empfehlenswert, wenn zukünftig auch nicht-muslimische Frauen sich verhüllen, sodaß der geschlechtsreife Moslem durch einen modernen Kleidungsstil nicht in sexuelle Rage versetzt wird.

Ich glaube nicht, daß das Taten von Einzeltäter sind, weil die Anzahl diese These eindeutig widerspricht. Wenn in Hamburg, Köln, Stuttgart, usw. Frauen systematisch belästigt und beraubt werden, dann steckt dahinter eine vorbereitete Tat und keine Spontanhandlung. :evil: Letztendlich ist es eine Provokation, in dem das "schwache Geschlecht" auserkoren wird, um die Hilflosigkeit unserer Gesellschaft (bestimmt treten bald wieder Gutmenschen von den Linken und Grünen auf, die das alles bagatallisieren :roll: ) und unseres Staates darzustellen.
Und kriminelle Asylanten kann man nicht so einfach ausweisen. Gerade deren Herkunftsländer weigern sich in dem Fall diese wieder aufzunehmen. Außerdem muß die Schuld eindeutig nachgewiesen werden und das kann dauern. In der Zeit hätte man einen unschuldigen Asylanten zehnmal abgeschoben.

P.S.
Nach Scharia-Polizei, Übergriffen auf Frauen,....fragt man sich, welche Gruppe demnächst dran ist? Schwule, Juden, Atheisten,....?
 
Ruaidhri
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Re: Flüchtlingsansturm nach Deutschland auch 2016 ungebroche

05.01.2016, 13:15

Eine Obergrenze für Flüchtlinge ist nach deutschem Gesetz ja nicht möglich.
Angeblich würde eine Obergrenze auch mit Un- und EU- Gesetzen kollidieren. Sagt Pro Asyl, sagen Politiker anderer Couleur.
http://www.zeit.de/politik/deutschland/ ... obergrenze
Warum können dann andere EU-Mitgliedstaaten, die ebenfalls die UN-Charta und EU-Gesetze unterschrieben haben, so rigoros abweisen?
Das Dilemma zwischen Humanität, sprich, dem Aussetzen der Dublin-Regelung, muss irgendwie anders gelöst werden.
Sachlich gesehen hat Seehofer Recht: Wenn wir Integration wollen, die auf ein gedeihliches Miteinander abzielt, kann Deutschland das nicht auf Dauer so leisten, wie es erforderlich wäre.
Mal gar nicht nur mit Ehrenamt und Wischi-Waschi.
Die FAZ nennt zwar keine konkreten Maßnahmen, aber immerhin, man ist soweit, dass man Denkverbote in Frage stellt.
http://www.faz.net/aktuell/politik/flue ... 97045.html
Zitat:
"Seehofer ist der erste Politiker von Rang, der – Kreuth verlangt danach – es wagt, eine Zahl zu nennen: Höchstens 200.000 Asylbewerber und Kriegsflüchtlinge könne Deutschland im Jahr verkraften. Das sei im doppelten Sinn des Wortes unmöglich, schallt es ihm entgegen.

Wäre es das wirklich? Das wäre wieder Politik, nicht länger Kapitulation. Dazu müsste Berlin eine härtere Linie verfolgen, zu der Merkel nicht bereit ist. Doch auf ihrem Kurs wird die Koalition nicht ewig bleiben können, wenn jetzt selbst die Dänen wieder Pässe kontrollieren, die Österreicher Zäune bauen und die Polen keinen „Mix von Kulturen und Rassen“ in ihrem Staat haben wollen."

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Paul
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Re: Flüchtlingsdrama in Europa - Auswirkungen auf die EU

05.01.2016, 13:19

Wenn man sowas mitbekommt, bekommt man ein bischen Verständnis dafür, das die Verwandten von Opfern im Süden oft schnell zum Messer greifen, um Täter zu bestrafen. Da reicht dann aber auch schon einmal höfliches Ansprechen zum Messerangriff.
Gerade zum Schutz korrekter Einwanderer muß gegen Kriminelle durchgegriffen werden. Allerdings erleben wir diese übertriebene Milde auch gegenüber "Einheimischen" Kriminellen.
viele Grüße

Paul

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Ruaidhri
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Re: Flüchtlingsdrama in Europa - Auswirkungen auf die EU

