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Eine Zeichnung, wie die Wall Street 1867 aussah. Die Wallstreet ist zum Synonym des globalen Aktienhandels geworden.
Eine Zeichnung, wie die Wall Street 1867 aussah. Die Wallstreet ist zum Synonym des globalen Aktienhandels geworden.

Aktien sind aus der heutigen Finanzbranche nicht mehr wegzudenken. Wie kein anderes Mittel dominieren die Aktien die heutige Geschäftswelt, wobei eine wesentliche Verknüpfung zwischen den Unternehmen, die Aktien ausgeben und den Investoren und Anlegern, die Aktien kaufen und verkaufen, besteht.

Heutzutage werden Aktien innerhalb von Sekunden ausgegeben, gekauft und verkauft, wobei sich der Laie unter den Anlegern die gigantischen Vorstellungen des Aktienhandels nicht vorstellen kann. Jede Minute werden Millionen von Euro von einem Ort zum anderen transferiert. Der Aktienhandel war jedoch in der Vergangenheit nicht immer so gigantisch groß. Dieser Bericht soll die Historie und die Geschichte des Aktienhandels aufklären und den Ursprung aufdecken.

 

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Ursprung der Aktie

Der Ursprung der Aktie als Wertpapier und als Handelsmittel liegt weit in der Vergangenheit. Im alten Rom liegt der Ursprung dieser, da dort die Erträge, Zölle und Bergwerke an Finanzgesellschaften verpachtet wurden. Damit wurde der Grundstein für die heutige Aktiengesellschaft gelegt, heutzutage eine der beliebtesten Rechtsformen für Konzerne. Trotzdem war die damalige Form nur ansatzweise mit der heutigen Aktiengesellschaft vergleichbar.

Als erste vergleichbare Form einer Aktiengesellschaft wird die italienische Bank „Banca di San Georgio“ genannt, die im 15.Jahrhundert Anteile an Anleger herausgab, um der drohenden Schuldenkrise zu entgehen.

Im Jahre 1409 wurde in der belgischen Stadt Brügge die erste Börse gegründet. Im Verlauf der Jahrzehnte zogen auch deutsche Städte wie Augsburg und Frankfurt nach. Gehandelt wurden jedoch nicht Unternehmensanteile wie heute, sondern Währungen und ähnliches. Im Verlauf der Jahrhunderte setzte sich diese Handelspolitik auf Basis von Aktien und ähnlichem weiter vor. Auch die East India Company mit Beginn der Kolonialisierung trug dazu bei.

 

Entwicklung der Aktien

Im 17. Jahrhundert entwickelte sich das generelle Aktienwesen immer stärker und näherte sich den heutigen Standards an. So wurde im Jahre 1682 die erste deutsche Aktiengesellschaft, kurz AG, von Wilhelm Friedrich ins Leben gerufen. Es war die „Handels-Compagnie auf denen Küsten von Guinea“. Die Aktiengesellschaften bezogen sich überwiegend auf die Kolonialisierung, die in England, Frankreich und Holland begann und im späten 17. Jahrhundert auch in Deutschland Interesse fand. Auf Basis dieser AGs wurden Gewürze, Sklaven, Rohstoffe usw. aus den fremden und fernen Ländern gehandelt.

Zu dieser Zeit gab es noch keine allgemeinen Regeln und Standards, die das Handeln mit Aktien und die Ausgabe von Aktien regelten.

Erst Preußen regelte 1843 ein einheitliches Aktiengesetz, da die Anzahl an Aktiengesellschaften stieg. Im Jahre 1850 existierten bereits in Preußen 130 eigenständige Aktiengesellschaften, die Aktien an Anleger ausgaben.
Mit Beginn des 20. Jahrhundert entstand eine Blütezeit im Bereich des Aktienhandels. Im Jahre 1900 existierten bereits 4500 Aktiengesellschaften in Deutschland, wobei die Tendenz steigend war. Mit Beginn des ersten Weltkrieges wurde der Aktienmarkt für die Zeit des Krieges geschlossen, um mögliche kriegsentscheidende Situationen nicht durch Spekulationen an der Börse zu manipulieren. Nachdem die Märkte für Aktien wieder öffneten, waren diese noch sehr vom Schock des ersten Weltkrieges geprägt, sodass Unsicherheiten deutlich spürbar waren.

 

Black Friday – Das Aktienwesen verändert sich

Nach dem sich die Aktienmärkte vom ersten Weltkrieg erholt hatten und langsam wieder florierten, kam es zu einer verheerenden Wirtschaftsrezession, die in Amerika begann und sich auf die ganze moderne Welt ausbreitete. Am Black Friday brach im Jahre 1929 die amerikanische Börse zusammen und legte die gesamte Wirtschaftswelt nieder. Es entwickelte sich eine bis dahin nie dagewesene Krise, die als Weltwirtschaftskrise in die Geschichtsbücher einging. Hohe Arbeitslosigkeit, Mangelernährung usw. entstanden, wobei die WWK häufig auch als Hauptgrund für den Nationalsozialismus genannt wurde, der mit Adolf Hitler an der Spitze die Unzufriedenheit des Volkes ausnutzen konnte.

 

Moderner Aktienhandel

Nach dem 2. Weltkrieg und mit Beginn des Wirtschaftswunders in Deutschland entwickelte sich das Aktienwesen dahin, wo es heute ist. Die WWK prägt das Bild der Aktien bis heute. Einen ähnlichen Börsencrash entstand im Jahre 2009, wobei bei dieser globalen Finanzkrise erneut der Ursprung auf dem Aktienmarkt in den USA lag.
Heutzutage besteht ein internationaler Aktienmarkt, wobei nicht nur Großkonzerne, sondern auch mittelständische Betriebe Aktien ausgeben können.

Somit lässt sich die Frage nicht ganz genau beantworten, seit wann ein Aktienhandel in der Historie bestand. Die ersten aktienähnlichen Zustände wurden im alten Rom durchgeführt. Danach verlief die Geschichte des Aktienhandelns quer durch die Weltgeschichte und ist heute an einer Station angelangt, die mit den damaligen Zuständen während der Kolonialisierung oder vor dem ersten Weltkrieg nicht ansatzweise zu vergleichen ist.

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