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Moderator: Barbarossa

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Ruaidhri
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Re: Parallelgesellschaften in Deutschland

17.04.2017, 16:26

Cherusker hat geschrieben:
Es geht bei diesem Thema nicht um Migranten, sondern um kriminelle Vereinigungen, die es aber auch hierzulande bei einem Teil der ausländischen Bevölkerung gibt.

Merkwürdig, dass Du aber immer nur Migranten als Übeltäter anführst. Parallelgesellschaften  und Gangs gibt es auch unter Deutschen, und genau darum geht es laut Thread-Titel: Parallegesellschaften in allen Facetten.
Statt Zeitungsartikel aneinanderzureihen, wäre es sinnvoller, nach Urachen zu suchen- und das möglichst aus allen Perspektiven.
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Cherusker
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Re: Parallelgesellschaften in Deutschland

18.04.2017, 17:30

Ruaidhri hat geschrieben:
Cherusker hat geschrieben:
Es geht bei diesem Thema nicht um Migranten, sondern um kriminelle Vereinigungen, die es aber auch hierzulande bei einem Teil der ausländischen Bevölkerung gibt.

Merkwürdig, dass Du aber immer nur Migranten als Übeltäter anführst. Parallelgesellschaften  und Gangs gibt es auch unter Deutschen, und genau darum geht es laut Thread-Titel: Parallegesellschaften in allen Facetten.
Statt Zeitungsartikel aneinanderzureihen, wäre es sinnvoller, nach Urachen zu suchen- und das möglichst aus allen Perspektiven.

Komisch, anscheinend widerspricht das Deiner subjektiven Realitätsempfindung ?  Da wirst Du wohl unsanft aus Wolkenkuckucksheim geweckt ? :crazy: Natürlich habe ich hier auch schon über andere Parallelgesellschaften, z.B. Rockergangs, berichtet, aber das sind jetzt Ereignsse, die jetzt aktuell stattfinden. Oder glaubst Du, daß das alles FAKE-Meldungen sind ?  Man muß darüber berichten, es gibt auch "schwarz" und "weiß" und nicht immer grau. Man kann nicht alles immer verschweigen..... :wink: Es ist geradezu lächerlich, wenn man immer das dämliche Argument bringt, "aber Deutsche machen das auch". Recht naiv.... :mrgreen:
Es fällt Dir allerdings schwer diese Realität anzuerkennen, weil Du bestimmt eine Entschuldigung für diese Taten suchst. Wenn das LKA darüber berichtet, daß es eine kriminelle Parallelgesellschaft in Form von ausländischen Großfamilien gibt, die sich nicht an unser Grundgesetz halten, dann ist das ein Faktum. Jetzt such Du die "Ursachen" für diese Kriminellen, damit DU es Dir erklären kannst. Sicher haben wieder die bösen Deutschen Schuld, weil auch Deutsche begehen Straftaten. :lolno: Davon haben wir auch genug, aber wir müssen uns nicht die Provokationen solcher Kriminellen gefallen lassen. Erst kürzlich hat "Die Welt" wieder einen Artikel darüber verfaßt.
Ich jedenfalls finde keine Entschuldigung für Kriminelle......
 
Ruaidhri
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Re: Parallelgesellschaften in Deutschland

19.04.2017, 09:11

An keiner Stelle habe ich bestritten, dass es zuviele solcher üarallelen Randgruppen aus Kreisen mit Mihi gru gibt und deutlich formuliert, dasserstens dagegen anders vorgegangen werden muss, zweitens die Ursachen klar zu benennen und tunlichst aus den Fehlern zu lernen ist.
Mit und ohne Mihigru.
Cherusker hat geschrieben:
Es fällt Dir allerdings schwer diese Realität anzuerkennen, weil Du bestimmt eine Entschuldigung für diese Taten suchst. Wenn das LKA darüber berichtet, daß es eine kriminelle Parallelgesellschaft in Form von ausländischen Großfamilien gibt, die sich nicht an unser Grundgesetz halten, dann ist das ein Faktum. Jetzt such Du die "Ursachen" für diese Kriminellen, damit DU es Dir erklären kannst. Sicher haben wieder die bösen Deutschen Schuld, weil auch Deutsche begehen Straftaten.