05.01.2016, 13:32

" Die sind so sozialisiert, dass sie nur harte Maßnahmen verstehen, die lachen doch nur über die (abwesende) deutsche Staatsgewalt!"
Nicht Pegida, sondern syrische Familienväter, die furchtbare Angst haben. Froh, den Massenunterkünften entronnen zu sein, in denen es täglich Ärger gab, erleben sie nun etwas, was absolut nicht in ihre Sehnsucht nach Frieden und Gewaltfreiheit passt.
Cherusker hat geschrieben:
Letztendlich ist es eine Provokation, in dem das "schwache Geschlecht" auserkoren wird, um die Hilflosigkeit unserer Gesellschaft (bestimmt treten bald wieder Gutmenschen von den Linken und Grünen auf, die das alles bagatallisieren :roll: ) und unseres Staates darzustellen.

Könnte sein- und leist man Kommentare bei spon oder zon, gibt es immer noch viele, die- was sonst- die Deutschen und mangelnde Integrationsbemühung dafür verantwortlich machen.
Simmt ja auch, nur kapieren die nicht, dass vor einem anderen kulturellen und Sozialsationshintergrund unsere Sreicheleinheiten allein es nicht bringen.
P.S.
Nach Scharia-Polizei, Übergriffen auf Frauen,....fragt man sich, welche Gruppe demnächst dran ist? Schwule, Juden, Atheisten,....?

Schwule, Frauen, Atheisten- verstärkt in der Gruppe der SchönrednerInnen vertreten.
Dass es Angriffe auf jüdische Menschen und Institutionen geben wird, glaube ich- und spätestens dann wird hoffentlich der letzte der Verklärer aufwachen.
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Flüchtlingsdrama in Europa - Auswirkungen auf die EU

05.01.2016, 14:06

Ruaidhri hat geschrieben:
Dass es Angriffe auf jüdische Menschen und Institutionen geben wird, glaube ich- und spätestens dann wird hoffentlich der letzte der Verklärer aufwachen.


Sind sie in Frankreich auch nicht. Dort wandern immer mehr jüdische Franzosen nach Israel aus. Sie fühlen sich in Frankreich nicht mehr sicher und trauen sich nicht als Jude auf die Straße zu gehen. :( Soweit ist es schon gekommen. Aber auch in Deutschland sind die ersten Fälle bekannt geworden, in denen Juden körperlich angegriffen wurden und nicht immer durch rechtsradikale Idioten, sondern vermehrt durch Islamisten. :evil:
 
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Barbarossa
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Re: Flüchtlingsansturm nach Deutschland auch 2016 ungebroche

05.01.2016, 14:17

Hier ist ein interessanter Artikel unserer Autorin Katharina Ke:
http://www.katharinakellmann-historiker ... en-wir-das
Ich hatte die Doku nicht gesehen, obwohl ich mir sowas auch immer gern anschaue. Aber ich glaube, in ihrem Artikel beschreibt Katharina genau die Ursache dafür, dass solche Bewegungen wie Pegida, inklusive Totalverweigerung eines Dialogs mit Presse und Politik, überhaupt entstehen.
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Cherusker
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Re: Flüchtlingsansturm nach Deutschland auch 2016 ungebroche

05.01.2016, 15:10

Barbarossa hat geschrieben:
CSU-Chef Horst Seehofer forderte eine Obergrenze von 200.000 Flüchtlingen, die pro Jahr aufgenommen werden könnten - alles was darüber hinaus ginge, wäre zu viel, um diese Menschen zu integrieren. Daneben kämen ja auch noch eine "große Menge" weiterer Zuwanderer aus der EU.


