Die Germanen

Widar

Widar Aus „Gylfaginning“: 29) Widar heißt einer, der auch der schweigende Ase genannt wird. Er hat einen dicken Schuh, und ist der stärkste nach Thor. Auf ihn vertrauen die Götter in allen Gefahren.

Höd(ur)

Höd(ur) Aus „Gylfaginning“: 28) Höd heißt einer der Asen. Er ist blind, aber sehr stark, und die Götter möchten wohl wünschen, daß sie seinen Namen nicht nennen dürften, denn nur allzulange wird seiner Hände Werk Göttern und Menschen im Gedächtnis bleiben.

Heimdall

Heimdall Aus „Gylfaginning“: „27) Heimdall heißt einer, der auch der weiße Ase genannt wird. Er ist groß und hehr und von neun Mädchen, die Schwestern waren, geboren. Er heißt auch Hallinskidi und Gullintanni, weil seine Zähne von Gold sind. Sein Pferd heißt Gulltopp. Er wohnt auf Himinbiörg bei Bifröst. Er […]

Bragi

Bragi Aus „Gylfaginning“: 26) Ein anderer Ase heißt Bragi. Er ist berühmt durch Beredsamkeit und Wortfertigkeit und sehr geschickt in der Skaldenkunst, die nach ihm Bragur genannt wird, so wie auch diejenigen nach seinem Namen Bragurleute heißen, die redefertiger sind als andere Männer und Frauen.

Thor

Thor Aus „Gylfaginning“: 21)…Thor ist der vornehmste von ihnen (den Asen). Er heißt Asathor oder Ökuthor, und ist der stärkste aller Götter und Menschen. Ihm gehört das Reich, das Thrudwang genannt wird, aber sein Palast heißt Bilskirnir. Dieser Palast hat fünfhundertundvierzig Gemächer und ist das größte Gebäude, das je gemacht […]

Rind

Rind Aus Gylfaginning: „36)…Diese heißen Walküren. Odin sendet sie zu jedem Kampf. Sie wählen die Fallenden und walten des Sieges. Gudr und Rota und die jüngste der Nomen, welche Skuld heißt, reiten beständig, den Wal zu kiesen und des Kampfes zu walten. Auch Jörd, die Mutter Thors, und Rind, Walis […]

Zeitrechnung bei den Germanen

Zeitrechnung bei den Germanen Bei den germanischen Stämmen wurde der Kalender von der Arbeit in der Landwirtschaft bestimmt. Dem entsprechende Namen trugen auch die Monate. Jedoch war diese Berechnung in den verschiedenen Regionen nicht einheitlich. Unter Karl dem Großen wurde der Versuch unternommen, die alte Bezeichnung des Februar in den […]

Idun

Idun Eine der heute noch besonders bekannten nordischen Göttinnen war die Idun. Der Name der Idun, oder auch Iðunn bedeutet soviel wie Erneuerung bzw. Verjüngung. Er ist auch als Frauenname auf Island bezeugt. Die Idun war somit die nordische Göttin der Jugend. In >Hrafnagaldr Odins – Odins Rabenzauber< wird Idun […]

Ingwaz

Ingwaz

Ingwaz Urgermanisch: ingwaz Gotisch: enguz oder iggws (= Gott des fruchtbaren Jahres), Speer?, Mann? Altenglisch: ing Nordisch: ing oder yngvi altfr. Ingno Von Ingwaz leiten sich auch zahlreiche altgermanische Personen- und Völkernamen ab, wie Inguaeones, Inguiomerus, Inguo, Ingaevo, Ingijon, Ingoberg, Ingomaris, Ingomerem, Ingoni, Inguo, Ingundis, Ingviomer. (http://www.koeblergerhard.de/germanistischewoerterbuecher/germanischeswoerterbuch/germ-I.doc) Es wird angenommen, […]

Halja

Halja . *haljæ, germ., st. F. (æ): – nhd. Hölle, Unterwelt, Totenwelt; – ne. hell, underworld; – RB.: got., an., ae., afries., anfrk., as., ahd.; – Hw.: s. *helan; – E.: s. idg. *¨el- (4), V., bergen, verhüllen, Pokorny 553; – W.: got. hal-j-a 4, st. F. (æ), Hölle (, […]

Hel

Hel Nordische mythologische Gestalt ab etwa 500 n. Chr. Der Begriff Hel ist aus dem germanischen Halja hervor gegangen. Hel wird in der Edda als die Herrscherin über die Toten- und Unterwelt dargestellt. Sie ist die Tochter von Loki und der Riesin Angurboda und ihre Geschwister sind der Fenriswolf und […]

Schicksalsfrauen

Schicksalsfrauen Nornen auch ahd. idisi, an. disir waren gedachte „weise Frauen“, die bereits bei der Geburt eines Menschen dessen Lebenszeit bzw. dessen Schicksal bestimmten. In ahd. Glossen wird parca mit scephenta, „die Schaffende“ gegeben. Vintler nennt „gâchschepfen“, die den Menschen das Leben geben. Im Zusammenhang mit anderen Ausdrücken ist damit […]

Heilige Haine

Heilige Haine Vielfach spielte sich die Beschwörung der Götter in Heiligen Hainen ab. Zu jeder germanischen Ansiedlung gehörte sehr wahrscheinlich ein Heiligtum, in dem sich ein oder mehrere Opferplätze befinden konnten. Die miteinander verwandten Bewohner benachbarter Siedlungen könnten in einem Bezirksheiligtum zu gemeinsamen Opferhandlungen zusammengekommen sein, um nach ihrem Glauben […]

Phol

Phol Im zweiten Merseburger Zauberspruch wird mit „Phol“ eine Gottheit genannt, die der Wissenschaft besondere Rätsel aufgibt: Phol und Wodanritten ins Holz.Da wurde dem Fohlen Baldersder Fuß verrenkt.Da besprach ihn Sinthgunt („die den Weg Erkämpfende“)und Sunna, ihre Schwester;da besprach ihn Frija,und Volla, ihre Schwester;da besprach ihn Wodan,wie nur er es […]

Gunnars Harfenschlag

(Das folgende Lied entdeckte Edmund Magnussen 1780 in Island. Es wurde im 18. Jahrhundert verfaßt, vermutlich von dem Gelehrten Gunnar Pâlsson (gest. 1725). Thematisch schließt es sich an Lied 35, Atlamal – Das jüngere Atli-Lied an.) Gunnars Harfenschlag 1) Einst wars daß Gunnar den Tod erwartete, Giukis Sohn, in Grabaks […]

Hamdismal – Das Lied von Hamdir

Hamdismal – Das Lied von Hamdir 1) Zeitig huben sich harmvolle Taten,Als Alfe trauerten um des Tages Anbruch.Zur Morgenstunde erwachen den MenschenDie Sorgen alle, die Herzen beschweren. 2) Nicht heute war es, noch war es gestern,Lange Zeit verlief seitdem,Daß Gudrun trieb, die Tochter Giukis,Die jungen Söhne Swanhilden zu rächen: 3) […]