Ebenfalls völlig absurde Interpretation, siehe oben, nach Ursachen- in alle Richtungen zu suchen, hat absolut nichts mit Entschuldigen zu tun. Ist nur sinnvoller für die Zukunft, derlei zu erkennen, um auf vielen Gebieten anders zu handeln. Aber das ist wohl zu schwierig zu verstehen.
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Cherusker
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Re: Parallelgesellschaften in Deutschland

19.04.2017, 11:02

Ruaidhri hat geschrieben:

Ebenfalls völlig absurde Interpretation, siehe oben, nach Ursachen- in alle Richtungen zu suchen, hat absolut nichts mit Entschuldigen zu tun. Ist nur sinnvoller für die Zukunft, derlei zu erkennen, um auf vielen Gebieten anders zu handeln. Aber das ist wohl zu schwierig zu verstehen.

Ach, bestimmt kommt gleich das Argument der Opferrolle...... :lolno: :crazy:
Kannst Du mir einen Grund nennen, warum man hier Verständnis für Kriminelle, die sich weigern unser Grundgesetz anzuerkennen, aufbringen muß ?  Die Ursache ist ganz einfach.....sie nutzen unseren Rechtsstaat aus und lachen sich über die Milde unserer Justiz kaputt. So kann man schön Hartz IV kassieren und mit seinem AMG-Mercedes mit 100 durch die Stadt düsen. Wird der Wagen im Halteverbot aufgeschrieben, so rottet sich gleich eine Meute zusammen, die die Ordnungshüter verbal und auch körperlich angeht.  Solche Meldungen findet man zuhauf in unseren Medien.....außer man verschließt die Augen und lebt weiter in seiner schönen neuen bunten Welt !  
 
Ruaidhri
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Re: Parallelgesellschaften in Deutschland

19.04.2017, 19:50

Du denkst schlicht. Ursachenforschung hat nichts "Opferrolle" zu tun. Eher damit, welche Möglichkeiten es gibt, vorzubeugen und vor allem rechtzeitig einzugreifen.
Cherusker hat geschrieben:
außer man verschließt die Augen und lebt weiter in seiner schönen neuen bunten Welt !  

Wieder von Dir auf andere geschlossen? Was das Verschließen der Augen betrifft, meine ich. Erstens lese ich quer durch die Zeitungen,zweitens habe ich Familie in den Krisenstädten des Ruhrgebiets. Fatale Entwicklungen sind absolut nicht zu leugnen, dafür Ursachen zu suchen, zu analysieren und weitere Entwicklungen in die Richtung zu verhindern, ist wichtig.
Genauso wie hartes Durchgreifen der Polizei, no go areas suind nirgendwo zu dulden, gleich, von wem sie besetzt sind.
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Re: Parallelgesellschaften in Deutschland

19.04.2017, 20:07

Ruaidhri hat geschrieben:

Genauso wie hartes Durchgreifen der Polizei, no go areas suind nirgendwo zu dulden, gleich, von wem sie besetzt sind.