Seehofer ist der einzige Politiker, der nicht im "Wolkenkuckucksheim" lebt und erkennt, daß ungehinderter Zustrom von Flüchtlingen nicht zu einer Integration führen kann. Einfache Parolen, wie "wir schaffen das", sind wenig hilfreich, wenn man vor ein paar Jahren gesagt hat, daß Multikulti gescheitert ist.
Wer hat denn überhaupt mal nachgefragt, ob sich die zugewanderten Muslime überhaupt integrieren lassen wollen? Oder möchten sie nicht eher ihr gewohntes Leben in Frieden und Freiheit weiterführen? :wink:
Mit dem Grundgesetz wird man als gläubiger Moslem schon so seine Probleme haben. Erst wenn man sich der westlichen Grundordnung anpaßt, kann es eine funktionierende Integration geben. Aber wollen das alle? Wieso verschwinden immer wieder Flüchtlinge aus ihren ländlichen Unterkünften?
Wer keine klaren Obergrenzen für Flüchtlinge aus Nordafrika und dem Orient schafft, der braucht sich nicht zu wundern, wenn es bald Ghettos, wie in Frankreich geben wird. ca.4000 Flüchtlinge täglich ergibt monatlich eine Anzahl von ca.120000 Menschen. Und in einem Jahr von 1,4 Mio. Menschen ! D.h. eine "Großstadt" entsteht innerhalb eines Jahres.
 
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Re: Flüchtlingsansturm nach Deutschland auch 2016 ungebroche

05.01.2016, 15:49

Die Doku habe ich gesehen- mit ähnlich kritischen Anmerkungen wie Katharina Kellmann- eben, weil ich durchaus die sehr unterschiedlichen Gemüter und mit unterschiedlichem Vorwissen und Erwartungen erlebe, die hier ankommen.
Allzu deutlich darf man nicht verlangen, dass man sich an hier geltende und erklärte Regeln zu halten hat, dann steht man schnell in der Ecke des braunen Mobs- zumindest in den Augen vieler der etwas blinden Helfer.
Noch immer dürfen Probleme nicht benannt werden, unliebsame Fragen nicht gestellt werden. Das hilft der Integration nunmal gar nicht.
So wenig wie alles zu entschuldigen, was inzwischen zunehmend an Gewalttätigkeiten in Flüchtlingsunterkünften fast täglich geschieht.
Oder davor, und darüber berichten auch Anwohner, die nicht dem braunen Rand zuzurechnen sind.
Wenn ältere Herrschaften mit Hund bedrängt werden, und nicht nur einmal, sondern regelmäßig, und Klagen werden weggewischt, ist genau das der Integration wie der Bereitwilligkeit, mit Flüchtlingen Kontakt aufzunehmen, absolut abträglich.
Integration: Ja. Mit allen Registern, Zuckerbrot und Peitsche, ohne jenes ewige Abstreiten von Problemen, sondern es gilt, die nicht nur bei den Deutschen, sondern auch bei den Migranten an den Wurzeln zu fassen.
Gut, dass Barbarossa das GG anspricht:
1) Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt und nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstößt.
3) Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.

Artikel 4

(1) Die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und die Freiheit des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses sind unverletzlich.

(2) Die ungestörte Religionsausübung wird gewährleistet.

Kann Artikel 4 etwa zur Folge haben, dass im Namen der Religion gegen andere Artkel verstoßen wird? Je nach Auslegung des Korans wäre so manche Straftat ja durch die freie Ausübung der Religion gedeckt.
Vieles an unserer Auffassung und dem zugrunde liegenden Recht muss ganz rigoros und uncharmant erklärt werden, aber wichtiger ist ja, den Flüchtlingen zu erklären, dass Gummibärchen nicht halal sind.
Cherusker hat geschrieben:
Wer hat denn überhaupt mal nachgefragt, ob sich die zugewanderten Muslime überhaupt integrieren lassen wollen? Oder möchten sie nicht eher ihr gewohntes Leben in Frieden und Freiheit weiterführen?

Ich, u.a.
Nochmal: Es gibt viele, viele Menschen, die Engagement und Einsatz verdient haben, die hier ankommen wollen und genau den Frieden und die Freiheit suchen, die sie n ihren Heimatländern verloren haben.
Es gibt genauso eine nicht unbeträchtliche Zahl, die mit falschen Vorstellungen kommen und erwarten, dass sie ein besseres Leben nach ihren Gewohnheiten weiterleben können.
Flüchtlinge sind nunmal keine homogene Masse guter, integrationswilliger Menschen, auch nicht von unbelehrbaren muslimischen Machos.

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:arrow: Ich habe den im Zitat angegebenen Autor berichtigt. Nicht ich, sondern Cherusker hat die Zeilen geschrieben.
Barbarossa [Mod.]
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