Forum für Geschichte und Politik


Moderator: Barbarossa

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Eppelein
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Re: Parallelgesellschaften in Deutschland

11.01.2017, 11:19

Ruaidhri hat geschrieben:
Dieses Post löste bei den fortgeschrittenen Deutschlernern aus Syrien nur traurig- verzweifeltes Kopfschütteln aus.
Wenn jetzt Versöhnungsausschüsse gegründet werden, hat das nicht unbedingt mit Blutrache zu tun, und diese "Heimwehren" sind ein Problem, weil sie willkürlich entscheiden, wer " Gefährder" ist.
Richtig ist, dass, wer hier lebt, deutlich lernen und akzeptieren muss, was hier Sitte ist. Ich vertrete da eine klare Haltung: Wer sich hier nicht einfügt, kann und muss gehen. Blutrache oder auch nur eine Schlägerei ob einer (tatsächlich üblen) Beleidigung geht nicht. Aber, so die Klugen, es muss auch jeder einzelne die andere Art der Konfliktlösung "üben". Zwischen sinnvoll finden, sogar respektieren und erlernte Verhaltensweisen umzukonditionieren, bedarf manchmal der Hilfe. In klarer Ansage von außen und auch des Übens in entsprechenden Konfliktsituationen z.B. im Unterricht. Das, mit Verlaub, müssen auch deutsche Prekariats-Schüler durchaus beigebracht bekommen. Manchmal habe ich es einfacher mit 23, mehrheitlich männlichen Flüchtlingen als der Kollege mit weniger, aber echt deutscher Schülerschaft.
Albanien ist wahrlich ein Thema- und ich verstehe dreimal nicht, warum den Banden oder überhaupt jenen, die sich hier als nicht zu integrieren bewiesen haben, nicht das Handwerk gelegt wird- samt Rückfahrkarte und Wiedereinreiseverbot.

Ich glaube den Brüdern nicht das geringste. Die erzählen den Menschen und damit meine ich den Deutschen, das, was sie auch hören wollen.
Ein Türke, Albaner, Marokkaner,... wird immer der selbige mit all seinen Traditionen,.... bleiben, da beißt die Maus keinen Faden ab.
Es sind natürlich auch welche darunter, die sich dem "Rechtsstaat" Deutschland "unterordnen" - möchten ja auch deren Leistungen einverleibt bekommen.
 
Ruaidhri
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Re: Parallelgesellschaften in Deutschland

12.01.2017, 11:34

Eppelein hat geschrieben:
Ruaidhri hat geschrieben:
Dieses Post löste bei den fortgeschrittenen Deutschlernern aus Syrien nur traurig- verzweifeltes Kopfschütteln aus.
Wenn jetzt Versöhnungsausschüsse gegründet werden, hat das nicht unbedingt mit Blutrache zu tun, und diese "Heimwehren" sind ein Problem, weil sie willkürlich entscheiden, wer " Gefährder" ist.
Richtig ist, dass, wer hier lebt, deutlich lernen und akzeptieren muss, was hier Sitte ist. Ich vertrete da eine klare Haltung: Wer sich hier nicht einfügt, kann und muss gehen. Blutrache oder auch nur eine Schlägerei ob einer (tatsächlich üblen) Beleidigung geht nicht. Aber, so die Klugen, es muss auch jeder einzelne die andere Art der Konfliktlösung "üben". Zwischen sinnvoll finden, sogar respektieren und erlernte Verhaltensweisen umzukonditionieren, bedarf manchmal der Hilfe. In klarer Ansage von außen und auch des Übens in entsprechenden Konfliktsituationen z.B. im Unterricht. Das, mit Verlaub, müssen auch deutsche Prekariats-Schüler durchaus beigebracht bekommen. Manchmal habe ich es einfacher mit 23, mehrheitlich männlichen Flüchtlingen als der Kollege mit weniger, aber echt deutscher Schülerschaft.
Albanien ist wahrlich ein Thema- und ich verstehe dreimal nicht, warum den Banden oder überhaupt jenen, die sich hier als nicht zu integrieren bewiesen haben, nicht das Handwerk gelegt wird- samt Rückfahrkarte und Wiedereinreiseverbot.