Aha.....geht jetzt doch ein Licht auf ?  Eine kriminelle Parallelgesellschaft schafft "no go areas",
P.S. OFF TOPIC
Erst gestern mußte ich im Radio (NDR) mit anhören, wie ein muslimischer Vertreter (welcher Verband auch immer) gesagt hat, daß die Türken in Deutschland nur Erdogan mit 61 % gewählt haben, weil sie hier in Deutschland diskriminiert werden und das Opfer sind. :shock:  :crazy: Es fehlt nur noch, daß der Prophet beleidigt wurde...... :lolno: :mrgreen:
Komisch.....andere Ausländer mit auch anderen Religionen haben nicht diese Probleme. Sie sehen sich nicht als Opfer. So wurde vor einiger Zeit einmal im Radio (war wohl Deutschlandfunk) ein Vergleich zwischen Vietnamesen, Koreaner,  usw. . gezogen. Alle anderen ausländischen Minderheiten fielen eher durch Fleiß (auch in der Schule) auf und haben versucht die beste Möglichkeit in unserem Staat zu nutzen, was auch nicht immer geschehen ist. Nur die Muslime waren permanent am Jammern, daß sie keine Chance haben. Allerdings waren auch die schulischen Leistungen gegenüber den anderen deutlich schlechter. Das hat sich dann später bei der Berufswahl auch niedergeschlagen.
Also eher mal selbst an die Nase packen, als immer sich nur als das Opfer darstellen !  Schließlich haben es viele Ausländer (auch Moslems) schon vorgelebt. Aber die 2. und 3. Generation ist eher in Rückschritten behaftet.....oder wie soll man die breite Zustimmung für Erdogan deuten ? :wink: 
 
Ruaidhri
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Re: Parallelgesellschaften in Deutschland

20.04.2017, 17:09

Cherusker hat geschrieben:
Aha.....geht jetzt doch ein Licht auf ?  Eine kriminelle Parallelgesellschaft schafft "no go areas",

Wenn Du mal richtig und nicht so kurzsichtig gelesen hättest, wüsstest Du, dass ich das schon sehr oft schrieb.

Cherusker hat geschrieben:
Schließlich haben es viele Ausländer (auch Moslems) schon vorgelebt. Aber die 2. und 3. Generation ist eher in Rückschritten behaftet.....oder wie soll man die breite Zustimmung für Erdogan deuten ?

Auch kannst Du von mir lesen: Die kalre Ansicht, übrigens deutscher wie türkischer Sicht, dass auf beiden Seiten  Fehler gemacht wurden. Insbesondere bei türkischen Einwanderern und den Nachfolge-Generationen. Wer hier friedlich und kompatibel lebt, aber angeblich immer noch nicht Deutscher sein kann, weil Eltern oder Großeltern andere Wurzeln haben, der sucht sich, wie alle, die sich nicht akzeptiert fühlen, woanders Rückhalt. Kein Grund, kriminell zu werden, doch kriminelle sind auch Teile der europäische(er) geprägten Zuwanderer.
Dass es lange Zeit einfach war, die Opferrolle einzunehmen, ist sicher. Geht aber jetzt nicht mehr, nach dem refugee-welcome- Beweis. ( Dem ich nicht nicht ungeteilter Begeisterung zusah.
Cherusker hat geschrieben:
. Nur die Muslime waren permanent am Jammern, daß sie keine Chance haben.

Da war und ist tatsächlich auch etwas dran, könnten Dir auch Akademiker und hoch qualifizierte Arbeitskräfte mit türkischen Wurzeln  sagen- und dazu gibt es verlässliche Studien. Ws war (und ist es jetzt, sogar nachvollziehbar) wieder, sehr viel schwieriger, mit gleicher Ausbildung, gleicher Qualifikation/ Erfahrung, einen Arbeitsplatz zu bekommen.
Cherusker hat geschrieben:
Nur die Muslime waren permanent am Jammern,

Nö, nicht " die Muslime", nicht die Türken, sondern, aber das ist natürlich ungeheuer schwierig, derlei Platitüden zu vermeiden. Mein Eindruck ist, steht woanders, dass vieleTürken / Türkisch-stämmige schon anders ticken als die allermeisten Araber. Die verstehen gerade die Türken in Deutschland nicht, die für einen angehenden Diktator Begeisterung zeigen.
Mit kompletten, nett plakativen Verallgemeinerungen wird keine Abhilfe geschaffen, nicht neue (alte) Fehler vermieden. Gilt übrigens genauso für die pauschale Aussage mancher türksich- muslimer Offizieller, die eben weder alle Türken/ Türkischstämmigen noch etwa alle Muslime vertreten.
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Re: Parallelgesellschaften in Deutschland

25.04.2017, 11:36

Die Krawalle werden wohl in Hameln nur ein leichtes Nachspiel haben. Wie aus der Presse zu erfahren ist, wird es nach vorab Gesprächen wohl nur auf Bewährungsstrafen hinauslaufen. Der Richter zeigte vollstes Verständnis dafür, daß die Mutter so ausgerastet ist und durch Lügen und Todesdrohungen bzw. Aufforderung zum Totschlag zu den Unruhen geführt hat.   
 
