Am 08. November 2012 erscheint im Handel die DVD „Die Sonne, die uns täuscht – Die Zitadelle“. Sie schließt an den ersten Teil „Der Exodus“ an und bietet ein intelligentes, aber auch ungewohntes Kriegsdrama. Geschichte-Wissen wurde ein Exemplar des Films zur Verfügung gestellt – gerne nutzen wir die Gelegenheit einer Vorstellung.

 

Handlung (offizielle Beschreibung)

Russland 1945: Der Zweite Weltkrieg fordert in Russland seinen blutigen Tribut. General Kotov belagert mit seinen Männern aus dem Strafgefangenen-Bataillon die gefürchtete Zitadelle, eine uneinnehmbare Festung der Deutschen. Schon viele Soldaten mussten dort ihr Leben lassen. Doch auch KGB Oberst Mitja ist auf der Suche nach dem General, denn Stalin persönlich will ihm ein Angebot machen. Als die beiden Männer an der Zitadelle zusammentreffen, wird das Schicksal neu geordnet. Durch Stalin rehabilitiert darf Kotov nach Moskau zurückkehren. Doch in seiner Heimat ist nichts mehr, wie es war. Er muss nicht nur um seine Ehre, sondern auch um seine große Liebe kämpfen. Aber Stalins eigentlicher Auftrag lautet: Sturm der Zitadelle ohne Rücksicht auf Verluste mit 15.000 Mann. Kotov selbst soll das riskante Selbstmordkommando anführen …

 

Kurze Bewertung

Der Film bietet durchgehende Spannung und eine sehr emotionale Handlung. Diese ist teilweise sehr übertrieben dargestellt – so als der rehabilitierte General Kotov auf einer fremden Hochzeit ausgelassen tanzt und feiert. Auch gelingen manche Rückblenden nicht schlüssig und verwirren so den Zuschauer. Das Verhältnis mancher Personen zueinander wird erst nach einiger Zeit deutlich. Insofern kann nur davon abgeraten werden, diesen zweiten Teil anzuschauen, ohne den ersten Teil gesehen zu haben. Die Kriegsszenen selbst sind stark. Die Belagerung der Zitadelle wird eindrucksvoll dargestellt – besonders aufwühlend gelang, die Verzweiflung eines Hauptmanns zu Anfang des Films über den sinnlosen Befehl darzustellen.

 

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