Ich glaube den Brüdern nicht das geringste. Die erzählen den Menschen und damit meine ich den Deutschen, das, was sie auch hören wollen.
Ein Türke, Albaner, Marokkaner,... wird immer der selbige mit all seinen Traditionen,.... bleiben, da beißt die Maus keinen Faden ab.
Es sind natürlich auch welche darunter, die sich dem "Rechtsstaat" Deutschland "unterordnen" - möchten ja auch deren Leistungen einverleibt bekommen.

Tja, ich habe " die Brüder und Schwestern" täglich vor mir- und bei vielen, den meisten eigentlich,  guten Grund, an ihre Aufrichtigkeit und ihren Willen, sich hier einzufügen, ernst zu nehmen. Nicht immer ist Sonnenschein, aber ich schäme mich manchmal für die den Sozialstaat ausnutzenden bio- deutschen Typen unterm selben Dach.
Die können nichts, wollen nichts  lernen und haben durchaus mehr Missetaten zu verzeichnen als die Ausländer. on Benehmen und Sauberleit mal ganz abzusehen. Die Klassenräume werden oft in säuischem Zustand hinterlassen, was bei den I-Kursen eben nicht passiert.
Muttersprache: Deutsch Vaterland: Keins. Heimat: Europa
LG Ruaidhri
 
Eppelein
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Re: Parallelgesellschaften in Deutschland

12.01.2017, 12:41

Ist auch richtig, was Du schreibst.

Bei uns in den Schulen, wenn eine Lehrkraft Schüler maßregelt, die nicht nur zu ihren Mitschülern rotzfrech sind, Klassenzimmer wied sau verlassen, ihren Dreck auf Pausehöfen wie Fluren, Aula,.. einfach fallen lassen, werden sehr schnell nach "oben" geholt und bekommen demenstsprechende Verhaltensweisen, .. mitgeteilt.

Meine Lehrkräfte waren noch vom alten Schlag, da hatte man Respekt und der Respekt kam auch zurück. Wenn ich heute diese oft verweichlichten Lehrkräfte ansehe, ist es kein Wunder, das man mit diesen Katz und Maus spielen kann.

Von den Schulämtern wie Kultusministerien bekommt man (Lehrkörper) eine Watschn nach der anderen. Kein Wunder, wenn man sieht, was da für Damen und Herren das Sagen haben.
Daß dann so manche Lehrkraft resigniert, ist kein Wunder. Nicht wenige sagen dem Schuldienst adieu und orientieren sich anderweitig.

Ein früherer Lehrer (20 Jahre in Pension) von mir war zuletzt Schulleiter an einer Schule bei mir um die Ecke. In meiner Stadt war der Schulleiter als harter Hund bekannt, denn er verkörperte die Tugenden, die man normalerweise vom Elternhaus mit auf den Weg bekommen sollte. Wer meinte dagegen ankämpfen zu müssen, hatt die schlechtesten Karten die man sich vorstellen konnte.
Anzeigen kamen wegen seiner durchgreifenden Härte nicht wenige ins Schulamt. Diejenigen Eltern, die ihren Kindern Anstand und Respekt gegenüber Lehrkräften usw. anerzogen, haben sich gegen diese Heinis gestellt, die gegen den Schulleiter Anzeigen erhoben hatten.
Von seiner Linie wich er nicht ab, das gesamte Kollegium stand hinter ihm.
Geschlagen hat dieser Schulleiter weder zu meiner zeit noch in den Jahren bis zu seiner Pension, keinen einzigen Schüler!!!

Als er dann in Pension ging, wurde eine ehem. Grundschulleiterin an seine Stelle gesetzt. Diese Dame machte in kürzester zeit das zunichte, was in jahrelanger Arbeit aufgebaut wurde.
Der Ausländeranteil an dieser Schule beträgt ca. 80%, vor 15 Jahren etwa 20%

Kunden von mir haben ihre Kinder von dieser Schule genommen und in eine Privatschule gegeben. Kostet einiges im Monat, ist denen aber egal. Was da manchesmal abgeht, wo Lehrkräfte einfach nur resignieren, ihren Stoff durchziehen, ob derjenige Schüler das begreift oder nicht, egal.
So ist die Realität an vielen Schulen -

In Deutschland fehlt Zucht und Ordnung!  Prügelstrafe lehne ich strikt ab, um das deutlichst zum Ausdruck zu bringen, falls das bzgl. "Zucht" in einen falschen Hals gerät!!!

