gluecksspiel-geschichte

Das Würfelspiel fasziniert Spieler schon seit tausenden von Jahren. Bereits im alten Rom gehörten Würfelspiele in sämtlichen sozialen Schichten zum beliebten Zeitvertreib. Das Würfelspiel „Craps“ gehört zu den ältesten und beliebtesten Casinospielen überhaupt und findet seinen Ursprung bereits im 12. Jahrhundert. Bis sich das moderne „Craps“ entwickelte, verging jedoch noch einige Zeit. Das Spiel wie wir es heute kennen, entstand vermutlich zu Beginn des 20. Jahrhunderts und wurde besonders in den USA schnell populär. Doch was steckt hinter der Geschichte dieses beliebten Würfelspiels?

 

Würfel gibt es archäologischen Erkenntnissen zur Folge bereits seit dem 3. Jahrtausend v. Chr. Würfel waren damals jedoch noch nicht das Gleiche wie zur heutigen Zeit, da diese häufig aus verschiedensten Materialien und in verschiedenen Formen hergestellt wurden. Gerne wurden Würfel damals aus Knochen vom Schwein geschnitzt, worauf auch der alte Spruch „die Knochen rollen lassen“ zurückgeht. Auch wurden Würfel aus dem alten Rom in Form einer Pyramide gefunden. Unabhängig von Form und Material waren Würfel schon damals überaus beliebt. Im alten Rom war es in allen Sozialschichten üblich, mit Würfeln zu spielen – daraus folgt auch der berühmte Spruch von Julius Caesar: „Die Würfel sind gefallen“. Auch Claudius liebte das Würfelspiel und ließ sich sogar eigens einen Tisch anfertigen, mit dem er auch während der Kutschfahrt würfeln konnte.

Bis heute werden Würfelspiele immer gerne gespielt, in den Casinos in Las Vegas gehört Craps sogar zu den beliebtesten Spielen. Das Wort Craps stammt vom Wort „Crabs“ (übersetzt aus dem Englischen: Krabben), was der gängige Begriff für einen Einserpasch ist. Der Einserpasch ist der niedrigste Wurf im Würfelspiel „Hazard“, das Spiel, von dem Craps abstammt. Hazard wurde bereits im 12. Jahrhundert in England gespielt und fand besonders unter Rittern und Adligen Beliebtheit. In den darauffolgenden Jahrhunderten schwappte das Spiel auch nach Frankreich über, wo es von der oberen Schicht gerne gespielt wurde. Etwa im 18. Jahrhundert soll es das Spiel in die USA geschafft haben, vermutlich durch französische und britische Einwanderer. Dieses raffinierte und etwas komplexe Würfelspiel fand besonders in den Südstaaten anfangs Beliebtheit. Doch auch Betrüger fanden Gefallen an Hazard, da sich Würfel zu der Zeit noch leicht mit Blei manipulieren ließen.

Im Jahr 1907 erfand der Würfelproduzent John Will daher die Regeln des Spiels neu. So wurden die Regeln des Hazards für die neue Version Craps weitestgehend vereinfacht und um verschiedene Optionen erweitert. So führte er die Option „Don’t pass“ ein, mit der sowohl für als auch gegen den Shooter gewettet werden konnte. Ab dem Zeitpunkt wurde das Manipulieren der Würfel nichtig, wodurch Craps rasant an Popularität gewann. Es wurde zu einem der beliebtesten Würfelspielen, das in keinem Casino fehlen durfte.

 

Als in den 90er Jahren das Internet Einzug in die Wohnzimmer hielt, ließen auch die Online-Casinos nicht lange auf sich warten, die das Spiel Craps im Repertoire hatten. Von nun an ließ sich das Spiel nicht nur in der Spielbank, sondern auch zu Hause spielen. Mithilfe der richtigen Technik werden nicht nur die gleichen Wahrscheinlichkeiten geboten, wie bei einem echten Würfel, sondern dank Grafik und Ton wird ein Craps-Tisch auch online authentisch nachgestellt.

Das beliebte Würfelspiel Craps hat somit bereits eine lange Geschichte hinter sich, die es zu dem Spiel machte, dass es heute ist. Von den Saturnalien der römischen Antike, über die Ritter des Mittelalters bis hin zum modernen Spieler der heutigen Zeit hat sich das Würfelspiel immerfort weiterentwickelt und verändert, ohne an Beliebtheit zu verlieren. Wer jetzt Craps spielt, weiß, dass er eines der ältesten Spiele der Geschichte des Casinos spielt.