Voltaire
Voltaire

Der Traum vom Lottogewinn ist kein modernes Konzept sondern besteht schon seit Jahrhunderten. Seit Jahrhunderten haben Nationen und Leute das Lottospiel genutzt um politisches oder finanzielles Ansehen zu erlangen. Es klingt ein wenig eigenartig, aber ohne das Lottospiel oder Lotterien würde unsere Welt heute anders aussehen.

 

Altrömische Lotterien

Alle Wege führen nach Rom und einige dieser Straßen wurden mit Lottogeldern finanziert. Augustus Caesar der adoptierte Sohn Julius Caesars war der erste römische Herrscher der eine Lotterie im modernen Stil mit Lottoscheinen und Preisen einführte. Die Preise waren jedoch nicht wie heute Geldpreise sondern physische Wertgegenstände. Augustus Caesar verwendete den Profit der Lotterieverlosung für Restaurationen und Reparaturen die die Stadt Rom dringend notwendig hatte. Es vergingen fast zwei Jahrtausende und die Regierung heute verwendet weiterhin den Profit von Lotterien um kommunale Projekte unter anderem auch den Straßenbau zu finanzieren.

Augustus Caesar war nicht der einzige Herrscher der öffentliche Lotterien nutze um Projekte umzusetzen. Elagabalus der vom Jahre 218 bis 222 nach Christus herrschte hatte eine besondere Vorliebe für das Lottospiel entwickelt. Zuerst veranstaltete der Herrscherjunge Lotterien die dem Volk die Möglichkeit bot verschiedene Preise zu gewinnen- wie Sklaven oder Land. Doch bald kam die dunkle Seite des jungen Herrschers zum Tageslicht und er zwang sein Volk dazu sich an öffentlichen Lotterien zu beteiligen, bei denen die Lottoscheine mit einem Katapult in die Menge geschossen wurden. Lebendige Schlangen wurden mit den Lottoscheinen mit freigesetzt und die Preise waren ganz und gar nicht so toll. Man konnte Wespen und Bienen, tote Tiere, und auch die Todesstrafe gewinnen. Es ist also kein Wunder das Elagabalus nur 4 Jahre in seiner Amtszeit im zarten Alter von 18 Jahren ermordet wurde.

 

Voltaire und die Philosophie des Gewinnes

Der junge Voltaire besuchte eins Tages eine Dinner Party wo er den berühmten Mathematiker Charles Marie de La Condamine traf. Die zwei weltgewandten Männer taten sich zusammen und klügelten einen Plan aus die beide unvorstellbar reich machen würde. Voltaire war zu diesem Zeitpunkt finanziell nicht besonders gut gestellt und er folgte dem brillanten Mathematiker. Was war aber der Plan der diese beiden berühmten Männer unbeschreiblich reich machen sollte.

Die französische Regierung veranstaltet eine Lotterie die Spieler dazu einlud Anteile eines Loses zu kaufen. Jeder konnte also einen Anteil zum Preis von 1/1000 des ganzen Loses kaufen. Gewinner konnten einen Jackpot von 500,000 Livres gewinnen, was damals eine enorme Summe Geld war. Der Jackpot war jedoch nicht an den Preis des Anteils gebunden und der brillante Mathematiker La Condamine kaufte alle billigen Anteile der Lose und erhöhte so seine Gewinnchancen.

Nach einem Jahr in denen das Duo ununterbrochen gewann, bekam die französische Regierung Wind davon und brachte die beiden vor Gericht. Da die beiden aber eigentlich nichts Illegales gemacht hatten wurde der Fall ad acta gelegt und die beiden durften das gewonnen Geld behalten. Mit dem gewonnen Geld konnte Voltaire bis zum Rest seines Lebens sich der Philosophie widmen.

Bis zum heutigen Tage sind Lotto Tippgemeinschaften sehr beliebt. Heutzutage müssen Sie dafür nicht mehr zu einer Dinner Party gehen sondern können ganz einfach online einer Lotto Spielgemeinschaft beitreten. Ein Lotto Online Kurierdienst der original Tippscheine für internationale Lotterien einkauft und auch Lotto Tippgemeinschaften bietet ist zum Beispiel der TheLotter.com.

 

Das Recht auf Leben, Freiheit und das Streben nach Glück

Die Gründerväter Amerikas nutzen das Lottospiel ebenso zu Ihrem Vorteil. Von George Washington bis zu Ben Franklin wurden Lotterien im Namen von Freiheit und Finanzierung eingeführt. Franklin kaufte zum Beispiel eine Kanone zur Verteidigung von Philadelphia mit dem Profit von Lottogeldern. Der Profit von Lotterien halfen auch den Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg zu finanzieren.