Zu meiner zeit gab es noch Prügel von den Lehrkräften mit dem Bambus - einfach nur abartig! 
 
Ruaidhri
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Re: Parallelgesellschaften in Deutschland

13.01.2017, 11:08

Eppelein hat geschrieben:
In Deutschland fehlt Zucht und Ordnung!

Es fehlt eigentlich an gegenseitigem Respekt, das würde schon reichen. Wenn ich höre, wie viele, nicht nur junge Leute, heute miteinander und über andere reden, ist das nicht gerade respektvoll.
Wenn ich höre und lese, wie völlig verallgemeinernd über Migranten vorverurteilend gesprochen/ geschrieben wird, nämlich respektlos, ist es das auch nicht.
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Eppelein
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Re: Parallelgesellschaften in Deutschland

13.01.2017, 14:09

Ruaidhri hat geschrieben:
Eppelein hat geschrieben:
In Deutschland fehlt Zucht und Ordnung!

Es fehlt eigentlich an gegenseitigem Respekt, das würde schon reichen. Wenn ich höre, wie viele, nicht nur junge Leute, heute miteinander und über andere reden, ist das nicht gerade respektvoll.
Wenn ich höre und lese, wie völlig verallgemeinernd über Migranten vorverurteilend gesprochen/ geschrieben wird, nämlich respektlos, ist es das auch nicht.

Respekt ist das Zauberwort!
Nennen wir es einmal "Getratsche". Dies hat es schon immer gegeben und wird es immer geben, sei es bei "Respektspersonen", oder die es eventuell einmal werden wollen.
Sowie z.Bspl. "verallgemeinert" über Migranten gesprochen wird, so sprechen, denken Migranten über uns, da beißt die Maus keinen Faden ab.
Bin mir auch sicher, daß bei dem Wort "Verallgemeinerung" im großen diejenigen, nennen wir diese einmal Migranten, gemeint sind, die dem Deutschen Volk nur auf der Tasche liegen,  den Genuß von Sozialleistungen anstreben, sonst nichts. Von Arbeiten keine Spur!
Unzählige "Migranten" -Familien sind mir bekannt, die Kinder nur so schütten. Kein einziger von den Familien geht einer Arbeit nach, ist jemals einer Arbeit nachgegangen.
Leben von der Stütze, Kindergeld und Geschäftemacherei - was immer man sich darunter vorstellt.
Ein Auszug aus meinen unerschöpflichen Erlebnissen/Erfahrungen:
Bin zu einer Famile einer Hausverwaltung (Brauerei) gerufen worden, wo angeblich der E-Herd nicht mehr funktionierte. Als ich eintrat, kam mir eine äußerst ungepflegte fette Frau entgegen, mit einem Kind auf den Arm.
In den paar Brocken deutsch, die sie sparch, wurde mir mitgeteilt, daß der Herd kaputt ist. Nach Inaugenscheinnahme wurde festgestellt, daß an dem Herd, bzw. an dem Anschluß, weitere Geräte angeschlossen worden waren. Der Schaden wird nicht von der Hausverwaltung übernommen, so mein Kommentar hierzu.
Ein Kind konnte gut deutsch und verklickerte das der Mutter. Diese dann in Rage zu mir gesprochen, daß sie 10 Kinder hat und die Hunger haben!!! - so wurde mir übersetzt.
Von diesen 10?! Kindern, die allesamt anwesend waren, teils volljährig, ging kein einziger einer Arbeit nach, wie ich von der Hausverwaltung erfahren habe.
Bei einer anderen Familie war der Durchlauferhitzer defekt. Angekommen, in das "Gäste"-WC  gesehen, wo sich der DLE befand. Der Klodeckel war oben und das Klosett voll verschissen.
Die Klobrille aus Holz hatte einmal in grauer Vorzeit einen Lackanstrich gesehen. Der Vordere Rand war dunkel, was auf ein durchtränktes Holz schließen ließ. Der hintere Rand der Brille war mit
einer bereits kleinen ausgetrockneten braunen Ablagerung behaftet.
Neben dem Klosett stand eine Flasche mit Wasser halb gefüllt, dazu ein paar Fetzen aus einer Zeitung?.
Die Krönung war, daß sich auf dem Boden (PVC, Stragula,..) eine Filmspur von Urin sich befand, die schön gleichmäßig vetrteilt war, usw.
Der guten Frau teilte ich mit, daß sie erst einmal das WC reinigt und dann kann sie ja der Hausverwaltung mitteilen, daß ich wieder kommen könnte.
Das sind keine Einzelfälle, wohlgemerkt!
Die Schulmeister mögen bitte einmal auf den Baustellen vorbeisehen, Kontrollen in den WC-Waschcontainern wie DIXI-Klos durchführen.
Sobald Muslime auf Baustellen sind, werden im Normalfall diese Einrichtungen von Deutschen gemieten - siehe weiter oben!!!
Natürlich gibt es unter den Deutschen auch Wilds...., darum geht es hier jedoch nicht.
In den Schulen/Heimen mag ja vieles in geordneten Bahnen verlaufen, draußen an der Front sieht es verdammt anders aus.
 
