Die Falschspieler, Gemälde (125 x 190 cm) von Gerard van Honthorst (1590-1656), Museum Wiesbaden, Wikimedia
Die Falschspieler, Gemälde (125 x 190 cm) von Gerard van Honthorst (1590-1656), Museum Wiesbaden, Wikimedia

Eine kleine Zeitreise in die Geschichte des Glücksspiels. Hier erfahren Sie wie alles begann und wann der Würfel seine ersten Wurzeln schlug.

 

Geschichte des Glücksspiels: von der Antike bis heute

Die Geschichte und Kultur der Menschheit sind allen Anscheins, untrennbar mit der Geschichte des Glücksspiels verknüpft, egal wie weit man zurück in die Vergangenheit blicken mag, denn bereits die frühesten Zeiten weisen Anhaltspunkte und Indizien von diversen Glücksspielarten auf und sind in den verschiedensten gesellschaftlichen Schichten und Bereichen zu entdecken. Den ältesten Funden zufolge versammelten sich Menschen bereits vor 5000 Jahren und gingen ihrem Zockvergnügen nach. Somit besteht die Tatsache, dass einige Glücksspielarten, in praktisch der gleichen Form, schon vor Tausenden von Jahren existiert haben. Online Glücksspiele heute (wie bei Captain Cook Casino) scheinen auf den ersten Blick nichts gemein mit dem Glücksspiel „aus alten Zeiten“ zu haben, allerdings sind genauso die traditionellen Varianten wie Baccarat, Roulette, Lotterie und das Würfelspiel, die bewährten Abkömmlinge ihrer Vorfahren, in den vielen modernen Casinos anzutreffen und sorgen heute noch für jede Menge Begeisterung bei den Spielern.

Wir haben in unserem Artikel die wichtigsten Fakten und Daten dargelegt und die Entwicklung des Glücksspiels, mit den wichtigsten Eckpfeilern und den bedeutendsten Meilensteinen auf dem Weg zu seiner heutigen Form, zusammengefasst.

 

Die frühesten Anfänge des Glücksspiels (2300 v. Chr.)

Es steht fest, seit Beginn der Menschheitsgeschichte fanden verschiedene Wettformen statt. Der früheste konkrete Beleg stammt aus dem alten China, wo fliesenartige Platten ausgegraben wurden, die für eine ursprüngliche Form des Glücksspiels verwendet wurden. Das altchinesische „Buch der Lieder“ (Shijing, zwischen dem 10. Und 7. Jahrhundert v. Chr.) beinhaltet die sogenannte „Zeichnung von Holz“, welche darauf hindeutet, dass die Fliesen als Grundlage für ein Lotterie-Spiel genutzt wurden. Die Han-Dynastie brachte damals (etwa 200 v. Chr.) eine Form des Keno-Spiels in den Umlauf, um damit Bauarbeiten, unter anderem auch die an der Chinesischen Mauer, zu finanzieren.

Eine Form des Kartenspiels wurde von den Chinesen um etwa 900 n. Chr. erfunden. Diese Karten, mit Zeichendarstellungen von Menschen, wurden später auch von den Mamluken (Islamanhänger) benutzt und gelangten in verschiedenen Varianten und Illustrationen nach Europa.

 

Das Würfelspiel, als beliebter Zeitvertreib, auf den Straßen des antiken Roms

Der griechische Dichter Sophokles behauptet, dass der Würfel von einem mythologischen Helden, während der Belagerung von Troja ausgeklügelt wurde. Dies mag zwar etwas unglaubwürdig erscheinen, dafür wird das Würfelspiel in seinen Schriften etwa 500 v. Chr. als populärer Zeitvertreib erwähnt. Aber auch Töpferei-Gegenstände zeigen Szenen mit Tierkämpfen (Hähnen, Hunden oder gar Vögeln), bei denen Wetten platziert wurden. Somit waren Wetten und Gesellschaftsspiele eine beliebte Beschäftigung der alten Römer und fanden ihre erste Erwähnung in der griechischen Geschichte. Doch wir wissen mittlerweile, dass der Würfel noch viel früher existiert haben muss, da einige Exemplare in einem ägyptischen Grab aus 3000 v. Chr. entdeckt wurden.

 

Die Römer und Griechen waren begeisterte Spieler und zockten bei jeder Gelegenheit, um alles was ihnen unter die Finger kam. Tatsächlich war das Glücksspiel zu der Zeit in Rom verboten und wer sich dem Verbot widersetzte, musste Strafe zahlen, in Höhe seines vierfachen Einsatzes. Dies hatte die Folge, dass römische Bürger die ersten „Glücksspiel-Jetons“ erfanden, damit sie, falls sie von den Wachen erwischt wurden, behaupten konnten, nicht um echtes Geld zu spielen, sondern nur um Jetons und zum Unterhaltungszweck. Nichtsdestotrotz wurde damals, wie die neuesten Funde zeigen, ebenso im Finanzzentrum der damaligen Welt professionell gezockt.

Die frühesten Spielhäuser, die mit den heutigen Casinos zu vergleichen sind, wurden im frühen 17. Jahrhundert in Italien eröffnet. So zum Beispiel auch das Ridotto im Jahr 1638, um eine kontrollierte „Glücksspiel-Umgebung“ zu erschaffen, inmitten des Chaos, das die jährliche Karnevalssaison begleitete.

Im 19. Jahrhundert sprießten Casinos aus allen Ecken der Welt, während in den USA viel mehr informelle Glücksspielhäuser in Mode kamen.

Heute ist das Glücksspiel aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Dank modernster Technologie stehen Spielern mittlerweile hunderte Spielautomaten, alle möglichen Karten- und Würfelspiele, jeder Zeit zur Verfügung.