bild-kraetzlAnlässlich 60jähriger teleologischer Seelsorge blickt Weihbischof Dr. Helmut Krätzl auf sein Leben und seine Erfahrungen im Gottesdienst zurück. Besonders beschäftigt er sich mit der Eucharistie, die ihn sein Leben über geprägt hat. Fortschrittlich sind seine Thesen, die er in seinem Werk verarbeitet und die eine Modernisierung der Kirche zum Gegenstand haben.

 

Beschreibung

Anlässlich seines diamantenen Priesterjubiläums reflektiert der beliebte Wiener Weihbi-schof Helmut Krätzl über das zentrale Sakrament der Kirche, die Eucharistie. Diese hat sein religiöses Leben von früher Kindheit an stark geprägt und er hat sich als Priester und Weihbischof an den aktuellen theologischen und pastoralen Diskussionen zur Heiligen Mes-se stets engagiert beteiligt. So geht es in diesem Buch um Fragen wie: Ist die Messe mehr Opfer oder Mahl? Ist sie Priesterliturgie oder Feier der ganzen Gemeinde? Wurde die Schaufrömmigkeit zum Ersatz für den Kommunionempfang? Ist die Messe nach dem Konzil nur neuer Ritus oder doch viel mehr? Was hindert eine eucharistische Gastfreundschaft mit evangelischen Christen? Hat man bald nach dem Konzil nicht schon großzügigere Zulas-sungsbedingungen für wiederverheiratete Geschiedene im Einzelfall gekannt? Wird man auf Grund des wachsenden Priestermangels eher auf Eucharistie vor Ort verzichten als neue Zugänge zum Priesteramt zu eröffnen?

Krätzls Überlegungen geben den aktuellen Wissenstand zur Eucharistietheologie wider, „atmen“ aber auch die 60-jährige Erfahrung eines leidenschaftlichen Seelsorgers und Gott-suchers. Bebildert ist das Buch mit Eucharistie-Darstellungen aus 2000 Jahren christlicher Kunst.

 

Der Autor

Helmut Krätzl, DDr., geb. 1931, Studium der Theologie und des Kirchenrechts in Wien und Rom; Stenograph beim II. Vatikanischen Konzil, Sekretär von Franz Kardinal König und seit 1977 Weihbischof der Erzdiözese Wien.

 

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