Ruaidhri
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Re: Parallelgesellschaften in Deutschland

14.01.2017, 13:58

Eppelein hat geschrieben:
In den Schulen/Heimen mag ja vieles in geordneten Bahnen verlaufen, draußen an der Front sieht es verdammt anders aus.

Sind wir im Krieg?
 
Inzwischen war ich bei einigen Familien oder in WG eingeladen- und es herrschten keineswegs solche von Dir beschriebenen Zustände. Auch und ganz und gar nicht bei den türkischen Familien, in denen ich zu Gast war.
Eppelein hat geschrieben:
Natürlich gibt es unter den Deutschen auch Wilds...., darum geht es hier jedoch nicht.

Doch, Bio-Deutsche Schweine gab es immer schon zahlreich, vollgekackte Autobahn-Rastplätze und öffentliche Toiletten  nur als ein Beispiel.
Eppelein hat geschrieben:
Sowie z.Bspl. "verallgemeinert" über Migranten gesprochen wird, so sprechen, denken Migranten über uns, da beißt die Maus keinen Faden ab.

Das ist schlicht nicht wahr! Kann auch nicht wahr sein, weil es " die Deutschen" so wenig gibt wie die "Migranten". Von homogener jeweiliger Gruppe und Denkweise kann nicht die Rede sein. Gibt es nicht, nirgendwo. Differenzierte Wahrnehmung ist aber wirklich ziemlich schwierig.
Nur gute Migranten, d.h. passend im Sinne der Jubler: Gibt es nicht. Nur unzivilisierte, unsere Gesellschaft verachtende Muslime ist genauso wenig richtig.
Ist aber Zeitverschwendung, gegen die Blockaden und das Schwarz-Weiß-Denken beider Seiten! zu schreiben und es ist auch nicht zielführend.
Alle Migranten ein Geschenk? Nein, so manches trojanische Pferd  noch unter dem IS-Status ist dabei. Derlei Äußerungen sind schlicht dumm und zeugen von wenig Begegnung mit dem Alltag. Alle Migranten unfähig, unwillig, dumm und nur auf Sozialhilfe aus? Nein, das ist eine ebenso realitätsferne, dumme Darstellung.
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Eppelein
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Re: Parallelgesellschaften in Deutschland

14.01.2017, 14:15

Realitätsfremd?
Dann mache bitte um dein Schneckenhaus einen großen Bogen und gehe hinaus in die Welt -
Nicht nur das Schöne und Angenehme herauspicken ....

Ein früherer Vermieter von mir war am Gym Lehrer für Chemie/Biologie.
Seine Schulmeisterei wurde auch nicht in der "Freizeit" abgelegt. Außer meinem früheren Lehrer, wie oben bereits geschrieben, können es Schulmeister nicht lassen, ihre Mitmenschen zu belehren.
Stehen oft neben sich, wo unsereiner nur mit dem Kopf schüttelt.
 