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Re: Parallelgesellschaften in Deutschland

26.04.2017, 08:55

Oh....jetzt haben sie in Hameln doch glatt festgestellt, daß es bei 30 Verletzten (darunter 24 Polizisten) und diversen vorherigen Straftaten, bei einem Angeklagten (der Bruder, der den Getöteten einen Tag vorher aus dem Polizeigewahrsam befreien wollte) doch zu einer Haftstrafe kommen muß.....schließlich war er  wegen anderer Taten auf Bewährung.
 
 
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Re: Parallelgesellschaften in Deutschland

28.04.2017, 09:49

In Hameln haben sich alle Angeklagten als schuldig bekannt, weil sie vorher einen Handel mit der Justiz  abgeschlossen haben, in dem sie auf Bewährung hoffen können. Außer ein Angeklagter, der halt durch seine Taten nicht damit rechnen kann. Die Polizei-Gewerkschaft sieht darin einen völlig falschen Weg um das Problem mit diesen kriminellen Familienclans zu lösen.
Amüsant sind die Äußerungen der Angeklagten, die sich auf eine "psychische Ausnahmesituation" berufen. Aha....was hat denn der Staat und die Gesellschaft falsch gemacht ? Der damals Angeklagte ist bei einem Fluchtversuch ums Leben gekommen, daraufhin wurden Lügen gestreut, die wiederum in massiven Gewalttätigkeiten endeten. Wer hat also für diese Ausnahmesituation gesorgt ?  :wink:
Das würde bedeuten, wenn jemand eine Straftat begeht, dann brauch er sich nur auf eine "psychische Ausnahmestiuation" (Oma ist gestorben,....) berufen und schon bekommt er Milde ? :shock: :mrgreen:
 
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Re: Parallelgesellschaften in Deutschland

17.05.2017, 18:39

Und ?? Natürlich ist es so gekommen, wie in der vorherigen Absprache vereinbart. :roll: Die Angeklagten haben sich schuldig bekannt und haben dafür eine Bewährungsstrafe bekommen. Das ist für die wie Freispruch ! :lolno:  Der Richter bemerkte, daß das eine gelebte Ablehnung unseres Staates gewesen ist.........aber nein, dafür darf man sie doch nicht hart bestrafen. :wink:....wo kommen wir denn da hin? :mrgreen:
Da bin ich mal gespannt, was die Hooligans bekommen, die sich beim Spiel 96 - VfB in der Gaststätte Bavaricum geprügelt haben ? Bestimmt auch nur Bewährung ?  :crazy:
 
Ruaidhri
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Re: Parallelgesellschaften in Deutschland

20.05.2017, 10:02

Cherusker hat geschrieben:
Der Richter bemerkte, daß das eine gelebte Ablehnung unseres Staates gewesen ist.........aber nein, dafür darf man sie doch nicht hart bestrafen. :wink:....wo kommen wir denn da hin? :mrgreen:

Da gebe ich Dir Recht. Sicherlich ist das Urteil nach deutschem Recht und deutscher Rechtsstaatlichkeit ergangen.
Aber völlig an dem wohl beabsichtigten "Erziehungseffekt" vorbei. viele der hier integrationswilligen, fähigen oder schon integrierten unter meinen Leuten schütteln den Kopf, wissend, dass zunächst mal nur Härte hilft, den Leuten klar zu machen, wo sie sind und dass unsere Regeln gelten- für alle.
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