Ruaidhri
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Re: Parallelgesellschaften in Deutschland

14.01.2017, 20:53

Wer lesen kann und will, ist klar im Vorteil.
Nirgendwo schrieb ich, dass es keine Probleme gibt. Ich schreibe dagegen, dass es aber nicht nur Probleme, sondern auch positive Seiten und nicht in Einzelfällen gibt.
Die Schönfärberei habe ich von Anfang an als das bezeichnet, was sie ist: Dumm und falsch, im letzten Jahr schon rassistisch gegenüber deutschen Bürgern, und nur ganz sachliche Fragen nach dem "Wie" stellten, auf durchaus realistische Probleme hinwiesen.
Genauso tue ich das mit der nur hetzenden Seite, die völlig undifferneziert beurteilt und sich weigert zur Kennnis zu nehmen, dass die Generalverurteilung aller Migranten/ Muslime ebenso dumm und falsch ist.
Die Realität ist immer mehr als nur ein einziger Ausschnitt.
Eppelein hat geschrieben:
Dann mache bitte um dein Schneckenhaus einen großen Bogen und gehe hinaus in die Welt -

Ich bin mitten drin, mit Licht- und Schattenseiten. Wie hier auch durchaus erwähnt.

Eppelein hat geschrieben:
Seine Schulmeisterei wurde auch nicht in der "Freizeit" abgelegt. Außer meinem früheren Lehrer, wie oben bereits geschrieben, können es Schulmeister nicht lassen, ihre Mitmenschen zu belehren.

Wer belehrt hier wen?  Ich soll ja einsehen, dass nur Sie recht haben und nur Ihre Erfahrungen die einzige Wahrheit sind. Dem stelle ich, ohne die Erfahrungen in Frage zu stellen, weil sie mir nicht fremd sind, andere gegenüber, nur eben nicht diese  als die einzige Wahrheit verkaufend.
Ich sehe, welche Fehler über  Jahrzehnte gemacht wurden, aus sehr verschiedenen Gründen - je nach politischem Lager, und genau die haben zu den Problemen geführt, die wir im Land haben. Andererseits- nicht zu vergessen, gibt es sehr sehr viele erfolgreiche, gebildete, muslimische Migranten, die nichts mit den Parallelgesellschaften zu tun haben.
Genauso kann es gelingen, viele der im vergangenen Jahr gekommen Menschen hier zeitweise oder auf Dauer erfolgreich einzugliedern. Um die geht es mir, und drum kann ich dieses Gehetze, gegen alle, die gekommen sind, schlecht unkommentiert lassen.
Sicherlich nicht im Ihretwillen, das wäre vergebene Mühe, sondern um mancher Mitleser wegen, denen ich das sowohl- als auch und alles dazwischen aufzeigen möchte.
Eppelein hat geschrieben:
Stehen oft neben sich, wo unsereiner nur mit dem Kopf schüttelt.

Nö, ich stehe ziemlich mitten drin und ganz und gar nicht neben mir. Mitte heißt, beide Seiten zu kennen und keine zu verleugnen.
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Re: Parallelgesellschaften in Deutschland

15.01.2017, 09:26

Eigentlich sind Verallgemeinerungen fast immer falsch.
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Re: Parallelgesellschaften in Deutschland

15.01.2017, 18:14

Uneigentlich sollten wir das in diesem Lande besonders gut wissen, wir Ossis und Wessis, dass Verallgemeinerungen wenig hilfreich und zielführend sind.
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Re: Parallelgesellschaften in Deutschland

15.01.2017, 19:27

Und dennoch gibt es viele Leute, die die Bevölkerung in diesem Land genau so unterteilen, wie du es beschrieben hast. Ich habe dieses ,,O...'' und ,,W...'' - Wort nie in meinen Wortschatz aufgenommen. Ich hasse diese Wörter, weil ich den Mauerfall und die Einheit Deutschlands als die größten und schönsten Ereignisse in meinem Leben ansehe. Nur die Geburt meines Sohnes kommt da noch heran, auch wenn das nicht wirklich zu vergleichen ist.
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Re: Parallelgesellschaften in Deutschland

15.01.2017, 22:02

Barbarossa hat geschrieben:
Und dennoch gibt es viele Leute, die die Bevölkerung in diesem Land genau so unterteilen, wie du es beschrieben hast.

Na ja, man hat ja teilweise sehr gefremdelt- und tut es heute immer noch. Eben, weil man lieber bei den einfachen Schablonen bleibt.
Das ist- in diesem Faden, der große Vorwurf, das Lagerdenken beider Seiten.
Hier noch ein Link zu einem Zeit online Beitrag,  in dem ich einige Sätze bejahe, wo die Dame Recht hat, hat sie Recht, und Mut hat sie, wenn sie sich mit den konservativen Islam-Vertretern anlegt. Andererseits bringen mich wieder Passagen auf die Palme, seien diese unglücklich formuliert oder genauso gemeint, wenn es um das Wort "Bringeschuld der Mehrheitsgesellschaft"  steht. Keinesfalls mache ich meinen Job, weil ich meine, in der Schuld der Migranten zu stehen. Ich mache ihn, weil ich vielleicht diesem Land etwas schulde, nämlich möglichst viele für eben jene Vorzüge, die unsere Gesellschaft bietet, zu begeistern, sie verständlich zu machen, samt Grenzen der Toleranz, die für alle gelten.
Zustimmung hat sie wieder, dass manches leichter ginge, wenn mman zumindest diejenigen, die nachvollziehbar unsere Werte anerkennen, ob hier geboren oder neu hier, dann auch aufnehmen statt immer wieder ausgrenzen würde,  statt gelungene Integration  anzuzweifeln und lediglich nach Herkunft und Glauben allein zu etikettieren statt sie als ganz normale Mitbürger zu akzeptieren. Genau das treibt viele in die Erdogan-Ecke- oder zu den Salafisten, Islamisten.
Bei allen Problemen in Frankreich und GB, wer sich loyal bis national verhält, ist Franzose oder Brite und gleichwertiger Bürger.
http://www.zeit.de/2017/01/lamya-kaddor ... ettansicht
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Re: Parallelgesellschaften in Deutschland

24.01.2017, 11:19

Unsere Freunde die M-Kurden prügeln sich weiter.....diesmal im Steintorviertel von Hannover. Es ging wieder um eine Frau und schon haben sie sich mit Baseballschlägern, Hölzern, usw. gegenseitig die Fresse poliert. Einer mußte ins Krankenhaus. Geht es da vielleicht um irgendwelche Gebietsstreitigkeiten bei der Prostitution ?

P.S.
Das Steintorviertel ist der Rotlichtbereich von Hannover.
 
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Re: Parallelgesellschaften in Deutschland

24.01.2017, 13:10

Gebietsstreitigkeiten? Könnte sein. Zwischen Bandidos und Hells Angels gibt es die auch immer wieder. Und zwar in der gleichen ,,Branche''. ;-)
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Re: Parallelgesellschaften in Deutschland

24.01.2017, 14:32

Na ja, die Rockerbanden würde ich jetzt nicht mit diesen Asyl., Flüchtlingen, Sozialschmarotzern usw. vergleichen wollen.

Diese Spezies (Ausl.--) ist wie eine Mafia, wo Schutzgelder, nicht im kleinen Stil erpreßt werden. Möchte nicht wissen, wer da alles mit dahinter steckt, da nicht das geringste unternommen wird,
um diesem Treiben Einhalt zu gebieten.
Wieviele Läden.. in deren "Einzugsgebiet" haben bereits die Schotten dicht gemacht, weil das alles nervlich wie finanzell nicht mehr zu verkraften ist.
Die Franzosen haben es richtig gemacht, wo Lager  um Paris? dem Erdboden gleichgemacht worden sind, da nicht genehmigt .... und kriminelle Züge vorhanden waren.

Die No-Go Areas gehörten regelrecht ausgeräuchert, bildlich gesprochen.

Die Bundespolizei,...  kann Bände schreiben, von deren "Erlebnissen", die nicht an die Öffentlichkeit geraten "dürfen"!

Mit einem Rechtsstaat hat D nicht mehr viel am Hut, bzw. das Deutsche Volk schon, daß bei dem kleinsten Furz vor den Kadi kommt!
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